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Autor
aerenman
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Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 25.11.2005, 13:25 Nach oben

Hallo,
ich hab schon seit einiger Zeit Probleme mit meiner PV Anlage.

Sie ist 7,74kWp groß und ist von Sun Technics.

Module: STM 180/185F
Wechselrichter: STW 1400 und STW 4600
gleichzusetzen mit Fronius gleicher Größe.

Mein Problem:

Seit Inbetriebnahme 30.06.05 schalten meine Wechselrichter mehr oder weniger oft in unreglemäßigen Abständen mit dem Fehler "State 415" ab.

> Zuerst war die Schleifenimpetanz das Problem. >> Diese wurde im Wechselrichter angepasst.
* Problem besteht weiter.

> Danach wurde eine Überprüfung über 2 Wochen durch das EVU durchgeführt. >> Dabei wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. "Die Messung war immer +/- 5% des Sollwertes.
*Problem besteht immernoch

> Jetzt wurden alle Klemmen etc. nachgesehen. >> keine Erkenntnis
*Problem besteht immernoch

> Einbau einer Überwachungskarte und mitschreiben aller Ausfälle durch Fronius. Fronius sieht ca. 250 Abschaltungen der Wechselrichter in ca. 2
Wochen. Diese fallen zu jedem beliebeige Zeitpunkt, zusammen oder einzeln unabhängig der Einspeiseleistung aus. Laut Fronius ist das Problem eindeutig in der ENS zu suchen. Der Fehler State 415 bedeutet wohl ein abschalten der ENS. Fronius kann aber am Netz nichts feststellen. Zumindest würde die im Wechselrichter eingebaute Überwachnug kein Grund sehen abzuschalten. Nun sagt Fronius das selbst bei externer ENS der Fehler auftretten würde. Die ENS soll sich wohl das Netz selbst verunreinigen und deshalb ein Fehler sehen. >> Letzter Ausweg ein theoretisches Abschalten der ENS, oder Hilfe von EUCH.
** Das Problem besteht immernoch.

Danke im Vorraus.

aerenman
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Verfasst am: Nach oben

Xam Ralos
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2191

BeitragVerfasst am: 25.11.2005, 13:31 Nach oben

Das Problem liegt darin das der Enerieversorger die Netzimpedanz nicht so messen kann wie das ein Wechselrichter macht!!!

_________________
32.06kWp Kyocera KC-167 GH-2; Solarmax40
16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
109.2kWp Sharp NT R5E3E; Solarmax100C
Elektron
Administrator


Info: Betreiber
Angemeldet: 10.01.2005
Beiträge: 2665
Wohnort: 88457 Kirchdorf

BeitragVerfasst am: 25.11.2005, 14:08 Nach oben

was meinst du damit Xam Ralos?

Ich möchte nicht dumm sterben Laughing

Gruß Elektron
aerenman
Neu hier
Neu hier



Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 25.11.2005, 20:16 Nach oben

Hallo,

ich möchte auch nicht dumm sterben. Kann man die Netzimpetanz nachweislich für das EVU messen? Und wenn, wie.

Warum findet der gute Mann von Fronius nicht heraus, dass es an der Netzimpetanz liegt. Er hat zu mir gesagt, dass das Problem nicht in der Netzimpetanz, Netzspannung oder Netzfrequenz liegt. Das Problem soll woll du ENS selber sein. Hattest du schon mal das selbe Problem Xam Ralos?
Doris
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg

BeitragVerfasst am: 25.11.2005, 20:55 Nach oben

Auweia,
das gibts doch wohl nicht wirklich:

Zitat:
... Die ENS soll sich wohl das Netz selbst verunreinigen und deshalb ein Fehler sehen...

Zitat:
.... Das Problem soll woll die ENS selber sein....

Mr. GreenMr. GreenMr. Green
Oh, welch verblüffende Logik.

Aber genauso isses!! Wenn mein Bügeleisen nicht bügelt, liegt es am Bügeleisen selber. Dieses blöde Dingens, dieses ...
Ja, was machen wir den da?
Wegschmeißen und neu schenken lassen! Schließlich ist ja bald Weihnachten.

Ich fasse es nicht! Rolling Eyes

Im Ernst. Das Problem ist doch lösbar! Es handelt sich ohne Zweifel um einen schwerwiegenden Mangel, weil zugesagte Eigenschaften nicht erfüllt werden bzw. fehlen. Folge: Umtauschen oder Geld zurück.

Wer hat den Service? Mein Rat: Ziemlich laute Ansage an den Servicemonteur und diesen ggf. wechseln mit Androhung einer Beschwerde beim Hersteller des WR.
Nach einem halben Jahr muss doch ein Fehler gefunden sein oder es muss mindestens eine plausible Erklärung geben und nicht irgendwelcher tröstender Blödsinn!
Anschließend den/die Wechselrichter austauschen. Es gibt auch welche, die ohne ENS auskommen.

Tschüss
Doris
blabla
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 26.11.2005, 09:35 Nach oben

@ aerenman
Mach ne Schleife rum und schmeiss ihnen die WR vor die Tür Smile

Allein wenn ich mir den Fehlercode anschaue kann ich sagen, dass es weder an der Spannung, noch an der Frequenz oder der Netzimpedanz liegt, denn dafür gibt es die Codes 2xx.
415 bedeutet, dass der ENS Microcontroller defekt ist oder mit der Zuleitung zur ENS etwas nicht stimmt. Was auf keinen Fall sein kann ist, dass sich die ENS selber das Netz verunreinigt. Selten sowas dummes gehört Smile

Schalten denn beide WR immer zur gleichen Zeit ab, oder unterschiedlich? Evtl. hat es ja mal ne Spannungsspitze gegeben, die die Controller geschossen hat

_________________
2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp

WR1: 3 Strings a` 8 Module, 1 Temperatur- und Einstrahlungssensor, Neigung 30°, Azimut 180°
WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°
Atommafia
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 26.11.2005, 14:57 Nach oben

Tach
Xam Ralos hat Folgendes geschrieben:
Das Problem liegt darin das der Enerieversorger die Netzimpedanz nicht so messen kann wie das ein Wechselrichter macht!!!


das ist albern, bei den EVUs hat man entsprechene Meßgeräte
Nur für ein Montagsprodukt der WR-Hersteller holt man nicht
Geräte aus dem Keller die 5-stellige Eurobeträge kosten
und eine Netzqualitätsmessung inkl Auswertung kostet schon einmal
ein Arbeitstag usw
Getreu den Motto: bei Fehlern haben immer die EVUs Schuld ?

MfG
strawberry
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg

BeitragVerfasst am: 26.11.2005, 15:13 Nach oben

Hallo,

Die Annahme, daß die ENS das Netz "verunreinigt" ist möglicherweise nicht so ganz falsch. Soll mal ein WR-Entwickler hier erklären wie denn die Messung im Detail durchgeführt wird.

Wenn etwa das Netz kurzzeitig stark belastet wird(durch die ENS-Meßeinrichtung) und aus dem Spannungseinbruch die Netzimpedanz rechnerisch ermittelt wird, könnte ich mir vorstellen daß das eine Rückwirkung auf andere Geräte hat. Oder aber auch auf den WR selbst. Das ist dann eine Frage der Filter für Oberwellen auf der Netzseite.

mfG

Strawberry
Doris
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg

BeitragVerfasst am: 26.11.2005, 16:10 Nach oben

Hallo,
wie denn nun.
Die WR sind alle samt CE-konform. Und alle anderen Geräte und Bestandteile auch. Das haben deren Hersteller erklärt. Dafür gibt es Urkunden und Zertifikate und der Stromversorger/Netzbetreiber hat die so akzeptiert. Ich habe zwar NULL-Ahnung davon, was da drin steht. Aber es dürfte eine Tatsache und auch eine Minimalforderung sein, dass sich Netz und WR gegenseitig nix tun, beziehungsweise was als zulässig zu gelten hat. Korrekt?
Dasselbe dürfte für eine externe ENS genauso gelten, wie für eine die im Wechselrichter integriert ist. Auch korrekt?
Einer von beiden, der Netzbetreiber oder der ENS-Betreiber oder besser das Netz oder die (der, das,) ENS muss schuld sein. Wer oder was nach der Wahrscheinlichkeit dran ist, ist völlig unerheblich.

Wenn Atommafia meint, dass aus Kostengründen nicht jeden Tag so eine Messung gemacht wird, ist das o. k. Wenn der Netzbetreiber aber eine geforderte Messung aus diesem Grund ablehnt, kann vermutet und darf sogar unterstellt werden, dass das Netz nicht in Ordnung ist. Wird aber gemessen, und das Netz stellt sich als fehlerfrei heraus, hat der Auftraggeber selbstredend die Kosten zu tragen. Hier sollte es doch kein Problem geben! Bei unklarem Ergebnis sind die Kosten vorläufig zu teilen. Ich kann mich erinnern, dass diese Verfahrensweise im Geschäftsverkehr üblich und problemlos VORHER zu vereinbaren ist.

Fakt ist, dass hier ein lösbares technisches Problem vorliegt, dem weder mit Gutzureden, Besprechen oder Handauflegen bei zu kommen ist. Und das schon ein halbes Jahr!
Der Verdacht liegt Nahe, dass die fachliche Kompetenz der Leute, die bisher die Finger an der Anlage von aerenman hatten nicht besonders ausgeprägt scheint (siehe auch Posting von blabla). Und hier würde ich mal ansetzen. Die Messung von Atommafia bleibt dann immer noch.

Soviel Geduld möchte ich noch mal haben in meinem Leben. Mannomann.

Tschüss
Doris
solar-Pfister
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Solarteur
Angemeldet: 03.06.2005
Beiträge: 45
Wohnort: 73614 Schorndorf

BeitragVerfasst am: 26.11.2005, 18:49 Nach oben

Hier liegt offensichtlich ein Fehler am Netz vor, hier gibts nur eins:
Schmeiß die Wechselrichter raus!!! Die ENS wird bei jedem anderen Typ von WR mit ENS genauso reagieren....deshalb rate ich dir KACO Wechselrichter einzubauen...die arbeiten mit 3 phasiger Spannungsüberwachung und nicht wie die ENS mit Netzimpedanzsprungmessung..
Passend für dich wären 2 KACO PVI 3500 xi, 1 Strang a`21 Module, 1 Strang a`22 Module....dann hast du Ruhe.

Gruß, solar-Pfister
blabla
Forumsinventar
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Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 27.11.2005, 01:39 Nach oben

Wieso seid ihr euch so sicher, dass es am Netz liegt? Es ist zwar das naheliegenste, aber der Fehlercode sagt eben was anders. Im übrigen verzichtet nicht nur Kaco auf die ENS Wink

_________________
2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp

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WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°
aerenman
Neu hier
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Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 27.11.2005, 17:28 Nach oben

Hallo,

wie ich lese macht Ihr Euch ja richtig Gedanken um mich. Das ist schon mal super.

Fasse ich aber mal zusammen.

WAS SPRICHT GEGEN DAS NETZPROBLEM?

> Die WR schalten unabhängig, machmal auch gleichzeitig unregelmäßig von Tageszeit oder Einspeisestärke ab.
> Große Industrie mit "schweren" Motoren o.ä. gibt es hier eigentlich nicht.
> Die Überprüfung durch das EVU. (allerdings immer noch nichts schriftliches wie gefordert)

WAS SPRICHT FÜR DAS NETZPROBLEM?

> ziemlich hohe Grundspannung > 237V < aus der Steckdose, scheine also am Ende des Trafos zu hängen
> Überprüfungsergebnis nur telefonisch
> Die Aussage von FRONIUS sowas schon mal gehabt zu haben und trotz gewechselter ENS die gleichen Probleme. War dann wohl eine neue Pumpe in der Nähe > also doch Netz.

WAS SPRICHT FÜR EIN ENS Problem?

> Die Aussage von FRONIUS, die ihr für Irrsinn haltet.

WAS SPRICHT GEGEN EIN ENS Problem?

> Warum sollen beide ENS in beiden WR defekt sein?
> Was soll die ENS falsches messen was der WR nicht messen soll?
> ca. 250 Abschaltungen in 2,5 Wochen und nahezu zu jeder Uhrzeit > Defekt mit Timer?> geht wohl schlecht; müsste theoretisch mit Temperatur o.ä. zu tun haben.

Tja da ist guter Rat teuer. Die WR tauschen möchte ich eigentlich ungern, da ich gerade noch in Überwachungseinheiten investiert habe. Eben auch um die Abschaltungen nachvollziehen zu können. Ist die ENS das Problem, würde das den Fehler ehh nicht beheben. WR ohne ENS lässt unser EVU glaub ich nicht zu. Ist doch in Deutschland Vorschrift, oder?

Ich bin auf jeden Fall für alles von Euch offen.

Dank im vorraus
.
aerenman
kato
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2150
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 27.11.2005, 18:22 Nach oben

Hallo,

ist denn nun schon mal ein Wechselrichter ausgetauscht worden oder nur vor Ort repariert?

Kato
bettina
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 18.08.2005
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 27.11.2005, 18:27 Nach oben

Hallo Aerenman
Wir wohnen zwischen 2 Dörfern und hatten eine Stomoberleitung mit
eigenen Trafo ca. 50m vom Haus entfernt. Seit 1 Woche haben wir ein
neues Erdkabel verlegt bekommen das stärker ausgelegt und Alu als
Phasen hat. Der alte Trafo ist weg und es wurde auf das alte bestehende
ca.50m lange Erdkabel draufgeschlossen das für den Hausanschluß
dient. Seit dieser Zeit zeigen meine Fronius Wechselrichter auch eine
erhöhte Netzinpendanz. wenns zuvor zwischen 0,5-0,6 Ohm waren sinds
jetzt ca.0,8-1,0 Ohm. was zeigt eigentlich deiner an ??
Der FI-Schalter im Haus fliegt fast täglich der hat aber mit der Photov.-anlage nichts zu tun.

Habe seit 3 Wochen ein 16mm² Kabel vom WR zum Zähler macht aber
vom leitungsverlust ca 4% nicht viel aus .
kato
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2150
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 27.11.2005, 18:38 Nach oben

Hallo Bettina,

als mein Schleifenwiderstand liegt bei ca 1 Ohm. Der schwankt aber immer mal ist er bei 0,6 und mal knapp über 1, meistens knapp unter 1. Ich hatte noch nie Probleme, dass irgendwas abgeschaltet hat. Die Leitung mit Trafostation ist aber auch alles neu gemacht worden, allerdings hänge ich als letztes Haus am Erdkabel.

4% Leitungsverlust ist aber schon viel, wie lan ist denn dein Kabel? Du hast dich bestimmt verrechnet? Ein 16mm² ist eigentlich schon reichlich.
Das der FI fällt, hat sicher andere Ursachen, da der Schleifenwiderstand eigentlich nichts damit zu tun hat.

Kato
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