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 Verschattung durch Oberleitung - ein Problem? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
molli
Öfters hier
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Info: Betreiber
Angemeldet: 18.04.2007
Beiträge: 12
Wohnort: 66687 Wadern

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 12:34 Nach oben

Hallo Leute, eine dringende Frage an Euch:

Unser Wohngebiet wird noch komplett über Oberleitungen versorgt, die in meinem Fall quer zum First verläuft, und je nach Tageszeit mehr oder weniger breit einen Schatten wirft.
Im oberen Bereich (Leitungen näher) ist der Schatten klar abgegrenzt, weiter unten werden die Schattenkonturen unscharf.

Inwieweit ist diese permanente Verschattung ein Problem?
Sollte ich in diesem Bereich keine Module plazieren ?
Gibt es Module, die hier schattentoleranter sind ?

Bereits im voraus vielen Dank für Eure Antworten!
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Verfasst am: Nach oben

stätzlinger
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 13:27 Nach oben

Hallo Molli,

für eine genauere Auskunft wären mehrere Bilder über den Tag sehr hilfreich.

Dünnschicht leistet nur ca. 60 - 80 Watt pro Quadratmeter. Bei einem grossen Einfamilinhaus mit 40 qm freier Dachfläche wären das nur 2,5 KW. Mit kristallinen Modulen gehen auf ein soches Dach über 5 KWp.

Am besten dürfte eine Anlage mit einem Wechselrichter mit möglichst vielen mpp-trackern sein. Da gibt es welche mit drei und sogar vier. Dann leidet immer nur ein String, die restlichen sind nicht beeinträchtigt.

Stätzlinger, Wink
LumpiStefan
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 16.03.2007
Beiträge: 1646
Wohnort: Sindelfingen

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 13:39 Nach oben

Schau Dir mal den Thread hier an.
http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?t=5456

Könnte Dir bei Deiner Entscheidungsfindung vielleicht weiterhelfen....


Stefan
Surveyor
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 31.12.2006
Beiträge: 75
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 19:18 Nach oben

Hallo molli,

bei meiner Anlage habe ich ein ähnliches Problem.

Wenn du dir das Bild meiner Anlage (Betreiber "Surveyor") auf Sonnenertrag.eu ansiehst, (zum Vergrößern ins Bild klicken), erkennt man einen Mast mit mehreren abgehenden Stromleitungen.
Zum Einen wandert der Schatten dieses Mastes im Laufe des Tages über einzelne Module des oberen Strings, zum Anderen bilden sich je nach Einstrahlungsintensität mehr oder weniger deuliche Schattenlinien auf der Dachfläche ab, die im Laufe des Tages über sämtliche Strings wandern.

Das Ergebnis der Leitungsschatten zeigt sich in schwankenden Einspeisewerten der Wechselrichter von bis zu 10 % im Vergleich miteinander (bei gleicher Belegung).

Darüber hinaus zeigt sich zur Zeit (Superwetter), daß der WR für die oberen Strings nachmittags zu bestimmten Zeiten kurzfristig vom Netz geht, was von meinem Solarteur auf den über verschiedene Module wandernden Schatten des Mastes zurückgeführt wird.

Unter diesen Umständen bin ich mit dem Ertrag der Anlage trotzdem ganz zufrieden, da mir diese Punkte ja vorab schon bekannt waren und bei der Kalkulation berücksichtigt wurden.
Laut Walters Datenbank liege ich so im Mittelfeld der Anlagen in meiner Gegend.

Hoffentlich konnte ich Dir mit meinen Ausführungen ein wenig weiterhelfen.

Gruß Surveyor

_________________
48 x Schott ASE-165-GT-FT/MC 170 WP
2 x WR Sunville 4000 / 8,16 kWp
DN 38° / 157°
molli
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Angemeldet: 18.04.2007
Beiträge: 12
Wohnort: 66687 Wadern

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 19:39 Nach oben

Also erstmal besten Dank für Eure Antworten - dickes LOB Wink

Zur Ergänzung habe ich mal ein Bild beigefügt (gestern 16:00Uhr) und eine Skizze erstellt, wie der Schatten wandert.
Ich denke mal im unteren Bereich des Daches (Schattenwurd unscharf) könnte man dennoch einige Module plazieren. Auf was muss ich dann achten bei dem Zusammenfassen der Strings, Multistringwechselrichter sinnvoll ?

Image

Image
Surveyor
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 31.12.2006
Beiträge: 75
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 19:48 Nach oben

Hallo molli,

den Anfang hast Du doch schon mal richtig gemacht, indem Du die Kollektoren für dein warmes Wasser/Heizung in den Bereich mit der stärksten Beeinträchtigung gepackt hast.

Für die übrige Dachfläche hätte ich nach meinen bisherigen Erfahrungen keine Bedenken, hier Module anzubringen, da infolge der relativ großen Höhe der Leitung über der Dachfläche der Einfluß des Schattens sich in Grenzen halten wird.
Evtl. solltest Du jedoch einen Multistring-WR in Betracht ziehen, um die Beeinträchtigungen weiter zu minimieren, sofern sich dies finanziell rechnet.

Gruß Surveyor

_________________
48 x Schott ASE-165-GT-FT/MC 170 WP
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Elektro und Umwelt
Forumsinventar
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Beiträge: 936
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 19:50 Nach oben

Surveyor hat Folgendes geschrieben:

Darüber hinaus zeigt sich zur Zeit (Superwetter), daß der WR für die oberen Strings nachmittags zu bestimmten Zeiten kurzfristig vom Netz geht, was von meinem Solarteur auf den über verschiedene Module wandernden Schatten des Mastes zurückgeführt wird.


Question Question Question Question


Gruß E&U

_________________
8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt
Surveyor
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 31.12.2006
Beiträge: 75
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 04.05.2007, 19:24 Nach oben

@ Elekto & Umwelt,

mit dieser Aussage bin ich auch noch nicht zufrieden und versuche dies durch Aufzeichnungen der jeweiligen Zeiten nachzuvollziehen.
Die Abschaltungen sind nur jeweils kurzfristig. Nach ein ein paar Minuten schaltet der WR wieder ein.
Hast Du evtl. eine andere Erklärung ?

Gruß Surveyor

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