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 Probleme mit Einspeisepunkt Nächstes Thema anzeigen
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Autor
bert_k
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 17.12.2006
Beiträge: 79
Wohnort: Ba Wü

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 14:36 Nach oben

Hallo PV- Gemeinde,

leider haben wir bei dem Wetter immer noch keine Module auf dem Dach, dafür aber eine Menge Probleme, oder nennen wir es Schwierigkeiten, auf dem Hof....
Also: ich wollte oder will mit ein paar Freunden auf dem Dach einer landw. Halle im Außenbereich ein PV Anlage mit rund 100kWp installieren (lassen). Leider gibt es dort noch keinen Stromanschluss. Also hab ich mal bei dem Energieversorger angefragt. Der Sachbearbeiter meinte dann, wir bräuchten eben einen Transformator und dann würde das mit dem Hausanschluss schon klappen. Inzwischen hat er uns den Verknüpfungspunkt genannt, der natürlich am A. der Welt liegt und ein verstärktes Kabel bräuchten wir auch noch.....
Kosten bisher leider unbekannt....
Fürchte fast, die Sache mit der Anlage hat sich erledigt.....
Hat jemand ein paar Tipps, wie man sich gegenüber dem EVU verhält??
Die haben dummerweise alle Trümpfe in der Hand und wir nur 7-er und 8-er Confused
Ich weiss die Situation ist zu komplex um Sie in kurzen Worten zu beschreiben, trotzdem hoffe ich auf ein paar Ideen, so als Ansatz.
Schon mal merci
Bert
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Verfasst am: Nach oben

pictoros
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 18:42 Nach oben

Hallo bert_k,

soviel mir bekannt muss das EVU Euch einen nahen Anschluss, natürlich auf derren Kosten legen!!
Schau mal mit der Suchfunktion hier im Forum nach, da gab es schon einige Beiträge dazu.

Gruß
pictoros
Atommafia
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 569

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 18:59 Nach oben

Tach
pictoros hat Folgendes geschrieben:
Hallo bert_k,

soviel mir bekannt muss das EVU Euch einen nahen Anschluss, natürlich auf derren Kosten legen!!
Schau mal mit der Suchfunktion hier im Forum nach, da gab es schon einige Beiträge dazu.

Gruß
pictoros


so einfach ist das nicht

Steht alles im EEG

bei Anlagen größer 30 KW ist das etwas komplizierter, da wird geschaut, wo sich ein geeigneter Netzverknüpfungspunkt befindet, und da hin kann der Anlagenbetreiber sein Kabel hinlegen.


Da hinten am Horizont, sehen Sie da die Freileitung ?
Ja
Gut, da ist der Netzverknüpfungspunkt Smile


MfG
Atommafia
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 569

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 19:18 Nach oben

Tach
bert_k hat Folgendes geschrieben:
Hallo PV- Gemeinde,

Also: ich wollte oder will mit ein paar Freunden auf dem Dach einer landw. Halle im Außenbereich ein PV Anlage mit rund 100kWp installieren (lassen). Leider gibt es dort noch keinen Stromanschluss. Also hab ich mal bei dem Energieversorger angefragt.
Die haben dummerweise alle Trümpfe in der Hand und wir nur 7-er und 8-er
Bert



eine Hütte weit weg vom Ortnetz ist halt kein Grand Hand
Ein Elt-Anschluß ist dort immer sehr aufwendig und somit teuer

Erinnert mich an den hiesigen Schützenverein, einmal pro Jahrzehnt fragen die nach den Hausanschlußkosten für ihren Schießstand hintem im Wald:
Ohne Trafostation geht das nicht, ist ein paar Kilometer zu weit weg vom Ortsrand, also so um die 70000 Euro. Und dann wird halt kein Anschluß erstellt.
Bis zur nächsten Anfrage in 10 Jahren

MfG
pictoros
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 19:47 Nach oben

Hallo bert_k,

hatte 10 kwp gelesen... ( Shocked )
Na ja, aber selbst wenn.. wie Atommafia schon sagt bis 30 kwh gilt folgendes:

§ 13 (1) Die notwendigen Kosten des Anschlusses von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien ... an den technisch und wirtschaftlich günstigsten Verknüpfungspunkt des Netzes ... trägt der Anlagenbetreiber. Bei einer oder mehren Anlagen mit einer Leistung von insgesamt bis zu 30 Kilowatt, die sich auf einem Grundstück mit bereits bestehendem Netzanschluss befinden, gilt der Verknüpfungspunkt des Grundstücks mit dem Netz als günstigster Verknüpfungspunkt; weist der Netzbetreiber den Anlagen einen anderen Verknüpfungspunkt zu, ist er verpflichtet, die daraus resultierenden Mehrkosten zu tragen.


Euch "bricht das Genick", dass ihr bis jetzt keinen Anschluss dort habt. Bei den entstehenden Kosten für das EVU fallen mir dann aber auch keine Argumente mehr ein, da es laut EEG dem EVU auch (wirtschaftlich) zumutbar sein muss.

Sieht also eher schlecht aus...

Gruß
pictoros
bert_k
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 17.12.2006
Beiträge: 79
Wohnort: Ba Wü

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 20:31 Nach oben

bleibt dann wohl nur noch Plan B:

1. Hausanschluss ohne PV bestellen
2. 30 kwp draufpacken
Feierabend
oder?


Danke schon mal euch zwei für euer Engagement.
Atommafia
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 569

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 20:45 Nach oben

Tach
bert_k hat Folgendes geschrieben:
bleibt dann wohl nur noch Plan B:

1. Hausanschluss ohne PV bestellen
2. 30 kwp draufpacken
Feierabend
oder?


Danke schon mal euch zwei für euer Engagement.


Plan B sieht ggfs so aus

1.HA ohne PV bestellen
2.HA-Preis lesen
3.Feierabend

MfG
bert_k
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 17.12.2006
Beiträge: 79
Wohnort: Ba Wü

BeitragVerfasst am: 16.04.2007, 20:58 Nach oben

ja, ja, man muss ja auch manchmal ein bisschen optimistisch an die Sache rantreten.....
Trotzdem danke
Grüsse
Bert
sonny
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 19.05.2006
Beiträge: 140
Wohnort: 45739 Oer-Erkenschwick und 02906 Klitten

BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 20:14 Nach oben

ich habe in meinem Fall erstmal einen Hausanschluß bzw. Kostenvoranschlag dafür bestellt.
Mußte ca. 21 Meter von der nächsten Freilandeitung in meinem Fall Verknüpfungspunkt, ein Erdkabel verlegen bis ans Nebengebäude. Habe ich in Eigenarbeit gemacht. Kosten immer brutto an den EVU € 1600,-- an meinen Elektriker der alles verkabelt hat incl Zählerschrank für Außen. € 1400,--.
Dabei habe ich aber nie erwähnt eine PV-Anlage zu planen, aber mehr als die 6,75 wären sowieso nicht aufs Dach gegangen. Also unter € 3000,-- wirst Du im Außenbereich keinen HA bekommen. War alles in 2004.
Also Dein Plan B ist OK.
Cool sonny

_________________
http://www.solarlog-home2.de/hasendorf-sonne/
Friday
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Angemeldet: 11.01.2007
Beiträge: 122
Wohnort: Dinslaken

BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 23:13 Nach oben

Die Zahlen passen auch heute noch:
- HA mit 250A-Hausanschlußkasten der für die 100KW-Anlage nötig wäre, kostet ohne wesentliche Leitungslänge etwa 1100 bis 1600 EURO - je nach EVU. Hinzu kommen natürlich die Kosten für den eigenen Elektriker.
- Kabel und Verlegung muß je Meter mit 30 bis 100€ je Meter gerechnet werden, je nach Oberfläche.
- Die Eigenschachtung macht das Ganze in der Regel nicht wirklich günstiger.

Bei einer nötigen Trafostation würden die Kosten nochmal deutlich nach oben gehen.

_________________
Friday der Bastler
Atommafia
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 569

BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 21:37 Nach oben

Tach
Friday hat Folgendes geschrieben:
Die Zahlen passen auch heute noch:
- HA mit 250A-Hausanschlußkasten der für die 100KW-Anlage nötig wäre, kostet ohne wesentliche Leitungslänge etwa 1100 bis 1600 EURO - je nach EVU.


und auch nur für Einspeiser

Ein 250 Ampere NS-HA kostet für normale Kunden richtiges Geld

ca 1600 Euros reichen für die normales Einfamlienhausanschlüsse im Neubaugiet so gerade aus


Also falls man über den Feldscheuenen-HA auch noch Strom beziehen will, kommen noch ein paar Mark BKZ dazu

MfG
bert_k
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 17.12.2006
Beiträge: 79
Wohnort: Ba Wü

BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 06:52 Nach oben

wir hatten jetzt einen Ortstermin mit den Herren, anscheinend gibt es einige Möglichkeiten, den Stromanschluss zu realisieren. Bis nächste Woche liegen angeblich die Kosten auf dem Tisch.
So aus dem Bauch heraus (mit Taschenrechnerunterstützung) sollten wir incl. Trafo mit ca. 40000Euro rechnen, so der Vertreter des EVU........
lehmann28
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4563
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 08:02 Nach oben

bert_k hat Folgendes geschrieben:
So aus dem Bauch heraus (mit Taschenrechnerunterstützung) sollten wir incl. Trafo mit ca. 40000Euro rechnen, so der Vertreter des EVU........


100kWp PV-Anlage + 40.000,-€ für Stromanschluß.... Da wird das kWp gleich 400,-€ teurer... Anlagen über 30 kWp haben noch eine niedrigere Einspeisung... *grübel* ???

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
sonny
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 19.05.2006
Beiträge: 140
Wohnort: 45739 Oer-Erkenschwick und 02906 Klitten

BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:41 Nach oben

@Atommafia
der Baukostenzuschuß war bei mir in den € 1600,-- mit drin.
@bert-k, wie weit ist der günstigste, kürzeste Weg bis zur Versorgungsleitung?
Der größte Batzen Geld dürfte bei Dir der Trafo sein. Bis 30 kWp Anlagengröße, kannste Du Dich nicht davor drücken?
Ich würde kleiner bauen.
Cool sonny

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http://www.solarlog-home2.de/hasendorf-sonne/
pirx
Öfters hier
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Info: Interessent
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 29
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 10.05.2007, 12:52 Nach oben

Hallo,

ich wollte mich mal rein gedanklich (egal ob sich das rechnet oder nicht ... das ist eine andere Frage) mit dem Thema "100-250kWp Freiflächenanlage" beschäftigen.

@Bert_k: Wie sieht das mit dem Anschluss aus? Ist da jetzt was weitergegangen?

Und kann mir jemand nochmal sagen, wie sich dann die Kosten verteilen und ob das so typisch ist, was in der größenordnung fällig wird?

Grüsse,
Oliver
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