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 solarbetriebene Pumpe Nächstes Thema anzeigen
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Autor
ds
Gast






BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 07:48 Nach oben

Hallo Leute,
als Neuling möchte ich um Rat fragen um mich dan besser orientieren zu können und weitere Informationen zu sammeln.

Ziel: eine kleine Wasserumpe mit einem Solarpanel anzutreiben und beides nicht stationär zu installieren.

Einige Pumpen die in Frage kommen könnten habe ich schon aufgestöbert.
Für mich ist mehr die Förderhöhe wichtig als der Volumenstrom den die Pumpe liefert.

Als maximalen Strom Konnte ich 2,5 A bei 12V erlesen ca 30 W.

Frage: Ist es möglich diesen Verbraucher direkt an ein Paneel anzuschließen? ( bei vielen Paneelen stand , nicht direkt an Verbraucher anschließen)

Ich würde gerne den Accu umgehen.

Was für ein Paneel Könnte in Frage kommen?

Möchte natürlich auch abschätzen ob mich diese Gartenspielerei zu Teuer kommt.

Danke vorab
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Verfasst am: Nach oben

Micro
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 09:48 Nach oben

1.Tja, um Deinen Energiebedarf zu kennen, müsstest Du erst einmal die Laufzeit der Pumpe nennen.
2. und die tatsächliche Stromaufnahme Deiner Pumpe.(nicht Herstellerangaben)
3. Direktanschluss ohne nachgeschalteten Regler (um die 10€ für einen Billig 4/6A Regler) / Batterie ist unsinnig.Wenn Du Pech hast, ist der Dir unbekannte Anlaufstrom der Pumpe so hoch, dass die Pumpe nur mittags kurz bei knallender Sonne anläuft.-Man nimmt in dem Fall deshalb Batterien, um kurze Spitzen abzupuffern und kontinuierlich Energie entnehmen zu können.
4.Panelgrösse / Preis hängt vom Energiebedarf ab.
5. Du musst mit dem Panel die aus der Batterie entnommene Leistung kompensieren. (Die billigen Panels bei ebäh leisten oft viel weniger als der Verkäufer suggeriert)
6. Du kannst bei einer billigen Batterie bei langen Betrieb nur max. 50% der Kapazität entnehmen (d.h. aus 36Ah Batterie 18 Ah entnehmen), sonst geht sie schnell kaputt. D. h. bei der Grösse ca. 6h Pumpenbetrieb.
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1119
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 12:31 Nach oben

Meiner Ansicht nach kann man problemlos auf Batterien verzichten, wenn man damit leben kann, dass die Pumpe nur witterungsabhängig fördert. Man muss nicht unbedingt den Strom speichern, man kann auch das hochgepumpte Wasser speichern.

Das Solarmodul würde ich um 30%-100% überdimensionieren, je nachdem.

Die benötigte Leistung berechnet sich aus Pumphöhe, gewünschter Fördermenge pro Stunde, den Reibungswiderständen in den Pumpleitungen und dem Wirkungsgrad der Pumpe...

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Micro
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 12:59 Nach oben

Da sind wir aber wieder bei den erfragten Kosten: Diese Variante ist erheblich teurer. Meine Versuche diesbezgl. mit Sureflo-Pumpen sind alle gescheitert -

Die Mehrkosten für ein Panel welches in der Lage ist die Anlaufströme einer vernünftigen Pumpe zu ohne Pufferbatterie händeln, stehen meiner Erfahrung nach in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Bei den auf Ebäh angebotenen Kinderspielzeugen für kleine Springbrunnen mag es gehen

Ich will mich aber gerne belehren lassen:

Nenn doch bitte eine vernünftige günstige Kombination für eine 2,5A Pumpe.

cu,micro

.
ds
Gast






BeitragVerfasst am: 09.07.2006, 10:06 Nach oben

Hallo,
danke für Eure Antworten.

@ mirco war mit Regler ein Laderegler gemeint?

Der Hintergrund meines Strebens ist eigentlich Faulheit und Arbeitserleichterung.
In Unserem Garten gibt es weder einen Wasser- noch einen stromanschluß.

In den Sommermonaten muß man das Gießwasser mit Kannen aus einem nahegelegenen Bächlein schöpfen und fleißig schleppen.

Bei der " Smile Pflanzwut" meiner besseren Hälfte können schon gut 200l zu schleppen sein.

Leider darf man auch nicht direkt aus dem Bächlein fördern, was aber sicher durch einen kleinen "sickerbrunnen in Bachnähe umgehbar wäre.

Wenn ich von einer Förderhöhe von grob 2,00m ausgehe und das Pümpchen aus dem Campingbedarf dann noch 8l/min fördert würde ich auf ca 25 min laufzeit kommen.

Die kleine Pumpe war mit ca 20W angegeben .

Eine Alternative, die Johnson Bilgepumpe hätte eine Fördermenge bei 2m von ca. 14l/min und ca 30W.

Über Anlaufströme kann ich nichts sagen.

Als 2. Optin kommt vieleicht noch ein Pumpen von Faß zu Faß mit einm Abstand von ca 50 m und nur geringen Höhenunterschied, schätze 0,5m, in Frage.

Annahme:
Wenn ich davon ausgehe, das ich ein Paneel mit 50WP benötige damit die pumpen auch wirklich mit Strom versorgt werden können und mich so ein Element ohne alles mich ca. 350€ kostet, glaube ich, bin ich nur mit einer Batterie besser bedient Sad.

(Was Peneele wirklich leisten und mit allen deren Angaben bin ich noch nicht richtig vertraut. Literatur ist schon bestellt Smile )

Zumal ich die "Anlage" immer hin- und wegräumen müßte.


Ich danke Euch jedoch für Eure Antworten

Smile und wünsch euch auf den Paneelen auch nachts Sonnenschin Smile)

gruß det
solerling
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 01.03.2006
Beiträge: 624
Wohnort: 85

BeitragVerfasst am: 09.07.2006, 13:20 Nach oben

ds hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
danke für Eure Antworten.

@ mirco war mit Regler ein Laderegler gemeint?

Der Hintergrund meines Strebens ist eigentlich Faulheit und Arbeitserleichterung.
In Unserem Garten gibt es weder einen Wasser- noch einen stromanschluß.

In den Sommermonaten muß man das Gießwasser mit Kannen aus einem nahegelegenen Bächlein schöpfen und fleißig schleppen.

Bei der " Smile Pflanzwut" meiner besseren Hälfte können schon gut 200l zu schleppen sein.


Leider darf man auch nicht direkt aus dem Bächlein fördern, was aber sicher durch einen kleinen "sickerbrunnen in Bachnähe umgehbar wäre.

Wenn ich von einer Förderhöhe von grob 2,00m ausgehe und das Pümpchen aus dem Campingbedarf dann noch 8l/min fördert würde ich auf ca 25 min laufzeit kommen.

Die kleine Pumpe war mit ca 20W angegeben .

Eine Alternative, die Johnson Bilgepumpe hätte eine Fördermenge bei 2m von ca. 14l/min und ca 30W.

Über Anlaufströme kann ich nichts sagen.

Als 2. Optin kommt vieleicht noch ein Pumpen von Faß zu Faß mit einm Abstand von ca 50 m und nur geringen Höhenunterschied, schätze 0,5m, in Frage.

Annahme:
Wenn ich davon ausgehe, das ich ein Paneel mit 50WP benötige damit die pumpen auch wirklich mit Strom versorgt werden können und mich so ein Element ohne alles mich ca. 350€ kostet, glaube ich, bin ich nur mit einer Batterie besser bedient Sad.

(Was Peneele wirklich leisten und mit allen deren Angaben bin ich noch nicht richtig vertraut. Literatur ist schon bestellt Smile )

Zumal ich die "Anlage" immer hin- und wegräumen müßte.


Ich danke Euch jedoch für Eure Antworten

Smile und wünsch euch auf den Paneelen auch nachts Sonnenschin Smile)

gruß det

Halloo ds
da gibts doch die sogenannten "Widder"pumpen,die laufen doch ohne Strom nur durch den Wasserfall angetrieben ?
Gruss Josef
ds
Gast






BeitragVerfasst am: 09.07.2006, 14:32 Nach oben

Hallo solerling,

das Prinzip "Hydraulische Widder oder Stoßheber" war mir bis dato unbekannt.

Du hattest recht Anlagen die mit Wasserkraft, Wasser in bis zu angeblich 300m Höhe heben gibt es tatsächlich.
eine Fundstelle dazu war

http://www.weinmann-online.de/widder.html

Leiser hat unser Bächlein nur ein minimales Gefälle.
Schlimmer als das ist, das Ergebnis einer Nachbarbefragung.

Das gebiet ist Wassereinstandsgebiet.
Pumpen mit mechanischen Hilfsmitteln aus dem Bach 1500€ Strafe.
Selbstanlegen eines brunnenähnlichen Gebildes 10.000€ Strafe.

Schöpfen mit ner Kanne und Einfüllen in einen Behälter von dem man dann weiterpumt scheint in Ordnung zu gehen.

Nun, bleibt noch etwas Zeit zum Ideen sammeln.

Aber der Tipp mit den Widderpumpen, war äußerst informativ.

Danke dafür

lG det
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