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Hopser
Gast
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Verfasst am:
28.07.2005, 21:27 |
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Hallo Forum,
demnächst wird es vom VDN eine Ergänzung zu den VDEW Richtlinien geben welche auch für bestehende Anlagen eine jährlich Abnahme durch einen TÜV-Prüfdienst geben.
Der Prüfdienst muss die Anlage durch Messung vor Ort auf technische Sicherheit überprüfen. Wenn dem EVU am Jahresende diese Prüfbescheinigung nicht zugeht wird im darauffolgenden Jahr eine Einspeisung nicht mehr erlaubt sein. Die Prüfung vor Ort wird ca. 1 h /10kWp dauern und um die 200 Euro kosten welche vom Anlagenbetreiber zu übernehmen sind. Alles weitere ist ab September beim VDEW oder den Technischen Prüfdiensten vor Ort des TÜV zu erfahren.
Hopser |
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Verfasst am:
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Walter
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2034
Wohnort: Regen
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Verfasst am:
28.07.2005, 23:56 |
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Das halte ich aber noch für ein Gerücht. Vorallem der Preis.
Man darf spekulieren, aber des wars dann.
Vorallem ändert sich an der Anlage nix. Die Anlagen werden immer nach neusten Richtlinien montiert. Ist also Quatsch.
Das ältere Anlagen irgendwann auf neuere Standarts aufgerüstet werden müssen, dass lass ich schon eher gelten. |
_________________ Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Doris
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg
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Verfasst am:
29.07.2005, 08:33 |
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Guten Tag Hopser,
bitte die Quelle für diese Information!
Die Sache ist zu wichtig und nicht geeignet für Spekulationen!
Doris |
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MatthiasM.
Vielschreiber


Angemeldet: 23.06.2005
Beiträge: 214
Wohnort: Niederbayern
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Verfasst am:
29.07.2005, 08:37 |
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Also, das mit dem TÜV ist aber schon etwas happig.
200 Mücken?? 1 Stunde pro 10 kwp?
Ist das ein Scherz? |
_________________ 8,55 kwp SANYO HIT 190 BE 3
27 x KACO PVI 4000 i -- 18 x KACO PVI 3500 i
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"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." (Einstein) |
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Holger
Stammmitglied


Angemeldet: 06.11.2005
Beiträge: 65
Wohnort: Kreis Kelheim
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Verfasst am:
15.01.2006, 13:03 |
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Hallo PV-Gemeinde,
ich greife das Thema auf, wenn auch in modifizierter Form.
Gestern hat mich der Elektroinstallateuer meiner PV-Anlage mit einem Schreiben folgenden Inhalts überrascht:
Wiederholungsprüfung
...
Die elektrische Anlage und Betriebsmittel sind mindestens alle 4 Jahre durch eine Elektrofachkraft zu prüfen. Die PV-Anlage ist nach TAB alle 3 Jahre durch eine Elektrofachkraft zu prüfen
Danach folgt eine Auszug aus dem ZVEH Report:
"In zahlreichen Vorschriften sind Instandhaltungs- darunter Inspektions- und Wartungsarbeiten empfohlen bzw. vorgeschrieben. In § 13 Nr. 4 VOB/B (Fassung: Juli 1996) wird in Hinblick auf die Gewährleistungsfrist im besonderen Maße darauf Bezug genommen (in Kurzform wiedergegeben: ohne Wartungsvertrag 1 Jahr, mit Wartungsvertrag 2 Jahre Gewährleistung). Als Beispiel wäre auch die betreffende Regelung in der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu nennen."
Anschließend wurde ich aufgefordert, zu unterschreiben, dass ich den Punkt zur Kenntnis genommen habe und das Schreiben an den Elektroinstallateur zurückzuschicken.
Hintergrund:
Ich habe diese, wie auch 3 weitere PV-Anlage selber geplant (Ermittlung von Verschattungsflächen, Ausmessen des Dachs), als Bausatz gekauft, selber installiert und die WR gesetzt.
Das Anschließen der WR ans Netz habe ich jeweils an einen Elektrofachbetrieb vergeben. Das war's. Von keinem der Fachbetriebe (es sind verschiedene) habe ich je etwas von einer Wiederholprüfungen gehört.
Frage ans Forum:
Gibt es tatsächlich eine Pflicht, die PV-Anlage alle 3 Jahre durch eine Fachkraft prüfen zu lassen? Wenn ja, wie genau sieht die Prüfung aus?
Dass es grundsätzlich sinnvoll ist, eine Anlage, die mindestens 20 Jahre betrieben werden soll, zu prüfen, steht außer Frage. Mir geht es vor allem um die Pflicht zu so einer Prüfung. Ich hätte dann mit einer Anlage von 1999 sowieso ein Problem...
Der Hinweis auf Gewährleistung überzeugt mich nicht. Da ich den Gleichstromteil der Anlage selber geplant und verlegt habe, bin ich mir sicher, dass die Gewährleistung sehr, sehr "begrenzt" sein wird, wenn überhaupt....
Gruß
Holger |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 532
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Verfasst am:
15.01.2006, 16:25 |
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Tach
| Holger hat Folgendes geschrieben: |
Hallo PV-Gemeinde,
Hintergrund:
Ich habe diese, wie auch 3 weitere PV-Anlage selber geplant (Ermittlung von Verschattungsflächen, Ausmessen des Dachs), als Bausatz gekauft, selber installiert und die WR gesetzt.
Das Anschließen der WR ans Netz habe ich jeweils an einen Elektrofachbetrieb vergeben. Das war's. Von keinem der Fachbetriebe (es sind verschiedene) habe ich je etwas von einer Wiederholprüfungen gehört.
Frage ans Forum:
Gibt es tatsächlich eine Pflicht, die PV-Anlage alle 3 Jahre durch eine Fachkraft prüfen zu lassen? Wenn ja, wie genau sieht die Prüfung aus?
Holger |
da Sie nur das zwingend Erfoderliche von Fachleuten erledigen lassen
wird von der Seite auch freiwillig hinsichtlich Gewußt wie nichts kommen.
MfG |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 532
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Verfasst am:
15.01.2006, 16:31 |
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Tach
| Walter hat Folgendes geschrieben: |
Das halte ich aber noch für ein Gerücht. Vorallem der Preis.
Vorallem ändert sich an der Anlage nix. Die Anlagen werden immer nach neusten Richtlinien montiert. Ist also Quatsch.
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die Anlagen altern, lose Klemmen, beschädigte Isolierung duch Nagetiere usw
usw.
Das langfristig gesehen, wie in anderen Bereichen der Elt-Technik, Wiederholungsprüfungen vorgeschrieben werden und das die Netzbetreiber
die Nachweise darüber fürs Archiv haben wollen ist absehbar.
MfG |
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Walter
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2034
Wohnort: Regen
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Verfasst am:
15.01.2006, 20:27 |
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| Atommafia hat Folgendes geschrieben: |
Tach
| Walter hat Folgendes geschrieben: |
Das halte ich aber noch für ein Gerücht. Vorallem der Preis.
Vorallem ändert sich an der Anlage nix. Die Anlagen werden immer nach neusten Richtlinien montiert. Ist also Quatsch.
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die Anlagen altern, lose Klemmen, beschädigte Isolierung duch Nagetiere usw
usw.
Das langfristig gesehen, wie in anderen Bereichen der Elt-Technik, Wiederholungsprüfungen vorgeschrieben werden und das die Netzbetreiber
die Nachweise darüber fürs Archiv haben wollen ist absehbar.
MfG |
Bisher ist mir keinerlei Gesetz bewusst. Das Elektrogeräte oder Teile soweit gefahrensicher gehalten werden sollte sich von selbst verstehen. Oder !!!
Ich selbst will ja auch keinen Schlag kriegen. Ich denke sowas fällt unter Wartung.
Aber es dafür keine Überprüfungspflicht wie bei Kaminen oder Autos. Bisher nicht. jedenfalls nicht in Bayern |
_________________ Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Holger
Stammmitglied


Angemeldet: 06.11.2005
Beiträge: 65
Wohnort: Kreis Kelheim
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Verfasst am:
15.01.2006, 20:58 |
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Atommafia,
den Kommentar verstehe ich nicht.
Ich will nur wissen, ob es tatsächlich eine Pflicht gibt, die PV-Anlage alle 3 Jahre durch eine Fachkraft prüfen zu lassen?
Wenn jemand diese Info nicht gibt mit dem Hinweis, ich würde nur das zwingend erforderliche von Fachleuten erledigen lassen, dann kann ich dieser Argumentation nicht folgen.
Nichts für Ungut Atommafia, aber so geht's nicht
Holger |
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strawberry
Vielschreiber

Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg
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Verfasst am:
15.01.2006, 21:10 |
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Hallo,
Eine sollche periodische Überprüfung gibt es in Luxemburg schon seit vielen Jahren. Sie bezieht sich aber nicht auf die ganze Anlage. Es werden nur die Relais geprüft welche unmittelbar die Sicherheit des Netzes garantieren sollen.
Gefordert werden:
-Spannungsrelais
-Frequenzrelais
-Vektorsprungrelais
Turnusmäßig wird geprüft ob die eingestellten Schwellen noch stimmen.
Die Prüfung kostet etwa 550 Euro , Spesen, Wegekosten und Mwst. alles inbegriffen.
Wenn, wie in meinem Fall, damit eine Miniwindmühle am Netz betrieben wird, dann ist das ein Vielfaches des Ertrages
Aufgrund der Größenordnung habe ich deshalb mit dem EVU verhandelt. Jetzt reicht das Spannungsrelais alleine .
Auch bei der periodischen Überprüfung handele ich die Leute runter auf 100 Euro pauschal, man will kein Unmensch sein (leben und leben lassen ist meine Devise).
Die PV-WR der neuen Generation sind von diesen Überprüfungen ausgenommen, haben sie doch eingebaute Fehlerdiagnose, redundant aufgebaut. Das reicht dem EVU.
TÜV für die Gesamtanlage schießt meiner Meinung nach übers Ziel hinaus, das ist Geldmacherei.
Dann muss der Boiler, die Spülmaschine, die Waschmaschine und diverse andere Maschinen auch zum TÜV (Strom und Wasser !)
Oder seht Ihr das anders ?
PS. Ich bin auf keinen Fall gegen mehr Sicherheit für Alle , aber so nicht !
mfG
Strawberry |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 532
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Verfasst am:
18.01.2006, 23:39 |
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Tach
| Holger hat Folgendes geschrieben: |
Atommafia,
den Kommentar verstehe ich nicht.
Ich will nur wissen, ob es tatsächlich eine Pflicht gibt, die PV-Anlage alle 3 Jahre durch eine Fachkraft prüfen zu lassen?
Wenn jemand diese Info nicht gibt mit dem Hinweis, ich würde nur das zwingend erforderliche von Fachleuten erledigen lassen, dann kann ich dieser Argumentation nicht folgen.
Nichts für Ungut Atommafia, aber so geht's nicht
Holger |
da die entsprechende VDE-Vorschrift noch nicht gültig ist,
halten sich die Fachleute mit Hinweisen zB auf Prüfristen so ca vielleicht
könnte 1-X Jahre betragen etc zurück,
Also abwarten was in der VDE-Vorschrift eines Tages geschrieben steht und dann kann man ja als Handwerker die Anlagenbetreiber abklappern, mit entsprechenden Angeboten für eine Wiederholungsprüfung.
Der Umfang: wenn man die Anlage nicht selber errichtet hat dann wird man sich die gesamte Anlage ansehen und prüfen und messen bevor man etwas schriftliches herausgibt.
Und es ist zu vermuten, das jemand der seine Anlage in Eigenleistung errichtet hat auch überlegt, ob er die Prüfung etc selber erledigen kann,
allerdings werden da Handwerker nicht gerade begeistert Tips und Hinweise geben
MfG |
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