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opa1956
Neu hier

Angemeldet: 23.06.2008
Beiträge: 2
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Verfasst am:
23.06.2008, 21:31 |
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier und benötige gleich mal Eure Hilfe, da mir bei der Errichtung einer Anlage von der Stadt Steine in Weg gelegt werden.
Da das Haus angeblich unter Denkmalschutz steht und in die Stadtmauer gebaut ist.
Bei dem Objekt handelt es sich um ein älteres Bauernhaus, mit voller Südausrichtung +/- 10 Grad und eine Dachneigung von ca. 45 Grad. Die Dachfläche beträgt ca. 15x10m.
Die Stadt behauptet so im Stadtkern darf so eine Anlage nicht montiert werden. Ist diese aussage rechtens? So was ist doch eindeutig ein Nachteil Bild hin oder her.
Gibt’s hier Urteile?  |
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Verfasst am:
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neuharlingerstrom
Vielschreiber

Info: Betreiber
Angemeldet: 17.04.2008
Beiträge: 196
Wohnort: 26427 Neuharlingersiel/Ostfriesland
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Verfasst am:
23.06.2008, 21:49 |
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jodl
Vielschreiber

Angemeldet: 02.07.2007
Beiträge: 236
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Verfasst am:
24.06.2008, 07:00 |
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hallo opa1956,
für die ablehnende Haltung deiner Stadt kann es verschiedene Gründe geben
dein Haus ist ein Einzeldenkmal (dann ist es in eine Denkmalliste eingetragen)
oder es steht in einem Gebiet, das unter Ensembleschutz steht, z. B. historische Innenstadt, Stadtteil (dann ist dieses Ensemble in der Liste aufgeführt)
oder es steht überhauptnicht unter Denkmalschutz aber im Geltungsbereich einer kommunalen Gestaltungssatzung
in allen drei Fällen kann die zuständige Verwaltung bei geplanten Veränderungen am Gebäude,
und dazu gehört auch die Installation einer PV-Anlage, mitreden oder verbieten
--> Mal beim Bauamt nachfragen was hier überhaupt vorliegt
und ob es die Möglichkeit zu einem Kompromiss gibt,
z. B. eine dachintegrierte Anlage
Wenn die nicht mit sich reden lassen, hast du meiner Meinung nach schlechte Chancen. |
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lcmbt
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.07.2007
Beiträge: 394
Wohnort: Hessen
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Verfasst am:
24.06.2008, 07:21 |
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Hallo,
wenn dein Haus wirklich in die Stadtmauer gebaut ist hast du wahrscheinlich wirklich schlechte Karten.
Mein Tipp kauf dir die letzte Zeitschrift "Photovoltaik" da ist ein Bericht über PV und Denkmalschutz drin.
Mach ein Vorort Termin mit der Denkmalbehörde und sucht gemeinsam nach Lösungen.
Gruss Martin
PS wohne auch in einem Kulturdenkmal |
_________________ Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
jeder denkt er hätte genug davon!
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2065&plant=1776 |
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Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München
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Verfasst am:
24.06.2008, 07:36 |
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Hallo Opa,
Denkmalschutz und Solaranlagen sind ein sensibles Thema. Will man etwas erreichen ist der Verhandlungsweg mit der unteren Denkmalschutzbehörde (untere Baubehörde) ggf. Landesdenkmalamt erst einmal der aussichtsreichste. Vor Gericht ist es eine Abwägungssache, ein Urteil für als auch gegen die PV ist immer möglich. Die Behörde legt vor allem Wert auf gute Integration der Solaranlage in das Gebäude / Esemble, sprich meistens so das die Anlage nicht mehr als solche auf den ersten Blick zu erkennen ist oder von der Straße nicht einsehbar ist. Es gibt viele gebaute Beispiele von denkmalgeschutzen Gebäuden mit Solaranlagen. Sieh dir mal ein paar Beispiele an und hol dir ein paar Ideen. Anbieter für gebäudeintegrierte Anlagen sind z.B. Systaic, Solifer (Solarthermie, aber schöne Projekte), Schüco, Scheuten, Biohaus, Schott, etc.
Hier wirst du auch fündig.
Hier findet sich eine Dissertation zum Thema, wenn du dich einlesen willst.
Bedenken solltest du das integrierte Lösungen erst einmal mehr Planungsuafwand erfordern und teuerer sind als der Standard. Bist du auf eine Geldanlage mit maximaler Rendite aus, kannst du das Projekt PV aufgeben.
Sonnige Grüße
Alex |
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opa1956
Neu hier

Angemeldet: 23.06.2008
Beiträge: 2
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Verfasst am:
24.06.2008, 17:57 |
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Wollte die Flächer vermieten |
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FürDieZukunft
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
24.06.2008, 18:04 |
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| Alexander Haelbich hat Folgendes geschrieben: |
...Anbieter für gebäudeintegrierte Anlagen sind z.B. Systaic, Solifer (Solarthermie, aber schöne Projekte), Schüco, Scheuten, Biohaus, Schott, etc.
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Problem: ein gebäudeintegriete PV-Anlage ist kein bewegliches Wirtschaftsgut.
Die Abschreibung wird dann anders geregelt (weiss jetzt nicht wo es steht).
Glaube es sind länger als 20 Jahre.
Am besten mal die Suchfunktion verwenden. |
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