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 "Bastel-Wastel": Anlagenüberwachung online €265 Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3646

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 19:43 Nach oben

Hallo Tesla,

ich finde deine Datenlogger-Kreation schon gut und Probleme mit Sunny Data Control hatte ich bisher auch noch keine gehabt.
Mich interessiert aber auch der Stromverbrauch und der ist mir für den Nutzen noch zu hoch.
Deine Lösung hat aber jedenfalls die kleine Besonderheit, dass man die Wechselrichterparameter ändern kann, das geht leider über Solarlog nicht.
Andererseits verbraucht ein Solarlog mit richtigem Netzteil nur ~ 2 Watt und das wären dann etwa 3 € im Jahr. Bei dir sinds eher 20 €.

Viele Grüße.

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
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Verfasst am: Nach oben

Tesla
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.09.2008
Beiträge: 36
Wohnort: Hochtaunus

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 19:47 Nach oben

Hallo Klaus,

danke für das Feedback. Begonnen hatte ich meine Versuche mit einem normalen PC (80-120W). Insofern ist es ein (Teil)-Erfolg.

Wink Wink Wink

Ich denke, dass ich in ein paar Monaten auch mal über einen Solarlog nachdenken werde. Da soll die Anlage aber vorher mal ein bisschen produziert haben...

Gruß
Tesla

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19,98 kW peak mit 108 x Mitsubishi 185W Modulen
und 4 x SMA Sunny Boy 5000TL-20 in 61xxx
+20 Grad SSW, 22 Grad Neigung in 500m üNN
(entspricht 14.000kg CO2-Einsparung pro Jahr,
dafür kann ich fast 70.000km Klima neutral fahren)
Holter
Vielschreiber
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Angemeldet: 24.01.2007
Beiträge: 184
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 22:10 Nach oben

Ich finde die Idee toll (auch wenn mir mein 901 dafür zu schade ist).
Ich würde noch zwei Änderungen vorschlagen:
1. den Rechner nachts ausschalten (geht, da das Bios keine direkte Option dazu bietet nur mittels ACPI Befehl).
2. Linux installieren und das Minimalwindows mit dem vmware player starten, dann kann es täglich vom gleichen image gestartet werden.
Die Sache mit dem Neustart kann über die crontab ziemlich einfach gelöst werden:
00 20 * 3 * root echo "+00-00-00 08:00:00" > /proc/acpi/alarm && shutdown -h now
schaltet zum Beispiel den Rechner im März um 20:00 Uhr für acht Stunden aus.
Den Befehl hab ich gerade mit dem 901 und xubuntu getestet (nur mit 5 Minuten) und der Rechner wacht wirklich von alleine auf. Das ganze dann monatsweise an die Tageszeit angepasst und der Stromverbrauch ist im Jahresschnitt halbiert.
Geht bestimmt auch unter Windows, aber da ich mich damit nicht (mehr) auskenne wäre mein Weg halt über Linux. Wenn Windows die Daten auf einer gemeinsam genutzten Partition speichert, dann könnte es ganz ohne Netzwerk auskommen, also keine patches mehr nötig...


bis dann
Christian
Tesla
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.09.2008
Beiträge: 36
Wohnort: Hochtaunus

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 22:21 Nach oben

Hallo Christian,

vielen Dank, also noch mehr Bastler hier!

DAS ist eine schöne Idee. Darum macht es Sinn, so etwas hier zu diskutieren. Du hast das einfach konsequent weiter gedacht.

Natürlich, und das müsste doch eigentlich auch gut unter Windows XP funktionieren - ich bin wenig in Linux bewandert.

Das Windows-Äquivalent ist die Feeware Z-Cron und der Befehl HIBERNATE versetzt den PC temporär in den Ruhezustand. Das müsste doch eigentlich klappen. Ich bin gespannt, ob der 901 dann wieder vernünftig mit dem Sunny Data Control anläuft.

Ich versuche es am Wochenende.

Nochmals danke & gute Nacht,

Tesla

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Helios
Moderator


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Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 00:22 Nach oben

LumpiStefan hat Folgendes geschrieben:

Was mich an der Sache am Meisten stören würde, ist die Festplatte. Diese ist einfach nicht für den Dauerbetrieb gemacht. Etwas PLattenloses würde ich da als besser geeignet finden....


...in der Tat, die Festplatte ist ein Problem, selbst wenn man nur eine 2,5" Platte einsetzt. Was gibt es denn für vergleichbare Alternativen?

Gruß Helios

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http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank.
Holter
Vielschreiber
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Angemeldet: 24.01.2007
Beiträge: 184
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 00:42 Nach oben

die Netbooks der Asus eee Reihe haben (bis auf den größten 1000er) keine Festplatten, sondern Flashdisks.
achimkaufmann
Neu hier
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Angemeldet: 28.08.2008
Beiträge: 1
Wohnort: Ochtendung

BeitragVerfasst am: 10.10.2008, 17:12 Nach oben

Hallo,
da ich neu in diesem Forum bin hier kurz meine Anlagendaten:
25 Module mit zusammen 5,25 Kwp
1 x SMA 5000TL-20
Anlagenausrichtung Süd mit 13° nach Süd-Ost
Dachneigung ca. 43°

Da auch ich vor dem Problem stand einen Solarlog und einen Piggy Back für ca. 500 Euro zu erwerben und mir das doch preislich leicht überzogen vorkommt, habe ich einen Vorschlag von Uwe Klatt als Basis für meine Bastel-Entwicklung genommen.
Man nehme einen Single Board Computer z.B. Alix 1C aber bitte mit einer Festplatte 2,5 Zoll, die hervorrragend ins Alix Gehäuse passt, installiere statt einem Unix-Derivat ein normales Windows XP, dann die SDC Software, benutze zur Abfrage des SMA 5000 einen Bluetooth-Stick und bringe diesen kleinen Computer ans Netz. Die Installation sollte wegen der Bluetoothverbindung natürlich in der Reichweite des SMA 5000 erfolgen.
Ein wenig Software aus dem Internet - xampp enthält alles was benötigt wird - und schon hat man einen Logger zum Preis von ca. 250 Euro.
Leider ist der Stromverbrauch wegen der Festplatte auf ca. 10 Watt hochgeschnellt, aber für die Differenz zum Solarlog dauert das mindestens 10 Jahre bis das Guthaben aufgebraucht ist.
Ansehen kann man meine Werte auf http://achimsolar.homedns.org/sma/
Die Charts sind Geschmacksache und man kann beliebige Daten aus der MySql DB zur Ansicht bringen.
Probleme gab und gibt es mit der Bluetoothverbindung hier und da mal.
Aber ich kann damit leben.
Helios
Moderator


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Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten

BeitragVerfasst am: 10.10.2008, 17:19 Nach oben

Holter hat Folgendes geschrieben:
die Netbooks der Asus eee Reihe haben (bis auf den größten 1000er) keine Festplatten, sondern Flashdisks.


..ich habe hier mal zugeschlagen, zum Glück sind die Teile noch lieferbar gewesen Wink

Gruß Helios

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uweklatt
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Angemeldet: 28.02.2008
Beiträge: 94
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BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 11:11 Nach oben

Hallo,

zum Thema CF-Karte einige Anmerkungen:

Eine CF-Karte/SSD hält nicht ewig!
Vor allem die preiswerten Exemplare mit MLC (multi level cell) Technik haben üblicherweise nur eine "Lebensdauer" von ca. 100000 Löschzyklen pro Zelle.

Da der Datenzugriff aber statistisch auf die gesamte Karte verteilt wird, ist in der Praxis davon wenig zu merken. Irgendwann nimmt aber die freie Restkapaztität kontinuierlich ab.

Unter WINDOWS XP kann man einen speziellen Treiber aus XP-Embedded verwenden, der alle Schreibzugriffe auf eine RAM-Disk umleitet. Unter Linux gibt es ähnliche Möglichkeiten.

Ich würde jedenfalls davon abraten, ein normales XP auf CF-Karte dauerhaft zu betreiben.

Tschau
Uwe

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Beiträge: 4964
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BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 11:23 Nach oben

achimkaufmann hat Folgendes geschrieben:
Da auch ich vor dem Problem stand einen Solarlog und einen Piggy Back für ca. 500 Euro zu erwerben und mir das doch preislich leicht überzogen vorkommt, habe ich einen Vorschlag von Uwe Klatt als Basis für meine Bastel-Entwicklung genommen.


Solarlog100e = 289,-€
SMA Daten-Schnittstelle für SB X000TL-20 = ca.100,-€

Gesamtkosten 389,-€


Zitat:
- und schon hat man einen Logger zum Preis von ca. 250 Euro.

Ersparnis von 139,-€ mit einem original gekauften Windows XP Home?

Der Tom Cool

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Beiträge: 670
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BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 11:34 Nach oben

uweklatt hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

zum Thema CF-Karte einige Anmerkungen:

Eine CF-Karte/SSD hält nicht ewig!
Vor allem die preiswerten Exemplare mit MLC (multi level cell) Technik haben üblicherweise nur eine "Lebensdauer" von ca. 100000 Löschzyklen pro Zelle.

Da der Datenzugriff aber statistisch auf die gesamte Karte verteilt wird, ist in der Praxis davon wenig zu merken. Irgendwann nimmt aber die freie Restkapaztität kontinuierlich ab.

Unter WINDOWS XP kann man einen speziellen Treiber aus XP-Embedded verwenden, der alle Schreibzugriffe auf eine RAM-Disk umleitet. Unter Linux gibt es ähnliche Möglichkeiten.

Ich würde jedenfalls davon abraten, ein normales XP auf CF-Karte dauerhaft zu betreiben.

Tschau
Uwe


Bei den SSD von hier
http://mep-electronics.de/SH_Pg_Product?shopid=83374202&groupid=307825&prodid=3139568&pathpg=1-1-1-1-1&sid=64920884481406773831303131302e312e302e313130
steht in den technischen Daten eine MTBF (..ich glaube, das heißt Mean Time Between Failure ) von 1 200 000 Stunden.
Das sind ca.137 Jahre. Warum soll man diese dann nicht als Systemplatte für Windows verwenden ?

Wie meinst Du das denn mit dem Treiber, der Schreibzugriffe umleitet ? Wenn so eine Platte die Systemplatte ist, muss ich doch nichts umleiten ????

Gruß
Jörg

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http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=1861
http://www.solarlog-home.de/photonensammler/
uweklatt
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BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 12:06 Nach oben

Hallo Jörg,

die MTBF hat nichts mit der "Lebensdauer" bei Schreibzugriffen zu tun!

PhotonenSammler hat Folgendes geschrieben:
Wie meinst Du das denn mit dem Treiber, der Schreibzugriffe umleitet ? Wenn so eine Platte die Systemplatte ist, muss ich doch nichts umleiten ????

XP-Embedded bringt diesen Treiber (EWF) standardmäßig mit.
Mit diesem kann man den Schreibzugriff wahlweise einschalten.
So lassen sich z.B. unkaputtbare Installationen erstellen.
Nach einem Reboot ist alles wieder wie zuvor...
Schreibzugriffe landen in einer RAM-Disk und können später wahlweise zurückgeschrieben oder verworfen werden.
Daten muss man natürlich in einem extra Bereich speichern.

Näheres z.B. hier: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms838638.aspx

Tschau
Uwe

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Torty_Morty
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.07.2008
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 13:34 Nach oben

Hallo zusammen,

sowas ähnliches habe ich mir auch gebaut, nur noch mit folgendem Zusatz:

Dadurch umgeht man, dass sich SDC aufhäng.

Also ich habe ein zeitgesteuertes Makro geschrieben, das SDC immer morgens um 6 Uhr startet und dann um 20 Uhr wieder beeendet. So hatte ich bis jetzt keine Probleme mehr mit SDC.

Gruß

Torty_Morty
Helios
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten

BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 14:29 Nach oben

uweklatt hat Folgendes geschrieben:
die MTBF hat nichts mit der "Lebensdauer" bei Schreibzugriffen zu tun!


Hallo Uwe,
was sagt denn der sogenannte MTBF Wert bezüglich der Flashdisk aus? Und was meinst Du wie lange so eine permanent genutzte Flashdisk hält? Gibt es da Erfahrungen? Eine normale Festplatte hat doch auch nur eine begrenzte Lebensdauer?
Eine Flashdisk mit SLC Technik kostet bei gleicher Speicherkapazität halt gleich mal über 200€ mehr.
Eigentlich geht es darum eine möglichst große Datenmenge so stromsparend wie möglich zu speichern.

Gruß Helios

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das399igste
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Beiträge: 1514
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 14:43 Nach oben

Einwurf zum Thema SSD:

c't 2008, Heft 21 Seite 122
Überflieger - Solid State Disks für den Massenmarkt

Auf Seite 125 wird dann noch beschrieben, wie die Redaktion schon vor rund 2 Jahren (vergeblich) versuchte eine USB-Stick durch beschreiben zu zerstören.

Bei SSDs spezifizieren die Hersteller eine bestimmte Datenmenge oder eine Laufzeit von 5 Jahren bei einigen GB pro Tag.

Sonnige Grüße
Harald

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