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Richard
Öfters hier

Angemeldet: 14.03.2006
Beiträge: 10
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Verfasst am:
25.01.2007, 14:25 |
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Hallo,
ich habe auf unserem Haus, das direkt neben einer nicht sehr viel befahrenen Straße liegt, eine 17,2 KW Photovoltaik installiert. Nun befürchte ich, daß wenn sich der Schnee auf den Modulen löst, eine Schneelawine mitten auf die Straße treffen könnte. Leider habe ich kein Schneefanggitter auf dem Dach da mir mein Solateur davon abgeraten hat. Wie sieht die rechtliche Lage aus wenn durch eine Schneelawine ein Auto oder sogar Personen geschädigt werden. Bringt ein Schild an der Wand "Achtung Dachlawine" einen rechtlichen Vorteil? Falls jemand von euch schon Erfahrung hat mit diesem Thema wäre ich über eine Antwort sehr dankbar!
mfg
Richard |
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Verfasst am:
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Hubsi
Vielschreiber


Angemeldet: 08.01.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Baden-Württ.-Oberschwaben-Federsee
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Verfasst am:
25.01.2007, 15:48 |
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Hallo Richard,
hast also kein Schneefangitter auf Dein Dach gebaut, Du hast letztes Jahr vor Baubeginn im März mal nach den Erfahrungen im Forum gefragt - ich hab Dir damals folgendes geschrieben hier noch mal zur Erinnerung:
Hallo Richard ,
Lies mal wie es mir ergangen ist:
Im September 2004 habe ich unsere 15 kWp Anlage auf unserem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude in Betrieb genommen. Die Höhe bis zur Dachrinne ist ca. 10m. Um die gesamte Anlage habe ich bis zum Dachrand einen Dachziegel Abstand. Wir haben uns riesig gefreut und meinten die Anlage optimal montiert zu haben. Der Abstand des Gebäudes bis zur Durchfahrtsstraße ist so ca. 4m. Dann kam der erste Schnee, der Pulverschnee rutschte noch ganz sachte vom Dach auf den Gehweg und war nicht gefährlich. Dann kam nasser Schnee und Frost, der ca. 15 - 20 cm hohe Schnee ist dann auf den Modulen festgefroren. Wir waren gespannt was jetzt kommen wird und meinten der Schnee rutsche auch so sachte runter. Aber weit gefehlt. Als der Schnee zu rutschen anfing, rissen sich immer so ca. 4 - 5 m² große Schneeplatten los und schossen mit Schwung über die Dachrinne hinweg und stürtzten mit lautem Krach mitten auf die vielbefahrene Straße. Es war sehr gefährlich und dauerte so ca. 3 Stunden bis kein Schnee mehr auf den Modulen lag. Nirgends lag mehr Schnee nur noch vor unserer Scheuer auf der Straße - es war sehr gefährlich, wir hatten Glück daß nichts passiert ist - es mußte schnell gehandelt werden. Mit einer Hebebühne haben wir dann nachträglich ein 30cm hohes, speziel angefertigtes Schneefanggitter montiert - die Gefahr war behoben. Leider konnte das Gitter nur noch zwischen Dachrinne und letzter Platte montiert werden, eine andere Möglichkeit gab es nicht mehr. Dadurch habe ich jetzt vom Herbst bis zum Frühjahr fast den ganzen Tag auf der untersten Modulreihe etwas Schatten vom Schneefangitter und natürlich dadurch auch 2005 bei 15 kWp - ca. 500 kWh weniger "Ertrag". Mir wäre es lieber gewesen unten über der Dachrinne 2 oder 3 Dachziegel Platz zu haben und das Schneefanggitter würde keinen Schatten auf die Module werfen. Mich hat niemand darauf hingewiesen deshalb schreibe ich das hier so ausführlich damit Andere die zur Zeit eine Anlage planen auch diesen Aspekt des rutschenden Schnees beachten. Jeder muß selber entscheiden ob der rutschende Schnee gefährlich ist oder nicht. Allerdings geht bei mir Sicherheit vor Ertrag. Ich bin aber trotzdem mit meiner Anlage sehr zufrieden und habe 2005 pro kWp 970 kWh "Sonnenstrom" geerntet.
Das Dach/die Anlage hat eine Neigung von 32° und einen Azimut von 150° (Süd-Ost). Im Sommer verschwindet der Schatten auf den Modulen schon recht bald (so um 11 Uhr) - ich würde heute die Module so montieren, daß ich auch im Sommer keinerlei Schatten auf den Modulen habe - die Module so weit oben zu montieren, daß auch der Schnee der in den Schneefanggittern hängen bleibt die Module nicht beeinträchtigt, macht keinen Sinn.
Wer näheres wissen möchte kann mir gerne eine persönliche Nachricht senden - ich teile euch dann meine Telefonnummer mit
Meiner Meinung nach kannst Du schon ein Schild mit Vorsicht Dachlawinen montieren und es ist ja auch gut darauf hinzuweisen, aber wenn was passiert dann bist Du meiner Meinung nach trotzdem haftbar. Das ist keine rechtliche Auskunft sonder wie immer meine Meinung. Ich würde aber auf jeden Fall bei meiner Haftpflichtversicherung nachfragen wie das ist mit der Haftungsfrage. Sollten tatsächlich Dachlawinen runter kommen und auf die Straße oder den Gehweg fallen, dann ist das sehr gefährlich und ich würde auf jeden Fall nachträglich ein Schneefanggitter montieren, denn wenn was passiert, jemand Schaden erleidet, dann ist das doch immer schlecht mit oder ohne Haftpflichtschutz. Falls Du einen Gehweg hast den würde ich sofort absperren, mit der Straße kannst Du das ja nicht machen.
.....Übrigens 2006 hatte ich trotz Schneefanggitter 1033kWh/kWp ...... durch den Schnee der vergangenen 2 Winter hat sich das Schneefanggitter etwas verbogen und der Winkel zur Sonne ist jetzt besser ...... also man könnte das Gitter auch gleich etwas nach außen biegen ........ aber nur wenn dadurch die Stabilität und Sicherheit nicht leidet ..... ansonsten gilt immer -
Sicherheit geht vor Ertrag
Kannst mir jederzeit eine PN senden
Gruß aus Oberschwaben
Hubsi |
_________________ PVI - 15 kWp - 120 Kyocera Module - 3 Fronius WR - ans Netz Sept. 2004
PVII - 7 kWp - 44 IBC (Sharp) Module - 2 SB 3300TL WR - ans Netz Januar 2006
Zuletzt bearbeitet von Hubsi am 25.01.2007, 15:56, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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ariba
Forumsinventar

Angemeldet: 31.10.2005
Beiträge: 746
Wohnort: 88521 Ertingen
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Verfasst am:
25.01.2007, 15:49 |
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Hallo
setze dich mit hubsi in Verbindung, der hatte so ein ähnliches Problem.
sonnige Grüße
Jürgen |
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Hubsi
Vielschreiber


Angemeldet: 08.01.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Baden-Württ.-Oberschwaben-Federsee
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Verfasst am:
25.01.2007, 15:58 |
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Hallo Ariba,
unsere Artikel haben sich überschnitten war zeitgleich mit Dir am PC
Gruß nach Ertingen
Hubsi |
_________________ PVI - 15 kWp - 120 Kyocera Module - 3 Fronius WR - ans Netz Sept. 2004
PVII - 7 kWp - 44 IBC (Sharp) Module - 2 SB 3300TL WR - ans Netz Januar 2006 |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1122
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
25.01.2007, 19:03 |
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| Richard hat Folgendes geschrieben: |
| ... Bringt ein Schild an der Wand "Achtung Dachlawine" einen rechtlichen Vorteil?... |
Auf alle Fälle finde ich es als Warnung an die Passanten schon mal sehr vorteilhaft, "schaden" wird es ja wohl kaum.
Zur rechtlichen Seite kann ich nichts sagen. |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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rosa
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 13.06.2006
Beiträge: 381
Wohnort: Köln
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Verfasst am:
26.01.2007, 09:02 |
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| Zitat: |
| Nun befürchte ich, daß wenn sich der Schnee auf den Modulen löst, eine Schneelawine mitten auf die Straße treffen könnte. Leider habe ich kein Schneefanggitter auf dem Dach da mir mein Solateur davon abgeraten hat. Wie sieht die rechtliche Lage aus wenn durch eine Schneelawine ein Auto oder sogar Personen geschädigt werden. Bringt ein Schild an der Wand "Achtung Dachlawine" einen rechtlichen Vorteil? |
Hallo Richard,
ich kann und will Dir keine Rechtsauskunft geben, jedoch solltest Du folgendes beachten:
1. Du hast Obliegenheiten zur Schadenminderung bzw. Schadenverhütung im Rahmen der Haftpflichtversicherung.
2. Ein Schild wird dich nicht vor Haftpflichtansprüchen Dritter schützen. Hilfreich wäre eine Sperrung der gesamten Gefahrenzone, was oftmals nicht machbar ist.
3. Wenn es Dir bekannt ist, dass dicke Eis bzw. Schneeplatten herunterrutschen könnten und Du dies nicht verhinderst, in der Hoffnung das alles gut geht, redet man von einer "groben Fahrlässigkeit". Um es vorsichtig auszudrücken - Versicherungstechnisch können in Verbindung mit den Obliegenheiten etc. ernsthafte Probleme für dich entstehen.
4. Das alte Thema: Kommt die Haus- u. Grundbesitzer Haftpflichtversicherung oder die Private Haftpflichtversicherung überhaupt für etwas auf, wenn die Ursache des Schadens auf eine gewerblich betriebene Anlage zurückzuführen ist? Such einfach mal im Forum nach Betreiberhaftpflicht (Betreiber-Haftpflicht).
5. Wie Hubsi es schon gesagt hat : Sicherheit geht vor
Personenschäden oder gar Tote können auch Versicherungen nicht mehr reparieren.
Gruß
rosa |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 348
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Verfasst am:
26.01.2007, 10:00 |
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Schweres Geschütz.
Wer konstruiert da "Grobe Fahrlässigkeit" ?
Kein Gedanke.
Auch Schneefanggitter hindern große Schneemassen nicht daran , vom Dach zu fallen.
Entweder ist das Anbringen von Schneefangittern Pflicht, dann kommst Du nicht drum herum, oder aber nicht, dann lässt Du es im Sinne Deiner Module weg.
Bevor Du Dich im I-Net verunsichern lässt, lass Du Dir das von Deiner Versicherung erklären (aber von der Hauptstelle). Etwaiige Haftungsausschlüsse sind deren täglich Brot.
Ganz Ängstliche lassen sich das schriftlich geben.
cu,micro |
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rosa
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 13.06.2006
Beiträge: 381
Wohnort: Köln
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Verfasst am:
26.01.2007, 10:51 |
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| Zitat: |
Schweres Geschütz.
Wer konstruiert da "Grobe Fahrlässigkeit" ? Kein Gedanke. Auch Schneefanggitter hindern große Schneemassen nicht daran , vom Dach zu fallen. Entweder ist das Anbringen von Schneefangittern Pflicht, dann kommst Du nicht drum herum, oder aber nicht, dann lässt Du es im Sinne Deiner Module weg. |
Hallo micro,
So einfach ist das leider nicht. Es wird auch keine grobe Fahrlässigkeit konstruiert. Hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrl%C3%A4ssigkeit
Es ist klar, das Abfanggitter Schneemassen nicht zu 100% vor dem Abstürzen hindern. Es wurde mit der Installation solcher jedoch das technisch Sinnvolle sowie Zumutbare umgesetzt - das Risiko minimiert. Ohne Gitter wird in Kauf genommen, das jemand geschädigt werden könnte, in der Hoffnung das es nicht passieren wird. Siehe Wikipedia, dort ist es erklärt.
Würdest Du es auch so locker sehen, wenn Du selber von einer Eisplatte getroffen wirst und feststellen must, dass noch nicht mal gängige Schutzmaßnahmen getroffen wurden?
Bei der Kommunikation mit Versicherern bitte immer auf eine schriftliche Bestätigung bestehen bzw. sich genau erklären lassen, wo es in den Bedingungen steht. Das hat nichts mit Ängstlichkeit zu tun! Zwei Jahre später ist der Mitarbeiter nicht mehr da oder kann sich nicht mehr an das Erinnern was er gesagt hat.... mündliche Zusagen zählen einfach nicht im Umgang mit Versicherern.
Gruß
rosa |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 348
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Verfasst am:
26.01.2007, 11:21 |
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Nein, Schneefanggitter sind umstritten, da sie auch dafür sorgen dass der Schnee, der dann zu Eis wird nicht gleichmässig in kleineren Mengen "herunterkommt"., sondern sich erst "sammelt" und dann in richtig grossem Volumen abstürzt.
Deshalb ist das ist Auslegungssache. (Und der Grund, warum ich meine wieder demontiert habe)
Das nicht montieren von Schneefanggittern ist ergo nicht zwangsläufig billigende Inkaufnahme von Schäden, wie es hier kolpotiert wird.
Mithin ist daraus keine grobe Fahrlässigkeit zu konstruieren.
Wenn Versicherung und / oder Gemeinde diese vorschreiben, ist es etwas anderes.
Statt Wiki zu bemühen, könntest Du einen Fall benennen, wo eine Versicherung wg. nicht vorgeschriebener fehlender Schneefanggitter nicht geleistet hat. Da lerne ich gerne dazu.
Und letzteres schrieb ich ja- natürlich ist schriftlich besser als mündlich. |
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rosa
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 13.06.2006
Beiträge: 381
Wohnort: Köln
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Verfasst am:
26.01.2007, 13:22 |
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Wir beide haben jeweils recht. Selbst Versicherer sagen, dass sich die Rechtssprechung nicht einig ist. Es kommen einfach zu viele Faktoren, welche sich positiv oder negativ auf die grundlegende Haftung auswirken zusammen.
- ist es ein schneereiches Gebiet
- wie sind die ortlichen Gegebenheiten
- wurden Schneegitter behördlich Angeordnet
- ist die Nachbarschaft vermehrt mit Schneegittern ausgestattet.
- wäre es zumutbar gewesen Schneegitter zu installieren
- hätte der Geschädigte den Schaden vermeiden können
- hätte es der Hauseigentümer verhindern können (Verkehrssicherungspflicht)
Diese Punkte sind zudem auch noch unabhängig voneinander zu betrachten, wenn es um die Haftungsfrage geht.
Weiterhin könnte es sein, das aufgrund der glatten Oberfläche von Solarmodulen eine erhöhte Gefahr ausgeht, was die Sache noch etwas komplizierter machen könnte. Ich werde dazu mal einen Haftpflichtversicherer befragen, da ich keine Quellen gefunden habe.
Hier ein kurzer Beitrag eines Versicherers: http://www.allianz-geno.de/index.php?id=358
Da das Thema sehr komplex ist, verweise ich auch auf die Google-Suche. Dort sind diverse Urteile aufgeführt.
Gruß
rosa |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 348
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Verfasst am:
26.01.2007, 13:52 |
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Ich würde so argumentieren:
Die glatte Modulfläche sorgt für leichteres gleichmässiges Abrutschen kleinerer Mengen : Es sammelt sich nichts/weniger als auf alten Pfannen/Ziegeln.
Die Argumentationskette dazu gibt es z.B. bei Braas für deren beschichtetes Programm . |
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P-Z-M
Fleißiges Mitglied


Info: Großhändler
Angemeldet: 16.01.2007
Beiträge: 427
Wohnort: Kirchzell
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Verfasst am:
26.01.2007, 14:43 |
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In 10 jahren liegt bei uns höchstwahrschnlich eh kein schnee mehr.
Aber Ansonsten, wie schon gesagt, sich das ganze vom versicherer schriftlich geben lassen. |
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Hubsi
Vielschreiber


Angemeldet: 08.01.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Baden-Württ.-Oberschwaben-Federsee
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Verfasst am:
27.01.2007, 15:35 |
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Liebe Solarfreunde,
die Diskussion die ihr hier führt ist ja schön, aber was ich ins Forum geschrieben hab sind keine Vermutungen sondern Tatsachen und Erfahrungen. Von wegen durch die glatte Oberfläche rutsche alles gleichmäßig und sachte runter. Das hab ich und mein Solateur auch gedacht aber...... das stimmt vielleicht wenn es ganz leicht schneit und es ist Pulverschnee........ aber meistens rutscht der Schnee nicht gleich, bleibt oben, gefriert fest und dann rutschen ganze Platten. So sehe und erlebe ich das mit meinen PV-Anlagen. Bei einer Anlage (Dachneigung 45°) ist das ganz egal die steht in meinem großen Obstgarten und ich freue mich immer wenn der Schnee runter kommt. Aber bei der Anlage an der Durchgangsstraße (Dachneigung 32°) da sieht es eben anders aus, da rutscht der Schnee in mein nachträglich montiertes Schneefanggitter und ich bin froh, daß er nicht runter kommt. Der rutschende Schnee hat das Schneefanggitter zwar etwas verbogen, aber es hält trotzdem sehr gut - ich bin froh, daß ich es montiert habe. Meine Meinung ist - wenn man keines montiert und man weiß aber aus Erfahrung , daß der Schnee mitten auf die Straße fällt, dann kann man bei einem Unfall doch nicht argumentieren - das hab ich aber nicht gewußt! Wir in Oberschwaben haben natürlich nicht die Schneemaßen wie z.B. im Bayerischen Wald - aber letzten Winter ist auch bei uns einiges runter gekommen und auch wir hatten mal in einer Nacht 50 cm Neuschnee.
Wie immer meine Meinung
Gruß
Hubsi  |
_________________ PVI - 15 kWp - 120 Kyocera Module - 3 Fronius WR - ans Netz Sept. 2004
PVII - 7 kWp - 44 IBC (Sharp) Module - 2 SB 3300TL WR - ans Netz Januar 2006 |
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Richard
Öfters hier

Angemeldet: 14.03.2006
Beiträge: 10
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Verfasst am:
28.01.2007, 13:31 |
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Hallo zusammen,
aufgrund meiner eigenen Erfahrung mit den Schneelawinen die von meiner PV-Anlage auf die Straße rutschen habe ich mich entschlossen einen Schneefang zu installieren. Leider habe ich das gleiche Problem wie Hubsi, daß zwischen unterster Modulreihe und Regenrinne nicht mehr viel Platz für einen Schneefang ist und ich befürchte auch, daß durch einen Schneefang die unterste Modulreihe bei tief stehender Sonne verschattet wird. Deshalb habe ich vor den Schneefang unter die Regenrinne zu setzen mit und mit Vierkanteisen an den Dachsparren von unten zu befestigen. Ein TÜV Zertifikat werde ich dafür zwar keines bekommen, aber mir kann zumindest keiner grobe Fahrlässigkeit vorwerfen. Desweiteren werde ich zusätzlich zwei Heizdrähte installieren, einen in die Regenrinne um den Ablauf eisfrei zu halten und einen direkt unter die unterste Modulreihe um den Schneedruck durch den angestauten Schnee zu verringern. Ich weiß zwar noch nicht ob das so klappt, wie ich mir das vorstelle, aber so ein Heizdraht kostet nicht die Welt und der Stromverbrauch ist auch nicht zu hoch (20 Watt/m).
Was haltet ihr davon?
Gruß Richard
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Wechsel-Richter
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 02.05.2006
Beiträge: 878
Wohnort: 97892 bei Wertheim / Main
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Verfasst am:
28.01.2007, 14:02 |
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Die Idee mit dem Heizdraht ist nicht schlecht. Aber mit 20Watt pro Meter schaffst du es 200mL Wasser in einer Leitung vor dem einfrieren zu schützen.
Aber es ist schon was anderes ein paar kg wegzutauen.
Da brauchts wohl schon mehr als das zehnfache.
Alles nur aus dem Bauch heraus - Luke wird's bestimmt genau ausrechnen  |
_________________ 12,2 kWp Solarworld L-Förmiges Dach 38°
32 x SW210 Poly / 2 x SMA 3300TL (245° SW)
11 x SW210 Poly / 1 x SMA 2100TL (245° SW)
15 x SW210 Poly / 1 x Sunplug SPI 3000 (155° SO)
Bild: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=329 |
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