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PV-Fuchs
Neu hier

Angemeldet: 15.08.2006
Beiträge: 5
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Verfasst am:
08.10.2006, 14:13 |
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hallo in die Runde!
Suche nach einem Ansatz für die Ertragsminderung bei folgender Dachsituation:
First zeigt exakt nach Süden, die Dachflächen damit genau nach Osten und Westen. Es ist reichlich Dachfläche vorhanden, keine Schatteneinflüsse und keine Unterbrechungen (Dachfenster/Kamin etc.). Dachneigung 30°.
Die Ertragsminderung bei Montage der Module entweder nach Ost oder nach West ist eine bekannte Größe. Davon abweichend soll aber folgender Aufbau angenommen werden:
Fall A.
Anlage hat 2 Modulfelder (bzw 2 Strings) - jeweils eines kommt auf die Ost- bzw. Westdachfläche. Als Wechselrichter kommt ein Multistring-WR zum Einsatz.
Fall B.
Anordnung im Prinzip wie bei Fall A. Die Modulreihen auf beiden Dachhälften werden jedoch mit ausreichend Abstand montiert und jede Reihe wird um 20° nach Süd aufgeständert.
Welche Ertragsminderung muss ich in den Fällen A und B gegenüber der Optimalausrichtung annehmen, damit ich zuverlässige Aussagen zur Rentabilität machen kann?
Es geht um einen prinzipiellen Lösungsansatz für dieses Problem. Dabei spielen Materialdaten und Kosten erst einmal keine Rolle. Wer kann hierzu einen Ansatz liefern? Vorab schon mal Danke für`s hirnen .... |
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Verfasst am:
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pictoros
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 476
Wohnort: Schwaben
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Verfasst am:
08.10.2006, 14:42 |
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Laut Ertrags-Diagrammen für den Fall A dürfte der Verlust bei 10-13% liegen. Obwohl die West- bzw. Ost-Ausrichtung nicht gerade ideal ist, kommt jedoch die relativ flache Neigung des Daches, mit 30° zum tragen, daher hält sich der Verlust in Grenzen.
Vergleich mal bei: sonnenertrag.de
Die Aufständerung im Fall B bewirkt m.E. eine etwaige Verbesserung von 5%.
Insgesamt muss zusätzlich jedoch der Standort betrachtet werden. So gibt es Gegenden in denen ein solcher Minderertrag schon nicht mehr wirtschaftlich sein könnte. Hilfreich ist hier eine Globale Einstrahlungskarte z.B.: http://www.photon.de/Solarstrahlungskarte/solarstrahlungskarte.htm
Eine etwaige Verschattung darf bei dieser Ausrichtung aber auf keinen Fall auftreten!
Dann muss weiterhin überdacht werden, ob die Dünnschichttechnik in diesem Fall nicht günstiger ist - im Gegensatz zu Mono oder Poly...
Vielleicht haben die anderen auch noch Ideen...
Gruß
pictoros |
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ariba
Forumsinventar

Angemeldet: 31.10.2005
Beiträge: 754
Wohnort: Mallorca
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Verfasst am:
08.10.2006, 18:38 |
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Unsere Ost West Anlagen laufen im Vergleich zu den Südausgerichteten Dächer mit ca 5% Minderleistung.
Allerdings sind Ost West Dächer dann mit Dünnschichtmodulen belegt.
Dadurch daß diese günstiger sind ist der Wenigerertrag egal.
Eine Aufständerung nach Süden hat somit ca einen Mehrertrag von 5% kostet aber wesentlich mehr. Module (mono oder poly) sind teurer und noch die Aufständerung.
Kommt aber auch noch auf den Standort der Anlage an.
sonnige Grüße
Jürgen |
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