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 Kaufinteresse an einer Pachtanlage Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Solarisfuture
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Info: Interessent
Angemeldet: 25.08.2008
Beiträge: 7
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 12:40 Nach oben

Hallo zusammen im Forum,

ich bin neu hier, beobachte das Forum schon aber sehr lange Zeit. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht über die Hilfestellung aller Teilnehmer und die kompetenten Aussagen. Deswegen auch mein Entschluss mich hier anzumelden. Vielen Dank schonmal an alle diejenigen, die mir Helfen wollen und dies auch tun.

Ich habe ernsthaftes Interesse an dem Kauf einer schlüsselfertigen Solaranlage auf einem gepachteten Dach. Die Anlage darf 50 KW groß sein. Bezahlt wird aus Eigenkapital. Jetzt hatte ich schon drei Firmen bei mir, die mir entsprechende Dächer angeboten haben. Doch ab 5.400.- Euro netto pro KW bin ich nicht bereit zu zahlen. Auch wollten diese Firmen, dass ich sofort den Kaufvertrag unterschreiben. Die Firmen möchte ich hier nicht nennen. Nach Durchsicht der Kaufverträge (ich habe die Herren jeweils solange warten lassen) sind diese einseitig verfasst und ich hätte dadurch nur Nachteile.

Nun meine Frage:
Wer von den kompetenten Leuten hier im Forum kann mir ein gepachtetes Dach mit folgenden Voraussetzungen anbieten:
- ca. 50 KW (10 KW rauf oder runter ist egal)
- KW-Preis nicht höher als 4.200.- Euro schlüsselfertig
- In einer sonnigen Region (Süddeutschland?)
- Fernüberwachung
- Module (deutsch oder chinesisch - hauptsache gut)
- Gestell (Schletter oder MP-TEC o. ä.)
- Wechselrichter (SMA, Fronius o. ä.)
- Pacht bis 25. -Euro pro KW

Wer die Möglichkeit hat, mir so etwas anzubieten (per PN), soll mir bitte ein Expose, Kaufvertrag, Wartungsvertrag und Datenblätter senden. Ich möchte nicht mehr meine Zeit mit irgendwelchen "Profis" vergeuden, sondern vorher alles sichten. Ich werde mich dann bei jeden einzelnen melden und auch den Grund bekannt geben, warum ich dort kaufe oder nicht. Hört sich jetzt vielleicht ein wenig hart an, kostet aber immer eine Menge Zeit.

Wäre schon, mal ein paar ordentliche Angebote zu bekommen. Ich denke, dass ich preislich nicht der Drücker bin. Vielen Dank.
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Verfasst am: Nach oben

eggis
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 1658
Wohnort: bei Lübeck

BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 14:23 Nach oben

Moin Solarisfuture und Willkommen!

Hast du schon mal daran gedacht dir selber ein Dach zusuchen, und eine Anlage dauf zu errichten? Eine 50kWp FirstSolaranlage kannst du sogar für unter 4000,-€/kWp errichten. Wink

Sonnige Grüße
-eggis-

_________________
SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage auf Sonnenertrag.eu !!!
Solarisfuture
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Info: Interessent
Angemeldet: 25.08.2008
Beiträge: 7
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 14:30 Nach oben

Vielen Dank für den Hinweis, jedoch kenne ich mich mit den Voraussetzungen nicht aus bzw. bin kein Techniker oder gar "Solarteur". Auch habe ich keine Bezugsquellen. So etwas überlasse ich den Profis. :-)Dazu benötige ich eben jemanden, der mir die Anlage (wenn möglich) schlüsselfertig verkauft.
FürDieZukunft
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1527
Wohnort: Südpfalz

BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 16:58 Nach oben

Solarisfuture hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank für den Hinweis, jedoch kenne ich mich mit den Voraussetzungen nicht aus bzw. bin kein Techniker oder gar "Solarteur". Auch habe ich keine Bezugsquellen. So etwas überlasse ich den Profis. :-)Dazu benötige ich eben jemanden, der mir die Anlage (wenn möglich) schlüsselfertig verkauft.

Du sollst nur das Dach suchen,
wenn du eines hast erstellt dir ein Solarteur ein Komplettangebot (Schlüsselfertig).
Manche nennen sich Profis und sind gar keine.

Eine PV-Anlage mit vermitteltem Dach kann bis zu 400-600 EUR / kWp mehr kosten !!!, das sind 10...15% Mehrkosten !!!,
bei 50 kWp sind das schon mal 20 ... 30.000 EUR (je nach Anbieter), könnten mit viel Glück auch nur 10.000 EUR sein

Dachmietverträge ... gibt im Internet, verwende mal die Suchfunktion.
Wichtig ist:
-Statik ca. 20 kg/qm
-Dienstbarkeit
-Dachmietvertrag
-Südausrichtung +/- 45°
-Dachneigung , je nach Ausrichtung, 15...30° (habe zB. ein 8°-Dach mit Dünnschicht, -25° Süd)
-wenig / keine Verschattung
-EVU-Anschluss
Solarisfuture
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Info: Interessent
Angemeldet: 25.08.2008
Beiträge: 7
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 27.08.2008, 09:13 Nach oben

Vielen Dank für die bisherigen Info.

Ich habe leider keine zeit ein Dach zu suchen und das ist mir auch zu kompliziert. Wie gesagt, ich habe mit der Materie beruflich nichts zu tun.

Ich habe zwei Angebot bekommen, deren Auskunft hier durch die Experten prüfen lassen möchte:

Angebot 1:

Ein Bauernhof mit einem Süddach von 30 Grad Neigung und einer Fläche von ca. 850 qm. Der Anbieter sagt, dort sind drei Anlagen je 30 KW installiert, die jeweils eine Vergütung von 46,75 Cent erhalten. Die Anlagen sind alle zum selben Zeitpunkt installiert worden.

Meine Frage: Mir wurde gesagt, dass do etwas nicht möglich sei, da dies als eine Anlage zählt (90 KW) und dann die Vergütung von 90 KW gezahlt wird. Was stimmt den nun???

Angebot 2:

Ein Grundstück mit vier Gebäuden (eine Flurstücksnummer), jeweils nach Süden ausgerichtet, je 25 Grad Neigung mit je 30 KW Anlagen. Auch dort sagt der Anbieter, dass alle Anlagen die Vergütung in Höhe von 46,75 Cent bekommen und die Anlagen ebenfalls gleichzeitig installiert worden sind.

Meine Frage: Was soll ich denn jetzt glauben???

Für mich noch offene Fragen:
1. Der Netzversorger ist verpflichtet, alle Kosten für den Anschluss zur Einspeisung bis 30 KW zu übernehmen. Über 30 KW müsste ich dann die Kosten zahlen. Wenn jetzt auf einem Grundstück mit einer Flurnummer zwei Häuser mit je 30 KW (in Summe 60 KW) stehen, wer übernimmt jetzt die Kosten? Muss das der Netzversorger übernehmen? Sind ja schließlich zwei Dächer mit je 30 KW.

2. Gemäß meiner ersten Frage: Müsste in jedem Haus dann ein Zähler sein oder läuft das über einen Zähler, der in einem der beiden Gebäude steht?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir da mal jemand von den Profis helfen könnte. Vielen Dank schonmal.
FürDieZukunft
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1527
Wohnort: Südpfalz

BeitragVerfasst am: 27.08.2008, 09:39 Nach oben

Normalerweise werden alle Dächer einer Flurstücksnummer zusammengefast.

Da der Anbieter dir das zusagt, dass getrennt (jeweils 30 kWp) abgerechnet werden hat er sicher vom EVU eine Einspeisezusage / Auskunft erhalten, diese würde ich mir vorlegen lassen.

De Anbieter soll dir das schriftlich geben und wenn es nicht so ist die verlorenen Erträge erstatten (in der Vertrag schreiben). Das bringt dir jedoch nichts wenn die Firma nicht mehr existiert.

Alle Anlagen können über einen Zähler abgerechnet werden (bei meinem EVU), wird über das Verhältnis der Anlagengröße aufgeteilt, selbst unterschiedliche Inbetriebnahmejahre sind möglich.
lehmann28
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5221
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 27.08.2008, 09:45 Nach oben

Solarisfuture hat Folgendes geschrieben:
Ein Bauernhof mit einem Süddach von 30 Grad Neigung und einer Fläche von ca. 850 qm. Der Anbieter sagt, dort sind drei Anlagen je 30 KW installiert, die jeweils eine Vergütung von 46,75 Cent erhalten. Die Anlagen sind alle zum selben Zeitpunkt installiert worden.

Meine Frage: Mir wurde gesagt, dass do etwas nicht möglich sei, da dies als eine Anlage zählt (90 KW) und dann die Vergütung von 90 KW gezahlt wird. Was stimmt den nun???


Sind es drei eigenständige Dächer ohne baulichen Zusammenhang, dann werden alle drei 30 kWp-Anlagen mit 46,75 cent/kWh vergütet. Ist es ein zusammenhängendes Dach, so bekommst Du nur für die ersten 30kWp die volle Vergütung. Der Rest wird abgestuft.


Solarisfuture hat Folgendes geschrieben:
Ein Grundstück mit vier Gebäuden (eine Flurstücksnummer), jeweils nach Süden ausgerichtet, je 25 Grad Neigung mit je 30 KW Anlagen. Auch dort sagt der Anbieter, dass alle Anlagen die Vergütung in Höhe von 46,75 Cent bekommen und die Anlagen ebenfalls gleichzeitig installiert worden sind.


Vollkommen korrekt.


Solarisfuture hat Folgendes geschrieben:
1. Der Netzversorger ist verpflichtet, alle Kosten für den Anschluss zur Einspeisung bis 30 KW zu übernehmen. Über 30 KW müsste ich dann die Kosten zahlen. Wenn jetzt auf einem Grundstück mit einer Flurnummer zwei Häuser mit je 30 KW (in Summe 60 KW) stehen, wer übernimmt jetzt die Kosten? Muss das der Netzversorger übernehmen? Sind ja schließlich zwei Dächer mit je 30 KW.

Das kann man pauschal nicht sagen. Es kommt druaf an wie das VNB-Netz ausgelegt ist und welcher Aufwand betrieben werden muß. Hier solltest Du im Voraus ein Gespräch mit dem VNB (Versorgungsnetzbetreiber) führen.

Solarisfuture hat Folgendes geschrieben:
2. Gemäß meiner ersten Frage: Müsste in jedem Haus dann ein Zähler sein oder läuft das über einen Zähler, der in einem der beiden Gebäude steht?


Es würde theoretisch ein Zähler reichen. Hier kommt es aber auch wieder auf den VNB an. Die einen machen es so, die anderen so. Ich persönlich habe bisher nur die Erfahrung gemacht das bei der Konstellation 3x 30kW ein Zähler reichte.

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
Solarisfuture
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Info: Interessent
Angemeldet: 25.08.2008
Beiträge: 7
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 27.08.2008, 10:07 Nach oben

Deine Frage
Sind es drei eigenständige Dächer ohne baulichen Zusammenhang, dann werden alle drei 30 kWp-Anlagen mit 46,75 cent/kWh vergütet. Ist es ein zusammenhängendes Dach, so bekommst Du nur für die ersten 30kWp die volle Vergütung. Der Rest wird abgestuft.

Antwort
Es soll sich um ein Gebäude handeln.

Ich danke dir für deine Hilfe.
Lodda60
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Angemeldet: 30.12.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 30.12.2008, 20:48 Nach oben

Hallo,

habe selbst nach Dächern zur Pacht gesucht. Es ist wirklich relativ zeitaufwändig. Neben dem suchen des geeigneten Dachs sind es natürlich die oben bereits erwähnten Themen Grunddienstbarkeit (kann aber ggf. bei einem öffentlichen Eigentümer des Grundstücks / Gebäudes entfallen), Statik, Verhandlungen mit dem Dachgeber, Angebotseinholung und Auswertung etc. Aber der Preis von 5.400 € / kWp ist für diese Mehrleistung deutlich überteuert.

Hier im Landkreis Darmstadt Dieburg hat der Kreis seine Schuldächer angeboten. Dieses Modell gibt es ggf. auch in anderen Kreisen. Darüber bin ich letztendlich auch zu meinen Dächern gekommen. Aber es war viel Lauferei.

_________________
Gruß
Lothar
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