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 Ab wann zählt ein Drehstromzähler? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
note22
Stammmitglied
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Angemeldet: 12.01.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 18:14 Nach oben

Hallo,

kann mir jemand sagen, ab welcher Leistung ein Drehstromzähler anfängt zu zählen? Danke.

_________________
25 * Aleo S16/190
1 Sunways NT6000
DN 50° /Südost -50°
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Verfasst am: Nach oben

pesoelko
Forumsinventar
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Angemeldet: 05.07.2006
Beiträge: 1718
Wohnort: Nördlich von München

BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 18:55 Nach oben

Sobald die ersten Watt im Wechselrichter ankommen und diese störungsfrei laufen.

Zwar zuerst langsam, aber dann..... Laughing

Sonnige Grüße
Peter

_________________
P.W.ab 05.08.2006
50xSanyo HIP-215NHE5=10,75 kWp mit SMA-WR
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=435
http://pv-anlage.blogspot.com/
http://www.solarlog-home2.de/pesoelko/
laun3006
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 20.01.2007
Beiträge: 498
Wohnort: Heroldsberg

BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 20:40 Nach oben

Genauigkeitsklasse 1 schreibt einen Anlaufstrom von höchstens 20mA vor.
[edit] = ca 5W für eine Phase[/edit]

launige Grüße Cool

_________________
launige 26 IBC 180M mit 2 launigen Solarmax und einem launigen Solarlog == 4,68kWp

http://www.solarlog-home3.de/wilke/
dabo
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 10.03.2007
Beiträge: 100
Wohnort: Heidenheim an der Brenz (Schwäbisch Sibirien)

BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 22:40 Nach oben

Übliche gebrauchte und geprüfte Zähler haben häufig die Genauigkeitklasse 2%.
Das bedeutet: Die Zähler müssen bei Nennstrom z.B 10A und Nennspannung 230V
(einphasig 2300 Watt Nennleistung, 3-phasig 6900Watt Nennleistung) innerhalb eines Toleranzfensters von +/- 2% ( 1-phasig +/- 46 Watt, 3-phasig +/- 138 Watt) für eine Meßzeit von 1 Stunde korrekt anzeigen.

Die Anlaufleistung darf höchstens 0.5% vom Nennstrom (hier 10A), also 50 mA bei Nennspannung je Phase betragen, dies entspricht bei einer Nennspannung von 230 Volt dann maximal 13 Watt je Phase.

Mein erster Drehstrom-Zähler lief erst bei ca. 130 Watt, sehr "ruckelig" an.
Er hat bei Nennleistung ca. 0,5% zu wenig gezählt (in Toleranz!).
Vermutet wurde ein Transportschaden, eventuell klemmendes Lager oder Schaden an der Lagerwelle oder am mechanischen Zählwerk.
Der Zähler wurde gewechselt, allerdings erst nach erheblichen Protesten und Nachweis von Messungen mittels eines hochgenau kalibrierten Leistungsmessgerätes meinerseits.
Der neue Zähler macht keine Probleme, er zählt ca. 0,2% zu wenig bei Nennleistung und läuft ab ca. 14 Watt (3-phasig) an.
Resultierender Gesamtfehler des ersten defekten Zählers ca. 5% zu wenig, da nicht immer mit Nähe Nennleistung eingespeist werden kann. Kleine Leistungen wurden grottenfalsch gezählt und Kleinvieh macht auch Mist, im Laufe der Zeit sogar erheblich viel.
Austausch des Zählers kostenfrei, sogenannte Kulanz, naja.

MfG
Manfred

_________________
51 x Sanyo HIP-215NHE5, handverlesen
3 x KACO 3501xi, galvanisch getrennt
11kWp Ertragsdaten

Disclaimer: Ich distanziere mich auf das Schärfste und behaupte auf der Stelle das Gegenteil!
superhaase
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 09:01 Nach oben

Ein weiteres Argument für einen eigenen Zähler!

ciao,
sh

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
note22
Stammmitglied
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Angemeldet: 12.01.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 14:42 Nach oben

Danke für Eure Antworten.
Es scheint mir, dass man mit einem eigenen Zähler auch nicht besser bedient ist, ist der doch mit den gleichen, offenbar zulässigen Toleranzen geprüft. Gut, man kann ihn vielleicht leichter tauschen, wenn es das Eigentum ist. Aber man kann einem gemieteten genauso reklamieren. Entscheidend ist, dass man in beiden Fällen nachweisen können muss, dass da was außerhalb der Toleranz läuft. Der erste Schritt dürfte sein zu vergleichen, was der Zähler und der WR (bei mir Sunways) für den Tag ermittelt - allerdings hat ja auch der WR eine Toleranz (glaube +/-5%).
Ist aber zumindest ein Anhaltspunkt.
Viel interessanter ist Eure Auskunft, dass die Einspeiseleistung >15W liegen sollte. Somit macht doch die Angabe einiger WR-Hersteller, dass deren WRs bereits ab 5W oder ähnlich einspeisen keinen wirklichen Sinn, wenn man das dann doch gar nicht in Rechnung stellen kann, oder?
laun3006
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 20.01.2007
Beiträge: 498
Wohnort: Heroldsberg

BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 15:22 Nach oben

Für einen eigenen Zähler spricht evtl das rein finanzielle.
Ein geeichter Zähler ist für ca 50€ zu bekommen.
Ein Mietzähler kostet bei meinem EVU 13,45€/Jahr.
Die Eichung ist jeweils 16 Jahre gültig.
Der Mietzähler hat in dieser Zeit 215€ gekostet.

Ob jetzt der Zähler bei 5 oder bei 15W anläuft tangiert mich auch eher wenig. Das dürfte wohl so ziemlich im "Rauschen" der Tolleranzen untergehen.
Meine Anlage jedenfalls läuft nach einem Anlauf nur relativ kurz mit Leistungen <20W und selbst 10Std nichterkannte 10W sind 0,1 kWh und kosten mich demzufolge 4,9 Cent.

launige Grüße Cool

_________________
launige 26 IBC 180M mit 2 launigen Solarmax und einem launigen Solarlog == 4,68kWp

http://www.solarlog-home3.de/wilke/
note22
Stammmitglied
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Angemeldet: 12.01.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 17:32 Nach oben

Woran kann man eigentlich die Genauigkeitsklasse eines Zählers erkennen? Gibt es dafür ein spezielles Symbol oder Codierung? Ich kann auf meinem Zähler keine entsprechenden Angaben erkennen.
Was ich auch vermisse ist ein Hinweis auf das letze Eichdatum bzw. den nächsten Eichtermin. Wo kann man das ablesen?
Atommafia
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 590

BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 18:58 Nach oben

Tach
superhaase hat Folgendes geschrieben:
Ein weiteres Argument für einen eigenen Zähler!

ciao,
sh


sind Transportschäden bei eigenen Zähler nicht möglich ?



MfG
Elektron
Administrator


Info: Betreiber
Angemeldet: 10.01.2005
Beiträge: 2570
Wohnort: 88457 Kirchdorf

BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 19:12 Nach oben

Atommafia hat Folgendes geschrieben:


sind Transportschäden bei eigenen Zähler nicht möglich ?


Klar auch!

jedoch

dabo hat Folgendes geschrieben:
Der Zähler wurde gewechselt, allerdings erst nach erheblichen Protesten und Nachweis von Messungen....


wohl nicht so einfach...

Gruß Elektron

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