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jeanny
Stammmitglied


Angemeldet: 09.06.2005
Beiträge: 94
Wohnort: 07607 Eisenberg
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Verfasst am:
22.08.2005, 19:19 |
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Hallo Andi,
die Ertragsdaten Deiner Anlage würden mich interessieren, nur mal um zu sehen, wie sich das mit der Kühlung auswirkt. Kann man die irgendwo finden?
Fängst Du das Wasser wieder über die Dachrinne auf? Wenn ja, wieviel verdunstet, und wieviel geht zurück in die Zisterne?
Mfg. Lars. |
_________________ Intel ist mir zu teuer, also kaufe ich AMD. Jetzt soll mir mal einer sagen, ich hätte keine Ahnung! |
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Verfasst am:
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GAST
Gast
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Verfasst am:
02.09.2005, 01:31 |
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Hallo
Es gibt mehrere Möglichkeiten die Anlage zu Kühlen.
- Schmutzwasserpumpe hat etwa 200-300Watt leistungsaufnahme und max. 10-12m Förderhöhe, damit kann man Wasser in ausreichender menge auf die Anlage bringen.
- Wasser aus einer Regenwasserzisterne ist wohl am besten geeignet, da dieses wohl nahezu keine Rückstände hinterlässt. ( Filter nicht vergessen )
- Beregnen der Fläche mittels Beregnungsschlauch ( Gardena ??? ) dieser hat Standartanschlussstellen in 1/2 Zoll. Der Schlauch selber ist wie ein plattgedrückter 1/2 Zollschlauch. Den Schlauch kann man in verschedenen Längen bekommen. Die Löcher sind so klein das das Wasser vernebelt( top kühlleistung ) wird.
- Das Wasser auf die Zellen versprühen
- Das Wasser unter die Zellen versprühen, dann kann es wohl auch grundwasser sein.
- Einen Rasensprenger benutzen...kostet nicht viel...wenn man das Wasser wiederverwenden( Garten bewässern oder für Brauchwasser wie z.b. Klospülung speisen )kann ist es wohl auch kostenmässig machbar.
Zum Beregnungsschlauch...wir haben vor ein paar Jahren mal das Problem gehabt das wir bei einer Zeltfahrt Tempeaturen von über 30°C im Schatten hatten....nur den gab es auf dem Campingplatz nicht...dort war nur Sonne...da haben wir uns bei einem Kollegen den Beregnungsschlauch "ausgeliehen" auf das Manschaftszelt ( LKW-Plane als Zeltplane ) gelegt und das Wasser aufgedreht...innerhalb von wenigen Minuten konnte man eine merkliche Abkühlung im Zelt spüren.
grüße
berichtet doch von euren persönlichen erfahrungen
grüße
Jörg |
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Vmaxxer
Neu hier

Angemeldet: 16.11.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Wildeshausen
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Verfasst am:
16.11.2005, 12:57 |
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Moin, moin.
Wäre für Bezitzer einer Solarthermieanlage eine Vorheizung der Wärmetauscherflüssigkeit bevor sie in das Solarthermiemodul einfließt durch vorheriges Vorbeiführen an den PV-Modulen sinnvoll? Würde mir ein System für Flächenankoppelnden Miniwärmetauscher unter dem PV-Modul ausdenken. Wären zwei Fliegen mit einer Klappe. PV-Modul kühler, WT-Flüssigkeit vorgewärmt. Müsste anfertigungstechnisch simpel zu lösen sein. Experimentierfreudige können sich gerne mal melden.
Hochachtungsvoll
Vmaxxer |
_________________ Der Mutige lebt vielleicht nicht ewig, doch der Vorsichtige lebt gar nicht. |
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GAST
Stammmitglied

Angemeldet: 05.09.2005
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am:
16.11.2005, 14:21 |
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Hallo
ist ja interessant das dieses Thema noch mal "ausgegraben" wurde.
Am Sonntag Mittag kam gegen 14:00Uhr im ZDF ( ZDF Umwelt ) ein Bericht über erneuerbare energien im Haushaltsbereich, bzw. über die besten möglichkeiten den energieverbrauch seines Hauses gegen null zu fahren, bzw. mit seinem Haus mehr energie zu produzieren als man verbraucht.
Vielleicht hat ja jemand diesen Beitrag über die Familie van Beek gesehen, bzw. sogar aufgezeichnet.
Die Familie hat eine Photovoltaikanlage von ~12KWp und produziert damit etwa 10-12000Kwh Strom im Jahr, im bericht waren auch verschattete Flächen zu sehen....am Niederrhein ereicht man sonst etwa 800-880Kw/KWp
Die Familie kühlt die Module mit Wasser das sie mit einem Gardenaberegner versprüht.
Also scheint es doch etwas zu bringen.
Link zu dem Haus, das zudem noch mit Solarthermie beheizt wird
http://www.co2online.de/bestpractice.0.html dort findet man unter NRW das 1-2 Familienhaus in Kleve.
Jörg |
_________________ Wer glaubt das ein Baueiter den Bau leitet, der glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet |
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wfl9
Stammmitglied

Angemeldet: 12.12.2005
Beiträge: 106
Wohnort: Freiburg
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Verfasst am:
07.02.2006, 15:17 |
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@andi:
Auf wieviel Mehrertrag (prozentual oder in kWh/kWp) kommst du denn im Jahr?
Wo steht deine Anlage.
Frage deshalb, weil ich demnächst eine Halle mit großer PV-Anlage (> 50 kWp) bauen werde und da natürlich der Mehrertrag ein interessanter Effekt sein kann.
Gruß
Wolfgang |
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Luke
Forumsinventar

Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 1866
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Verfasst am:
07.02.2006, 20:19 |
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| Zitat: |
| Die Familie kühlt die Module mit Wasser das sie mit einem Gardenaberegner versprüht. |
.....großflächige Kühlung durch Verdunstung dürfte IMHO tatsächlich funktionieren....
...nur sind enorme Mengen Wasser erforderlich...
zu der anderen Kühlmöglichkeit durch einen geschlossenen Kreislauf ggfs.
mit Wärmerückgewinnung erinnere ich mich daran im Garten ein künstliches Bächlein fließen zu lassen...
...für den sanft plätschernden Rinnsal von knapp 30 cm Breite benötigte ich eine Pumpe mit 400 Watt Leistung...
...moderne Solarelemente benötigen pro KWp ca. 6 qm...
...ergibt dann ein Bächlein mit ca. 180 cm Breite / kWp (Paralleldurchfluss, Reihendurchfluss wäre wenig effizient)
...oder dünne Röhren mit schlechterem Wirkungsgrad...
...IMHO ist so etwas auch Betrieb der Pumpe mit billigstem Netzstrom des EVU betriebswirtschaftlich grottenschlecht darstellbar...
respectfully
Luke |
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