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Michael_Straudel
Neu hier

Angemeldet: 11.10.2008
Beiträge: 7
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Verfasst am:
11.10.2008, 09:02 |
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Hallo Forumsmitglieder.
Vorab, konnte ich keine Rubrik für mein Anliegen finden. Sollte es hier unerwünscht sein, bitte ich einen Moderator entsprechend zu verschieben.
Mir stellt sich derzeit die Frage, ob ich den Schritt in die Selbstständigkeit mit dem Handel und der Montage von PV-Produkten wagen soll.
Ich möchte das Forum nutzen, um ganz offen, ehrlich und ohne "Seifenblasen" mein Vorhaben darstellen zu können und Meinungen einholen.
Mir geht es primär darum die mögliche Akzeptanz von euch als Endkunden einschätzen zu können. Handwerker etc. sollten ebenfalls als mögliche Abnehmer gewonnen werden.
Fangen wir einfach mal fiktiv an.
Bevor der Endkunde überhaupt in Verhandlung mit dem Anbieter tritt, möchte er wissen, mit wem er es überhaupt zu tun hat.
So würden wir uns präsentieren:
Mitarbeiter/Standort:
Standort Rhein-Main
2 Vollkaufleute für den Vertrieb
2 Elektrikermeister mit diversen Fortbildungen PV
6 ausgebildete Mitarbeiter für die Dachmontage etc.
Fuhrpark für Antransport und Vertriebsaußendienst
Lagerflächen
Rechtsform: GbR
Hier gehts dann sicher schon los mit der möglichen Skepsis des Kunden.
Logische Folge: "Nachfrage nach Referenzen".
Um die o.g. "Seifenblase" weiter zu führen ist die ehrliche Antwort:
"Wir sind Existenzgründer und können keine Referenzen vorweisen!" Marketingtechnisch wohl ein Killerkriterium, aber wir möchten ja
ein klares Feedback von euch.
Um doch ein wenig Vertrauen beim Kunden zu schaffen, könnten wir 12 Anlagen aus unserer Betreibergesellschaft vorweisen, die selbstverständlich auch besichtigt werden
können. Dies würde sicherlich nur potenzielle Kunden aus der näheren REgion beinflußen, die ohne großen Aufwand zu uns kommen könnten.
Da wir privat haften, stünde eine persönliche Haftungssumme von ca. 1,5 Mio € im Hintergrund.
Wir sind uns also bewußt, daß wir im Falle des Scheiterns "Haus und Hof" verlieren werden.
Wem nun Gedanken wie "Habt ihr überhaupt nen Businessplan etc." aufkommen sollten, bitte den Gedanken nicht weiterspielen, den haben wir und werden auch beraten.
Es geht nur um die mögliche Akzeptanz auf dem Markt.
Preisstrategie:
Aggressive Preisstrategie.
Das heißt, wir können unabhängig der KW-Leisung bei einem Verkaufspreis von etwa 3700 € mit etablierten asiatischen Modulen und mit entsprechenden Auflschlag für
deutsche Produktionen profitabel arbeiten.
Für den Händler würden sich Wp-Preise von 2,85-3,2 € ergeben. Die Sanyos nehmen wir mal raus aus der genannten Preisorientierung.
Bitte nicht an den Zahlen festbeißen, die Preise spiegeln die bisherigen Bezugspreise unserer Anlagen wieder.
Vorkasse würden wir nicht verlangen, um Vertrauen beim Kunden aufzubauen.
Lagerware für Selbstabholer und Qualitätsprüfung sowie Einsicht der Flashliste vor dem Kauf sollen weiteres Vertrauen schaffen.
Unbekannte aisaitsche Hersteller, die sich nicht unter den Top 10 gem. der Marktanteile positionieren, gehören somit nicht in unser Portfolio.
Schott, Aleo, Solon, IBC etc. sollten die Kunden mit entsprechenden Anspruch an deutsche Produktionen zufriedenstellen.
Ich habe das jetzt ohne Struktur runtergeschrieben, kein Blenden durch verblümte Darstellung.
Fakt ist, wir wären nach meinem Empfinden gut aufgestellt.
Aber was sagt euch euer Bauchgefühl`?
Wir würden mit einer ordentlichen Firmempräsentation, seriöser Beratung in den Markt gehen...
Würdet ihr mit der klaren Gewißheit, daß wir Existengründer sind, dennoch solch einem Unternehmen eine Chance geben?
Würde der "kleine" Handwerksbetrieb uns vorsprechen lassen und mit uns verhandeln wollen?
Es sei erwähnt, daß ich zu diesem Zeitpunkt nichts verkaufen kann und möchte. Ebenfalls keine Adressen sammeln, einfach nur in diesem
Beitrag mit euch ein wenig plauschen. Die Preise sollen lediglich ein mögliches Interesse ausloten bzw. Feedback bringen. 2009 sieht das
selbstverständlich wieder anders aus.
Es ist wirklich eine schwere Entscheidung, ob ich den Schritt wagen soll und mein Angestelltenverhältnis aufgeben soll.
Wir sind jedoch so begeistert vom Thema PV, aber was bringt die Zukunft...mein Herz sowie mein Umfeld sagt, ich soll es wagen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den Beitrag kommentieren würdet und bin für sämtliche Kritik offen.
Michael |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Elektro und Umwelt
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 931
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
11.10.2008, 09:25 |
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_________________ 8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt |
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Michael_Straudel
Neu hier

Angemeldet: 11.10.2008
Beiträge: 7
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Verfasst am:
11.10.2008, 09:40 |
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Ich vermute, es ich habe es zu laienhaft dargestellt und du sprichst mir vermutlich die Fähigkeit der Existenzgründung ab?
Damit könnte ich dann als Kritik umgehen. |
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1212
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
11.10.2008, 09:42 |
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| Zitat: |
| Es ist wirklich eine schwere Entscheidung, ob ich den Schritt wagen soll und mein Angestelltenverhältnis aufgeben soll. |
Würde ich noch nicht direkt tun. |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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Michael_Straudel
Neu hier

Angemeldet: 11.10.2008
Beiträge: 7
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Verfasst am:
11.10.2008, 09:47 |
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Danke für deine Antwort, trzebi.
Würdest du mir deine Einschätzung ein wenig begründen?
Meinst du ein nebenberuflichen Start wäre empfehlenswerter?
Oder begründest du das in Bezug auf meine erwähnten Befürchtugungen, daß wir Existenzgründer wären und die Akzeptanz nicht so groß sein könnte? |
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olliausbs
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 627
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Verfasst am:
11.10.2008, 10:00 |
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Ihr wollt aus dem Stand heraus groß einsteigen. Von null auf zehn Mann in Nullkommanichts.
Zehn Mann zu beschäftigen und zu bezahlen ist keine Kaffeefahrt. Da müßt Ihr pro Monat etwa 30.000 Euro nur zur Deckung von Personalkosten erwirtschaften. Wenn Ihr pro installiertem Watt 20 Cent verdient, müßt Ihr pro Monat 150 kW verkaufen oder eine 7 kW-Anlage pro Arbeitstag.
So sieht in dieser Branche keine Existenzgründung aus. Ich würde klein Anfangen, mit zwei mitarbeitenden Chefs und ein, zwei Helfern.
Oder Angestellter bleiben.
Gruß, Olli |
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Michael_Straudel
Neu hier

Angemeldet: 11.10.2008
Beiträge: 7
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Verfasst am:
11.10.2008, 10:09 |
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Hallo Olli,
ja, dein Einwand ist 100% berechtigt. Jedoch wollte ich darauf nicht hinaus.
Hier stehen jeder der genannten Personen weitere Einkommensquellen zur Verfügung.
Darum gehts im Kern:
Würdet ihr mit der klaren Gewißheit, daß wir Existengründer sind, dennoch solch einem Unternehmen eine Chance geben?
Würde der "kleine" Handwerksbetrieb uns vorsprechen lassen und mit uns verhandeln wollen?
Mit "klein" meine ich eine Größenordnung bis 10 Mitarbeiter, also Unernehmen wie wir. Bevor sich da noch jemand auf den Schlips getreten fühlt. |
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Goerch
Stammmitglied

Angemeldet: 08.10.2008
Beiträge: 33
Wohnort: NRW
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Verfasst am:
11.10.2008, 10:16 |
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Hi,
hört sich soweit ja alles ganz gut an. Ich habe aber eben einen interessanten Aspekt gelesen. In solchen Momenten frage ich mich immer selbst: Was würdest Du tun?
Seit nun fast 11 Jahren bin ich im Außendienst tätig und habe dabei Einblicke in diverse Branchen werfen können. Schwierig ist es in allen, aber so pervers wie die PV-Branche (mittlerweile bin ich auch hier 2 Jahre tätig) war bisher keine.
Falls ich mich dazu entschließen sollte, so würde ich es sicherlich vorerst nur als Nebenerwerb versuchen. Liegt aber auch vielleicht daran, dass ich grundsätzlich ein vorsichtiger Mensch bin...
Ein Kunde von mir sagte mal: "Jeder der früher Bratwürstchen auf dem Grill umgedreht hat, versucht es heute mit PV-Anlagen!" Leider Gottes hat er ein Stück weit recht... Der Wettbewerb ist groß und Chance für ein kleines Handwerksunternehmen hin oder her... Sehr sehr oft entscheidet letzten Endes nur der Preis. Bedauerlicherweise werden Äpfel nicht mehr mit Äpfeln verglichen sondern mit Birnen oder eben... Bratwürste!!  |
_________________ Sonnige Grüße
Görch;-)
Zuletzt bearbeitet von Goerch am 11.10.2008, 10:21, insgesamt einmal bearbeitet |
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1212
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
11.10.2008, 10:19 |
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| olliausbs hat Folgendes geschrieben: |
Ihr wollt aus dem Stand heraus groß einsteigen. Von null auf zehn Mann in Nullkommanichts.
Zehn Mann zu beschäftigen und zu bezahlen ist keine Kaffeefahrt. Da müßt Ihr pro Monat etwa 30.000 Euro nur zur Deckung von Personalkosten erwirtschaften. Wenn Ihr pro installiertem Watt 20 Cent verdient, müßt Ihr pro Monat 150 kW verkaufen oder eine 7 kW-Anlage pro Arbeitstag.
So sieht in dieser Branche keine Existenzgründung aus. Ich würde klein Anfangen, mit zwei mitarbeitenden Chefs und ein, zwei Helfern.
Oder Angestellter bleiben.
Gruß, Olli |
Danke Olli,
ja ungefähr so meinte ich es.
Michael, es kann natürlich klappen- möchte es nicht schlecht reden, aber du hast auf jeden Fall ein Risiko.
Fang langsam an, baue dir in Ruhe einen Kundenstamm auf, vertreibe qualitative Komponenten zu attraktiven Preisen(meine keinen Billigschrott, den es leider auch gibt), verfolge den Markt in Ruhe.
Wenn du das umsetzen kannst und du siehst in 2, 3 oder mehreren Jahren, dass es läuft kannst du immer noch umswitchen.
Du würdest dich ärgern, wenn du deinen jetzigen Job an den Nagel hängst und deiner neuer Job, aus welchen Gründen auch immer, auch nicht funktioniert.
Ich kenne mind. 3 Firmen, die sich wohl auch verkalkuliert haben und Konkurs anmelden mussten.
Beispiel:
Firma verkalkulierte sich bei dem Export von ca. 2,5 MW Module ins Ausland.
Wie gesagt, will dir keine Bange machen, es kann klappen, jedoch würde ich zuerst einmal minimales Risiko fahren.
Gruß |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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Michael_Straudel
Neu hier

Angemeldet: 11.10.2008
Beiträge: 7
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Verfasst am:
11.10.2008, 10:37 |
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Na, da kommt doch schon ein wenig Bewegung in die Runde.
@Goersch
Selbst bin ich seit dem 22 Lebensjahr, ich bin heute 37, im Außendienst tätig.
Deinen Einwand zu der Branche interessiert mich sehr. Bisher dachte ich, daß ich in einer "perversen" Branche arbeite, nämlich in der Druckerbranche.
Ich habe mit 22 vier Jahre Klinken geputzt. Täglich Straßen abgelaufen und Kaltaquise betrieben, bis ich endlich aufsteigen konnte.
Arbeite direkt beim Hersteller. Bin ich beim Kunden, liegen dort 10 Vorschläge von Wettbewerbern.
Verhält es sich in der PV Branche nach deinen Erfahrungen ähnlich?
@tzebi
Du hast vollkommen recht, daß der nebenberufliche Einstieg abzuwägen ist. Glaube mir, der Gedanke verfolgt mich jeden Tag seit ich mich mit den anderen Partnern berate.
Ich würde geren ein Zeichen setzen. Nach dem Motto "Ich glaube daran, laßt uns starten".
Ich möchte hier keine Phrasen schwingen, nur ein wenig meiner Gedanken preisgeben.
Haben die von dir erwähnten Firmen eigentlich sich in Bezugspreis und VK verkalkuliert oder sind Qualitätsmängel etc. ein Grund gewesen?
Darüber ein wenig mehr zu erfahren wäre vorteilhaft.
Michael |
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1212
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
11.10.2008, 10:44 |
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| Zitat: |
| Haben die von dir erwähnten Firmen eigentlich sich in Bezugspreis und VK verkalkuliert oder sind Qualitätsmängel etc. ein Grund gewesen? |
Sie haben sich verkalkuliert.
Haben einfach vergessen einige Summen mit einzukalkulieren.
Steuer, Zoll etc. und in dieser Größenordnung kann der Schuss schnell nach hinten los gehen.
Hast du einen Unternehmensberater, nen Steuermann? |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten
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Verfasst am:
11.10.2008, 11:13 |
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| Michael_Straudel hat Folgendes geschrieben: |
Ich möchte das Forum nutzen, um ganz offen, ehrlich und ohne "Seifenblasen" mein Vorhaben darstellen zu können und Meinungen einholen.
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Hallo Michael,
in der Rubrik Angebote haben User die Möglichkeit Ihre Angebote vorzustellen und begutachten zu lassen, habe Dein Thema in die Rubrik *Sonstiges* verschoben.
Das Forum wird von diversen gewerblichen Mitgliedern teilweise aggressiv zur Kundenaquise genutzt, warum solltest Du also nicht Deine, wenn auch nicht neue Geschäftsidee hier vorstellen können?
Viel Erfolg dabei!
Gruß Helios |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
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Michael_Straudel
Neu hier

Angemeldet: 11.10.2008
Beiträge: 7
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Verfasst am:
11.10.2008, 13:22 |
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trzebi, solche Fehler in der Beschaffungskalkulation können natürlich böse enden.
Ja, steuerrechtlich werde ich bzw. wir beraten. Ebenfalls lassen wir den Businessplan entsprechend überprüfen.
@Helios
Danke, daß du verschoben hast, dachte mir schon die falsche Rubrik erwischt zu haben.
Du bist doch ein alter Hase, Helios...was war für dich wichtig bei der Wahl deines Lieferanten? |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1995
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
11.10.2008, 13:27 |
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@Miachael
Ich habe folgenden Eindruck:
Du bist noch jung und spürst, dass man in deinem jetzigen Job nicht bis zur Rente vernünftig durchhalten kann. Du willst in Wirklichkeit nicht unbedingt zur Photovoltaik hin sondern weg von dem was du zur Zeit machst.
PV ist als letztes Glied vor dem Betreiber scheinbar einfach zu begreifen und die Wachstumsphase ist derzeit enorm. Wenn es so weiter wächst, hat in 10 Jahren jeder eine PV-Anlage auf einem halbwegs brauchbaren Dach. Spätestens dann, vermutlich aber schon einige Jahre vorher, kommst du in die gleiche Situation wie jetzt. Aber du bist ja flexibel und suchst dir dann einen neuen Wachstumsmarkt, dagegen ist nichts einzuwenden. Bleibst du auf deinem alten Job, wird es auch irgendwann Probleme geben. Keine leichte Entscheidung !
Ich würde sagen: Versuch es und bleibe flexibel. Meide Risiken, vor allem "faule" Kunden die die Anlage ohne Vorauskasse bekommen und dann nicht zahlen !!! Kunden müssen die gleichen Referenzen vorweisen können wie die Händler wenn sie Vorausleistungen haben wollen.
Ich gestehe, dass ich nicht den Mumm hatte in die Selbständigkeit zu gehen. In meinem Arbeitsgebiet hätte ich es mit einigen wenigen industriellen Kunden zu tun gehabt und ein Ausfall wäre bitter gewesen. Für PV bin ich schon zu alt, als Ingenieur sähe ich Möglichkeiten freiberuflich als Gutachter bei Schadensfällen zu fungieren. Ich bleibe lieber in meinem geschützten Bereich und meiner Kernkompetenz, ohne eigene finanzielle Risiken, vollabgesichert durch die Bundesagentur für Arbeit und anschließend durch die BfA Wenn ich in deiner Situation wäre, sähe das sicher anders aus.
Sorry, aber das wolltest du eigentlich gar nicht wissen
Ich wünsche dir aber viel Erfolg auf deinem beruflichen Werdegang ! |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor
Zuletzt bearbeitet von Kollektor am 11.10.2008, 13:31, insgesamt einmal bearbeitet |
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Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten
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Verfasst am:
11.10.2008, 13:30 |
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| Michael_Straudel hat Folgendes geschrieben: |
Du bist doch ein alter(junger ) Hase, Helios...was war für dich wichtig bei der Wahl deines Lieferanten? |
...habe alles selbst montiert, bei der Auswahl der Komponenten waren mir bewährte Marken und der Preis wichtig. Informationen habe ich mir fast vollständig aus dem Forum geholt, besser konnte ich nirgendwo lernen.
Ansonsten gab es wenig Auswahl mit den Lieferanten, habe im Raum KA keinen preisgünstigen Installateur finden können und habe bis heute Keinen den ich empfehlen kann. Wir haben halt immer noch einen Verkäufermarkt und ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem sich das dreht. Ich denke deshalb Du kommst mit Deiner Idee ein paar Jahre zu spät. Es bleibt einfach keine Zeit mehr um Erfahrungen zu sammeln, da es schon genügend etablierte Anbieter gibt.
Gruß Helios |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
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