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 Zähler kaufen oder mieten? Nächstes Thema anzeigen
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suedwestsonne
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Angemeldet: 23.09.2006
Beiträge: 421
Wohnort: Schkopau

BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 16:41 Nach oben

Hugi hat Folgendes geschrieben:


wie ist denn der Ablauf bei der Eichung eines Zählers in ca. 16 Jahren? Wird der auf eigene Kosten ausgebaut und geeicht?


Da ich den Zähler miete, bin ich der Meinung das es so ist wie mit meinem Zähler für meinen Verbrauch. EVU kommt, baut den alten Zähler aus ,den neuen ein und ich miete weiter.

Gruß Mario
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Verfasst am: Nach oben

Elektro und Umwelt
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Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 857
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 16:50 Nach oben

Hi Mario,

so wirds auch sein, unter Umständen bleibt er danach sogar weiter drin. Ist durchaus keine Seltenheit das bei den Zählern die Prüffrist abgelaufen ist.
Bei "privaten" Zählern wird halt einfach ein neuer eingebaut und der alte kann dann bei ebay.... - obwohl in 16 Jahren? Wohl eher nicht! Laughing
Im übrigen ist ein gekaufter Zähler kein Hexenwerk. Der Elektriker kauft nen geeichten Zähler, baut diesen ein und fertig!
Kosten dürfte das Ganze zwischen 50 und 100€. Also früher oder später rechnet sich das durchaus!

Sonnige Grüße

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kato
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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2092
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 16:54 Nach oben

Das EVU hat es noch einfacher, die brauchen nur Stichproben einer Serie zu eichen. Ich werde mir in 16 Jahren einen neuen Zähler kaufen, da das Eichen zu aufwendig ist. Man muss den Zähler sicher irgendwo einschicken (vielleicht gibt es ja auch ein Tauschverfahren) Aber wer weiß was bis dahin ist, die nächsten 16 Jahre habe ich erstmal Ruhe (sofern der Zähler nicht kaputt geht)

Kato

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pictoros
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Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 16:56 Nach oben

Habe etwas gegoogelt und dies hier beim "Bund der Energieverbraucher" gefunden:

"Frage:
Wir haben eine PV-Anlage. Das RWE hat mir für die Messung der Einspeisung einen Zähler montiert und verlangt dafür 35 Euro. Was kann man tun?

Antwort von Rechtsanwältin Dr. Christina Bönning, Aachen:

Der Einspeiser ist berechtigt, einen eigenen Zähler bei Dritten käuflich zu erwerben oder auch bei einem anderem Unternehmen möglicherweise billiger zu mieten. Der Zähler muss natürlich geeicht sein. Sie müssen den Zähler nicht von dem Netzbetreiber mieten.

In den meisten Fällen ist in der Pauschale, die der Netzbetreiber für die Miete des Zählers geltend macht, auch eine Gebühr für die Durchführung der Abrechnung enthalten. Hier muss man sich entweder über einen neuen Betrag mit dem Netzbetreiber einigen oder das Abrechnungsverfahren selber in die Hand nehmen.

Für die Auszahlung der Einspeisevergütung darf der Netzbetreiber aber keinen Betrag fordern. Das darf er nur, wenn er die Rechnungen erstellt. Anmerken möchte ich jedoch, dass man sich frühzeitig für den eigenen Zähler interessieren sollte. Wenn man erst einmal den Zähler des Netzbetreibers zulässt, entstehen Zusatzkosten für die Demontage und neue Montage des Zählers.

Bei jährlichen Gebühren von 25 Euro bis 40 Euro inklusive Mehrwertsteuer und für den Fall, dass der Netzbetreiber monatliche Abschläge auszahlt und das Abrechnungsverfahren übernimmt (mit Ausnahme der Nennung des Zählerstandes einmal im Jahr durch den Einspeiser selbst) ist der finanzielle Vorteil eines eigenen Zählers sehr gering, wenngleich er über 20 Jahre nicht zu vernachlässigen ist."


Gruß
pictoros
sammy
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BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 18:57 Nach oben

der Unterschied mag nur gering erscheinen,aber wer weiß schon was
in ein paar Jahren ist,vielleicht beträgt die Zählermiete dann nicht
mehr 25,sonder 40-50Euro und die Rechnungen ans EVU schreib ich
auch ganz gerne. Cool Ich weiß reine Spekulation,aber ich bin lieber unabhängig,auch wenn es nichts,oder nicht viel mehr einbringt.
Man darf natürlich nicht ausser acht lassen das man keine Abschlags-
zahlungen bekommt und die schlechteren Monate,sofern man jetzt ans Netz geht, überbrücken muß.
Gruß sammy

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BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 21:40 Nach oben

In einigen Fällen ,kann es mit einem eigenen Zähler aber auch eine Menge Stress geben. Mein EVU ist dafür bekannt das es ein Problem mit anderen Zählern hat. Bei der Inbetriebnahme meiner Anlage hätte ich sicher Ärger mit einem eigenen Zähler gehabt ,da der Zählerkasten im Treppenbereich ist. Bis dahin war das Bestandsschutz,aber nach der Erweiterung .... Question Exclamation .
Der EVU Mann hat sich gerade noch überzeugen lassen,mit anderem Zähler undenkbar,dann hatte ich mit riesen Aufwand alles versetzen müssen,dabei wäre der Sommer vergangen und der Ertrag auch . Ich bin damit nicht unbedingt glücklich ,aber es war die beste Lösung.

SJ. Cool

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Gerson
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BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 22:34 Nach oben

Ich würde auf jeden Fall einen Zähler kaufen. Baue gerade meine 2.Anlage auf. Der geeichte Zähler kostet mich 19,- Euro netto.
Da miete ich doch nicht für teueres einen Zähler.

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Gruß
Gerson
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Angemeldet: 28.09.2006
Beiträge: 243

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 22:42 Nach oben

@Jaek
19,-Euro wo gibts denn für so kleines Geld einen Zähler den das EVU
akzeptiert?Habe selbst 65,- Zähler plus 26,-Euro für ein zwingend
erforderliches Eichprotokoll bezahlt.
Gruß sammy

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BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 22:56 Nach oben

Es gibt da ganz nette Zähler, mit S0-Datenschnittstelle zur Fernablesung geeignet.
Genauigkeit 1 %
Die kosten allerdings auch Geld.
Geeicht um schlappe 200 Euro Shocked


Muss man auch mal überlegen:
Der elektromagnetische Zähler hat wohl neuerdings eine zulässige Abweichung von bis 4%.
Wenn der nun "zu wenig" zählt, sollte sich über die zugelassene Einsatzdauer ein besseres Stück rechnen.
Ohne ein EVU zu reizen: Ich würde beim Einspeiser den einsetzen, der nach Eichprotokoll bei -3,9% ist. Wink

Ergo: Selber kaufen - den Genauesten den ich kriegen kann.

D.C.
sonny
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BeitragVerfasst am: 21.02.2007, 18:20 Nach oben

man kann es kaum glauben,
heute hat mir mein EVU, das war mal die ESAG in Sachsen, ist jetzt ENSO
meine Abrechung geschickt. Ich mußte für meine PV-Anlage seinerzeit, extra Außen einen zweten Zählerkasten montieren. Ist ein neuer Zweiwegezähler drin. Also ich soll für den Zweiwegezähler jährlich Brutto € 38,12 bezahlen,
aber seit 2007 muß ich auch nochmal € 38,12 für die Verbrauchststelle bezahlen. Also der Zähler ist ein Teil mit 2 Uhren Einspeise Voltaik. Verbrauch
Wechselrichter, die haben aber nix verbraucht. Zusätzlich muß ich noch einmal € 38,12 für den Zähler bezahlen über den mein Hausanschluß (Licht)
läuft. Sagt mal, geht es den EVUs so schlecht? Ich glaube ich werde mir jetzt auch einen Zähler kaufen müssen.
Twisted Evil sonny

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BeitragVerfasst am: 21.02.2007, 18:35 Nach oben

hallo D.C.

eine genauigkeit von 1 % ist ja nicht der bringer (wird oft falschgemacht).

eigentlich muss es heißen fehler von 1 %.

oder versteh ich die welt nicht mehr Wink
Don Carlos
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Angemeldet: 27.02.2006
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BeitragVerfasst am: 21.02.2007, 19:19 Nach oben

Auweia *schäm* Embarassed

Klar, die Genauigkeitsklasse 1 war gemeint Laughing

D.C.
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BeitragVerfasst am: 21.02.2007, 20:29 Nach oben

Hallo,

ich habe meinen gekauft für 180 + Mwst. inkl. Einbau bzw. Montage und Eichprotokoll.
Bekomme vom RWE Abschlagszahlungen und hab meine erste Gutschriftsanzeige bekommen.

BDS
sunjunkie
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Beiträge: 516
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BeitragVerfasst am: 22.02.2007, 22:12 Nach oben

@sonny : melde dich mal wenn du das durch hast und die ENSO das akzeptiert.


Gruß SJ. Cool

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