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Autor
voltaikfuchs
Gast






BeitragVerfasst am: 18.12.2006, 12:42 Nach oben

wepeha hat Folgendes geschrieben:

Ich kann nicht nachvollziehen wie man bei 4800 Eur/kwp ...

.


1. war von 4800 E je kWp nicht die Rede
(wäre ja nur bei Sanyo der Fall)
Tip nimm bei Sanyos anstelle der 1050,
1100 kWh und du bist bei 4.919 EUR Wink

2. wird komischerweise immer nur von der Investitionsumme geredet,
nicht aber vom damit zu erziellenden Ergebnis.
Manchmal kann rechnen ganz schön überfordern, hm Crying or Very sad

Um auf 5% Rendite zu kommen, brauch ich max. 11% Bruttoertrag
1050 kWh/kWp a 49,2 Cent = 516,6 EUR -> 4.696,36 EUR je kWp

@ Beta, Beiträge zumüllen muss schön sein, oder Question


voltaikfuchs
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Verfasst am: Nach oben

wepeha
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 11.11.2006
Beiträge: 43
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 18.12.2006, 20:41 Nach oben

ja, V-fuchs richtig, leider haben wir nördlich des Weißwurstäquators keine 1100, da rechne ich mal mit 900-950 kwh und schon säuft die rendite ab. Ansonsten verweise ich auf Kollektors Regel 10facher Jahresertrag= Investitionssumme...
voltaikfuchs
Gast






BeitragVerfasst am: 18.12.2006, 21:28 Nach oben

wepeha hat Folgendes geschrieben:

...

Ansonsten verweise ich auf Kollektors Regel 10facher Jahresertrag= Investitionssumme...


Meine ist eine mindestens 11fache - siehe oben
Very Happy

voltaikfuchs
kato
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2149
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 18.12.2006, 21:41 Nach oben

Hallo Fuchs,

also meine ist 8, je kleiner desto besser (zumindest bei dieser Regel Laughing )

Kato

_________________
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1xSB3300 mit 20 Stück Suntechnics STM185
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cantdrive55
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Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 13
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 21:58 Nach oben

Also ich gebe es zu, ich kann besser mit kWp rechnen als mit % Rendite. Wie rechnet ihr die Rendite, Parameter, Finanzierung, Laufzeit? Keiner der Solateure hat mir eine Rendite in Prozent gerechnet (kann's ja verstehen wenn die nicht so toll ist), aber ist bei einer als GBR betriebenen Anlage nicht der jährliche Ertrag (in €, kumuliert) wichtiger als die Rendite nach x-Jahren? Wenn ich als Privater mein eingesetztes Kapital raus habe ist der Rest doch Gewinn für mich (natürlich abzügliche Betriebskosten). Ein ROI von 10 Jahren ist für mich schon ein guter Wert, oder mach ich da ein Denkfehler?
Gruß
Tom

_________________
9,9kWp, 60xSW165 Mono, 2xSunplug 4500, Süd, 35°Dachneigung
superhaase
Forumsinventar
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BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 19:29 Nach oben

voltaikfuchs hat Folgendes geschrieben:
Tip nimm bei Sanyos anstelle der 1050,
1100 kWh und du bist bei 4.919 EUR Wink


Lieber Fuchs,
Nur weil es jetzt mal ein paar recht sonnige Jahre gegeben hat, ist nicht garantiert, dass die Erträge jetzt dauerhaft im Bereich von 1100 kWp/kWh liegen werden. Auch nicht für Sanyos. Auch nicht für Süddeutschland.
Es werden innerhalb der nächsten 20 Jahre auch mal ein paar verregnete Sommer dabei sein, die den Schnitt ganz schnell wieder rünterdrücken werden.
Mit solch hohen Werten zu kalkulieren halte ich für sehr unseriös.

Wie sowas in die Hose gehen kann, hat man bei den Windkraftfonds gesehen: Da sind viele Fonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, weil man als Kalkulationsgrundlage die überdurchschnittlich windreichen Jahre 1985 bis 1995 herangezogen hat. Seit 2001 ist aber jedes Jahr Flaute in fast ganz Deutschland und der Wind weit unter diesem "langjährigen" Mittel geblieben. Der Windindex wurde inzwischen deutlich nach unten korrigiert. Das ganze hat der Windkraftbranche in Deutschland schon geschadet. Selbst vor Abschaffung des Verlustabzugs hatte man teilweise Schwierigkeiten, Kapital einzusammeln.

ciao,
sh

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
superhaase
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Beiträge: 1000
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 19:55 Nach oben

cantdrive55 hat Folgendes geschrieben:
Ein ROI von 10 Jahren ist für mich schon ein guter Wert, oder mach ich da ein Denkfehler?


Gut ist relativ.

Beispiel: Nimm ein festverzinsliches Papier mit sagen wir mal 5%.
Dann hast Du aus 100 € nach 20 Jahren 265 € gemacht.
Wenn Du mit Deiner PV-Anlage ein ROI von 10 Jahren hast, dann haste primitiv gerechnet aus 100 € nach 20 Jahren 330 € gemacht, wenn man einen Wiederanlagezins von ebenfalls 5% annimmt. Macht als Rendite etwa 6% auf das eingesetzte Kapital.
Ist zwar etwas besser als die 265 € des Wertpapiers, allerdings haste dafür schon ein gewisses Risiko am Hals.

Ich erwarte für eine unternehmerische Investition mehr.

Wenn mans aus Begeisterung macht und gerne vorm Stromzähler steht oder gerne die Datenloggerkurven betrachtet, wie wir alle hier Laughing , dann ist das natürlich was anderes. Dann gehts ja nicht in erster Linie ums Geld...

ciao,
sh

_________________
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Kollektor
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BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 22:12 Nach oben

Wenn man 10000 € in PV investiert und nach Abzug aller Kosten 1000 € jährlich übrig bleiben, und legt man diese 1000 € mit 4 % wieder an, so hat man nach 20 Jahren mit Zineszins 29778 € auf dem Konto. Das entspricht einer Rendite von 5,61 %. Legt man die Ausschüttungen statt mit Zinspapieren wieder in PV zu gleichen Anfangsbedingungen an, so käme auf eine Rendite von 7,17 %.

Legt man die 10000 € gleich mit 4 % an, so sind es nach 20 Jahren 21911 €. Würde man dafür 5,61 % bekommen, so hätte man ebenfalls 29778 € nach 20 Jahren auf dem Konto, mit 7,17 % sogar auf 39945 €. Immer mit Zineszins zu gleichen Konditionen.

Da man mit PV aber ein nicht unerhebliches Betriebsrisiko eingeht, Reparaturen anfallen und die Leistung der Module mit den Jahren nachlässt, ist die tatsächlich zu erzielende Rendite geringer.

Man muss aber auch sehen, dass man derzeit für sein Kapital im konservativen ( sicheren ) Bereich nur mickrige Zinsen erhält und höhere Renditen spiegeln ein entsprechende Risiko wider. PV lohnt sich bei bei den derzeitigen Preisen wegen dem geringen Marktzins. Steigt der mal wieder auf Höhen wir in den 90er Jahren, bricht die Preisstruktur bei PV ein ( Kredite verteuern sich dann ebenfalls ). Der Zinshebel ist viel größer als der Einfluss der Stromvergütungssätze !!!

Alle Rechnungen sind ohne Umweltbilanz und ohne steuerliche Aspekte gemacht. Hier liegt für den ein oder anderen Optimierungspotenzial bei unstetigen Grenzsteuersätzen.

Grundsätzlich sollte man nach obigen Berechnungen beim derzeitigen Marktzins nie mehr als das 10-fache der anfänglichen Einspeisevergütung abzüglich der Kosten in PV investieren sonst begibt man sich wirtschaftlich auf nicht tragfähiges Glatteis

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor

Solarlog + Sonnenertrag
Luke
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Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 1866

BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 22:18 Nach oben

nun ja, es soll junggebliebene Leute geben, die am ROI weniger interessiert sind...
...und mehr auf eine PV-Eigenkapital-Rentabilität von 10-11 % pa achten...
...mit der man über mindestens 20 Jahre sowohl einen Vorruhestand,
als auch die gesetzliche Rente mehr oder weniger unterstützen kann...
...und dabei auch noch Spass hat...
('türlich gilt auch hier 'no risk no fun')

respectfully

Luke
sand-pit
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Angemeldet: 11.07.2006
Beiträge: 652
Wohnort: Geldern Niederrhein

BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 22:29 Nach oben

Telekom - more risc - less fun

halte es mehr mit MAN - less risc - much fun

(nur Solarworld war nicht so günstig - wenn ich nur an den Datenloggerquatsch denke krieg ich nen Hals....)

_________________
28 x SW200; WR SPI 4500; 5,65 KWp; 33° Dach; 180°.
"Gedanken hüpfen wie Flöhe von einem Menschen auf den anderen. Aber sie beißen nicht alle."
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 30.12.2006, 00:59 Nach oben

Kollektor hat Folgendes geschrieben:
Wenn man 10000 € in PV investiert und nach Abzug aller Kosten 1000 € jährlich übrig bleiben, und legt man diese 1000 € mit 4 % wieder an, so hat man nach 20 Jahren mit Zineszins 29778 € auf dem Konto. Das entspricht einer Rendite von 5,61 %. Legt man die Ausschüttungen statt mit Zinspapieren wieder in PV zu gleichen Anfangsbedingungen an, so käme auf eine Rendite von 7,17 %.


Jepp, das ist der Ansatz des Geldvermehrers.

Wenn man das Geld hingegen ausgeben möchte, so hat man mit der 10000€ PV Anlage dann für 20 Jahre lang jedes Jahr 1000€ für den Urlaub in Türkei, Griechenland, Spanien, Karibik zum verpulvern, während man mit den 5% Festgeld dann eben 20 Jahre lang nur 500€ jedes Jahr bekommt und nach Österreich an den Baggerweiher zum campen fährt.
Nach 20 Jahren hat dann der eine seine alte Anlage, der andere bekommt seine 10.000€ wieder und kann ne Kreuzfahrt in die Antarktis machen.

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Kollektor
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2038
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 30.12.2006, 01:21 Nach oben

cephalotus hat Folgendes geschrieben:
Nach 20 Jahren hat dann der eine seine alte Anlage, der andere bekommt seine 10.000€ wieder und kann ne Kreuzfahrt in die Antarktis machen.mfg


Bei einer Inflation von 2 % ist die Kaufkraft nach 20 Jahren auf 6730 € abgesackt.

Ich werde aber auch einen Teil meiner Solarerträge verwenden um zu leben, spätestens wenn ich nicht mehr arbeite.

Vor drei Jahren hätte man einfach richtig groß investieren müssen, die Anlagen hätte man Anfang 2004 fremdfinanziert für max. 4400 €/KWp erstellen und heute für 5500 €/KWp verkaufen können, die sind wegen der hohen Einspeisevergütung mehr wert als die, die heute gebaut werden. Und dann nur noch Kreuzfahrten, das erspart auch das eigene Haus Laughing

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor

Solarlog + Sonnenertrag
Heiko
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Angemeldet: 07.07.2006
Beiträge: 804
Wohnort: Oberfranken

BeitragVerfasst am: 31.12.2006, 03:02 Nach oben

Ja...und an den Strom den ich dann weitere 10Jahre nicht bezahlen muss denkt keiner.
Was der in 20 Jahren wohl kosten wird?
Oder haben wir dann alle eine Brennstoffzelle im Keller Question

_________________
2 Achs-Pairan 12,35Kwp mit WEBCAM
www.solarlog-home.de/treppenbau-birke
1 Achs-Solarus 26.65Kwp
www.solarlog-home.de/treppenbau-birke1
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=232
Kollektor
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2038
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 31.12.2006, 11:42 Nach oben

Heiko hat Folgendes geschrieben:
Ja...und an den Strom den ich dann weitere 10Jahre nicht bezahlen muss denkt keiner.


Man muss hier unterscheiden zwischen den meist kleinen Anlagen auf Einfamilienhäusern und "Renditeobjekten" auf fremden Dächern.

Oder wie komme ich an den Strom auf meiner 300 km von mir entfernten Lärmschutzwand ? Oder was mache ich, wenn die Gemeinde den Mietvertrag auf dem Dach der Grundschule nach 20 Jahren nicht verlängert ? Bei solchen Objekten muss die Rechnung grundsätzlich innerhalb von 20 Jahren aufgehen.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor

Solarlog + Sonnenertrag
Eibel
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 31.12.2006, 12:13 Nach oben

Füchse sind Tiere die den Raben den Käse stehlen ... Wink


Man muß kein Rechenkünstler sein, Seriös rechnet man mit 800-900KWh/kWp (je nach Region. Ich würde keine Anlage kaufen die mehr als 4200Eurió/kWp kosten soll (netto aber funktionsfertig und mit 4kWp)

Größere Anlagen (ca. 30kWp) müssen unter 3600Euro/kWp!!


Danan führen die Schönrechnereien der Anbieter nicht vorbei. Es ist klar, daß die mehr Rendite wollen als die Anleger Sad . Die möchten die Kreuzfahrt ohne von Ertragsschwankungen abhängig zu ´sein und sie wollen sie sofort.

Die Herstellerpreise sind schon länger am rutschen. Leider werden diese Preisvorteile nicht immer weiter gegeben.

Es gibt aber auch seriöse installateure. Am besten sind die, die auch mit Idealismus dabei sind. Die denken nicht nur an die Erträge sondern auch an den Nutzen für die Umwelt.
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