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 Optimierung der Kühlung Nächstes Thema anzeigen
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neuharlingerstrom
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Angemeldet: 17.04.2008
Beiträge: 196
Wohnort: 26427 Neuharlingersiel/Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 10:04 Nach oben

Nachtrag zur solaren Kühlung:

http://www.solitem.de/solitem.de/ger_solitem.php?syf=3

_________________
56 x Sharp NU-180E1 Mono => 10,08 KWp,
2 x SB 5000 TL HC
Dach:Azimut 200 Grad, Elevation 40 Grad (3 Strings) + 28 Grad (1 String) Null Schatten aber viel Wind ...
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2594
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Verfasst am: Nach oben

chaoscodevirus
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Angemeldet: 02.07.2008
Beiträge: 5
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 16:23 Nach oben

Hallo,

ich bin auch derzeit am Planen einer PV- Anlage und dachte mir einmal mit einen Fußbodenheizungsschlauch ein geschlossenen Kühlsystem zu bauen und die Module von hinten zu kühlen oder eben eine Bewässerungsanlage (Wasserkühlung) zu bauen, mit Regenwasser natürlich und dachte mir ich könnte das Wasser zusätzlich im Ansaugkanal der Pumpe mit einem oder zwei Auto- Wasserkühlern etwas herunterkühlen.... Smile Was haltet ihr von der Idee? Hat jemand schon mal einen Versuch mit einem Autokühler gemacht?

Gruß Alexander
Langen63
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 05.12.2007
Beiträge: 405
Wohnort: Rheinland-Pfalz, 54309 Newel

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 17:27 Nach oben

Hai,
ich denke auch, dass es langfristig verkehrt ist die Module von oben zu kühlen - zumindest mit Wasser. Die Idee mit dem Fußbodenheizungssystemschlauch finde ich gar nicht so schlecht... wenn die nur nicht so rund wären... Oberflächenkontakt.
Ich denke eine flache unterseitige Kühlungsplatte, ob nun wassergeführt oder mit einem anderen System wäre die bessere Alternative - zumindest langfristig ! .... was denkt ihr ? Gruß Langen

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4,14 KWp, 18 x 230Wp Inowatt, WR Sunways NT5000 - PVGIS 895 KW/KWp - und eine thermische Solaranlage 20 m²
FürDieZukunft
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Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 17:51 Nach oben

Nach diesem Bericht bringt das im Hochsommer 30% Mehrertrag
http://www.wintergarten.de/template/index.cfm/fuseaction/directCall/module/content/function/fuseactionSLASHx_showContentSLASHx_uuidSLASHx_23E66BBF-D612-DB4A-81F4AE3E76C0DE08SLASHx_hideHeadlineSLASHx_0/template/14/location/6CAC96C5-18D2-48B0-86F8CE1CE2FCE51B/sLang/DE/lastuuid/7DA41EFC-0E9C-40E8-84F6F2427511A80C/WAF/index.htm

Irgendwo hatte ich mal gelesen (find ich jetzt nicht), dass er auf fast 1000 kWh/kWp kommt, für Kleve wäre das ca. 10% Mehrertrag im ganzen Jahr
Mindjogger
Vielschreiber
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Angemeldet: 20.07.2007
Beiträge: 166
Wohnort: Rodgau (Hessen)

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 18:03 Nach oben

Was spricht denn gegen eine indirekte Wasserkühlung bei vorhandenem Brunnen?

Die PV ist doch i.d.R. auf einem Dach. Wenn nun Wasser auf dem Dach aufgebracht wird und dort einfach abließt (wie Regen) so entsteht doch auch ein stark kühlender Effekt?

Vorausgesetzt das 1) das Wasser kostenfrei ist (eigener Brunnen) und 2) die Pumpe hierfür per PV Module betrieben wird?




Achja:
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Gruß

Bernhard
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HEG-S
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Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 21:16 Nach oben

Also das solch eine Kühlung von oben 30% Mehrertrag bringt kann ich fast nicht glauben, das Wasser reflektiert ja einiges an Licht wenn es auf den Modulen ist.

Hmm wer baut sich so eine Anlage und testet freiwillig??? Very Happy
eggis
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Beiträge: 1388
Wohnort: bei Lübeck

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 21:26 Nach oben

@FürDieZukunft

Ich habe den Beitrag auch schon mal gelesen. War glaub ich in der "Haus und Energie". Ganz genau kann ich mich zwar nicht mehr daran erinnern. Da stand etwas davon, dass es 30min dauert um die Module von 40°C auf 25°C abzukühlen. Außerdem bildete sich eine dünne Schicht Nebel über den Modulen. Wie die Module den plötzlichen Temperaturunterschied vertragen wurde nicht beschrieben.

-eggis-

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SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage auf Sonnenertrag.eu !!!
Langen63
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Beiträge: 405
Wohnort: Rheinland-Pfalz, 54309 Newel

BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 22:02 Nach oben

Mindjogger hat Folgendes geschrieben:
Was spricht denn gegen eine indirekte Wasserkühlung bei vorhandenem Brunnen?... und dort einfach abließt (wie Regen) so entsteht doch auch ein stark kühlender Effekt?


Du meinst das Wasser soll unter den Modulen auf der Dachhaut durchlaufen... ? .... ist es da nicht eh schon viel kühler und was soll das bringen ?

FürDieZukunft hat Folgendes geschrieben:
Nach diesem Bericht bringt das im Hochsommer 30% Mehrertrag


mag sein bei dieser Konstruktion vielleicht .... und was passiert wenn es schön trocken bleibt unter unseren Modulen ? Diese Geschichte macht doch bei herkömmlichen Modulen/Systemen nur Sinn, wenn alle Module aneinander gebaut sind und das Wasser vom höchsten Punkt über die gesamte Fläche laufen kann.... wird das nicht blind nach geraumer Zeit ?

... zum anderen ist das dann auch ein idealer Platz für Marder und andere Nager zum Nesterbauen und sich wohlfühlen ...

Ich denke es muss was an die Unterseite der Module gebaut werden, was den Kühleffekt erzeugt. Gruß Langen

_________________
4,14 KWp, 18 x 230Wp Inowatt, WR Sunways NT5000 - PVGIS 895 KW/KWp - und eine thermische Solaranlage 20 m²
FürDieZukunft
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Beiträge: 1521
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BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 22:03 Nach oben

Ruf doch dort mal an
Zitat:
Heute führt Jan van Beeck (Kleve) rund 30 Besucher wöchentlich durch sein einmaliges Plusenergiehaus, welches zum Demo-Projekt für andere Gebäude wurde. Van Beeck hat inzwischen mehrere Überdächer ähnlicher Art gebaut.


Hallo @eggis stand 10/2005 auch in der Photon, werden es im laufe der Woche mal einscannen

Hallo @HEG-S , 30% nur in den Sommermonaten, ab 25° wird gekühlt, übers Jahr gesehen sind es ca. 10%
hgf1948
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Wohnort: Am Ammersee

BeitragVerfasst am: 16.07.2008, 02:21 Nach oben

FürDieZukunft hat Folgendes geschrieben:
30% nur in den Sommermonaten, ab 25° wird gekühlt, übers Jahr gesehen sind es ca. 10%

um 30% im Sommer zu erreichen, müsste die Zelltemperatur bei meinen Modulen ohne Kühlung zu jeder Zeit mindestens 125° C betragen - mittels Kühlung dürfte die durchschnittliche Temperatur dann maximal 25° C betragen.

Wie soll das gehen Question

In der letzten Woche betrug bei einer Umgebungstemperatur von 30° C die Ziegeltemperatur unter den Modulen 42° C, die Tedlarfolie hatte eine Temperatur von 62° C.

Gruß hgf

_________________
6,45 kWp, 30 Sanyo HIP-215NHE, 3 SMA SB 2100TL, SL800e, Inbetriebnahme 17.12.2007
Azimuth 180°, Neigung 40°, Verschattungen (Gaube, 2 Kamine, 3 Bäume)
http://www.solarlog-home.de/essencepur
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2012
Wiese
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Beiträge: 1933
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BeitragVerfasst am: 16.07.2008, 05:24 Nach oben

hgf1948 hat Folgendes geschrieben:
FürDieZukunft hat Folgendes geschrieben:
30% nur in den Sommermonaten, ab 25° wird gekühlt, übers Jahr gesehen sind es ca. 10%

um 30% im Sommer zu erreichen, müsste die Zelltemperatur bei meinen Modulen ohne Kühlung zu jeder Zeit mindestens 125° C betragen - mittels Kühlung dürfte die durchschnittliche Temperatur dann maximal 25° C betragen.

Wie soll das gehen Question

In der letzten Woche betrug bei einer Umgebungstemperatur von 30° C die Ziegeltemperatur unter den Modulen 42° C, die Tedlarfolie hatte eine Temperatur von 62° C.

Gruß hgf


Razz wird wohl schwierig sein, die Module auf minus 40 Grad abzukühlen Razz

Ich hab auch nen Thermometer an der Rückseite, und messe eine maximale Lufttemperatur von etwa 55 Grad. Einen Außenfühler meiner kleinen Wetterstation habe ich in den Modulrahmen geklemmt, Abstand zur Folie etwa 1 cm.

Jede Art von Kühlung wird wohl kaum mer Energie herausholen wie man für die Kühlung hineinstecken muss. Vielleicht hilft ja auch eine offener Kühlschrank auf dem Dachboden Razz

Peter

Peter

_________________
5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier

Wo ich nicht bin, da ist das Glück.
- Christa Wolf -
lcmbt
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Beiträge: 394
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BeitragVerfasst am: 16.07.2008, 07:05 Nach oben

Mindjogger hat Folgendes geschrieben:
Was spricht denn gegen eine indirekte Wasserkühlung bei vorhandenem Brunnen?

Die PV ist doch i.d.R. auf einem Dach. Wenn nun Wasser auf dem Dach aufgebracht wird und dort einfach abließt (wie Regen) so entsteht doch auch ein stark kühlender Effekt?

Vorausgesetzt das 1) das Wasser kostenfrei ist (eigener Brunnen) und 2) die Pumpe hierfür per PV Module betrieben wird?




Achja:
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Hallau,

gegen die Kühlung aus dem Brunnen spricht vorallem erstmal der Kalkgehalt..
Wenn kühlen dann mit Regenwasser.
Bin da auch noch am forschen.

Aber jeder der es bis jetzt angegangen ist hat aufgegeben.
Aber man soll ja nie aufgeben.

Gruss Martin

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Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
jeder denkt er hätte genug davon!


http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2065&plant=1776
FürDieZukunft
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BeitragVerfasst am: 16.07.2008, 07:14 Nach oben

Wiese hat Folgendes geschrieben:
...
um 30% im Sommer zu erreichen, müsste die Zelltemperatur bei meinen Modulen ohne Kühlung zu jeder Zeit mindestens 125° C betragen - mittels Kühlung dürfte die durchschnittliche Temperatur dann maximal 25° C betragen.

... wie Jan vaan Beeck die 30% gemessen hat ist mir nicht bekannt, evtl, nur für die paar stärksten Stunden, weiterhin sind die Module gleichzeitig das Dach (Wintergarten), von unten kommt auch nochmal ordentlich Wärme.

Im Artikel wird von ca. 1.000 kWh/kWp Ertrag berichtet, in Kleve sind 800 bis 900 normal.
Werde den Artikel der Photon doch mal einscannen.
Langen63
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BeitragVerfasst am: 16.07.2008, 08:59 Nach oben

FürDieZukunft hat Folgendes geschrieben:
... wie Jan vaan Beeck die 30% gemessen hat ist mir nicht bekannt, evtl, nur für die paar stärksten Stunden, weiterhin sind die Module gleichzeitig das Dach (Wintergarten), von unten kommt auch nochmal ordentlich Wärme.


... vielleicht braucht er ja noch ein paar zahlende Besucher um die Anlage zu finanzieren... ? 30% in den stärksten Stunden scheint realistischer.

Ich glaube kaum, dass der Wintergarten mehr Wärme hergibt als ein massives Dach aus spezifisch dichterem Material der Oberflächen, .... außerdem wird er vielleicht eine Art thermische Abführung unterhalb der Konstruktion gebaut haben, sonst hält er es bei vollem Sonnenschein auf die Dauer darunter nicht aus.
Gruß Langen

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Angemeldet: 02.07.2008
Beiträge: 5
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BeitragVerfasst am: 16.07.2008, 09:10 Nach oben

Hallo,

nochmal bezüglich dem Artikel:
Der Mehrertrag ist aber nicht NUR durch die Kühlung zurückzuführen, sondern auch wegen der Hinterlüftung der Module, außerdem steigt Wärme bekanntlich nach oben und das Dach, welches der Bauherr hat, kann atmen?! Normale Solarmodule können ja nicht dicht verlegt werden und wenn man sich die Lichtspiegelungen anschaut, sieht man das zwischen den Modulen immer ein Lichtspalt ist. Damit ist eine sehr gute Abführung der Wärme nach oben gewährleistet.... Um dieses System auf einem normalen Dach, nachbauen zu können, müsste man seine Module locker 10-15cm höher setzen, darunter Ventilatoren bauen und dann zusätzlich von Oben beregnen.
Bezüglich dem Wasserneben auf dem Modulen, bei der Dachneigung und bei der großen Menge Wasser, die der Bauherr draufspritz, fließt das Wasser über die Panele ab. Die Wärme wird mitgenommen, würde ich nicht als Verdunstungskühlung bezeichnen.

Gruß Alexander
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