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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1159
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
26.06.2008, 14:29 |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Bill_Tecker
Stammmitglied


Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 55
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Verfasst am:
26.06.2008, 21:03 |
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| gasch hat Folgendes geschrieben: |
Zum Thema Billigproduzenten noch was. Die Chinesen können die Module auch nicht signifikant billiger produzieren, sondern die Produktion ist staatlich gefördert. (Da kostet eine Fabrik dann nicht 100Mio € sondern nur 15 Mio€ für den Investor) Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass man die Subventionierung im Hinblick auf die Zukünftigen Volkswirtschaftlichen Nutzen noch viel weiter Ausbauen müsste.
Glaubt wirklich einer, dass die Chinesen nicht rechnen können. Die Investieren in PV um Ihre Industrie zu modernisieren und später auch noch Ihre Energie zu produzieren. Wir sind die Geldgeber und Versuchskaninchen. Das wäre ein Bereich wo die Politik, Medien und Kritiker ansetzen sollten. Die Anforderungen an die Qualität muss stark erhöht werden, damit die Billigheimer keine Chance mehr haben und eine Krise wie die Immobilienkrise in USA vermieden wird.
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Schöner Hinweis auf die Subventionen in China. Die fließen nämlich nach Deutschland. Da war doch mal was mit Exportweltmeister im Maschinenbau. Auch PV Fabriken laufen mit vielen Deutschen Maschinen.
WEr genauere Zahlen hat kann ja mal eine bilanz aufstellen in welche Richtung mehr Geld fleißt. (Aber bitte die "Entwicklungshilfe" an China rauslassen, sonst wirds zu Wirr).
Grüße
Bill |
_________________ 13,6 kwp
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am Netz seit 19.12.07 |
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hadl
Stammmitglied

Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 51
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Verfasst am:
26.06.2008, 21:36 |
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Hallo Leute!
Ist ja wieder eine sehr interessante Diskussionsrunde in die ich mich gerne einmischen möchte.
Als Anfang der Neunziger Jahre die Kohlregierung – Umweltministerin war Frau Merkel- den Umweltschutz entdeckte, wurde das so genannte Stromeinspeisegesetz verabschiedet. Ich ging 1993 mit einer bescheidenen 1.53 Kwp PV- Anlage in Eigenbau ans Netz. Man bekam 17 Pfs. für selbst erzeugten PV Strom, aber nur dann, wenn der Eigenbedarf gedeckt war. Damit konnte man natürlich außer ein paar so genannten „Grüne Spinner“ keine Investoren für das geplante Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien hinterm Ofen hervorlocken. Erst als die Rot/Grüne Regierung das EEG einführte und mit den Vergütungen eine Rendite zu erwarten war nahm das Interesse zu. Es ist doch ein ganz normaler Prozess, wenn der Gesetzgeber Maßnahmen, die in eine bestimmte Richtung gehen sollen mit finanziellen Anreizen steuert. Wir hätten z.B. noch keine Autos mit Kat, wenn man sich nur auf Ideallisten verlassen würde. Ich halte es für zu kurz gedacht wenn jemand z. B. seinem Nachbar vorhält, dass er auf seine Kosten mit einer PV Anlage Geld verdient. Ein mir bekannter Flugkapitän, begründete während der 17 Pfennig Vergütungsphase, den Bau einer größeren PV Anlage auf seinem Dach mit der Tatsache, dass er für die von ihm beruflich ausgehende Umweltbelastung einen Ausgleich schaffen wolle.
Übrigens die Kampagnen gegen PV wie zu letzt von „Plus Minus“ ausgestrahlt wurden, sind meistens Inszenierungen der konventionellen Stromwirtschaft und deren Hausjournalisten gegen die lästige Konkurrenz der erneuerbaren Energien. Meine diesbezüglichen Beobachtungen reichen bis in die späten Neunziger Jahre. Damals erschien in der Zeitschrift der Vereinten Deutschen Elektrizitätswerken VDEW ein Artikel von einem gewissen Thyge Weller, mit der Überschrift „Abwehraspekte grüner Angebote“ dass für sich spricht. Nachzulesen über GOOGLE bei Thyge Weller oder einfacher über GOOGLE bei SfV Zusammenstellung von Nachrichten und Kommentare aus der Energiewirtschaft. |
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velo
Öfters hier

Angemeldet: 14.06.2008
Beiträge: 10
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Verfasst am:
26.06.2008, 23:44 |
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Und mein Senf zum Thema!
Um die Energieversorgung muss sich jeder Staat kümmern. Die Fossilen Energiereserven sind wohl endlich. Sicherlich reichen diese durch die Kohle noch sehr lange aus. Ob dies aber der Goldene Weg ist Strom aus Kohle zu Produzieren ist fragt sich wohl keiner mehr. Das der Aufbau von Energieversorgungssytemen durch Versorger nicht ohne Gewinne erstellt werden dürfte sollte auch jedem klar sein. Somit habe ich auch keinesfalls ein schlechtes Gewissen eine PV-Anlage mit maximaler Gewinnerzielung auf meine Dachflächen zu schrauben. Ich sehe das eher so, das ich was für unsere Wirtschaft leiste. Diese dürfte in wenigen Jahren einen Wirtschaftlichen Vorteil durch die von uns Installierten PV-Anlagen haben, da es nur noch wenige Jahre sein dürften bis Strom aus PV-Systemen günstiger als Konventionell erzeugter Strom sein wird. Genau wenn dieser Zeitpunkt eintritt ist die Regenerative Energie ein Wirtschaftlicher Vorteil, den Länder die zu spät reagiert haben nur sehr langsam, wenn überhaupt, wieder aufholen können.
Zu Importen aus China Asien... kann man sich doch nur eine Frage stellen!
Was Importieren wir wohl lieber? Strom, Kohle, Öl, Gas, Uran oder doch lieber PV-Module? Der Weltmarkt ist nun mal vorhanden, und wird auch entsprechend genutzt. Und wer sagt eigentlich das alle Komponenten aus Übersee kommen?
Wenn jetzt noch jemand sagt das PV im Vergleich zu anderen Regenerativen Energien zu teuer ist, dem kann man ja wohl nur entgegnen, das er einem mal aufzeigen soll wie man sich nur mit Windenergie, oder nur mit Wasserkraft ... versorgen soll. Dies wird nur im Energiemix funktionieren.
Wenn jetzt noch jemand sagt er würde die PV-Anlage nur aus Profitgründen auf's Dach schrauben, stelle ich jetzt mal die Frage ob er sich aus Profitgründen, vorausgesetzt es würde gehen, auch ein Atomkraftwerk in den Keller setzten würde. Ich denke nicht. Ein gewisser grüner Gedanke ist da schon vorhanden, oder nicht?
Gruß
Michael |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1159
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
27.06.2008, 05:05 |
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| velo hat Folgendes geschrieben: |
| ...Die Fossilen Energiereserven sind wohl endlich. Sicherlich reichen diese durch die Kohle noch sehr lange aus... |
Sicherlich?
http://energiekrise.de/kohle/studie2007.html |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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gasch
Stammmitglied

Angemeldet: 29.04.2008
Beiträge: 73
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Verfasst am:
27.06.2008, 05:34 |
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Ist applied matirials in deutscher Hand?
| Zitat: |
Schöner Hinweis auf die Subventionen in China. Die fließen nämlich nach Deutschland. Da war doch mal was mit Exportweltmeister im Maschinenbau. Auch PV Fabriken laufen mit vielen Deutschen Maschinen.
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Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten
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Verfasst am:
27.06.2008, 12:28 |
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| Mickel hat Folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
Eigentlich müßte die Emmisionsrechte den PV-Einspeisern gehören, dafür die Einspeisevergütung etwas mindern, da würde jeder verstehen.
War sowie so ein Unding der Industrie diese zu schenken, ohne Gegenleistung !!!.
Welche Lobby saß da mal wieder am richtigem Hebel. |
Das sehe ich nicht so. Das EVU kauft Deinen teuren Ökostrom, deswegen können streichen sie die Zertifikate ein. Wäre dem nicht so, gäbe es eine zweifache Subventionierung der PV.
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..sehe ich nicht so, meinen teuren Ökostrom verkaufe ich selbst, bin also Produzent, folglich gehören die Zertifikate mir. Das EVU leitet meinen produzierten Strom nur weiter, tritt allenfalls als Großhändler meines Produkts auf. Ähnlich wie ein Gemüsehändler.
Gruß Helios |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
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PatrickK
Stammmitglied

Angemeldet: 11.03.2008
Beiträge: 94
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Verfasst am:
27.06.2008, 21:08 |
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Jetzt muss ich mich mal wieder zum dem Thema äußern weil ich die Folge auch gesehen habe. Grundlegend ist es doch richtig.
Das Problem ist bei PV aber einfach, dass die Subventionen zu hoch sind und mittlerweile unkontrolliert fließen.
Der CO2 Zertifikate Handel trägt sein übriges bei. Und es ist durchaus etwas daran zu sagen wir sparen vielleicht CO2 ein, aber woanders wird es doch wieder produziert. Sei es durch den Zertifikat Handel oder durch Länder, welche nicht an diesem Handel teilnehmen.
Und das traurige ist einfach, dass die Allgemeinheit die Kosten für diesen Mist tragen müssen.
Es gehört irgendwie auch etwas Egoismus dazu eine PV Anlage zu betreiben aus dieser Sicht.
Und die Subventionen hätten an vielen Stellen wesentlich besser investiert werden können dort wurde ja schon einiges genannt. Man sollte erstmal di Energieverschwendung einstellen oder reduzieren und nicht an der Erzeugung ansetzen. Dort bleibt uns solange Uran bezahlbar bleibt nur die Kernenergie. |
_________________ Seit 21.05.2008 9,25 kWp 43xSW215 mit Kostal Pico 10.1 |
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eggis
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 1388
Wohnort: bei Lübeck
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Verfasst am:
27.06.2008, 21:27 |
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Elektro und Umwelt
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 944
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
27.06.2008, 21:30 |
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Bevor immer wieder die selbe Leier bezgl. Subventionen für PV abgezogen wird, würde ich empfehlen sich vorher einmal mit den bisherigen und nach wie vor gezahlten Subventionen für Atomstrom zu beschäftigen.
Es erstaunt mich immer wieder, dass sich daran offenbar niemand stört...
Gruß E&U |
_________________ 8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4990
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
27.06.2008, 21:48 |
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| Elektro und Umwelt hat Folgendes geschrieben: |
Bevor immer wieder die selbe Leier bezgl. Subventionen für PV abgezogen wird, würde ich empfehlen sich vorher einmal mit den bisherigen und nach wie vor gezahlten Subventionen für Atomstrom zu beschäftigen.
Es erstaunt mich immer wieder, dass sich daran offenbar niemand stört... |
Hat sich eigentlich schonmal einer Gedanken darüber gemacht, das wir erst seit 4 Jahren die Photovoltaik finanziell unterstützen und was wir in dieser kurzen Zeit alles geschafft haben? Also ich muß für mich persönlich sagen, daß ich da ziemlich stolz drauf bin. Wenn ich mir da die Subventionierung im Hausbau, Industriestandorterschließung, Atomkraft, Landwirtschaft und was weiß ich noch ansehe, dann war es einer der vernünftigsten Entscheidungen der Regierung das EEG zu beschließen. Jeder kann recht einfach sehen wo das Geld herkommt und was es bewirkt. Was wollen wir also mehr? Möchte nicht wissen wieviel Milliarden Euro in irgendwelchen Bauruinen, Forschungslabors und auf dem Acker verschwendet wurden. Aber das ist ja egal.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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ReinholdK
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 379
Wohnort: 93345 Niederbayern
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Verfasst am:
27.06.2008, 23:31 |
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Hallo,
wie ein öffentlich rechtlicher Sender solchen Unsinn verbreiten kann ist mir wirklich Schleierhaft.
Da stecken womöglich wieder die Energiekonzernen mit Ihrer Lobbyarbeit dahinter. Anders ist mir ein solcher Beitrag, mit vielen Unwahrheiten, einfach unerklärlich. |
_________________ 11,84 KWp Ausrichtung 250 ° West Neigung 42°
64 x Aleo 185
4x Fronius IG 30
Selbst aufgebaut
2005: 907 kWh/kWp 2006: 963 kWh/kWp 2007: 980 kWh/kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=576 |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1159
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
28.06.2008, 00:39 |
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| PatrickK hat Folgendes geschrieben: |
Das Problem ist bei PV aber einfach, dass die Subventionen zu hoch sind und mittlerweile unkontrolliert fließen.
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was wäre in Deinen Augen eine angemessene "Subvention" und wie soll man sie kontrollieren? Bitte mit Begründung.
| Zitat: |
| Der CO2 Zertifikate Handel trägt sein übriges bei. Und es ist durchaus etwas daran zu sagen wir sparen vielleicht CO2 ein, aber woanders wird es doch wieder produziert. Sei es durch den Zertifikat Handel |
das kann ja nicht sein, weil die Gesmatmenge begrenzt ist und dann nach und nach verrringert wird. Das ist ja der ganze Trick dahinter...
| Zitat: |
| oder durch Länder, welche nicht an diesem Handel teilnehmen. |
Deshalb wird die Lösung heißen müssen, langfrsitig auch ALLE Ländern mit einzubeziehen, dazu muss man aber mal anfangen.
Wer früher anfängt hat später Wettbewerbsvorteile.
(ähnlich ist es ja heute schon bei der Energieeffizienz)
Am Rande noch meine Meinung: Das mit dem Klimawandel hat die Welt verpeilt, jetzt ist es zu spät. Was wir noch tun können (und sollen) ist Schadensbegrenzung, zum einen durch Reduktion (wir sind derzeit vermutlich der 6. größte Treibhausgasemittent der Welt, wir spielen also sehr wohl eine bedeutende Rolle in diesem Spiel), zum anderen aber auch durch Adaption.
Bewässerungssysteme, Hochwasserschutz, Katastrophenschutz (Stürme), Vorbereitung auf Krankenheiten- und Seuchenausbreitung (Malaria), veränderung der Forststruktur im Osten und Nordosten (Trockenresistenz, Waldbrandschutz), Klimatisierung, Abbau des Wintertourismus in den Alpne, Ausbau des Sommertourismus an den norddeutschen Küsten, usw, usf...
Langfrsitig wird das richtig teuer werden, aber wenn wirs nicht tun gehen wir wirtschaftlich schlichtweg drauf (wenn uns nicht vorher die Resourcebknappheit schon den Garaus macht).
Und es braucht wirklich keiner sagen wir wären nicht gewarnt geworden.
| Zitat: |
Und das traurige ist einfach, dass die Allgemeinheit die Kosten für diesen Mist tragen müssen. |
Das wird alles noch viel, viel, viel teurer werden.
Sowohl die Energieverklnappung als auch die Schäden durch die Klimaerwärmung. Ersteres beginnt gerade, zu letzterem ist noch ne Weile hin. Mit guter Adaption kann Deutschland angeblich mit +2°C im Schnitt noch ganz gut klar kommen, danach ist es angeblich überwiegend Katastrophenmanagement.
| Zitat: |
| Es gehört irgendwie auch etwas Egoismus dazu eine PV Anlage zu betreiben aus dieser Sicht. |
Ja. Man bekommt Geld und liefert Strom. Zu teuren Strom.
Aber wenn man schon die PV Betreiber auf die böse Geldgier Bank schiebt, was ist denn mit den Leuten, die ihr Geld neuerdings in Rohstoffe, Nahrung und Öl anlegen, weils ne saftige Rendite bringt.
Deren Geld Gewinn ist tatsächlich reiner Raub von anderen, das wächst ja nicht aus dem nix.
Im Grunde genommen tötet jeder hier, der auf steiegnde Nahrungsmittelpreise spekuliert wissentlich Menschen, davor braucht man die Augen nicht verschließen.
Und jeder einzelne US$, den der Rohölpreis steigt und der mit Ölpreissekulation von irgendjemandem gewonnen wird kostet uns alle in Deutschland derzeit ca. ne halbe Milliarde € im Jahr. (ich hoffe, ich habs jetzt richtig überschlagen).
Wenn also am jetzigen Preis sagen wir einfach mal 20$ Spekulation drin sein sollten (wieviel es sind weiß wohl keiner) dann sind das 10 Mrd € pro Jahr die in die Tacshen derjenigen fließen, die damit spekulieren (also idR die Wohlhabenden).
Ohne irgendeine Gegenleistung.
Mit dem allergrößten Vergnügen würde ich diese (mal ins Blaue behaupteten) 10 Mrd € in PV Anlagen stecken, das sind deutsche Arbeitsplätze, deutsche Löhne und es ist 20-25 Jahre lang Strom. (über den wir in ein paar Jahren wohl schon ziemlich froh sein werden)
| Zitat: |
Und die Subventionen hätten an vielen Stellen wesentlich besser investiert werden können dort wurde ja schon einiges genannt. Man sollte erstmal di Energieverschwendung einstellen oder reduzieren und nicht an der Erzeugung ansetzen.
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wird versucht mit zahllosen Programmen und Fördermitteln.
Die Resonanz ist viel zu gering, dazu sind die Energiepreise immer noch zu niedrig.
| Zitat: |
| Dort bleibt uns solange Uran bezahlbar bleibt nur die Kernenergie. |
Also noch 5 Jahre.
Oder vielleicht doch noch 10 Jahre?
Die russischen Lager sind bald leer, dann werden neue Liefervberträge ausgehandelt werden müssen. Schau mer mal, ob die seit Jahren 1/3 fehlende Produktionskapazität über nach aus dem Boden wächst, um wenigstens den aktuellen Bedarf zu decken.
Der Spotmarktpreis von U3O8 ist ja letztes Jahr schon mal explodiert (da sind die anderen Energiepreisansteige ein Witz dagegen), jetzt hat sichs wieder etwas beruhigt.
Wird sicherlich spannend.
Ansonsten hab ich gestern was gelesen vom Salzstock ASSE einem Versuchs(!?)lager für radiaktiven Müll. Dort läuft wohl so einiges schief, 3-4 Mrd € wäre so der Kostenvoranschlag für das wieder rausholen des Mülls (dann ist er natürlich immer noch - oder soll man sagen schon wieder? -da).
Also real dann wohl eher 10 Mrd. €, man kennt ja soclhe Kostenprognosen.
Für ein kleines Versuchs(!) lager.
Alle sonstigen Arguemnet mal außen vor. _Ich_ möchte den wahren Preis von Atomstrom aus (fiktiven) neuen Reaktoren in absehbarer Zukunft bitteschön nicht bezahlen müssen.
http://energiekrise.de/uran/docs2006/REO-Uranium_5-12-2006.pdf |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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