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Autor
schluffi
Öfters hier
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Angemeldet: 06.07.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 20:21 Nach oben

Hallo,

ich habe mich gerade erst angemeldet und würde mich sehr freuen wenn ihr mir bei meinem "Problem" ein wenig helfen könntet.
Obwohl ich schon seit mehreren Wochen in diesem Forum lese, hab ich es bis jetzt nicht für nötig gehalten mich anzumelden. Aber jetzt steht auch für mich eine wichtige Entscheidung an.
Ich bzw. meine Mutter verfügen über eine etwas komplizierte Dachfläche,
schauts euch am besten selbst mal an....

meine Dachfläche

Haltet ihr die Montage einer PV Anlage für sinnvoll?
Laut meines Solar Verkäufers müßte nach langem rechnen die Installation einer 10KW Anlage möglich sein! (In der Summe)
(Er machte mir im übrigen auch einen sehr Kompetenten Eindruck).
Die Frage ist, wie fällt der Schatten im Winter? Wie schlimm ist es, wenn ab ca. 17.30 Uhr Schatten auf einen Teil der Anlage fällt? Was muß bei der Installation unbedingt beachtet werden?
Ich habe mir vorgenommen auf keinen fall die Anlage zu kaufen ohne mir eure, bzw. eine zweite Meinung angehört zu haben!!!

Danke im voraus für jede Antwort,

Gruß
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Verfasst am: Nach oben

Novak Dimon
Vielschreiber
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Info: Betreiber
Angemeldet: 18.02.2006
Beiträge: 234
Wohnort: Jever

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 20:40 Nach oben

Moin!
Meine Anlage bringt um 17:30 noch fast 50% der Nennleistung (so ca. 2500W), bei wolkenlosem Himmel und zur jetzigen Jahreszeit versteht sich.
Da Verschattung ja sehr große Leistungseinbußen mit sich bringt würde ich Dir davon abraten Module in potentiell verschattete Bereiche zu legen. Es sei denn die Verschattung findet nur im Winter statt, dann ist ja eh nur ein vergleichsweise winziger Stromertrag zu erwarten.
Am besten ist wohl Du beobachtest die Dachfläche mal über den Tagesverlauf und machst stündlich ein Bild. Dann kannst Du die Verschatteten Flächen genau definieren und ggf. aussparen.

Soll auch die Dachfläche auf der Gaube belegt werden?

Gruß
Christian

_________________
5,49kWp, 30x Sharp NU183E1 mit Fronius IG60HV und Datalogger-easy-Box, Neigung 15°, Ausrichtung 146°
Du fragst wer ich bin? Ich bin Novak, der Wanderer...
schluffi
Öfters hier
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Angemeldet: 06.07.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 20:46 Nach oben

Ja, hatte ich eigentich vor.
Allerdings wollte ich die Module etwas aufstellen, da die Dachneigung der Dachgaube nur etwa 12° beträgt!
bereil
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.11.2005
Beiträge: 1533
Wohnort: Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 20:59 Nach oben

Hallo Schluffi,

willkommen bei uns im Forum.

Es ist eine gute Entscheidung von Dir, nichts zu kaufen, ohne dir andere Meinungen angehört zu haben.

Wie wirft denn die rechte Gaube (mit den 4 Fenstern) am morgen einen Schatten?

Schatten ist immer recht problematisch. ich habe nur in den Wintermonaten Schatten vom Nachbarhaus auf meinen Modulen und habe dann auch deutlich weniger Leistung als mein Bruder (gleiche Anlage, gleiche Ausrichtung, jedoch verschattungsfrei)

Da die Module ja auch nicht gerade günstig sind, würde ich versuchen die größte Fläche ohne Verschattung mit Modulen zu belegen.

Manchmal ist weniger halt mehr. Es bringt dir nichts, wenn du eine 10kwp Anlage aufs Dach bekommst, welche jedoch morgens und nachmittags Schatten hat. Auch wenn man die Strings entsprechend schalten kann, hat man immer Verluste.

Mit sonnigen Grüßen,

bereil

_________________
7,28kwp 56 Mitsubishi PV-MF130EA2 mit Kaco WR 2x PVI3500xi und Solarlog 400e www.solarlog-home2.de/bereil
28,56kwp 168 Schott Poly170 mit SMA SMC9000 WR und SolarLog800e www.solarlog-home4.de/mbeilers-gbr1
www.solarlogshop.de
bereil
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.11.2005
Beiträge: 1533
Wohnort: Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 21:02 Nach oben

Oh, sehe gerade das dort mehr als ein Bild ist Rolling Eyes

Vom Inhalt meine ich nach wie vor das oben geschriebene (jetzt nur nicht mehr die Frage, wie es morgens aussieht)

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schluffi
Öfters hier
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Angemeldet: 06.07.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 21:10 Nach oben

Die Frage ist nur, wie fällt der Schatten im Winter, man kann sich es ja ungefähr vorstellen,
aber was wenn das dann alles nicht hinkommt und Schatten fällt auf die Solarpanels?
Gerd L.
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 27.06.2006
Beiträge: 141
Wohnort: Wittlich / RLP

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 21:25 Nach oben

Hallo schluffi !

Die Montage einer PV-Anlage auf eine genau nach Süden ausgerichtete Dachfläche mit einer Dachneigung von 32 Grad ist auf jeden Fall sinnvoll. Besser können die Bedingungen nicht sein.
Das einzige Problem sind die Verschattungen morgens durch die Gaube und nachmittags durch das Dach des Anbaus.
Hier müssen die Strings so angeordnet werden, daß immer die beschatteten Module zusammengefasst werden. Sobald nur ein Modul eines Strings im Schatten liegt, geht die Leistung des gesamten Strings runter.
Am oberen Dachrand schneint genügend Platz zu sein, um über der Gaube eine Modulreihe quer anzubringen. Dort kommt kein Schatten hin. Auch den Platz auf der Gaube würde ich nutzen, auch wenn dort die Dachneigung deutlich geringer ist.
Fazit: Hausdach sollte kein Problem sein, wenn die Strings geschickt angeornet werden.

Die beiden Garagendächer scheinen eine leichte Neigung nach Osten zu haben.
Hier sollte man den Schattenverlauf des Baumes genau beobachten. Er wird im Laufe des Vormittags über die hintere Garage streifen.
Auch hier müssen die Strings wieder entsprechend dem Schattenverlauf angeordnet werden.
Die geringe Dachneigung ist kein Problem. Die Verluste dadurch sind nicht sehr groß. Man erhält hier zwar niemals die Maximalleistung, dafür steht die Sonne aber länger auf den Modulen.
Lediglich die Selbstreinigung der Module durch Regen funktioniert hier nicht - das muß man von Hand erledigen. Dafür gibt es spezielle Teleskopstangen mit Reinigungsaufsätzen (Adresse kann ich dir geben).
Auch im Winter bleibt der Schnee auf den Modulen liegen.
Es gibt noch die Möglichkeit die Module aufzuständern. Dadurch verlierst du wieder Platz durch die gegenseite Beschattung, und es kostet mehr.
Man muß hier nachrechnen, ob sich das lohnt.

Am Besten lässt du dir von deinem Solarteur einen genauen Plan über die vorgesehene Anordnung der Module, sowie über die Aufteilung der einzelnen Strings geben und stellst diese zur Diskussion ins Forum.


Viel Grüße !

Gerd

_________________
Suntechnics 8,46 KWp
47 x STM180F (27 x 13 Grad / 125 Grad (SO) + 10 x 42 Grad / 125 Grad (SO) + 10 x flach = 0 Grad)
Wechselrichter: 2 x STW1400 + 1 x STW3600
Überwachung: Sunreader
schluffi
Öfters hier
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Angemeldet: 06.07.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 21:39 Nach oben

Auf den Garagendächern die Module wollte ich auf jeden fall aufstellen, da diese geringe Dachneigung wahrscheinlich nicht wirklich ausreichen wird.
Sieht man wahrscheinlich schlecht, die Fläche ist fast eben.
Der Schatten des Baumes wandert hier aber vom Dach weg, so das er um ca. 10.30 Uhr vollständig verschwunden ist!

Von wann bis wann sollte auf jedenfall kein Schatten auf die Module fallen?
Wann ist die, ich sag jetzt mal, Hauptzeit, in der die Anlage am meisten erwirtschaftet und welche Zeiten kann ich eher "vernachlässigen"?
Sprich der Schatten auf dem Dach wird ja immer Länger (z.B. abends), ich muß mich ja irgendwo für einen Zeitpunkt entscheiden indem ich sage, ok, hier steht der Schatten um sagen wir 19 Uhr, bis hier hin setzte ich meine Modole.
Novak Dimon
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 18.02.2006
Beiträge: 234
Wohnort: Jever

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 21:55 Nach oben

schluffi hat Folgendes geschrieben:

Von wann bis wann sollte auf jedenfall kein Schatten auf die Module fallen?
Wann ist die, ich sag jetzt mal, Hauptzeit, in der die Anlage am meisten erwirtschaftet und welche Zeiten kann ich eher "vernachlässigen"?
Sprich der Schatten auf dem Dach wird ja immer Länger (z.B. abends), ich muß mich ja irgendwo für einen Zeitpunkt entscheiden indem ich sage, ok, hier steht der Schatten um sagen wir 19 Uhr, bis hier hin setzte ich meine Modole.


Ich schätze bei Deiner Ausrichtung fällt die "Hauptzeit" im Sommer zwischen 08:30 Uhr und 18:30 Uhr. Davor und danach ist Verschattung wohl nicht mehr sehr tragisch.

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Don Carlos
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450

BeitragVerfasst am: 06.07.2006, 22:09 Nach oben

Hallo Schluffi,
die vom Schatten beeinflusste Fläche würde ich ganz herausnehmen und dafür den Ost- und Westteil des Daches vom Anbau belegen. Das gibt zu jeder Jahreszeit eindeutige und kalkulierbare PV-Verhältnisse. Auch die Bildung der Strings ist einfacher. Die Wechselrichter könnten knapper ausgelegt werden. Eine Aufständerung auf der Gaube würde ich nicht machen. Es könnte bei Wind aus Süd oder Südost Probleme geben, die sich nur schwer abschätzen lassen und berechnen schon garnicht. Außerdem sieht es immer komisch aus, wenn neben den Schornsteinen noch andere Aufbauden die Firstlinie überragen. Dann für diese Module eher einen eigenen String.
Insgesamt käme dann ein wirtschaftlicheres Gebilde heraus.

Auch bei den Garagendächern müsste sich was machen lassen. Hier findest Du Bilder, wie es aussehen könnte. http://people.freenet.de/sonnenertrag/photo.html

Aber ich sehe auch Asbest! Gib mal unter oben unter "SUCHEN" den Begriff Asbest ein!
Wenn diese Dächer mit Begründung PV neu gemacht werden müssen, kannst Du versuchen die Dacherneuerung und die Entsorgungskosten in den Herstellungsaufwand der Anlage einzubeziehen und davon wenigstens die Umsatzsteuer dem Finanzamt aufs Auge zu drücken. (Steuerberater/Finanzamt fragen). Ansonsten dort besser die Finger weg! (zuviele Beobachter bei dieser dichten Bebauung Wink)


Würde mich auch interessieren, wie Deine Lösung am Ende aussieht.

D.C.
Ostfriesenstrom
Forumsinventar
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Beiträge: 986
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BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 07:06 Nach oben

Don Carlos hat Folgendes geschrieben:
Hallo Schluffi,
Wenn diese Dächer mit Begründung PV neu gemacht werden müssen, kannst Du versuchen die Dacherneuerung und die Entsorgungskosten in den Herstellungsaufwand der Anlage einzubeziehen und davon wenigstens die Umsatzsteuer dem Finanzamt aufs Auge zu drücken. (Steuerberater/Finanzamt fragen). D.C.


Moin Schluffi,

der Tipp ist gut, haben wir auch gerade gemacht, waren zwar keine Asbestzementplatten sondern ein altes Ziegeldach.

Wir haben den vorderen Hausteil als einzelnen Auftrag neu eindecken lassen incl. Unterspannbahn welche davor nicht vorhanden war. Mit der Begründung, dass sonst die Gefahr bestanden hätte das ggf. Wasser eindringt musste das Dach somit vor Montage der PV Anlage saniert werden.
Das Finanzamt hat dies problemlos anerkannt, Umsatzsteuer für diesen Auftrag haben wir bereits zurück erhalten und die Gesamtkosten fließen nun auch in die 20 jährige Abschreibung mit ein.

Gruß von der Nordseeküste
Roman

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Eberhard
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BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 08:05 Nach oben

Hallo Schluffi
Auch ich hatte ein Dach mit asbesthaltingen Kunstschiefer. Der Dachdecker entsorgte diese und ich bekam eine Rechnung "Vorbereiten des Daches für den Bau einer PV Anlage" . Damit sind diese Kosten in der Abschreibung mit drin. Verschattete Flächen auf keinen Fall mit PV Modulen belegen! Erlebe die Verschattung zur Zeit an meinem Fassadenteil, ist aber nur wenige Wochen bei sehr hoch stehender Sonne, und auch da nicht ganztägig.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard

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schluffi
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Angemeldet: 06.07.2006
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BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 16:34 Nach oben

Hallo,

erst mal danke für eure Hilfe. Das hilft mir wirklich weiter.
Ich muß gestehen über die Sache mit der Asbest Entsorgung habe ich noch nicht nachgedacht. Was meinet ihr was so eine Entsorgung pro m2 kosten würde?
Eberhard
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BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 17:11 Nach oben

Hallo
Bei mir waren es ca 65 m², Kosten ca 800€. Kommt auf das Gewicht an.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard

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schluffi
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Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 18:23 Nach oben

Na ja, mal schauen was ich da mache.

Zwei fragen hätte ich ja noch,

1. Wenn ich 1m hohe Module 30° aufstelle, wieviel Abstand sollte ich zwischen den Reihen halten?

2. Wieviel grad hoch (max.) steht die Sonne im Winter bzw. im Sommer?
(Die Angaben benötige ich um in etwa auszurechnen wo der Schatte vom Haus im Winter auf das Garagendach fällt, vielleicht bekomme ich vorne noch eine Rehe mehr hin!

Gruß
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