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 Ist "SolEs zwanzig" eine Alternative zum MPC Solar Nächstes Thema anzeigen
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Autor
heitob76
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Angemeldet: 08.08.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 13:58 Nach oben

Hallo,
hat sich jemand von Euch mit der Beteiligung "SolEs zwanzig" von der Voigt & Coll. GmbH schon mal näher befasst?
http://www.voigtundcollegen.de/index.php?id=26
Von den Eckdaten (Kaufpreis, Betriebskosten und Ertrag) ist er meiner Meinung nach besser wie der MPC Solarpark. Außerdem hat er eine deutlich kürzere Laufzeit.
Weiß jemand ob hier alle Anlagen rechtzeitig vor September 2008 (Stichtag für Eintragung) in Betrieb genommen werden? Sind die Erträge auch Abgeltungssteuerpflichtig wie beim MPC?
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Verfasst am: Nach oben

MBIKER_SURFER
Vielschreiber
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Info: Betreiber
Angemeldet: 21.08.2007
Beiträge: 170

BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 14:29 Nach oben

Hallo,

habe gestern Info erhalten, daß alle Anlagen fertig und die Abnahme Stand heute erfolgt sein solte. Somit ist die EIntragung eigentlich kein Problem mehr.
Aber wie bei allen SÜD-Fonds - hohe Weichkosten. Mäßige Rendite. Allerdings auch Chancen.

Gruß
Martin

_________________
6 KWp mit Isofoton seit 6/2003 - na ja
11,2 KWp mit Sunways SM 215 und 2 X 5000TL-20 seit 6/2008 - topp
FürDieZukunft
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1527
Wohnort: Südpfalz

BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 14:36 Nach oben

Das steht in der Homepage
Zitat:
Zielsetzung
Beteiligung an einem stromerzeugenden Solarkraftwerk in Spanien und Italien mit staatlich festgelegter Einspeisevergütung

Einnahmesicherheit
Verkauf des produzierten Stroms an die jeweiligen Stromversorger (z.B. ENDESA oder ENEL) zum staatlich festgelegten Preis über die gesamte Laufzeit

Mindestbeteiligung
€ 10.000 zzgl. Agio

Ergebnisprognose
Prognostizierte Ausschüttung 8 % p.a. ansteigend auf 9 % im zehnten Betriebsjahr;
geplanter Veräußerungserlös nach 10 Betriebsjahren 130 %;
kumulierter Rückfluss vor Steuer ca. 211 %

Geplante Laufzeit
10 Jahre ab Betriebsbeginn

Fondsvolumen
Das geplante Fondsvolumen beträgt € 30,7 Mio.;
Eigenkapital € 10,2 Mio. zzgl. Agio;
Fremdkapital € 19,92 Mio.


1. Agio ist nicht genannt (irgendwo findet man 4,76%)
2. Laufzeit nur 10 Jahre ?, warum ?

Zitat:
Der Anlageerfolg

Der prognostizierte Ausschüttungsverlauf für eine Beteiligung von 100.000 Euro stellt sich wie folgt dar:

* Nach Ende des 10. Betriebsjahres ist geplant, die KG an den Gründungskommanditisten zum Wert von 125 % der jeweiligen Kommanditeinlage zu verkaufen.
* Somit ergibt sich für den Anleger nach 10 Jahren Betriebsdauer ein Gesamtrückfluss von kumuliert ca. 205 %.
* Der geplante Veräußerungserlös nach 10 Betriebsjahren liegt bei 130 % der Nominalbeteiligung.
* Somit ergibt sich für den Anleger nach 10 Jahren Betriebsdauer ein Gesamtrückfluss von kumuliert ca. 211 %.


Zitat:
u.a. Solarkraftwerke mit insgesamt 210 kWp in Antequera, Spanien
Solarkraftwerke in der Nähe von Ragusa, Sizilien
mit ca. 4 MWp (geplant)

210 kWp in Spanien -> ist ja ziemlich wenig, lohnt sich dann der Aufwand dort überhaupt ?

Kurzüberlegung:
-könnte sein dass in den ersten 10 Jahre viele Kosten entstehen und der "Gesellschaft aufgebrummt" werden, nach zehn Jahren scheidet man aus und hat für andere Kosten mitbezahlt.
-85,57 % kosten die PV-Anlagen, Rest sind weiche Kosten
-2,55 % ist als Reserve vorgesehen
-> weit über 10% weiche Kosten (könnte für Spanien/Italien normal sein?)
-im Prinzip ist man Geldgeber für 10 Jahre und scheidet dann aus, wenns schlecht läuft bleibt man drin.
-für den Investor (Anbieterin) ist das Kapital der Geldgeber = Eigenkapital und kann sich bei Banken., den Rest holen. Allein könnte die Anbieterin die PV-Anlagen wohl nicht stemmen.
-nach 10 Jahren gehören die PV-Anlagen der Anbieterin (Voigt & Partner)

Zitat:
Verkaufsprognose nach 10 Betriebsjahren
Die Anbieterin hat der Fondsgesellschaft gegenüber Interesse bekundet, die Anteile an der Projektgesellschaft bzw. ggf. die Anteile der Projektgesellschaft an den Betreibergesellschaften zu erwerben. Eine vertragliche Verpflichtung der Anbieterin oder der Fondsgesellschaft ist hierdurch nicht begründet worden

Wenn es der Anbieterin nicht passt ist man weiter dabei, wenn die PV-Anlagen gut laufen wird man nach 10 Jahren abgefunden -> im Prinzip ein Widerspruch für den Anleger

Ein Beteiligung mit vielen unbekannten Risiken.
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