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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1995
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
04.10.2008, 20:24 |
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Ihren erst kürzlich erreichten europäischen Rekordwirkungsgrad für eine Mehrfachsolarzelle haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE um gut zwei Prozentpunkte auf 39,7 % gesteigert. „Wir haben die Kontaktstrukturen unserer Solarzellen noch einmal optimiert“, sagt Dr. Frank Dimroth, Leiter der Arbeitsgruppe III-V Epitaxie und Solarzellen am Fraunhofer ISE. „Dadurch erreichen wir mit den gleichen Halbleiterstrukturen nun eine noch höhere Umwandlungseffizienz von Sonnenlicht in elektrischen Strom.
Die Mehrfachzellen bringen ihre optimale Leistung für eine Anwendung in Konzentratorsystemen bei etwa 300 bis 600-facher Konzentration des Sonnenlichts. Verbessert wurde die Metallisierung der Vorderseiten. Hier leitet ein Netzwerk aus dünnen Metalladern (siehe Abbildung) den Strom von der Mitte der Solarzelle zum Rand, wo er schließlich von einem 50 µm dicken Golddraht abgegriffen wird. Die Metalladern sollen hohe Ströme unter konzentriertem Licht mit geringem Widerstand transportieren, aber wenig Schatten werfen.
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_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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Verfasst am:
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Wiese
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1929
Wohnort: 76297
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Verfasst am:
05.10.2008, 09:55 |
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Das hört sich gut an, Kollektor, wäre aber gespannt, wie da dann ein Modul aussieht.
Peter |
_________________ 5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier
Wo ich nicht bin, da ist das Glück.
- Christa Wolf - |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1995
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
05.10.2008, 10:15 |
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Konzentratorsysteme sind grundsätzlich nachgeführt, da das Sonnenlicht auf eine kleine Fläche projiziert wird. Ein Problem stellt auch die Kühlung dar, da ohne Kühlung schnell Temperaturen von mehreren hundert Grad erreicht werden und die Zelle zerstören würden.
Man hat also schon einen hohen mechanischen Aufwand und wird wohl trotz dem hohen Wirkungsgrad noch keinen ausreichenden Gewinn erzielen können. Zudem sind die Fertigungskosten auch in der Serie sehr hoch da man hier nicht mit der "billigen" Siliziumtechnologie arbeiten kann. Ich vermute hier eine Gallium-Arsenid-Technologie.
Die Entwicklung ist trotzdem hochinteresssant. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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Sonnenstrahl252
Stammmitglied

Angemeldet: 27.09.2008
Beiträge: 96
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Verfasst am:
05.10.2008, 13:29 |
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Interessant schon. Sie wird aber dem allgemeinen PV-User noch lange Zeit nich nutzen. Die Systempreise sind nicht Marktfähig.
Sonnenstrahl |
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Langen63
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.12.2007
Beiträge: 399
Wohnort: Rheinland-Pfalz, 54309 Newel
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Verfasst am:
05.10.2008, 14:59 |
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| Kollektor hat Folgendes geschrieben: |
| .... Ich vermute hier eine Gallium-Arsenid-Technologie... |
Wie sieht es denn später einmal mit der Entsorgung solcher Module aus ?....
Gruß Langen63 |
_________________ 4,14 KWp, 18 x 230Wp Inowatt, WR Sunways NT5000 - PVGIS 895 KW/KWp - und eine thermische Solaranlage 20 m² |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1995
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
05.10.2008, 15:21 |
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| Langen63 hat Folgendes geschrieben: |
| Kollektor hat Folgendes geschrieben: |
| .... Ich vermute hier eine Gallium-Arsenid-Technologie... |
Wie sieht es denn später einmal mit der Entsorgung solcher Module aus ?.... |
GaAs muss speziell entsorgt werden. Man findet diesen Halbleiter hauptsächlich in Laser- und LED-Applikationen die dann als "normaler" Elektronikschrott gelten. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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Alibabus
Neu hier

Angemeldet: 21.09.2008
Beiträge: 4
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Verfasst am:
05.10.2008, 15:49 |
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