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 EVU Schikanen?, Zeitdruck und Verträge Nächstes Thema anzeigen
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Autor
eweri
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 01.12.2006
Beiträge: 40
Wohnort: Borchen

BeitragVerfasst am: 16.11.2008, 23:57 Nach oben

Hallo Leute!

Ich werde - wenn alles klappt - dies Jahr noch einen 8,8kWp Anlage auf das Dach bekommen.

Jetzt gibt es aber ein kleines Problem:

Mein Solarteur empfiehlt mir den Einspeisevertrag zu unterschreiben, damit es keine Verzögerungen beim Anschliessen der Anlage gibt weil sich das EVU angeblich 8 Wochen ab Antragstellung Zeit lassen kann um den Zähler zu installieren. Mein Solarteur empfiehlt mir auch einen Zähler vom EVU zu mieten, auch um Verzögerungen zu vermeiden und um regelmässige Abschlagszahlungen vom EVU zu bekommen. Einen eigenen Zähler empfiehlt er mir nicht, weil man dann einen Eichschein bräuchte und das EVU dann sich auch quer stellt.

Nun habe ich ein bisschen im Forum und auf http://www.sfv.de/ gestöbert und bin nun auf einiges gestossen (das den Aussagen meines Solarteurs widerspricht):

1. EVUs können sich eigentlich nicht wirklich quer stellen - die können nur bluffen.

2. Einspeiseverträge sollte man nicht unterschreiben - die Verträge der EVUs sind FAST immer schlechter als das EEG.

3. Wenn das EVU keine Abschlagszahlungen zahlen will, muss man halt selber im regelmässigen Rythmus Rechnungen an das EVU schicken. Diese Rechnungen müssen die bezahlen.

4. Eichschein für eigene Zähler sind nicht nötig und ebenfalls Schikane des EVU. Empfehlung von SFV war beim Kauf des Zählers bereits auf einen Eichschein zu bestehen.

5. Ganz wichtig - wenn man den Anschluss ans öffentliche Netz hat und es noch hick-hack mit dem EVU gibt, dem EVU den Tag der Einspeisung schriftlich mitteilen. Ich denke wenn man noch einen Zeugen benennt kann das auch nicht schaden.

6. Sollte man ein Gewerbe anmelden? - aus Sicht des Finanzamtes ist das wohl nicht nötig. Mein Solarteur meint ich sollte kein Gewerbe anmelden, dann spare ich mir die IHK-Gebühren.

7. Was gibt es noch zu bedenken? Welche ekeligen Dinge werden einem noch in den Weg gelegt?

Wie verhindere ich jetzt Verzögerungen beim Anschluss ohne den Einspeisevertrag zu unterschreiben?

Bitte um Kommentare und Korrekturen falls etwas nicht stimmt.

MfG
eweri
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Verfasst am: Nach oben

lehmann28
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5227
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 00:28 Nach oben

Sag uns doch bitte ersteinmal mit welchem VNB / EVU wir es zutun haben in Deinem Fall.

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
eweri
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 01.12.2006
Beiträge: 40
Wohnort: Borchen

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 00:42 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
Sag uns doch bitte ersteinmal mit welchem VNB / EVU wir es zutun haben in Deinem Fall.

Der Tom Cool


Oh, jau habe ich vergessen - E-ON in Paderborn (ehemals PESAG)
Schattenjäger
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 16.07.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Wesselburen Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 00:56 Nach oben

Anrufen, sagen ab wann du einspeisen willst und gleich mit Anwalt drohen.
Du wirst keine Verzögerung dulden!

Laut EEG sind sie verpflichtet, dich vorzugsweise ans Netz zu nehmen.
Da gibt es kein "rumeiern" !

Sollst mal sehen, wie die in die Puschen kommen.

Dein Solarteuer scheint ziemlich planlos zu sein!
Kriegt er 'nen Bonus beim EVU?
-Und IHK ist für dich kostenlos, auch wenn du Gewerbe anmeldest.
Du baust ja kein Atomkraftwerk mit 100 Angestellten Very Happy


Viel Erfolg,
Schattenjäger

_________________
6x15 Module STM 200 PME 18kWp
1x STW 5000 CV 2x STW 5000 C
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2159
http://195.203.152.38/webportal/faces/presentation/login.xhtml?login=aqvzxxLPyr35563hb1I5CP6kcmdfR2TpVDy87hFndV%2Bu85v0ZuN20M6A

Zuletzt bearbeitet von Schattenjäger am 17.11.2008, 01:01, insgesamt einmal bearbeitet
ReinholdK
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 391
Wohnort: 93345 Niederbayern

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 01:00 Nach oben

Hallo,

1 bis 4 stimmen

zu 5 Unbedingt Zeugen da haben die die Betriebsbereitschaft bezeugen können.

zu 6 Mit deiner 8,8 kWp Anlage wirst wohl nicht soviel Gewinn mach das du die Beiragsfreigrenzen überschreitest, also egal.

zu 7 Kann ich dir nicht helfen, schiefgehen kann alles oder nichts

Grüße

_________________
11,84 KWp Ausrichtung 250 ° West Neigung 42°
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4x Fronius IG 30
Selbst aufgebaut
2005: 907 kWh/kWp 2006: 963 kWh/kWp 2007: 980 kWh/kWp 2008: 938 kWh/kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=576
Langen63
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.12.2007
Beiträge: 549
Wohnort: Rheinland-Pfalz, 54309 Newel

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 08:45 Nach oben

Hallo Eweri,

Zitat:
1. EVUs können sich eigentlich nicht wirklich quer stellen - die können nur bluffen.


EEG § 12

Zitat:
2. Einspeiseverträge sollte man nicht unterschreiben - die Verträge der EVUs sind FAST immer schlechter als das EEG.


Photon bitte runter scrollen...

Zitat:
3. Wenn das EVU keine Abschlagszahlungen zahlen will, muss man halt selber im regelmässigen Rythmus Rechnungen an das EVU schicken. Diese Rechnungen müssen die bezahlen.


Stimmt nicht ganz, Du kannst Rechnungen schreiben, aber die EVU sind verpflichtet Dir Abschlagszahlungen zu leisten,... Du leistet ja auch Abschlagszahlungen für Deinen bezogenen Strom, ... oder ?

Zitat:
4. Eichschein für eigene Zähler sind nicht nötig und ebenfalls Schikane des EVU. Empfehlung von SFV war beim Kauf des Zählers bereits auf einen Eichschein zu bestehen.


SFV

Zitat:
5. Ganz wichtig - wenn man den Anschluss ans öffentliche Netz hat und es noch hick-hack mit dem EVU gibt, dem EVU den Tag der Einspeisung schriftlich mitteilen. Ich denke wenn man noch einen Zeugen benennt kann das auch nicht schaden.


Kann man so sagen,... gibt es hier im Forum auch einige Beiträge.... vielleicht mal die Suchen Funktion benutzen.

Zitat:
6. Sollte man ein Gewerbe anmelden? - aus Sicht des Finanzamtes ist das wohl nicht nötig. Mein Solarteur meint ich sollte kein Gewerbe anmelden, dann spare ich mir die IHK-Gebühren.


Das liegt an Deiner Gemeinde, ... ist aber in der Regel nicht erforderlich, PV´ler gelten als Kleinstunternehmer... aber schau mal hier, in diesem Thread wurde es ausführlich behandelt.

Ach ja, für alle weiteren ekligen Fälle unter Punkt 7 gibt es noch die Clearingstelle

Gruß Langen63

_________________
4,14 KWp, 18 x 230Wp Inowatt, WR Sunways NT5000 - PVGIS 14% 895 KW/KWp - und eine thermische Solaranlage 20 m²

2008 909 KWh/KWp
eweri
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 01.12.2006
Beiträge: 40
Wohnort: Borchen

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 10:36 Nach oben

Hallo Langen63!

Langen63 hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
3. Wenn das EVU keine Abschlagszahlungen zahlen will, muss man halt selber im regelmässigen Rythmus Rechnungen an das EVU schicken. Diese Rechnungen müssen die bezahlen.


Stimmt nicht ganz, Du kannst Rechnungen schreiben, aber die EVU sind verpflichtet Dir Abschlagszahlungen zu leisten,... Du leistet ja auch Abschlagszahlungen für Deinen bezogenen Strom, ... oder ?


Gruß Langen63


Bist du dir da sicher, dass es eine gesetzliche Grundlage für Abschlagszahlungen gibt? Kann das abhängig sein vom jeweiligen EVU-Gebiet? Quellen bitte.

MfG
eweri
eweri
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 01.12.2006
Beiträge: 40
Wohnort: Borchen

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 10:55 Nach oben

Hallo Schattenjäger!

Schattenjäger hat Folgendes geschrieben:
Anrufen, sagen ab wann du einspeisen willst und gleich mit Anwalt drohen.
Du wirst keine Verzögerung dulden!

Laut EEG sind sie verpflichtet, dich vorzugsweise ans Netz zu nehmen.
Da gibt es kein "rumeiern" !

Sollst mal sehen, wie die in die Puschen kommen.


Hm, ich bin nicht der Typ der gleich mit Anwalt droht, ich lebe eigentlich nach dem Motto "Leben und Leben lassen" - wenn man mal ein Entgegenkommen vom EVU wünscht, sieht man dann ganz alt aus. Nur will ich natürlich nicht wegen einer Schikane des EVU auf den Einspeisesatz von diesem Jahr verzichten.

Naja, mal schauen was das heute gibt. Vielleicht mache ich mir auch ganz umsonst Sorgen.

Schattenjäger hat Folgendes geschrieben:
Dein Solarteuer scheint ziemlich planlos zu sein!
Kriegt er 'nen Bonus beim EVU?


Man könnte den Eindruck haben, wenn man die Aussagen vom Forum und SFV mit meinem Solarteur vergleicht. Rolling Eyes

MfG
eweri


Zuletzt bearbeitet von eweri am 17.11.2008, 10:59, insgesamt einmal bearbeitet
Langen63
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.12.2007
Beiträge: 549
Wohnort: Rheinland-Pfalz, 54309 Newel

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 10:58 Nach oben

eweri hat Folgendes geschrieben:
Bist du dir da sicher, dass es eine gesetzliche Grundlage für Abschlagszahlungen gibt?


Hallo Eweri,

findest Du im EEG §§ 4,5 und 12... aber schau mal hier, dieser Beitrag von za-ass (Thomas) dürfte es klären...

Gruß Langen63

_________________
4,14 KWp, 18 x 230Wp Inowatt, WR Sunways NT5000 - PVGIS 14% 895 KW/KWp - und eine thermische Solaranlage 20 m²

2008 909 KWh/KWp
Atommafia
Forumsinventar
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Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 668

BeitragVerfasst am: 17.11.2008, 18:47 Nach oben

Tach
eweri hat Folgendes geschrieben:
Hallo Leute!

Ich werde - wenn alles klappt - dies Jahr noch einen 8,8kWp Anlage auf das Dach bekommen.

Jetzt gibt es aber ein kleines Problem:

Mein Solarteur empfiehlt mir den Einspeisevertrag zu unterschreiben, damit es keine Verzögerungen beim Anschliessen der Anlage gibt weil sich das EVU angeblich 8 Wochen ab Antragstellung Zeit lassen kann um den Zähler zu installieren.



Bei größeren Anlagen, bei PV zB über 30 kW, da wird es interessant betreffend Netzanschlußpunkt, aber nicht bei Kleinkram

Einfach die Unterlagen wegen der Jahresendzeitpanik vollständig und so früh wie möglich einreichen , sich nicht nicht eigene Stolpersteine Marke "Wieviel und was installiert wird entscheidet
sich erst bei der Montage" in den Weg legen und dann wird das auch ohne Anwalt etwas.


Bei einen Auto in der Preisklasse erwartet man vom Händler auch, das der
die Zulassungsprozedur auswendig kennt und dem Käufer alle
erforderlichen KFZ-Unterlagen aushändigt und ggfs dazu auch noch ein
Handzettel mit der Adresse und den Öffnungszeiten der Zulassungsstelle.


betreffend Eon-Westfalen:

http://www.eon-westfalenweser.com/pages/ewa_de/Netz/Strom/Regenerative_Energien/Netzanschluss/index.htm




MfG
schlauerstromer
Öfters hier
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Angemeldet: 10.12.2008
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 10.12.2008, 15:13 Nach oben

...also mal ehrlich.....

ich bin zwar auch bei einem Netzbetreiber beschäftigt und kenne auch
Netzbetreiber die sich quer stellen aber ich erlebe es jeden Tag das Leuten,
scheinbar gestern einfällt das sie heute eine PV-Anlage bauen. Am besten ist übermorgen dann schon der erste Abschlag auf dem Konto.....

Habt Ihr mal einen Bauantrag gestellt ? Dauert auch ein paar Tage.
Und gegen Jahresende kommen bei mir ca. 60 Anlagen am Tag auf den Tisch die gerechnet werden müssen......und stellt euch mal vor eine Anlage funktioniert nicht am Netz was dann los ist........
eggis
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 1675
Wohnort: bei Lübeck

BeitragVerfasst am: 10.12.2008, 17:53 Nach oben

Moin schlauerstromer und Willkommen hier bei uns im Forum!

schlauerstromer hat Folgendes geschrieben:
Habt Ihr mal einen Bauantrag gestellt ? Dauert auch ein paar Tage.
Und gegen Jahresende kommen bei mir ca. 60 Anlagen am Tag auf den Tisch die gerechnet werden müssen......und stellt euch mal vor eine Anlage funktioniert nicht am Netz was dann los ist........


Natürlich ist uns klar, dass du alleine es nicht schaffen kannst, jeden Antrag auf eine PVA mal eben so zu überprüfen.
Ist es nicht dennoch die Schuld deines Arbeitgebers, nicht mehr Leute einzustellen, um eine zügigere Bearbeitung der Anträge zu gewährleisten?

Ich sehe es so, dass der Netzbetreiber kein Interesse hat, so schnell wie möglich die Anträge zu bearbeiten. Idea

Sonnige Grüße
-eggis-

PS: Ich bedanke mich schon mal im Voraus für deine Mitwirkung hier im Forum, die mit Sicherheit nicht einfach wird, da es viel gegensätzliche Auffassungen gibt. Zumindest steht "Atommafia" nicht mehr so alleine dar. Very Happy

_________________
SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage auf Sonnenertrag.eu !!!
Swemers
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Solarteur
Angemeldet: 29.06.2006
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 10.12.2008, 18:13 Nach oben

Hi,
Zitat:
Und gegen Jahresende kommen bei mir ca. 60 Anlagen am Tag auf den Tisch die gerechnet werden müssen......und stellt euch mal vor eine Anlage funktioniert nicht am Netz was dann los ist........

es gibt VNB die berechnen einfach alles unter 30 kW nicht mehr, und geben ihr OK ungesehen. Falls das Netz wirklich zu klein sein sollte sind müssen sie so oder so ausbauen, und eine Gefahr besteht eigentlich auch nicht.

_________________
Mfg
Stefan Swemers
za-ass
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 20.07.2007
Beiträge: 1328
Wohnort: Tauberfranken

BeitragVerfasst am: 10.12.2008, 18:40 Nach oben

schlauerstromer hat Folgendes geschrieben:
...also mal ehrlich.....

ich bin zwar auch bei einem Netzbetreiber beschäftigt und kenne auch
Netzbetreiber die sich quer stellen aber ich erlebe es jeden Tag das Leuten,
scheinbar gestern einfällt das sie heute eine PV-Anlage bauen. Am besten ist übermorgen dann schon der erste Abschlag auf dem Konto.....

Da muss ich dir recht geben.
Mancher Zeitgenosse geht da wirklich etwas unbekümmert ans Werk, um es mal eher neutral auszusdrücken, und kommt dann irgendwann mit seinem Zeitplan arg durcheinander, sucht dazu dann aber erst mal die Schuld beim VNB.
Die Unterlagen sollte man schon bei Zeiten und komplett in einem Rutsch vorlegen können und diese sich nicht kleckerlesweise aus der Nase ziehen lassen müssen.

Trotzdem hält sich mein Mitleid wegen der Bearbeitung von PV-Anlagenanträgen und dem damit verbundenen Jahresendgeschäft in Grenzen.
Mittlerweile müssten die einzelnen VNB's doch abschätzen können, was so im Mittel an Arbeit auf sie zukommt und eine entsprechende Personalplanung bzw. -disposition umsetzen können.
Und in Stoßzeiten muss halt der Sachbearbeiter dann ggf. auch mal etwas länger arbeiten. Ist doch in anderen Branchen nicht anders.

Warum der eingangs angesprochen Solarteur daneben eine tendentiell devote Haltung in Richtung VNB einnimmt kommt wohl auch nicht von ungefähr.
Dass das nur vorauseilender Gehorsam sein soll erscheint mir eher unwahrscheinlich.

Zum Vergleich eines Antrags einer 8,8 kWp-Anlage mit einem Bauantrag nur so viel:
Erstens hinkt der und zweitens wird dieser nicht dadurch stichhaltiger, wenn man sich mit einem anderen Bearbeitungsfossil vergleicht.

Thomas

_________________
SFV-Mitglied
- - - -
WSW-Dach (248°/30°DN) mit 8,91 kWp
1.-tes Betriebsjahr 925,7 kWh/kWp (SL -0,65%)
hadl
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 10.12.2008, 18:42 Nach oben

Hallo Schlauer Stromer!
Ich kann Deine Situation gut verstehen. Die Schikanisten sitzen meistens eine Etage höher.
In Deinem Fall sind es möglicherweise - wie eggis schon andeutet – diejenigen die übersehen, dass Du um EEG komform zu arbeiten zu mindest zeitweilig eine Hilfe brauchst. Ich bin mit meinem EVU bis jetzt gut ausgekommen, nicht zu letzt deshalb, weil mir der Mann an deiner Stelle persönlich bekannt ist, da kann man schon mal Unstimmigkeiten in lockerer Atmosphäre ausräumen. Aber auch von anderen ist mir nichts Negatives bekannt.
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