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 Wohin gehen die Preise ?! Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2273
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 13:54 Nach oben

>> Wohin gehen die Preise, bzw. wo waren sie mal (!) <<

Nach 2 Wochen des beobachtens möcht ich nochmal meine "Kritik" in kompakter Form loswerden bezüglich der PV-Preise und vor allem die Kritik von Solateuren am Artikel der Photon für die Preise 2007.

"die einhellige Meinung (wie ich glaube:) aller Solarteure über die diversen Photon Empfehlungen: Unakzeptabel. Die Herren Redakteure wollen Mega-Qualität, Einhaltung aller Vorschriften und Din-Normen, statische Berechnungen, Ertragsgarantien etc. etc. aber alles zum Minipreis."

Nun möchte ich gleich mal zum "Minipreis" nachhaken !

Fakt ist:

Die Vergütung sinkt seit 2005 um 5% jährlich !
Die Preise sind aber seit Mitte 2004 STARK gestiegen !

Nachfolgend möchte ich mal meine Erfahrungen seit 2004 aufzeigen.

Ich hab leider nur noch 2 Angebote/Wirtschaftlichkeitsberechnungen von 2004 bei mir liegen, hoffe aber diese genügen.
Angebote waren für eine 6 kWp Anlage ausgelegt, also nix großes.

Zuerst nochmal die Vergütungssätze:

2004: 0,574 €
2005: 0,545 €
2006: 0,518 €
2007: 0,492 €
2008: 0,467 €

Angebot Anfang 2004 (1):

2004: 4200 €/kWp, dies würde...
2005: 3995 €/kWp, dies würde...
2006: 3790 €/kWp, dies würde...
2007: 3600 €/kWp, dies würde...
2008: 3420 €/kWp

Angebot Anfang 2004 (2):

2004: 4140 €/kWp, dies würde...
2005: 3933 €/kWp, dies würde...
2006: 3736 €/kWp, dies würde...
2007: 3550 €/kWp, dies würde...
2008: 3372 €/kWp

Weil dies evtl. "Sonderangebote" waren rechne ich jetzt einfach mal mit 4500€/kWp im Jahr 2004:

2004: 4500 €/kWp, dies würde...
2005: 4275 €/kWp, dies würde...
2006: 4061 €/kWp, dies würde...
2007: 3858 €/kWp, dies würde...
2008: 3665 €/kWp

Und dies würde auch in etwa der Preis sein den die Photon fordert !!!
Aber wo waren bzw. sind wir ?

2004: 4500 €/kWp (Warscheinlich deutlich weniger)
2005: 4800 €/kWp (Einschätzung nach Forum Recherche)
2006: 4800-5000 €/kWp (Persönliche Einschätzung)
2007: 4100-4300 €/kWp (Persönliche Einschätzung) [1x geändert am 17.10.07]
2008: 4100-4300 €/kWp[10.05.08]


Zuletzt bearbeitet von Betatester am 10.05.2008, 12:25, insgesamt 6-mal bearbeitet
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Verfasst am: Nach oben

Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2273
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 13:55 Nach oben

Und nun frag ich mich hat die Photon nicht RECHT ????
-->Sie haben mehr als recht !

Natürlich, jetzt wird das Argument "Marktwirtschaft" kommen.
Und natürlich stimmt das auch.

-Nur KRITIK darf ja erlaubt sein ?!
-Sowie Leute warnen das die Preise überteuert sind ?!

Warum wird sowas gleich kritisiert wenn die Preise trotz geringer Vergütung gestiegen ist ?

Wir reden hier von teilweise 10-20% teuereren Anlagen als 2004 (mit Vergütungseinberechnung)



Mein persönliches Ziel, bevor ich wieder in PV einsteige ist das sich Anlagen (größer 10 kWp) innerhalb von 10 Jahren (bei Vollfinanzierung) wieder rechnen.

Alles andere ist unfug.

Bei kleinen Privaten Anlagen schauts anders aus, weil Privat das ganze nunmal anders gesehen wird !

Die Kritik richtet sich auch nicht direkt an die Solateure sondern an die Modulhersteller bzw. derren Vertrieb.

K.a. wie das die Solateure sehen aber bei den Preisen werden Betreiber größerer Anlagen (Landwirtschaft etc.) sich nicht mehr groß für PV interessieren. Private Hausdächer werden auch bei hohen Preisen "gehen" aber jemand der Wirtschaftlich damit umgeht Confused Exclamation Question Question

Nunja, das sind alles meine persönlichen Meinungen und erwarte nun viel Kritik Cool



Da Beta wars.
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1159
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 15:01 Nach oben

Ich sehe ein paar Punkte anders.

1. Das empfunde Riskio 2004 war deutlich höher als heute, da man seinerzeit weitgehend "Neuland" betrat und keineswegs genau wusste, ob das auch alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt.

2. Die Anlagen sind auch etwas besser und ausgereifter geworden, ein paar % macht das durchaus aus.

3. Die Rendite von 2004 zumindest für gute Standorte war schlichtweg zu hoch (meine Sichtweise). Ich sehe es nicht als sinnvoll an, wenn mit Subventionen aus dem EEG die Betreiber von PV Anlagen steinreich werden, vielmehr soll mMn die Rendite so angemessen sein, dass die die heimische Solarbranche gefördert wird, indem die Nachfrage hoch genug ist (und das ist sie auch bei aktuellen Preisen) und es auch Anreize gibt, die Technologie weiterzuentwickeln (was ja auch funktioniert hat, wenn man vergleicht, was sich zwischen 1980 und 2000 getan hat und was sich zwischen 2000 und 2007 getan hat.)

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2273
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 15:13 Nach oben

cephalotus hat Folgendes geschrieben:
Ich sehe ein paar Punkte anders.

1. Das empfunde Riskio 2004 war deutlich höher als heute, da man seinerzeit weitgehend "Neuland" betrat und keineswegs genau wusste, ob das auch alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt.

2. Die Anlagen sind auch etwas besser und ausgereifter geworden, ein paar % macht das durchaus aus.

3. Die Rendite von 2004 zumindest für gute Standorte war schlichtweg zu hoch (meine Sichtweise). Ich sehe es nicht als sinnvoll an, wenn mit Subventionen aus dem EEG die Betreiber von PV Anlagen steinreich werden, vielmehr soll mMn die Rendite so angemessen sein, dass die die heimische Solarbranche gefördert wird, indem die Nachfrage hoch genug ist (und das ist sie auch bei aktuellen Preisen) und es auch Anreize gibt, die Technologie weiterzuentwickeln (was ja auch funktioniert hat, wenn man vergleicht, was sich zwischen 1980 und 2000 getan hat und was sich zwischen 2000 und 2007 getan hat.)

mfg


Zu 1: Das "empfundene Risiko" mag höher gewesen sein, aber real hat sich das Risiko nicht gemindert, evtl. sogar erhöht. Weil jeder Hersteller nun schnell "Hochleistungsmodule" auf den Markt "wirft" was (zb. Dünnschicht) auf 20 Jahre mit einigen Risiken behaftet ist.

Zu 2: Da geb ich dir Recht.

Zu 3: Ich sehe es anders. Aber als Privatperson ist deine Ansicht verständlich.

Beta
4motion
Forumsinventar
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Angemeldet: 17.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: raum detmold

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 18:25 Nach oben

hallo
ich habe nur festgestellt das ich in 2007 500!!!! euro pro kwp mehr bezahlen soll für die fast identische anlage zumindest an teilen montage höher,aber nicht in den 500 enthalten
als antwort vom solateur kommt..der grosshandel hätte dir preise angezogen.
also stellt sich für mich die frage wer macht sich die taschen jetzt voll der sloateur oder die grosshändler
denn seit dezember bis ende januar kann der preisanstieg nicht mit der normalen verteuerung zu tun haben Exclamation Sad


gruß 4motion

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Angemeldet: 05.01.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Odenwald

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 22:18 Nach oben

Ich kann betatester nur in vollem Umfang und absolut zustimmen!!!

Zu Punkt 3 von cephalotus:
Die Taschen vollgestopft mit den Subventionen haben sich die Hersteller.
Sie verdoppeln jedes Jahr ihren Gewinn und entwickelt wurde auch kaum noch. Bei mehr Wettbewerb hätte sich viel mehr Innovation entfaltet. Viele Verbesserungen wurden nicht zur Marktreife gebracht. Warum auch?
Wenn einem die Module aus der Hand gerissen werden. Wenn jetzt in Deutschland nicht mehr so viel geht, dann halt in Espana.

Ich denke das EEG hat hier eine Eigendynamik entwickelt wie sie vom Gesetzgeber nicht gewollt war.
Sunnysolar
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 28.10.2006
Beiträge: 61
Wohnort: 21465 Reinbek/SH

BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 23:27 Nach oben

Beta hat Folgendes geschrieben:
K.a. wie das die Solateure sehen aber bei den Preisen werden Betreiber größerer Anlagen (Landwirtschaft etc.) sich nicht mehr groß für PV interessieren. Private Hausdächer werden auch bei hohen Preisen "gehen" aber jemand der Wirtschaftlich damit umgeht


Auf meine Anfrage hin, hatte die Fa. SOLON noch nicht einmal Vertragshändler für Norddeutschland (Stand Ende 2006), mit der Begründung, es lohne nicht, da ihre Module für Norddeutschland zu teuer seien. Die wollen garnicht an Privatpersonen verkaufen, wenn alle so denken würden, würde es in Norddeutschland auch keine privaten PV-Anlagen geben. Ich denke mir, die Hauptstädter tragen ihre Nase solange so hoch, wie sie ihre Module noch an die öffentliche Hand und private Großinvestoren , auch in Südeuropa, verkaufen können.

cephalotus hat Folgendes geschrieben:
Ich sehe es nicht als sinnvoll an, wenn mit Subventionen aus dem EEG die Betreiber von PV Anlagen steinreich werden, vielmehr soll mMn die Rendite so angemessen sein, dass die die heimische Solarbranche gefördert wird, indem die Nachfrage hoch genug ist (und das ist sie auch bei aktuellen Preisen) und es auch Anreize gibt, die Technologie weiterzuentwickeln (was ja auch funktioniert hat, wenn man vergleicht, was sich zwischen 1980 und 2000 getan hat und was sich zwischen 2000 und 2007 getan hat.)
mfg

Meines erachtens sind die Betreiber diejenigen, die an der Solaren Wertschöpfungskette am wenigsten partizipieren, und daß, obwohl sie das grösste finanzielle Risiko tragen, statt dessen heimsen sich die Hersteller und der Handel die grössten Profite ein.

Sonnige Grüße
SunnySolar

_________________
45Grad Südausrichtung, 8,6 kWp
16 Module SANYO HIP215NHE5 an SB3300TL HC
24 Module SANYO HIP215NHE5 an SB5000TL HC
am Netz seit 22.12.2006.
BOBO
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Beiträge: 2046
Wohnort: Südlich von München

BeitragVerfasst am: 17.02.2007, 23:57 Nach oben

cephalotus hat Folgendes geschrieben:

3. Die Rendite von 2004 zumindest für gute Standorte war schlichtweg zu hoch (meine Sichtweise). Ich sehe es nicht als sinnvoll an, wenn mit Subventionen aus dem EEG die Betreiber von PV Anlagen steinreich werden, vielmehr soll mMn die Rendite so angemessen sein, dass die die heimische Solarbranche gefördert wird, indem die Nachfrage hoch genug ist (und das ist sie auch bei aktuellen Preisen) und es auch Anreize gibt, die Technologie weiterzuentwickeln (was ja auch funktioniert hat, wenn man vergleicht, was sich zwischen 1980 und 2000 getan hat und was sich zwischen 2000 und 2007 getan hat.)

mfg


Letzte oder vorletzte Woche bei NTV: Solarworld hat seinen Jahresgewinn um über 100 Prozent von 40 Millionen auf 84 Millionen erhöht.

Und bei diesem Gewinn soll es legitim sein, wenn der kleine Betreiber, obwohl er 5 % weniger vergütet bekommt, weiterhin annähernd gleiche Preise zahlen soll und das ganze Risiko tragen soll?

BOBO

_________________
seit 17.07.06 bin ich Betreiber einer 6,02 kWp-Anlage mit:
28 x Sanyo HIP 215 und 2 x WR Solarmax 3000C
hier kann man sie sehen: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=390 oder auch hier: http://www.solarlog-home.de/bobo/
Kollektor
Moderator


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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1999
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 00:44 Nach oben

BOBO hat Folgendes geschrieben:
Und bei diesem Gewinn soll es legitim sein, wenn der kleine Betreiber, obwohl er 5 % weniger vergütet bekommt, weiterhin annähernd gleiche Preise zahlen soll und das ganze Risiko tragen soll?


Wir leben in einer Marktwirtschaft, da nimmt jeder was er kriegen kann und das ist legitim.

Erst wenn er das nicht mehr kriegen kann, weil es nur noch Leute gibt die rechnen können, ist er auch mit weniger Gewinn zufrieden.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor
Wechsel-Richter
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Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 02.05.2006
Beiträge: 894
Wohnort: 97892 bei Wertheim / Main

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 08:16 Nach oben

BOBO hat Folgendes geschrieben:
Letzte oder vorletzte Woche bei NTV: Solarworld hat seinen Jahresgewinn um über 100 Prozent von 40 Millionen auf 84 Millionen erhöht.


Mich ärgert das zwar auch, aber ich denke mann muss hier ein bisschen differenzieren:
Wenn SW 100% mehr Matrerial verkauft, ist ein Gewinnplus von 100% vollkommen ok.
Wenn aber nur 10% mehr Material verkauft werden und trotzdem 100% mehr Gewinn gemacht werden, ist es zwar schön für SW und die Aktionäre, aber...

_________________
12,2 kWp Solarworld L-Förmiges Dach 38°
32 x SW210 Poly / 2 x SMA 3300TL (245° SW)
11 x SW210 Poly / 1 x SMA 2100TL (245° SW)
15 x SW210 Poly / 1 x Sunplug SPI 3000 (155° SO)
Bild: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=329
ReinholdK
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 379
Wohnort: 93345 Niederbayern

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 12:33 Nach oben

Hallo zusammen,

habe auf der Homepage http://www.energieverbraucher.de was gefunden das ich sehr interessant finde:

http://www.energieverbraucher.de/de/Erneuerbare_Energien/Sonnenstrom/Kostenentwicklung/site__410/

könnt ja mal durchlesen, es geht um das Thema:

PV-Anlagenpreise: Erst unter 4.000 Euro kaufen

Ich denke auch Preise, wie ich vor kurzem hier gelesen habe, von 5000 € pro kWp oder mehr sind nicht mehr zu akzeptieren. Kaufzurückhaltung ist angesagt.

Grüße

_________________
11,84 KWp Ausrichtung 250 ° West Neigung 42°
64 x Aleo 185
4x Fronius IG 30
Selbst aufgebaut
2005: 907 kWh/kWp 2006: 963 kWh/kWp 2007: 980 kWh/kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=576
heinros
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 04.01.2007
Beiträge: 265
Wohnort: Ostalbkreis/BaWü

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 14:20 Nach oben

Ich habe mich aus vielerlei Gründen entschlossen bei rd. 4300.- meine Anlage zu realisieren und nicht zu warten. U.a. wird die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Ende EEG-Laufzeit nicht erlebe, rein statistisch mit jedem Monat größer. Das sind eben die privaten und nicht rein monetären Randbedingungen.

Nur klar ist eines: Bei den Preisen, die ich angeboten bekommen habe - bis 5600.- mit Sanyos -, ist es ein Draufzahl-Geschäft. Wer etwas für die Umwelt tun will, sollte wenigstens 0 auf 0 rauskommen.

Mein Solateur nannte seinen Preis grenzwertig, das glaube ich ihm. Eine betriebswirtschaftliche Kalkulation ist von vielen Faktoren abhängig. Bei uns ist alles teuer als im Bayerischen Wald: Pacht, Miete, Grund- und Boden, Löhne .......... Da muss jeder Betrieb für sich rechnen.

Was ist aber das Ende vom Lied, wenn der Börsenhype in der Solarbranche so weitergeht. Die kleinen Nur-Solateure werden nicht überleben können. Es werden nur noch große, die hohe Stückzahlen umsetzen, übrigbleiben. Nur wer mehrere Standbeine hat, ist im Vorteil.
Der Markt wird von immer popeligeren Modulen aus China zugeworfen werden, die von großen angeblichen Herstellern umgelabelt und mit klangvollen Namen unters Volk gebracht werden. Diese "Importeure" werden bis zur Realisierung der Langzeitgarantien pleite sein oder von den Mutterkonzernen abgestoßen worden sein und nichts wird es mit Garantie. -- Das ist freie Marktwirtschaft!! Staatlich regulierte Umverteilung von unten nach oben.

@beta
Volle Zustimmung. Alle die rein wirtschaftlich kalkulieren, werden momentan sich nach anderen Dingen umsehen müssen oder sollten noch stillhalten.
Kaufzurückhaltung schädigt aber zunächst die Solateure. Die ersten in der Kette haben mehr Luft.
Positiv könnte aber hier der Schwachsinn der Quartalszahlen sein. Lager voll? Da werden auch die sich was einfallen lassen müssen.

@an alle die an Begründungen zu Gesetzen glauben

Seid ihr sicher dass der "Gesetzgeber" - wer ist denn das? - selbst an die heeren Ziele des EEG glaubt?
Habt Ihr schon mal was von Lobbyismus gehört?
Es geht nur um eines: Knete für die Aktionäre. Sonst nichts. Die blauäugige Begründung zum Gesetz, ist nichts anderes wie eine poppige Verpackung. Beispiele: Worte wie "Ökosteuer", "Nichtraucherschutz", "Arbeitsagentur" usw.
Wer an das glaubt, fällt genau in die Zielgruppe der "Wie-verkauf-ich- jeden-Bockmist-Volksverdummungs-Strategen".

heinros
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Forumsinventar
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Angemeldet: 17.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: raum detmold

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 15:29 Nach oben

hallo
Danke für den link...
gebe aber auch heinros recht..der "kleine" solateurwird nicht die dicke asche machen.aber was tun abwarten??? sind ja schon preisdiferenzen habe 1 angebot bekommen mit sanyos 4900 euro netto pro kwp das wären ja 900 euro zuviel nach aussage des links
mal auf 6kwp gerechnet sind das 5400 euro zuviel glaube nicht das sich der preis so stark nach unten geht Rolling Eyes
obwohl das angebot mit 4900euro auch keine referenz darstellt und man natürlich die gegebenheiten region usw mit bedenken muss Exclamation Exclamation


gruß 4motion

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Info: Betreiber
Angemeldet: 31.12.2006
Beiträge: 75
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 19:51 Nach oben

Hallo,

im Dezember 2006 habe ich noch meine Anlage zum Preis von netto EUR
ca. 4.600,- /KWp incl. Montage und aller sonstigen Arbeiten (Anmeldung usw.)
angeschafft (8,16 KWp).
Vier Wochen später inserierte mein Lieferant bereits schon zu einem Komplettpreis von ca. netto EUR 4.390,-/KWp.
Hier wurde offenbar schon direkt an die geminderte Einspeisevergütung angepaßt. Daß er plötzlich um ca. 5 % billiger einkauft, glaube ich nicht.

Surveyor

_________________
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2 x WR Sunville 4000 / 8,16 kWp
DN 38° / 157°
Wiese
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Info: Betreiber
Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1929
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 20:16 Nach oben

Schwierige Sache mit dem Preisverfall.
Kommte er, habe ich eventuell draufbezahlt, weil ich eine Anlage gekauft habe, kommt er nicht, habe ich auch draufbezahlt wenn ich sie nicht gekauft habe.
Ich habe eine Alage für 4900,-€/kWp gekauft.
Wäre die Anlage am Ende des Jahres 400,- € billiger, wäre das so gut wie kein Unterschied, denn ich bekomme ja fast ein Jahr länger die Einspeisevergütung von rund 450,- € pro kWp.

Das ist wie mit den Aktien, man kauft sie immer zun falschen Zeitpunkt.

Übrigens bin ich als PV-Laie der Meinung, dass die momentane CO2 Diskussion den Preis sowie die Nachfrage hoch halten wird.

Peter


Zuletzt bearbeitet von Wiese am 18.02.2007, 20:40, insgesamt einmal bearbeitet
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