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 Kreta Südküste Hilfe bei der Diemensionierung Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Kollektor
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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1847
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 29.06.2008, 13:57 Nach oben

idi hat Folgendes geschrieben:
Nochwas: Poly, Mono oder Dünn? Das Dünnschicht Kaneka K60 scheint ein prima Preis/Leistungsverhältnis zu haben!???


Kaneka hat mit 67V/0.9A ungünstige Spannungs- und Stromwerte für die Batterieladung. Hängt aber vom Laderegler ab.

http://www.ibc-solar.de/fileadmin/content/home/downloads/deutsch/Solarmodule/Kaneka/neu/Kaneka_K60_DE_06-08.pdf

Ich würde Polys nehmen mit wenigen Zellen, das kommt besser hin. Habe aber momentan kein gängiges im Kopf, muss man in unserer Datenbank blättern und die Lieferbarkeit/Preis prüfen.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor
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Verfasst am: Nach oben

Kollektor
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1847
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 29.06.2008, 14:02 Nach oben

idi hat Folgendes geschrieben:
Das ganze ist auch eine Preisfrage. Sich auf Kreta ans Stromnetz anschliessen lassen kostet 2500€ und dann Stromkosten. Wenn, sagen wir mal für 4000€ eine kleine Anlage laufen kann, ist alles in Butter.
Man darf aber dabei zu den Materialkosten die Reise+Arbeitskosten nicht ausser acht lassen.


Wenn ich ehrlich bin, ich würde mich trotz aller Solarbegeisterung ans Stromnetz anschließen lassen. Die unkomplizierteste, billigste und auf Dauer zuverlässigste Art der Stromversorgung.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3297

BeitragVerfasst am: 29.06.2008, 14:54 Nach oben

Hallo,

mit 4000 € komplett inklusive Batterien, Wechselrichter, Laderegler dürfte es schon ziemlich eng werden und wenn am Schluß so eine popelige Anlage rauskommt die meistens keinen Saft mehr hat dürfte deine Bekannte auch nicht so richtig begeistert sein.
Würde etwas Vernünftiges für diese Verhältnisse mal eher bei 5000-6000 € ansetzen.
Ein MPP-Laderegler hält die Module immer an ihrem optimalen Arbeitspunkt und holt deshalb mehr (oder die maximale) Leistung aus den Modulen. kannst also dann die Modulleistung etwas kleiner (10-20%) wählen, oder andersrum gesehen holst Du aus den knapp bemessenen Modulen 10-20% mehr kwhs damit raus.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
superhaase
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 29.06.2008, 17:21 Nach oben

Ja, Dünnschicht ist gut und wahrscheinlich am billigsten, wenns zum Laderegler passt.

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
moeb1us
Öfters hier
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Angemeldet: 23.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 09:12 Nach oben

schau dir mal das hier an: http://www.dgs-berlin.de/fileadmin/PDF/Insel_Auslegung.xls

damit solltest du die zusammenhänge zwischen verbrauchern, akku und generator recht gut nachvollziehen können. imho wichtigste aspekte sind die korrekte einschätzung von verbrauchswerten und nicht am falschen ende zu sparen. wie hier im thread schon erwähnt wurde sollte man bei versorgung eines hauses doch panzerplatten-akkus ernsthaft in betracht ziehen. sicher, die sind teuer, aber haben auch locker eine zyklenfestigkeit die faktor 3-4 länger ist als blei-gel. sprich, wenn die "wartungsfreien" gel teile schon ausgetauscht werden müssen, laufen die opzs noch munter weiter (sind aber nur "wartungsarm").
http://www.elektrotec-berlin.de/produkte/ue/html/produkte.htm

eine autarke anlage wirklich wirtschaftlich zu betreiben ist nicht so einfach. das laderegler bzw insel-WR konzept will auch wohlüberlegt sein. ein mpp-t laderegler wie hier erwähnt wurde ist in der lage, module mit für inselsysteme ungünstigen arbeitspunkten und spannungen zu betreiben. aufgrund der geringeren kosten dieser module kann sich das schnell lohnen (plus erhöhung der lebenszeit der batterie). interessante systeme hier z.B. von phocos (siehe mppt/mcs/mcu). ansonsten einfach mal bei phaesun oder outback anfragen, dir als elektriker rechnen die bestimmt gerne ein system aus.
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