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 Anschhluß Sunways NT 4000 an Wechselstromzähler Nächstes Thema anzeigen
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Autor
JörgG
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Angemeldet: 22.09.2005
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 22:04 Nach oben

Hallo,

Ich werde demnächst einen Sunways NT 4000 für eine 4,05 kWp Photovoltaikanlage installieren. Für die Zählung des erzeugten Stromes wird ein Wechselstromzähler installiert. Dieser zählt nur eine Phase (L1 des Wechselrichters). Da der Sunways-Wechselrichter dreiphasig angeschlossen werden muß, ist laut meinem Elektroinstallateur dafür leider ein Drehstromzähler notwendig. Ein Drehstromzähler ist erst ab 4,6 kW notwendig.

Wie muß der Wechselrichter an Netz mit einem Wechselstromzähler angeschlossen werden oder kann die dreiphasige Netzüberwachung im Wechselrichter abgeschaltet werden?


Vielen Dank,
Jörg Glöde
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Verfasst am: Nach oben

blabla
Forumsinventar
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Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 06:49 Nach oben

Ne, da kann man nix abschalten. Um einen Drehstromzähler wirst auch nicht rumkommen. Da würds sonst ganz pfiffige Leute geben, die böse Dinge mit den andern beiden Adern anstellen würden, wenn diese nicht am Zähler hängen Wink

_________________
2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp

WR1: 3 Strings a` 8 Module, 1 Temperatur- und Einstrahlungssensor, Neigung 30°, Azimut 180°
WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°
JörgG
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Angemeldet: 22.09.2005
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 09:32 Nach oben

blabla hat Folgendes geschrieben:
Ne, da kann man nix abschalten. Um einen Drehstromzähler wirst auch nicht rumkommen. Da würds sonst ganz pfiffige Leute geben, die böse Dinge mit den andern beiden Adern anstellen würden, wenn diese nicht am Zähler hängen Wink


Laut Manaul von Sunways kann per DIP-Schalter S300 eine Ländereinstellung vorgenommen werden. Im deutschen Manual (Seite 17) ist eine Einstellung für Spanien angebildet, wo Netzüberwachung einphasig ist.
Wenn man diese Einstelling von Spanien einstellt, darf der Wechselrichter wahrscheinlich nicht in Deutschland betrieben werden.

Jörg
blabla
Forumsinventar
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Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 19:52 Nach oben

Seite 17 betrifft das Reinigen Wink

Die Option mit den Ländereinstellungen kannte ich noch nicht, die gibts erst seit den 850V Modellen. Aber wie du schon richtig vermutet hast, ist das nicht zulässig

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JörgG
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.09.2005
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 24.10.2005, 21:14 Nach oben

Die Anlage ist am 20.10.2005 ans Netz gegangen. Es wurde ein Drehstromzähler installiert. Die Mietkosten für den Zähler betragen 9,60 EUR netto jährlich (egal ob Wechsel- oder Drehstromzähler). Leider entstanden durch den Drehstromzähler höhere Materialkosten (3 poliger Hauptleitungsschutzschalter 3x35A und Leitungsschutzschalter 3B25). Die Materialkosten für den Anschluß eines Wechselstromzählers betragen etwa ein Drittel gegenüber Drehstrom. Der Hauptleitungschutzschalter kostet ca. 100 EUR netto.

Jörg
kato
Moderator


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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2060
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 24.10.2005, 21:39 Nach oben

Hallo JörgG,

9,60€ wäre ja günstig für den Zähler, oder ist das nur die Ablesegebühr? envia will da über 30 €. Ich habe einen eigenen Zähler, da soll ich ca.9€ für das Ablesen zahlen...

Kato
JörgG
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.09.2005
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 24.10.2005, 22:08 Nach oben

Laut Vertrag sind mit diesem Betrag folgende Leistungen abgegolten:

- Lieferung, Einbau und Parametrierung des Zählers
- Wahrnehmung eichrechtlicher Belange
- Auswechslung des Zählers
- Ermittlung plausibler Ersatzwerte infolge eines Ausfalls des Zählers

Der Zählerstand wird durch den Anlagenbetreiber einmal jährlich an das EVU gemeldet. Also keine Kosten für das Ablesen.
Ein eigener Zähler verursacht Eichkosten, wie hoch sind die Eichkosten für einen Zähler?

Jörg


Zuletzt bearbeitet von JörgG am 25.10.2005, 17:59, insgesamt einmal bearbeitet
kato
Moderator


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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2060
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 08:11 Nach oben

Hallö Jörg

aber bestimmt nicht für einen Drehstromzähler. Was das Eichen kostet, weiß ich auch nicht. Aber mit einem eigenen Zähler kommt man auf jeden Fall besser. Vor 10-15 Jahren braucht man den nicht eichen glaube ich. Mein Zähler zur Entnahme ist schon 12 Jahre ohne neue Eichung drin.

Eigentlich müsste ich der envia eine Gebühr für das Ablesen berechnen und nicht umgekehrt. Wenn die Strom liefern bezahle ich ja auch die Gebühr.

Kato
steff
Stammmitglied
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Angemeldet: 25.09.2005
Beiträge: 67
Wohnort: Süd-Ost Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 08:33 Nach oben

Hallo,

wie es aussieht ist das Prozedere von EVU zu EVU unterschiedlich.

Mein EVU bestand auf ein Zähler nach der VDEW-Richtlinie "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz", und da heist es das grundsätzlich nur Zähler mit Rücklaufsperre oder elekt. Zähler, die beide Energieflußrichtungen getrennt erfassen eingesetzt werden dürfen.

Der von meinem EVU geforderte Zäher hätte mich demnach ca. 950 EUR netto gekostet, so musste ich in den sauren Apfel beißen und den Zähler mieten.

_________________
Gruss Stefan


16,18 kWp Kyocera KC-190+200 GHT-2, Sunways NT6000+NT5000
29,70 kWp Yingli YLDJ 165 (23V), Kostal Piko 4.2/5.5
GAST
Stammmitglied
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Angemeldet: 05.09.2005
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 10:03 Nach oben

kato hat Folgendes geschrieben:
Hallö Jörg

aber bestimmt nicht für einen Drehstromzähler. Was das Eichen kostet, weiß ich auch nicht. Aber mit einem eigenen Zähler kommt man auf jeden Fall besser. Vor 10-15 Jahren braucht man den nicht eichen glaube ich. Mein Zähler zur Entnahme ist schon 12 Jahre ohne neue Eichung drin.

Eigentlich müsste ich der envia eine Gebühr für das Ablesen berechnen und nicht umgekehrt. Wenn die Strom liefern bezahle ich ja auch die Gebühr.

Kato


Hallo Kato

die EVU´s brauchen auf grund der Menge an Wechselstromzählern die sie betreiben nicht jeden einzelnen Eichen, die haben ganze Serien an Zählern gekauft und haben für Eichungen einige die alle paar Jahre ( 10Jahre ?? )eichen lassen müssen. Wenn diese Zähler in der Eichtoleranz bleiben, dann dürfen die anderen aus der Serie ohne eichung weiterbetrieben werden!!
So ist das wenn man groß genug ist... dann darf man fast alles

sonnige grüße
Jörg

_________________
Wer glaubt das ein Baueiter den Bau leitet, der glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet
blabla
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Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 17:21 Nach oben

kato hat Folgendes geschrieben:
Aber mit einem eigenen Zähler kommt man auf jeden Fall besser. Vor 10-15 Jahren braucht man den nicht eichen glaube ich. Mein Zähler zur Entnahme ist schon 12 Jahre ohne neue Eichung drin.


Wenn ichs noch recht im Kopf habe, kann das EVU von dir verlangen, dass du ihn alle 5 Jahre eichen lässt.

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kato
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BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 18:31 Nach oben

Hallo Blabla,

die können das zwar verlangen, die Kosten dafür, wenn der Zähler stimmt, müssen sie selbst übernehmen. Falls der Zähler nicht stimmt muss ich zahlen...

Gruß Kato
blabla
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Angemeldet: 08.06.2005
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BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 18:59 Nach oben

Bist du dir da sicher? Laut EON.Bayern muss man selber dafür aufkommen, was ich auch versteh, da es ja mein Zähler ist

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kato
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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2060
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 25.10.2005, 19:07 Nach oben

hier steht was von 16 Jahren:

http://www.sfv.de/lokal/mails/phj/zaehlerg.htm

Kato
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