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joe_the_big
Neu hier


Angemeldet: 29.09.2008
Beiträge: 3
Wohnort: 72581 Dettingen/Erms
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Verfasst am:
04.10.2008, 00:09 |
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Hallo Sonnenfreunde,
wenn man nicht aufpasst, kann einem mit einem gammeligen Zähler ganz schön Geld durch die Lappen gehen.
Meine kleine Anlage läuft nun seit 2005 problemlos. Allerdings ist mir schon immer aufgefallen, daß der Ferraris-Zähler (Baujahr 1963, neu geeicht, Drehstrom, 96U/kWh) hinter dem WR zurückblieb; meistens so 20-30 kWh im Jahr. Das habe ich als normal erachtet.
Nun habe ich vor kurzem nach ca. 4 Monaten mal wieder den Zählerstand kontrolliert und war 150 kWh, also um 6% eines Jahresertrags, im Hintertreffen! Sensibilisiert schaute ich am nächsten Morgen, beim Milch holen im Keller, draußen war fortgeschrittene Dämmerung, nach dem Zähler - er drehte sich nicht. Doch der Sunny Beam zeigte schon 110W an! Dann bin ich nochmals runter und habe auf den Zähler geklopft - dann drehte er sich munter.
Noch am gleichen Tag habe ich einen Installateur und einen Ersatzzähler beschafft (diesmal mit 150U/kWh). Seit das Ding drin ist, läuft der Zähler der Wechselrichterangabe um fast 5% voraus!
UND ER LÄUFT SCHON BEI 10 WATT AN!
Die Kosten für den Zählertausch werde ich also in ca. 6 Monaten wieder drin haben.
Also schaut regelmäßig nach Abweichungen Wechselrichterzähler zu Einspeisezähler, vor allem, wenn ihr kleine Anlagen unter 5kW betreibt!
Verwendet für kleine Anlagen Zähler mit hohen Umdrehungszahlen!
Der Zähler muss schon bei 10W den ersten Ruckler tun, sonst hat er zuviel Reibung - und Ihr schenkt den guten Sonnenstrom dem EVU!
Auf hohe Erträge & abgeschaltete AKWs
joe_the_big |
_________________ 15 x SOLON P160 = 2,4kWp
1x SMA SB2100TL
15°Süd-Ost, 42°DN, morgens einen schattigen Baum
_______________________________________
Mein Nächster ist der, der mir gerade noch gefehlt hat! |
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Verfasst am:
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Retrerni
Forumsinventar

Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 1199
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Verfasst am:
04.10.2008, 22:35 |
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Hi joethebig,
also ganz soo einfach ist die Sache leider nicht immer. Meistens ist der Zähler des Wechselrichters ungenauer wie der Einspeisezähler, allerdings wenn es wie hier während des Betriebs eine Veränderung der relativen Abweichung zueinander gibt, ist wohl doch handeln angesagt. Die wenigsten Zähler im WR haben eine zum Stromzähler vergleichbare Genauigkeit (wie z.B. die der Diehl und SMA-Geräte). Leider mehren sich in letzter Zeit allerdings die Anzeichen, dass die Zähler des EVU (sowohl Einspeise- wie Verbrauchszähler) nicht die gewünschte und benötigte Genauigkeit mehr aufweisen, gerade wenn sie älteren Baujahrs sind und die letzte Kalibrierung schon einige Jahre her ist.
Ciao
Retrerni |
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