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 Kühlen der PV-Module? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
andreasm
Öfters hier
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Angemeldet: 15.03.2006
Beiträge: 28
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 14:24 Nach oben

Nun ist es ja wieder brutal heiß und das Schutzglas unserer PV-Module hat eine Temperatur von 50 bis 60 Grad. Im inneren der Module wird es wohl noch heißer gehen.

Daher mal die Frage: Hat jmd. von euch schonmal versucht, seine PV-Anlage mit Wasser oder sonstwie zu kühlen?

Es wäre doch bestimmt sinnvoll, wenn man hierzu einfach gesammeltes Regenwasser nehmen würde. Wenn die Anlage höhenmäßig niedriger platziert ist als ein Sammelbehälter bräuchte man nicht einmal eine Pumpe. Einfach Wasser drüber laufen lassen.

Doch es ist fraglich, ob das überhaupt etwas bringen würde?

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Verfasst am: Nach oben

cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1190
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 15:09 Nach oben

andreasm hat Folgendes geschrieben:
Nun ist es ja wieder brutal heiß und das Schutzglas unserer PV-Module hat eine Temperatur von 50 bis 60 Grad. Im inneren der Module wird es wohl noch heißer gehen.

Daher mal die Frage: Hat jmd. von euch schonmal versucht, seine PV-Anlage mit Wasser oder sonstwie zu kühlen?

Es wäre doch bestimmt sinnvoll, wenn man hierzu einfach gesammeltes Regenwasser nehmen würde. Wenn die Anlage höhenmäßig niedriger platziert ist als ein Sammelbehälter bräuchte man nicht einmal eine Pumpe. Einfach Wasser drüber laufen lassen.

Doch es ist fraglich, ob das überhaupt etwas bringen würde?


Da musst Du dann aber schon sehr viel Regenwasser sammeln, wenn Du es nicht im Kreis führen willst. Da die Module idR auf dem Hausdach sein werden, frage ich mich, wo dann der höher gelegene Sammelbehälter herkommen soll.
Ansonsten besteht natürlich immer die Gefahr von Flechten- und Moosbewuchs bzw. Verkalkung (bei Leitungswasser).

Wie genau soll man da übrigens "einfach Wasser drüber laufen lassen"?

Sind Eure Module wasserdicht und rahmenlos auf perfekt glatter Fläche homogen miteinander verbunden?

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andreasm
Öfters hier
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Angemeldet: 15.03.2006
Beiträge: 28
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 15:41 Nach oben

Zitat:
Da musst Du dann aber schon sehr viel Regenwasser sammeln, wenn Du es nicht im Kreis führen willst.


Stimmt... da wird einiges an Wasser notwendig sein.. die Idee fällt daher wohl ins Wasser Smile

Zitat:
Sind Eure Module wasserdicht und rahmenlos auf perfekt glatter Fläche homogen miteinander verbunden?


Wasserdicht bestimmt, sonst wären sie nicht im Freien. Aber perfekt miteinander verbunden sind sie nicht, da sind noch Lücken dazwischen, wobei das Wasser zum Großteil drüberfließt. Ich habe nämlich gerade mit einer Gießkanne einen Versuch gemacht Smile


Aber mir kommt gerade noch eine andere Idee: Wieso könnte man nicht Warmwassererzeugung und Stromerzeugung kombinieren?
Die Solarzellen mögen keine Wärme, so könnte man diese durch Rohre abführen und als Warmwasser im Haushalt nutzen.
das gibts bestimmt schon.... oder?

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blabla
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Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 15:42 Nach oben

Wenn du ein Effekt erreichen willst, musst du die Module ca. alle 10min befeuchten, am besten mit Regenwasser oder mit Leitungswasser und einem Supermagneten, der den Kalk zerschlägt.

Habs selbst schon probiert und funktioniert wunderbar. Bin allerdings noch nicht dazu gekommen was dauerhaftes zu installieren

Edit:
Eine Warmwassernutzung gibt es schon, ja. Weiß aber nicht mehr, wie die Anbieter heissen

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WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1190
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 15:59 Nach oben

andreasm hat Folgendes geschrieben:



Wasserdicht bestimmt, sonst wären sie nicht im Freien. Aber perfekt miteinander verbunden sind sie nicht, da sind noch Lücken dazwischen, wobei das Wasser zum Großteil drüberfließt. Ich habe nämlich gerade mit einer Gießkanne einen Versuch gemacht :)


"wasserdicht" bezog sich auf die Fläche, nicht auf die Module selbst.

Zitat:

Aber mir kommt gerade noch eine andere Idee: Wieso könnte man nicht Warmwassererzeugung und Stromerzeugung kombinieren?
Die Solarzellen mögen keine Wärme, so könnte man diese durch Rohre abführen und als Warmwasser im Haushalt nutzen.
das gibts bestimmt schon.... oder?


Wie warm möchtest Du Dein Warmwasser denn haben?

mfg

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Pöt
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Angemeldet: 04.12.2005
Beiträge: 137
Wohnort: 72525 Apfelstetten

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 16:15 Nach oben

cephalotus hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

Aber mir kommt gerade noch eine andere Idee: Wieso könnte man nicht Warmwassererzeugung und Stromerzeugung kombinieren?
Die Solarzellen mögen keine Wärme, so könnte man diese durch Rohre abführen und als Warmwasser im Haushalt nutzen.
das gibts bestimmt schon.... oder?


Wie warm möchtest Du Dein Warmwasser denn haben?

mfg


Ferner wirst Du das gleiche "Problem" haben wie alle Warmwassernutzer:
Im Juli braucht man nicht viel Warmwasser (man verschenkt also Wärme), im Dezember hat man nicht viel Warmwasser (man könnte mehr Wärme brauchen)...

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Xam Ralos
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Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 17:53 Nach oben

Man sollte ein Modul erfinden das an der Rückseite die Zellen in einem internet Kreislauf kühlt. Das war mal was...würde einerseits nicht rentieren für Wärmeaufbereitung, würde jedoch sicherlich 5-10% mehrleistung ergeben...

Übrigens zu der Temperatur... rechnet man den MPP- Punkt mit der auslastung einer Anlage in Spanien zurück, ergibt sich eine Zellentemperatur von 87°C... könnte diese auf 60°C runtergekühlt werden, sind das schon etwa 10%

das lohnt sich....

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16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
109.2kWp Sharp NT R5E3E; Solarmax100C
blabla
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Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 18:23 Nach oben

Xam Ralos hat Folgendes geschrieben:
Man sollte ein Modul erfinden das an der Rückseite die Zellen in einem internet Kreislauf kühlt. Das war mal was...würde einerseits nicht rentieren für Wärmeaufbereitung, würde jedoch sicherlich 5-10% mehrleistung ergeben

Gibt es schon längst. Als ich mich vor 2 Jahren mal schlau gemacht hab, hab ich 2 Anbieter gefunden

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Luke
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Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 1866

BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 19:16 Nach oben

nicht ganz Xams Originalzitat:

Zitat:
Man sollte ein Modul erfinden das an der Rückseite die Zellen in einem internen Kreislauf kühlt


...yepp!! wenn das so preisgünstig geht, das es sich rechnet... Confused

...könnte mir das HeatPipe Prinzip vorstellen...
in einem Röhrensystem befindet sich Wasser und ein Vakuum...
...der Siedepunkt des Wassers sinkt dadurch auf ca. 50 Grad...
...die Röhren sind oben an den Modulen mit Kühlrippen verbunden...
...die Module werden warm, das Wasser verdunstet und erzeugt Verdunstungskälte...
...der Wasserdampf steigt zu den Kühlrippen, kondensiert und die
Tropfen fließen wieder runter zu den Modulen...
...neuer Kreislauf ...
...der ganze Kram verbraucht keine zusätzliche Energie...
...einziges Problem:
...die Kühlrippen dürfen durch die Sonnenstrahlen nicht erhitzt werden... Rolling Eyes

respectfully

Luke
Pöt
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Angemeldet: 04.12.2005
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Wohnort: 72525 Apfelstetten

BeitragVerfasst am: 05.07.2006, 09:18 Nach oben

Interessant wäre es aber andersrum: Im Winter mal für ne Stunde warmes Salzwasser durchjagen, damit meine Anlage den Schnee abtaut (wir haben hier Winters meistens sehr viel Schnee auf der Alb und mein Dach ist sehr hoch und ich nicht schwindelfrei...)

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cephalotus
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Angemeldet: 06.04.2006
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Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 05.07.2006, 10:35 Nach oben

Pöt hat Folgendes geschrieben:
Interessant wäre es aber andersrum: Im Winter mal für ne Stunde warmes Salzwasser durchjagen, damit meine Anlage den Schnee abtaut (wir haben hier Winters meistens sehr viel Schnee auf der Alb und mein Dach ist sehr hoch und ich nicht schwindelfrei...)


Aber um Himmels Willen kein Salzwasser.

Ansonsten gibt es wohl schon erste Experimente, Module im Winter zu heizen, indem man Strom (aus dem Netz) durch schickt.

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Pöt
Stammmitglied
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Angemeldet: 04.12.2005
Beiträge: 137
Wohnort: 72525 Apfelstetten

BeitragVerfasst am: 05.07.2006, 10:55 Nach oben

cephalotus hat Folgendes geschrieben:
Pöt hat Folgendes geschrieben:
Interessant wäre es aber andersrum: Im Winter mal für ne Stunde warmes Salzwasser durchjagen, damit meine Anlage den Schnee abtaut (wir haben hier Winters meistens sehr viel Schnee auf der Alb und mein Dach ist sehr hoch und ich nicht schwindelfrei...)


Aber um Himmels Willen kein Salzwasser.

Ansonsten gibt es wohl schon erste Experimente, Module im Winter zu heizen, indem man Strom (aus dem Netz) durch schickt.


Wieso kein Salzwasser in Schläuchen auf der Rückseite im geschlossenen System nehmen? Dann kanns mir nicht einfrieren und letzendlich ist es doch nichts anderes als eine Solar-Wärme-Anlage...

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cephalotus
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Angemeldet: 06.04.2006
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Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 05.07.2006, 13:53 Nach oben

Pöt hat Folgendes geschrieben:


Wieso kein Salzwasser in Schläuchen auf der Rückseite im geschlossenen System nehmen? Dann kanns mir nicht einfrieren und letzendlich ist es doch nichts anderes als eine Solar-Wärme-Anlage...


Und da ist auch kein Salzwasser drin.

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