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 Solar-Aktienemission der Edisun Power Europe AG Nächstes Thema anzeigen
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Merrill
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Angemeldet: 16.05.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 17:31 Nach oben

Eine Schweizer Solaraktiengesellschaft bietet aktuell Aktien zum Nennwert an.
D.h. Zeichner bezahlen den gleichen Preis, wie die Unternehmensgründer.
Das Unternehmen, die Edisun Power Europe AG, ist die Schwestergesellschaft der Edisun Power AG,
dem Schweizer Markführer im Solarstrom-Contracting.
Diese betreibt 30 PV-Anlagen mit über 2.000 kw Leistung in Deutschland und der Schweiz.

Die Edisun Power Europe AG soll hingegen im wirtschaftlich interessanten Spanien und Italien tätig werden.
In Spanien wird trotz deutlich höherer Sonnenstundenzahl 42 Cent/kWh über 25 Jahre bezahlt,
danach immerhin weitere 80 Prozent. Infos gibt es unter

http://www.edisunpower.com/edisun-power-europe-beteiligungsangebot-d.html

Nachfolgend die Pressemitteilung des Unternehmens.


Solar-Aktienemission der Edisun Power Europe AG

Unternehmen bietet befristet die Gelegenheit, sich zum Nennwert zu beteiligen.

Zürich, 27. April 2006. Das Solarunternehmen Edisun Power Europe AG will mit der laufenden
Kapitalerhöhung das Aktienkapital auf 8 Millionen Franken, rund 5,3 Millionen Euro, erhöhen.
Die Aktienemission erfolgt anlegerfreundlich, ohne Ausgabeaufschlag zum Nennwert und ohne Agio.
Die baldige Handelbarkeit der Aktien wird angestrebt.
Das Kapital dient zur Errichtung von Solarstromanlagen in Südeuropa.
Der „Solarpark Edisun Power“ auf Teneriffa soll noch in diesem Jahr errichtet werden.
In Spanien liegt die Solarstromvergütung über den Tarifen von Deutschland und der Schweiz.
Darüber hinaus wird die Anlage gegenüber mitteleuropäischen Solaranlagen
eine um rund 50 Prozent grössere Strommenge erzeugen. Spanische
Solaranlagen sind daher deutlich wirtschaftlicher, als Anlagen in Mitteleuropa.

„„Die Edisun Power Europe AG wird ausschließlich in Ländern mit langfristig attraktiver Solarstromvergütung investieren“
, erläutert Robert Kröni, Geschäftsleiter des Unternehmens die Strategie.
„Dortige Solarparks sind relativ risikoarme Investments mit einer langfristig sehr attraktiven Perspektive".
Weitere Projekte in Spanien und Italien befinden sich daher im fortgeschrittenen Planungsstadium.

Die Edisun Power Europe AG ist die Schwestergesellschaft der Edisun Power AG, dem Schweizer Markführer im Solarstrom-Contracting.

Das Unternehmen lädt Investoren ein, am Expansionskurs des Unternehmens teilzunehmen.
Interessenten können noch bis zum 19. Juni 2006 aktionärsfreundlich zum Nennwert und ohne Ausgabeaufschlag Aktien zeichnen.
Die Mindestzeichnungssumme beträgt CHF 5.000.

Für weitere Auskünfte:
Robert Kröni, Geschäftsleiter Edisun Power Europe AG,
Technoparkstr. 1/71, CH-8005 Zürich, Tel: +41 (0)44 445 16 50, info@edisunpower.com
www.edisunpower.com
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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1636
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BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 22:02 Nach oben

In Spanien wird Strom aus PV-Anlagen über 100 KWp mit derzeit 0,22 Cent/KWh vergütet. Wie die das schaffen die Vergütung für kleinere Anlagen zu bekommen ist mir ein Rätsel. Immerhin kann man in Teneriffa mit 1600 KWh/KWp rechnen.

Die wollen 3,5 Millionen € für 500 KWp ausgeben, d.h. 7000 €/KWp. Anlagen dieser Größe kosten ( in Deutschland ) üblichererweise zwischen 4200 bis 4400 €/KWp. Dazu kommen die Betriebskosten.

Bei der momentanen Solarhausse werden die ihre Aktien gut platzieren, aber nicht bei mir !

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Merrill
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Angemeldet: 16.05.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 15:16 Nach oben

In Spanien wird Strom aus PV-Anlagen bis 100 KWp mit derzeit 0,42 Cent/KWh vergütet. Die Grössenbegrenzung wird - wie in Deutschland ebenfalls über Jahre geschehen - durch rechtlich selbständige Einheiten zu 100 KWp umgangen. Größere Anlagen werden in Folge also in der Regel gestückelt und dabei ist die Eigentümerin der Einzelanlagen eine Muttergesellschaft (z. B. GmbH) die einzelne Anlagen mit jeweils 100 kW betreibt. Nach diesem Prinzip arbeiten fast alle Solarparks.

Die Dauer der hohen garantierten Einspeisevergütung beträgt 25 Jahre.
Sie ist zudem inflationsangepasst, d.h. steigt jährlich um ca. 1 bis 2,5 Prozent.
Die bedeutet: Bei nur 1,5 % jährlicher Inflation beträgt die Vergütung im 25. Jahr 60,04 Cent /KWh.
Anschließend "fällt" sie auf 80% dieses Preises, d.h. immer noch 48 Cent /KWh Vergütung.
Das hat zur Folge:
Spanische Solarparks erhalten in den ersten 25 Jahren eine rund 50 Prozent höhere Vergütung je KWh.
Nach 35 Jahren Betriebszeit haben Sie im Vergleich zu deutschen Solarparks sogar rund 100 Prozent höhere Vergütung je KWh erhalten.

Wohlgemerkt: Die Kalkulation ist je KWh - und in Teneriffa dürfte der Stromertrag zudem rund 50 Prozent höher liegen.

In dem in der Kalkulation angegebenen Preis sind nach meinen Wissensstand
- nur zertifizierte Module mit sehr hoher Leistung berücksichtigt worden
- und ist zudem der Grunderwerb drin, was bei der Langfristigkeit
der Einspeisevergütung wichtig ist.

Weiterhin sind die Sicherheitsmassnahmen (Zäune, Modulsicherung etc) deutlich aufwendiger, als in Deutschland. Und zudem kostet die Infrastruktur mehr als in Deutschland. All dies wird jedoch durch den erheblichen Strommehrertrag und der langfristig deutlich höheren Vergütung mehr als kompensiert.
Kollektor
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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1636
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 01.05.2006, 21:19 Nach oben

Die Vergütung wird in Spanien jedes Jahr festgesetzt und beträgt 2006 sogar 0,44 Cent pro KWh.

Ich habe bereits selbst versucht eine PV-Anlage mit 50 KWp in Spanien zu bauen, der Besitzer des Grundstücks wollte ebenfalls 50 KWp betreiben. Wir bekamen im Raum Benidorm keine Genehmigung aus Landschaftsschutzgründen ( Wohngebiet ). Die zwei Anlagen mit zusammen 5000 qm Fläche hätten zusammen ca 420000 € gekostet ( mit Dünnschichtmodulen, die wegen der Hitze sowieso besser geeignet sind ).

Da Du Dich gut auskennst, frage ich Dich mal was Du von diesem Angebot hälst: http://www.intelli-solar.de/_downloads/energetika_projektbeschreibungkompl09.05.pdf

Entgegen den Angaben im Link wollten die zwischen 570000 bis 600000 € für 100 KWp haben. Ist natürlich auch eine Vertrauenssache ob das alles so klappt wie es im Prospekt steht. Und die Kosten für Wartung und Überwachung sind auch recht hoch.

Intelli-Solar verlangt erstmal 30 € pro KWp für die Beantragung der Genehmigung der Einspeisung. Dann muss man das Geld auf ein Treuhandkonto einzahlen mit dem Schritt für Schritt bezahlt wird. Für den Fall dass etwas schief geht sagt Intelli-Solar dass man ja immer noch die Anlage besitze. Bloß was mache ich mit einer völlig überteuerten Anlage wenn sie nicht am Netz ist ? Und kündigt vielleicht auch die Versicherung nach einem Schadensfall ( Diebstahl etc. ) ? Ich mache mich nicht gerne abhängig vom Verhalten anderer Leute die ich nicht kenne und die ich damit nicht einschätzen kann.

Mir ist das Ganze noch ein wenig unsicher, zu teuer sowieso, aber wenn alles klappt ist es immer noch deutlich rentabler als bei Edisun.

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Merrill
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Angemeldet: 16.05.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 04.05.2006, 23:38 Nach oben

Du vergleichst Aktien mit dem Erwerb einer PV-Anlage in Spanien.
Das ist ein Äpfel-Birnen-Vergleich, der kaum Sinn macht.

"Intelli Solar" ist mir unbekannt. "Intelli Group" bezeichnet er sich sogar großkotzig auf der Homepage. Schaut man beim elektronischen Handelsregister, findet man jedoch nicht die "Intelli Group", sondern im AGB nur "Intelli Group Florian Meyer-Delpho Köhlstr. 42 53125 Bonn" - sprich eine Einzelperson.
Ich konnte auf der Homepage zudem keinerlei Referenzprojekt finden. Mein Eindruck: Ein vollkommen unerfahrener Ein-Mann-Projektierer.
Entsprechend wage und unsicher sollte man seine Kostenangaben und Verträge einschätzen.

Hinter der Edisun Power Europe steht hingegen der mit Abstand grösste Schweizer Solar-Contractor und PV-Projektierer, die Edisun Power AG.
Aktuell haben die ca. 50 PV-Anlagen projektiert und betreiben 32 Anlagen. Da dürfte also das 20-50 fache an Erfahrung dahinter stecken.

Die Aktien der Edisun Power Europe werden aktuell noch zum Nennwert rausgegeben.
Entsprechende deutsche Solaraktien von PV-Projektierer oder PV-Betreiberunternehmen (Solarparc, Solarstrom, PV-Sonnenstrom) kosten mehrere hundert Prozent mehr.
Kollektor
Moderator


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BeitragVerfasst am: 05.05.2006, 00:46 Nach oben

Danke für die Antwort und Recherche !

Ist mir schon klar, dass es sich um völlig verschiedene Dinge handelt. Und auch um völlig unterschiedliche Größenordnungen ( ein paar Aktien gegen eine komplette PV-Anlage ). Letztlich will man eine Rendite erzielen und die ist mit einer PV-Anlage recht gut auszurechnen, bei einer Aktie geht viel mehr ein, insbesondere auch die Gewinne zukünftiger Investitionen.

Ich habe meine erste PV-Anlage durch Verkauf von Aktien, u.a. auch von Solarworld bezahlt. Hätte ich besser behalten und die Anlage finanziert Rolling Eyes

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Merrill
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Angemeldet: 16.05.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 17.05.2006, 14:01 Nach oben

In den vergangenen Jahren konnte man

- durch den Erwerb eines Solarfonds circa. 3-7 Prozent Rendite erzielen

- durch den Erwerb einer PV-Anlage circa 2-8 Prozent Rendite erzielen

- durch den Erwerb vorbörslicher Solaraktien (z.B. Solarworld, Solon, Phönix Sonnenstrom, Solar Millennium) circa 100 bis 3.000 Prozent (Solarworld) Rendite erzielen.

Gibt es eigentlich ausser der aktuellen Emission von Edisun Power irgendeine andere vorbörsliche Emission einer Solaraktie ?
logitechmaus
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Angemeldet: 24.05.2006
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 14:37 Nach oben

Hallo kollktor,

Intelli-Solar verlangt erstmal 30 € pro KWp für die Beantragung der Genehmigung der Einspeisung. Dann muss man das Geld auf ein Treuhandkonto einzahlen mit dem Schritt für Schritt bezahlt wird. Für den Fall dass etwas schief geht sagt Intelli-Solar dass man ja immer noch die Anlage besitze. Bloß was mache ich mit einer völlig überteuerten Anlage wenn sie nicht am Netz ist ? Und kündigt vielleicht auch die Versicherung nach einem Schadensfall ( Diebstahl etc. ) ? Ich mache mich nicht gerne abhängig vom Verhalten anderer Leute die ich nicht kenne und die ich damit nicht einschätzen kann.


TREUHAND => ist total in Verruf gekommen, da mehrere Treuhänder mit dem Geld durchgebrannt sind => könnte man heute schon mit ........ gleich setzen,
Auf jedn Fall besser "Notar per Anderkonto", ein Notar hat viel mehr zuverlieren als ein (Treuhänder => (könntest Du auch sein))

tschüss
logitechmaus
Kollektor
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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1636
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BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 21:32 Nach oben

@logitechmaus

Danke für den Hinweis. Ich habe keinerlei Vermutung und auch nicht die geringsten Hinweise dass das Angebot an sich unseriös ist.

Richtig rentabel wird so eine Anlage wegen der Fixkosten erst so ab 50 KWp und das sind ja immerhin so schlappe 270000 bis 300000 € die man üblicherweise zum großen Teil finanziert. Und wenn es da nicht zügig weitergeht kostet es auf dem Treuhand- ( oder auch "Notar per Anderkonto" ) so richtig Zinsen ohne dass was reinkommt. Wenn die Initiatoren aus irgendeinem Grunde in den nächsten 25 Jahren abspringen hat man ein Wartungs- und Überwachungsproblem.

Im Prinzip finde ich die Idee eigentlich richtig gut, es müsste hat alles so klappen wie gedacht. Würde sich der Preis in den Regionen wie hier bewegen hätte ich es vermutlich gemacht. Mir war es schlicht zu teuer. Wenn jetzt die Zinsen wieder anziehen kann ich mein Geld gleich auf der Bank anlegen ganz ohne irrsinnig lange Festlegungen und ganz ohne Risiko.

Mein "Lehrgeld" habe ich übrigens mit 2 Windparkbeteiligungen gezahlt die viel zu teuer waren und bei denen nichts richtig zusammenlief Rolling Eyes Das mit dem Treuhandkonto hat aber einwandfrei geklappt.

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BeitragVerfasst am: 25.05.2006, 17:48 Nach oben

Mittlerweile kenne ich über ein halbes Dutzend sogenannter Anbieter von PV-Anlagen in Spanien.

Wenn man bei denen nach den konkreten Anschlusszahlen nachfragen, kommt immer Rummgedruckse und viel blumiges raus. Jedoch niemals etwas konkretes.
Mein Eindruck: Da wollen neben einigen hundert spanischen Elektromonteuren auch einige Dutzend deutsche Projektierer Geld verdienen. Nur: Alle Genehmigungen und Netzanschluss erhält kaum jemand. Ich lass vor kurzem, das über 200 MWpeak PV-Leistung in Spanien im Genehmigungprozess sein sollen - und nur lächerliche 20 MW genehmigt worden sind. Weiterhin ist dies angesichts von mindestens 300.000 (bei 50 -100 kw) bis 650.000 EUro INvestitionssumme pro Anlage ein Grossinvestoren-Modell.
Ich schätze einmal, das hier letztlich einige tausend Vermögende jeweils einige tausend bis zehntausend Euro vergeblich investieren, weil es nicht zur Errichtung und Netzanschluss kommt.

Ich erinnere noch einmal daran:
Durch den Erwerb vorbörslicher Solaraktien (z.B. Solarworld, Solon, Phönix Sonnenstrom, Solar Millennium, Solar2) konnte man in der Vergangenheit circa 100 bis 3.000 Prozent (Solarworld) Rendite erzielen.
Aktien sind in kleineren Mengen als Fondsanteile erwerbbar - und zudem leicht veräusserbar.
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BeitragVerfasst am: 25.05.2006, 21:06 Nach oben

Ich hatte inzwischen schon mehrere Kontakte bzgl. Spanien und nie ist was richtig tragfähiges draus geworden, selbst eine Eigeninitiative ist an den Behörden gescheitert. Man soll nichts erzwingen und keine Gier aufkommen lassen - gilt für alle Kapitalanlagen.

Ich habe mir das nochmal überlegt mit Edisun und das Formular ausgefüllt Very Happy

Selbstverständlich kenne ich mich aus mit börsennotierten Solarfirmen, habe aber kein gutes Händchen bewiesen und die meisten viel zu früh verkauft ( Solarworld für 40 € vor Split ) Stehen jetzt bei 200 € nach Split Crying or Very sad Ich traute denen die Entwicklung nicht zu. Wäre viel mehr bei rausgekommen als eigene Anlagen zu projektieren - aber das weiß man halt immer erst hinterher... Ich hatte auch schon gute Gewinne bei Windkraftherstellern in Verluste gewandelt und solche Erfahrungen spielen bei Entscheidungen emotional mit.

Edisun ist allerdings ein reiner Projektierer, dort kann eine multiplikative Entwicklung wie bei Solarworld oder Solon nicht stattfinden. Höchstens die Performance von Phönix Sonnenstrom ( mit der Firma in Sulzemoos habe ich gute Kontakte, ist sehr seriös und deren spanische Tochter hat gerade einen Auftrag über 1,7 MWp in Spanien bekommen ). Nicht jede Solarfirma ist allerdings erfolgreich, siehe SAG Solarstrom in Freiburg.

Wenn die Subventionen vorbei sind, ist auch die Story der meisten Solarfirmen vorbei. Ohne Risiko keine Chance.

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BeitragVerfasst am: 11.06.2006, 13:51 Nach oben

Ich habe 100 Aktien gezeichnet, meine Zeichnungsbestätigung erhalten und die CH 10000.- ( entspricht ca 6500 € oder den Gegenwert von ca 1,5 KWp in Deutschland ) überwiesen.

Habe jetzt auch den Eindruck, dass es sich um eine seriöse Gesellschaft handelt. Den Mut, eine wesentlich höhere Aktienzahl zu zeichnen hatte ich dennoch nicht. So kann ich die Sache beobachten, werde informiert und wenn es gut läuft kann ich ja immer noch welche außerbörslich hinzukaufen ( ein Schweizer Depot bei www.trade-net.ch ist dann allerdings notwendig ). Auch bei einer weiteren Kapitalerhöhung wäre ich bei erfolgreicher Entwicklung dabei.

Natürlich ist die geringe Investition nicht wirklich geeignet als Geldanlage, aber andererseits ist ein möglicher Verlust des investierten Geldes verschmerzbar. Ist halt eine Spekulation und kein Rentenpapier.

Nach wie vor hätte ich gerne eine Kapitalanlage die mir sichere Erträge über einen langen Zeitraum generiert. So wie es bei PV-Anlagen in Deutschland ist, die 2004 an das Netz gingen. In Deutschland rentieren sich neue PV-Anlagen definitv nicht mehr ( Ausnahmen sind vielleicht noch größere Dünnschichtanlagen die weniger als 4000 €/KWp kosten ), da würde ich sogar wieder ausgesuchte Immobilien bevorzugen. Und wenn die Zinsen nach Steuern einmal wieder über der Inflationsrate liegen sollten, dann nix wie rein in sichere Rentenpapiere und all die Arbeit und den Stress vermeiden der mit PV-Anlagen, Immobilien, Aktien, Beteiligungen und dergleichen anfällt.

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BeitragVerfasst am: 28.06.2006, 17:03 Nach oben

Hallo,

Photovoltaikanlagen in Spanien werden trotz der Anfangsschwierigkeiten und dem Widerstand und Misstrauen der Behörden sichere Anlagemöglichkeiten mit den höchsten Renditen werden.

Ich verweise auf den folgenden Link: http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5502&flash=true

Spanien will und muss die Alternativen Energien fördern.

Gruß vom Sonnenstrahl

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Wohnort: Erdweg

BeitragVerfasst am: 01.07.2006, 16:08 Nach oben

P.S.: Die Firma, für die ich arbeite, hat jetzt einen 80 Millionen Euro Auftrag von einer großen Fondsgesellschaft bekommen für Solarparks in Spanien. Die baut auch Anlagen für private Investoren.
Also, Trotz aller Unkenrufe, da geht was in Spanien.
Wer auf die Reichsbedenkenträger hört, verpasst einen wichtigen Zug.

Gruß vom Sonnenstrahl

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Beiträge: 1636
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BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 13:04 Nach oben

Die Kapitalerhöhung der Edisun Power Europe AG ist abgeschlossen. Es wurden 53245 neue Aktien eingetragen, das gesamte Aktienkapital beträgt jetzt CH 5,324 Millionen und wird ausschließlich in den lukrativen südeuropäischen Ländern investiert. Dazu ist beabsichtigt, das Eigenkapital mit Fremdmitteln in gleicher Höhe aufzustocken. Das erste Projekt wird eine 500 MW-Anlage in Teneriffa sein.

Klappt alles wie vorgesehen, so sind in ca 4 Jahren die ersten Ausschüttungen vorgesehen. Prospektiert wird eine Eigenkapitalrendite von 9 bis 10 % jährlich.

Gegenüber einer Direktbeteiligung an PV-Anlagen im Ausland hat eine Beteiligung in Form von Aktien zahlreiche Vorteile und man muss sich um nichts selbst kümmern. Und wenn man aus welchen Gründen auch immer kein Interesse mehr hat, kann man die Aktien verkaufen. Umgekehrt kann man auch welche hinzukaufen.

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