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Fraenky
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.04.2007
Beiträge: 86
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Verfasst am:
17.04.2007, 14:36 |
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Hi, alle zusammen,
mein Spiel- und Experimentiertrieb ist mit mir durchgegangen: Das mit der Beregnungsanlage wäre vielleicht u.U. gar nicht so abwegig, vielleicht alle 10 Minuten für 1 Minute etwas Waser drüber laufen lasen, so dass ein über den Tag fortwährender Kühlungseffekt erzielt wird ... !?
Jetzt sagen wohl alle: "Du spinnst, das Wasser kostet doch mehr, als es an Mehrertrag bringen würde!"
Ja, aber bei mir (EFH mit größerem Garten) ist es an mehreren aufeinander folgenden heissen Tagen so, dass meine Regenwasserzisterne schnell leer ist und ich abends sowieso Wasser aus der Außenzapfstelle (via Gartenzähler, ohne Abwassergebühr) opfern müsste, damit mein Garten nicht völlig vertrocknet. Und um Zeit zu sparen und abends zwei Rasensprenger gleichzeitig laufen lassen zu können, fülle ich tagsüber Wasser von der Außenzapfstelle in die Zisterne, so dass ich zwei unabhängige Wasserquellen konstanten Drucks habe. Nun, dann könnte ich auch das Wasser über die Solarmodule leiten, von dort läuft das Wasser dann über die Regenrinne und über unterirdisch verlegte Rohre erst dann (etwas aufgewärmt) in die Zisterne, nimmt also "nur" einen Umweg über mein Dach.
Das Wasser müsste ich also sowieso opfern ... den Mehrertrag der PV-Anlage, der sich summieren könnte bei Dürreperioden im Sommer, müsste ich mir einmalig erkaufen, nämlich über die Montage eines Schlauches, der zum Dachfirst führt und wo unten am Wasserhahn das Wasser tagsüber automatisch an- und abgestellt wird (im o.g. Takt), und am letzteren scheitert es wohl, mir ist kein Bewässerungsautomat bekannt, der das kann ... aber innovativ wäre es, oder?
Mal rechnen: Bei einer 15 KWp-Anlage kann man mit 90 KWh/(heißem Sommertag) rechnen, bei gut 10 % Effekt wären das dann ca. 10 KWh Mehrertrag oder umgerechnet 5 Euro ... da sag ich mal: Über die 5 Euro bekomme ich das Wasser zum abendlichen Rasensprengen locker finanziert, selbst wenn ich diesen Mehrertrag versteuern muss und die paar Cent zum Betrieb der Zisternenpumpe abziehe ...
Gruß Frank |
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Verfasst am:
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1168
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
17.04.2007, 14:48 |
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Hallo Fraenky
.........kein schlechter Gedanke.....allerdings soll der Kalk im Leitungswasser Probs bereiten!?
Gruß Rio |
_________________ 6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW) |
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pictoros
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 476
Wohnort: Schwaben
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Verfasst am:
17.04.2007, 14:50 |
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Ähm, vielleicht eine dumme Frage aber:
Kann man dass generell machen, dass eine Aussenzapfstelle einen eigenen Zähler bekommt, für den man dann keine Abwassergebühren zahlen muss? Amortisieren sich denn die Anschaffungskosten und Zählergebühren?
Desweiteren kannst Du dass nur in Gegenden machen, in denen der Kalkgehalt des Wassers sehr niedrig ist, da Du sonst Kalkablagerungen auf den Modulen bekommst, die sich nicht mehr so leicht wie Blütenstaub beim nächsten Regen abspülen.
Gruß
pictoros |
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Fraenky
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.04.2007
Beiträge: 86
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Verfasst am:
17.04.2007, 15:18 |
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... klar geht das mit der Außenzapfstelle, die über einen eigenen Zähler läuft: Am besten wie bei mir einen getrennten Strang bereits beim Hausbau vorsehen, der vom Waaserversorger angemeldet und abgenommen wird (der guckt dann, ob man die Leitung nicht vielleicht an die Toilette angeschlossen hat ) und rechnen tut es sich in jedem Fall: Die Zähler kannste für ein paar Euro in jedem Baumarkt kaufen und sind für 6 Jahre geeicht, dann musst du sie austauschen, das reicht locker aus, damit sich diese Mehrkosten amortisieren, denn hier bei mir sind die Abwasserkosten doppelt so hoch wie die Wasserkosten selbst, d.h. das Wasser, das über den Zähler läuft, kostet nur 1/3 von dem, was durch das Klo rauscht ... und das Austauschen des Zählers kannste normalerweise selbst machen (ist ggf. abhängig vom Wasserwerk), habe ich gerade vor ein paar Wochen gemacht.
Wie das ist, wenn man das nachträglich machen will, weiss ich nicht, müsste aber eigentlich auch gehen, frag mal dein Wasserwerk ...
Das mit dem Kalk ist sicher richtig: Wenn das Wasser so hart ist, dass du deinen Solateur damit erschlagen kannst, sollte man das wohl besser lassen oder ab und zu mal selbst aufs Dach steigen und den Kalk entfernen, was nicht ganz einfach wird ...  |
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Fraenky
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.04.2007
Beiträge: 86
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Verfasst am:
17.04.2007, 15:30 |
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ha!
Ich habe die Lösung für das Kalkproblem: Wenn klar ist, dass eine Hitzeperiode bevorsteht, das kalkfreie Regenwasser aus der Zisterne für die Solarmodulkühlung verwenden! (und nicht für den Garten verschwenden)
Da das Wasser über die Dachrinne/Röhrensystem in die Zisterne zurückläuft, geht praktisch kaum Regenwasser verloren! Ein Kreislauf! Und nachts in der Zisterne in 3 Meter Tiefe kühlt das Wasser sich wieder ab! Der Mehrertrag der PV-Anlage ist wahrscheinlich größer, als das Wasser für die Gartenbewässerung, die dann zu 100 % über die Außenzapfstelle liefe.
Hmm, vielleicht sollte ich mir die Idee zum Patent anmelden ... aber Mist: Jetzt habe ich es hier im Forum ausgeplaudert, da ist bestimmt jemand schneller ...
Gruß Frank  |
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solar4ever
Vielschreiber


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Angemeldet: 24.10.2006
Beiträge: 161
Wohnort: Remstal
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Verfasst am:
17.04.2007, 15:53 |
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Ich würde mal sagen bei Modultemperaturen von 70* oder mehr verduntet die hälfte des Wassers.....  |
_________________ 2,88kWp (2,89265kWp laut Flasherliste)
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18 x 160W Sharp Aufdach
Sunny Boy 2500
Am Netz seit: Oktober 2004
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negative Degradation *g*:
2005 - 900kWh/kWp
2006 - 945kWh/kWp
2007 - 1005kWh/kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=650 |
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Fraenky
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.04.2007
Beiträge: 86
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Verfasst am:
17.04.2007, 16:04 |
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... selbst dann würde es ziemlich lange dauern, bis eine 3000-Liter-Zisterne leer sein würde ...
Gruß Frank |
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pictoros
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 476
Wohnort: Schwaben
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Verfasst am:
17.04.2007, 16:05 |
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..und in der Zisterne hast durch das warme Rücklaufwasser ein schönes Feuchtbiotop..
Gruß
pictoros |
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Fraenky
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.04.2007
Beiträge: 86
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Verfasst am:
17.04.2007, 16:09 |
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... das ich beseitigen würde, weil ich eh einmal pro Jahr reinsteigen muss, um Dreck usw. zu beseitigen
Gruß Frank |
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solar4ever
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 24.10.2006
Beiträge: 161
Wohnort: Remstal
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Verfasst am:
17.04.2007, 17:48 |
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@Fraenky
Einmal im Jahr??? Ich bin seit einbau vor 3 Jahren nicht dringewesen, hast du keien Filter drin, in dem was vom Dach kommt?
mfg |
_________________ 2,88kWp (2,89265kWp laut Flasherliste)
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Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten
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Verfasst am:
17.04.2007, 18:48 |
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| solar4ever hat Folgendes geschrieben: |
@Fraenky
Einmal im Jahr??? Ich bin seit einbau vor 3 Jahren nicht dringewesen, hast du keien Filter drin, in dem was vom Dach kommt?
mfg |
Zisterne ist seit 10 Jahren in Betrieb, war noch nie drin. Probleme sehe ich wegen Bakterienbildung durch wärmeres Wasser.
Gruß Heiko |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
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ReinholdK
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 379
Wohnort: 93345 Niederbayern
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Verfasst am:
17.04.2007, 19:36 |
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Hallo,
die Kühlung im Hochsommer mittels Regenwasser wäre natürlich eine perfekte Lösung. Die Leistungsssteigerung um ca 15 % ist ja erwiesen. In einigen anderen Threads wurde das Thema schon oft durchdiskutiert. Realisiert hat es aber dann, so viel ich noch weiß, keiner.
Die schockweise Kühlung würde ich aber sein lassen. Wenn alle 10 mins wieder kaltes Wasser auf heiße Module trifft hmm. Da gibt es sicher irgendwann Spannungsrisse. Wenn dann Dauerberieselung und auf keinem Fall kalkhaltiges Leitungswasser.
Der zweite Zähler für Gartenbewässerung ist in manchen Gemeinden möglich, in anderen nicht. Es kommt auf die gemeindliche Abwassersatzung an, was dort drin steht. Mußt aber schon einiges verbrauchen damit sich der zweite Zähler (Grundgebühr/Jahr) überhaupt rentiert.
Grüße |
_________________ 11,84 KWp Ausrichtung 250 ° West Neigung 42°
64 x Aleo 185
4x Fronius IG 30
Selbst aufgebaut
2005: 907 kWh/kWp 2006: 963 kWh/kWp 2007: 980 kWh/kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=576 |
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Fraenky
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.04.2007
Beiträge: 86
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Verfasst am:
17.04.2007, 20:39 |
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Hallo,
das mit den Spannungsrissen bei häufig auftretenden Temperatursprüngen hab ich mir auch schon gedacht, ich glaube, für solch extreme Schwankungen in so kurzer Zeit sind die Teile dann wohl doch nicht ausgelegt.
Naja, war ja nur mal so sinniert ...
Das mit dem Gartenzähler ist nach meinem Kenntnisstand überall möglich, aber ich kann mich irren, mein Hausbau liegt schon 7 Jahre zurück. Rentieren tut er sich aber schnell, as sei denn, man hat einen verregneten Sommer (ich hatte mir das damals mal durchgerechnet)
Gruß Frank |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1159
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
17.04.2007, 21:00 |
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Wenn Du Wasser im Kreislauf führst, schön erwärmst und dem Licht aussetzt hast Du sehr schnell gewaltigen mengen an Algen im Wasser. Auf den Modulen selbst wird Dir nach einiger Zeit Moos prächtig gedeihen, bei leitungswasser bekommst Du schon nach einem Tag Kalkablagerungen...
Das wären so meine Vorhersagen, ohne es ausprobiert zu haben.
Ein paar wirklich trockene und heiße Jahre und es wird eh in vielen Regionen (zurecht) ein Verbot kommen, so dass Rasensprengen nicht mehr erlaubt sein wird. Wenn Du Deinen (nicht frisch gesäten) Rasen täglich gießen musst bewässerst Du eh total ineffizient ... |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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pictoros
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 476
Wohnort: Schwaben
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Verfasst am:
17.04.2007, 22:45 |
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Habe mal schnell nachgerechnet. Der Zähler kostet ca. 15 Euro, die Zähler-Jahresgebühr ebenso 15 Euro. Kosten für sechs Jahre 105 Euro. Abwassergebühr: 2,2 Euro/m³. Dementsprechend müsste ich mit min. 8000 Liter/a den Garten bewässern - hmm soviel brauche ich dann doch nicht....(habe aber nur einen kleinen Garten).
Gruß
pictoros |
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