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 Freiflächenanlagen, gibt es hier Erfahrungen ? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
germanfarmer
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Info: Betreiber
Angemeldet: 12.03.2006
Beiträge: 1176
Wohnort: Südniedersachsen

BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 17:57 Nach oben

Hallo zusammen,

ich überlege, bzw. habe heute mal ein Angebot für eine Freiflächenanlage angefordert.
Ich weiß, das die EInspeisevergütung geringer ist und die Versicherungen i.d.R. Objektschutzmaßnahmen verlangen.
Hat jemand von euch bereits eine solche Anlage ? Wie hoch waren die Kosten, welchen Modultyp und welches Montagesystem habt ihr verwendet ?
Ich wäre also praktisch für alle Hinweise, Bedenken usw. dankbar.

Gruß germanfarmer

P.S.: Meine Dachanlage wird im Oktober noch auf 40kWp vergrößert, danach hätte ich nur noch kleinere Dächer zur Verfügung, daher der Gedanke an eine Freiflächenanlage. Absolute Untergrenze wären 100kWp.

_________________
Module: "Schüco S130-SP" und "Schüco S175-SP-3".
Wechselrichter von SMA der Typen: "SB 5000TL HC MS", "SMC 7000TL" und "SB 3300".
Datenlogger: "Sunny Boy Control".
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Verfasst am: Nach oben

ariba
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Angemeldet: 31.10.2005
Beiträge: 764
Wohnort: Mallorca

BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 18:54 Nach oben

Hallo,

wir haben schon einige freilandanlagen in Deutschland realisiert. Nur die rendite wird ab diesem Jahr immer fraglicher.
Sind gerade an ein paar Objekte in Spanien in Bearbeitung, evtl wäre hier ein Beteiligung für sie Interessant.

sonnige Grüße
Jürgen
germanfarmer
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Info: Betreiber
Angemeldet: 12.03.2006
Beiträge: 1176
Wohnort: Südniedersachsen

BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 19:18 Nach oben

Vielen Dank für das Angebot, aber ich bin eher an einer Anlage vor Ort interessiert. Mit was für kWp-Preisen kann man derzeit für Freiflächenanlagen kalkulieren ? Die Installateure vor Ort haben mir bisher keinen konkreten Preis nennen können um diese Möglichkeit zu kalkulieren.

Gruß
germanfarmer

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Kollektor
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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2171
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 20:28 Nach oben

@germanfarmer

Kaneka-Dünnschichtmodule bekommt man für 2.9 € /Watt. Gestell aus Holz, Verkabelung und Wechselrichter dürften inkl. Sicherungsmaßnahmen auf ca 1 E/Watt kommen. Wenn es mehr kostet ist es uninteressant bei 40,6 Cent pro KWh. Bei meinem Wohnort in der Südpfalz sind 1000 KWh/KWp anfänglichem Jahresertrag die Untergrenze, in Südniedersachsen könnte man mit 900 KWh/KWp rechnen.

@ariva

Die Objekte in Spanien würden mich interessieren.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor
germanfarmer
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Info: Betreiber
Angemeldet: 12.03.2006
Beiträge: 1176
Wohnort: Südniedersachsen

BeitragVerfasst am: 20.05.2006, 14:21 Nach oben

Vielen Dank, das ist ja schon mal eine Hausnummer.
Mal sehen was jetzt die große Firma aus Hamburg anbietet, bin gespannt.
Bei meiner Dachanlage sind die Jungs gar nicht in den Tritt gekommen.

Gruß
germanfarmer

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Graf -Solar
Neu hier
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Angemeldet: 21.05.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 21:47 Nach oben

Hallo Germanfarmer,

wir sind spezialisiert auf Freiflächen-Anlagen.
Für nähere Informationen bitten wir Dich um deine Telefonnummer um Einzelheiten über dein neues Objekt zu erfahren.

Gruss

Wolfgang
KM-SOLAR
Neu hier
Neu hier



Angemeldet: 23.06.2006
Beiträge: 3
Wohnort: Achstetten

BeitragVerfasst am: 23.06.2006, 14:05 Nach oben

Hallo Germanfarmer,

wir bieten 2 - achsige Nachführanlagen an für Freilandflächen. Die Montagekonstruktion wurde bereits berücksichtigt. Das heißt: die Module werden an bereits vorbereitete Halterungen montiert. Die Anlagen können bestückt wrden von 4,5 bis 7 kWp und sind unter 10 m hoch.
Mehrertrag ca. 30 bis 40 %.

Für Dächer bieten wir auch 1 - achsige Nachführungen sensorgesteuert an. Mehrertrag ca. 20%.


Gruß

KM-SOLAR

mail@km-solar.de
www.km-solar.de
bweihbrecht
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 19.06.2006
Beiträge: 122
Wohnort: Widdern

BeitragVerfasst am: 23.06.2006, 14:48 Nach oben

Zitat:

ich überlege, bzw. habe heute mal ein Angebot für eine Freiflächenanlage angefordert.
Ich weiß, das die EInspeisevergütung geringer ist und die Versicherungen i.d.R. Objektschutzmaßnahmen verlangen.
Hat jemand von euch bereits eine solche Anlage ? Wie hoch waren die Kosten, welchen Modultyp und welches Montagesystem habt ihr verwendet ?
Ich wäre also praktisch für alle Hinweise, Bedenken usw. dankbar.

Hallo Germanfarmer,
ich habe seit letztem Jahr zwei einachsige Masten laufen, die Kosten haben sich auf ca. 5000 Euro /kWp belaufen incl. Umbau der Modul- Aufnahme. Der Mehrertrag gegenüber einer normalen Freiflächenanlage mit Südausrichtung lag von Januar bis heute bei ca. 29%.
Eine reine Freilandanlage lohnt sich aus meiner Sicht nahezu nicht mehr. Höchstens Du machst viel selber um die Kosten zu senken, dann kann es eventuell klappen. Mach Dir mal Gedanken lieber x einachsige Masten zu stellen. Der Vorteil von einachsigen ist aus meiner Sicht: weniger Wartung, keine anfälligen Sensoren, deutlich günstiger, einfachere Technik (Standardantrieb) und der Mehrertrag von zweiachsigen Nachführungen ist nicht soviel besser, dass sich die Mehrkosten lohnen.

Details kann ich Dir gerne zukommen lassen.

Gruß
Bernd

_________________
Eigenanlagen:
* 5,94 kWp mit WR KACO PVI 4500i und 54 Stk. Phaseum USP 110, aufgeständert
* 2x Masten mit 4635 kWp mit WR SMA 4200TL und 15x Solterra 150+ und 21x Phaseum USP 110
Im Projektstatus:
Biomasse Holzgasanlage >150 kWe
lehmann28
Forumsinventar
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5221
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 23:54 Nach oben

@ bweihbrecht

Hallo,

mich würde mal interessieren welche Auflagen das Bauamt stellt bei diesen nachgeführten Freilandanlagen? Mußtest Du die Behörden überzeugen? Gab es bestimmte Hürden zu überwinden?

@ KM-Solar / Graf-Solar / ariba

Gibt es bestimmte Dinge bei der Freilandplanung zu beachten? Zufahrt für 40t-LKW geeignet? Welche Nachführsysteme kann man empfehlen? Wie sieht es aus mit dem Blitz- und Überspannungsschutz? ...?

Schöne Grüße.

Der Tom Smile
bweihbrecht
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 19.06.2006
Beiträge: 122
Wohnort: Widdern

BeitragVerfasst am: 27.06.2006, 05:00 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
@ bweihbrecht

mich würde mal interessieren welche Auflagen das Bauamt stellt bei diesen nachgeführten Freilandanlagen? Mußtest Du die Behörden überzeugen? Gab es bestimmte Hürden zu überwinden?


Ich habe das Bauamt damals angerufen und die Antwort bekommen, wenn es sich um nur 2 Masten handelt und es keinen direkten Schattenwurf auf Nachbargebäude gibt, ist die Anlage genehmigungsfrei. Ansonsten müsste ein Bauantrag gestellt werden. Dazu kommt noch, wenn du außerhalb von "bewohnten Gebiet" bist, muss eventuell das Umweltamt der Einzäunung zustimmen.

Zitat:

Gibt es bestimmte Dinge bei der Freilandplanung zu beachten? Zufahrt für 40t-LKW geeignet? Welche Nachführsysteme kann man empfehlen?


Je nach Fundamentart benötigst Du größere Mengen Beton bzw. "Erdschrauben" (www.krimmer.de), beides muss auf das entsprechende Grundstück kommen und verarbeitet werden können. Bei der Montage von einzelnen Masten geht es auch von Hand, bei mehreren ist ein Teleskoplader oä von Vorteil der auf dem Gelände fahren kann.

Zitat:
Wie sieht es aus mit dem Blitz- und Überspannungsschutz? ...?


Alle Nachführgestelle sollten mit einem Banderder verbunden werden (Minimalvorderung der meisten Versicherungen), die optimalerweise zusätzlich zu einem Machennetz von 20mx20m (25x25 ist gibt die Lieratur unterschiedliche Werte an) geschlossen werden sollten. Weiter kann man je Mast / Generatorsanschlusskasten das abgehende Kabel durch einen Y-Überspannungsschutz sichern und natürlich auf der Gegenseite am Freischalter oder Wechselrichter genauso. Was wiederum manche Versicherungen bei Freilandanlagen fordern ist eine Mehrpoliger-Kombiableiter auf der AC-Seite oder zumindest ein Überspannungsableiter.

Gute Informationen hierzu gibt es von Phoenixcontact oder Dehn.

Ich habe von meiner Versicherung ein Gutachten / Empfehlung bekommen, dies kann ich Dir gerne mal zukommen lassen.

Gruß
Bernd

_________________
Eigenanlagen:
* 5,94 kWp mit WR KACO PVI 4500i und 54 Stk. Phaseum USP 110, aufgeständert
* 2x Masten mit 4635 kWp mit WR SMA 4200TL und 15x Solterra 150+ und 21x Phaseum USP 110
Im Projektstatus:
Biomasse Holzgasanlage >150 kWe
drmedbob
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 22.03.2006
Beiträge: 42
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 27.06.2006, 21:48 Nach oben

ich bin entsetzt
freilandanlagen müssen
1. auf einen gebiet gebaut werden das im bebauungsplan ist
2. ein bauplan ist pflicht
sonst
kann die anlage im schlechtesten fall nicht ans netz gehen
speche aus erfahrung habe nämlich vor 3 jahren eine gebaut und dank der nachlässigkeit meines energieversorgers konnte die anlage "mit sondergenehmigung " bis auf wiederruf ans netz gehen
bweihbrecht
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 19.06.2006
Beiträge: 122
Wohnort: Widdern

BeitragVerfasst am: 27.06.2006, 22:22 Nach oben

@drmedbob
ICh bekam die schriftliche Aussage es muss in ausgewiesenem Baugebiet liegen und die Fläche dar nicht mehr als 25 m² betragen + keine Verschattung etc ... alles was darüber ist mus genehmigt werden ....

_________________
Eigenanlagen:
* 5,94 kWp mit WR KACO PVI 4500i und 54 Stk. Phaseum USP 110, aufgeständert
* 2x Masten mit 4635 kWp mit WR SMA 4200TL und 15x Solterra 150+ und 21x Phaseum USP 110
Im Projektstatus:
Biomasse Holzgasanlage >150 kWe
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