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 Insellösung für Gartenhäuschen Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 22.04.2006, 21:09 Nach oben

Hallo

Ich habe da einige offene Fragen zu meiner geplanten Lösung.

Ich möchte für mein nicht ans Stromnetz angeschlossenes Gartenhäuschen/ Garten eine kleine Anlage aufbauen. Es geht mir nicht um rentabilität eher um den Spass daran. Ich möchte automatisch mittels einer kleinen Pumpe meinen kleinen Garten aus dem Wasser Speicher wässern und vieleicht wenn noch ein bischen Power über ist, eine Lampe/Radio betreiben. Also nichts Wattstarkes.

Nun habe ich ein Angebot für 2 Module von Dunasolar DS-40 F (ca. 200€)
Was ich nicht so ganz verstehe sind die Angaben aus denen ich schliesse das sie völlig ungeeignet für mich sind, da ich mittels eines Ladereglers einen/mehrere Akku(s) speisen möchte.

Angegebene Daten des Moduls:

Nennleistung 40 Watt
Max. Spannung 800 V
Länge 1245 mm
Breite 635 mm
Höhe 7 mm
Höhe mit Anschlußdose 38 mm
Kurzschlußstrom 1,15 A
MPP-Spannung 44,8 V
MPP-Strom 0,9 A
Gewicht 13,2 kg

Was bedeutet MMP-Spannung.
Wie habe ich das mit der Max Spannung zu verstehen. Sind das Spannungsspitzen?

Wäre euch dankbar für Antworten

Viele Grüsse TK
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Verfasst am: Nach oben

Eberhard
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 1907
Wohnort: D 95233 Helmbrechts

BeitragVerfasst am: 22.04.2006, 21:16 Nach oben

Hallo Max
Mpp Spannung bedeutet die normale Arbeitsspannung des Moduls
Max Spannung bedeutet dass nicht mehr Module in Reihe geschaltet werden dürfen dass 800V überschritten werden. Hoffe konnte damit helfen.

Mit sonnigem Gruß Eberhard
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 22.04.2006, 22:47 Nach oben

Hallo
Danke für die schnelle Antwort.
Ich schliesse daraus das ich diese module Verwenden kann, wenn ich einen DC/DC Konverter für 12 V und ein Laderegler oder ein mmp Laderegler verwende.

Gruß TK
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1183
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 23.04.2006, 01:11 Nach oben

Max888 hat Folgendes geschrieben:
Hallo
Danke für die schnelle Antwort.
Ich schliesse daraus das ich diese module Verwenden kann, wenn ich einen DC/DC Konverter für 12 V und ein Laderegler oder ein mmp Laderegler verwende.

Gruß TK


Für das Laden von 12V Akkus werden Module mit 36 (kristalinen) Zellen in Serie verwendet, alles andere ist Blödsinn.

Meiner Meinung nach sind die Module sehr schlecht für den gewünschten Zweck geeignet.

Rechne Dir mal aus, wieviele Wh Du am Tag braucht und in welchen Monaten und DANN kann man das ganze auch vernüftig planen.

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Luke
Forumsinventar
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Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 1866

BeitragVerfasst am: 23.04.2006, 08:13 Nach oben

...Pitcher Plant hat völlig recht Exclamation

...wesentlich besser geeignet wäre z.B. das RWE Schott Modul ASE-50-ETF/17....
....weniger Spannung (17V), höherer Strom (2,65A)...und sogar etwas mehr Leistung (45W)...
...gibt's auch mit 50Watt...

...Modulanzahl mußt Du in Abhängigkeit der gewünschten Akku-Kapazität
und Energie-Verfügbarkeit selbst bestimmen...

respectfully

Luke
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 23.04.2006, 11:27 Nach oben

Danke für eure Antworten.
Habe mir über Nacht natürlich Gedanken gemacht.
So in etwa sah meine Lösung auch aus, da erst mal die Spannung herunter zu transformieren ist blödsinn.
Werde mir eine andere Lösung suchen.

Gruß TK
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1183
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 23.04.2006, 12:45 Nach oben

Nun gut, da Du die Verbraucher nicht nennen willst, kann man nichts konkretes empfehlen.

Ganz allgemein würde ich Dir dazu raten, die PV-Leistung 30-50% überzudimensionieren. Auf mehrere Jahre gerechnet verursacht nämlich der Bleiakku die höchsten Kosten bei solchen Anlagen und man sollte solche Anlagen aus ökomischen wie auch ökologsichen Gründen daher so planen, dass der Akku möglichst lange lebt.

Am längsten halten Bleiakkus, wenn sie nie unter 50% entladen werden und ansonsten immer gut voll geladen sind. Das erreicht man eben mit einer überdimensionierten PV-Leistung.

Also lieber 200€ in mehr Modulleistung investieren und dafür dann jährlich 50€ bei den Akkukosten sparen.

Außerdem hat die überdimensionierte Anlage den Vorteil, dass man ggfls noch Reserven hat.

Den Eigenverbrauch des Ladereglers nicht vergessen, das macht bei kleinen Anlagen einiges aus, denn der läuft 24h am Tag, 365 Tage im Jahr! Auch beim Laderegeler nicht den allerbilligsten nehmen, der Akku (und somit der Geldbeutel) wird es einem danken.

mfg

PS: "maximale Spannung" gibt an, wieviel Spannung die Module in einem Strang vertragen, wieviele davon man also in Serie schalten darf.

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 18:11 Nach oben

Hallo
Habe mich jetzt entschlossen mir meine Anlage bzw das Solarmodul aus einzelnen Zolarzellen zusammenzubauen. Ich habe 40 Solarzellen 156x156mm mit 3,6W Leistung dafür vorgesehen. Nun weiss ich das 36 Zellen normalerweise zu einem Modul zusammengeschaltet werden.Nun meine Fagen.

- Sollte ich die Zellen nach Stromabgabe sortieren oder lohnt sich das nicht?
- Wie verhält sich das mit den Einzelzellen, die werden ja so angeordnet um die Spannungen zu Addieren. Wenn nun eine Zelle ein bischen weinger bringt "treibt" sie die anderen Zellen?
- Eine Diode wird normalerweise zwischen einzelnen Modulen geschaltet oder auch zwischen einzelnen Zellen?

Danke für eure Antworten. Gruß T.K.
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1183
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 20:56 Nach oben

Max888 hat Folgendes geschrieben:
Hallo
Habe mich jetzt entschlossen mir meine Anlage bzw das Solarmodul aus einzelnen Zolarzellen zusammenzubauen. Ich habe 40 Solarzellen 156x156mm mit 3,6W Leistung dafür vorgesehen. Nun weiss ich das 36 Zellen normalerweise zu einem Modul zusammengeschaltet werden.Nun meine Fagen.

- Sollte ich die Zellen nach Stromabgabe sortieren oder lohnt sich das nicht?
- Wie verhält sich das mit den Einzelzellen, die werden ja so angeordnet um die Spannungen zu Addieren. Wenn nun eine Zelle ein bischen weinger bringt "treibt" sie die anderen Zellen?
- Eine Diode wird normalerweise zwischen einzelnen Modulen geschaltet oder auch zwischen einzelnen Zellen?

Danke für eure Antworten. Gruß T.K.


1. Ich glaube nicht, dass Du ein Modul billiger bauen kannst als die Hersteller
2. ich glaube nicht, dass Du ein Midul auch nur ansatzweise so gut bauen kannst wie ein Hersteller
3. Beim Strom zählt der kleinste, der sich im MPP des Moduls einstellt (das ist eh nicht der kleinste von den Zellen, auch wenns gerne behauptet wird), sortieren bringt nichts, da eh alle Zellen in einer Reihe sind
4. Spannungen werden addiert. Nach dem Kommutativgesetz der Addition ist es völlig egal, in welcher Reihenfolge addiert wird (Mathe ~ 3. Klasse). 3+5+4+1+2 = 1+2+3+4+5
5. Bypass Dioden brauchst Du, damit bei Teilverschattungen zum einen nicht die Leistung extrem absinkt und zum zweiten keine Hotspots durch Rückspeisung verschatteter Zellen entstehen, welche zur Zerstörung des Moduls führen können.

6. Lass es bleiben.

Rechne Dir den benötigten Badarf in Wh pro Woche aus (Selbstentladung, Ladefaktor und Laderegeler nicht vergessen!), dimensioniere für die gewünschten Betriebsmonate dementsprechend die Batterie, multipliziere mit 2 und runde auf (bei Bleiakkus), dimensioniere das passende Modul dazu und addiere mindestens 30%, nimm nicht den allerbilligsten Scheiss (das allerbeste muss es auch nicht sein), nimm einen vernüftigen Bleiakku, der auf Entladung bis 80% ausgelegt ist und eine vernüftige Zyklenzahl (bei dieser Entladetiefe!) ausgelegt ist, also KEINE Autobatterie, verkable das Zeug richtig, nimm einen I-U Lader, überwache das bisweilen mittels billigem Multimeter und das ganze wird alles prima laufen und nach ein paar Jahren musst Du halt mal den Akku wechseln.

Bastle wild drauf los ohne Ahnung und es wird nichst vernüftiges dabei raus kommen.

Also:

1. Schritt: Ermittle Deinen Bedarf bzw kaufe entsprechend energiesparende Geräte.

_Danach_ gehts weiter.

Lass die Finger vom Zusammenbauen von Modulen.

Wenn es möglichst billig werden soll, kauf einen guten und ausreichend großen Blei-Akku und lade den stets zuhause mit nem passenden Ladegerät am Stromnetz.

(LiIonen oder NiMH wäre zwar besser, weil die leichter sind und auch viel tiefer und öfters entladen werden dürfen, aber ich will Dir beim besten willen nicht dazu raten, mit Zellen in dieser Größenordnung zu basteln, das kann richtig gefährlich werden, wenn man nicht weiß, was man tut. Ein thermal runaway eines 1 kWh LiIonen Akkus ist eine kleine Napalm Bombe, bildlich gesprochen)

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 07:52 Nach oben

Hallo cephalotus

Ich kann deine Meinung verstehen.

Zu 1. Die einzigen was noch an Kosten für das Modul dazukommt ist die Verglasung. Alles andere wie Rahmen, Verdrahtung hab ich eh zur Verfügung. Meine Zellen habe ich für kapp 180€ bekommen. Rechnet man das Glas noch dazu wirds sicher nicht so teuer wie ein richtiges. (~800€).

Zu2. Das ich das Panel sicherlich nicht in einer Qualität eines guten Herstellers bauen kann ist richtig. Aber ich denke das ich eine akzeptable Qualität fertigen kann.

Zu3. OK

Zu4. Wollte nur nochmal sichergehen Smile

Zu5. Ich entnehme deinem Text das es doch sinnvoll wäre wenn man einzelne Zellen durch Bypass Dioden schützt nicht nur ein ganzes Modul.
-- Wie machen das die Hersteller?

Zu6. Neeee, jetzt bin ich schon drann.Es geht es ja auch ein bischen um das selberbauen.

- Den Bedarf werde ich der gelieferten Leistung anpassen. Hab es bisher ja auch ohne Strom geschafft. Muss jetzt eben von der Modulseite her weiterrechenen.

LiIonen oder NiMH daran hab ich gar nicht gedacht denn diese Akkutypen sind erstens nur mit dem richtigen Ladegerät ladbar (zumindest LiIO). Dann rechnet sich das gar nicht da ich auf Gewicht ja nicht achten muss und die Preislich sehr von Blei-Akkus abweichen.

Falls von eurer Seite Interesse besteht würde ich euch gerne auf dem Laufenden halten. Vieleicht auch mal mit einem Bild wenn das Modul fertig ist.

Ansonsten vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß Thomas

P.S. Achja wie kommst du denn auf die Gradzahlen bei dir (E: 12,3° N: 47,7°) ich dachte das geht nur bis 60° Winkelminuten. Bitte um korrektur wenn ich da was verpeilt habe Smile
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1183
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 10:40 Nach oben

0,7° sind 42' und nicht 70'.

Viel Spaß, halte uns auf dem Laufenden...

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 10:55 Nach oben

achso denn ich wollte mir deine PV anlage mal mit dem Satelit ansehen :=)
Max888
Öfters hier
Öfters hier



Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 05.05.2006, 17:19 Nach oben

Endlich sind meine Zellen gekommen.
40 an der Zahl. 156mm x 156mm Smile
Wenn nun auch mein Kupferflachband da ist gehts ans zusammenlöten. Bin mal gespannt wie sie sich löten lassen.

Foto der Zellen
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1183
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 05.05.2006, 19:43 Nach oben

Max888 hat Folgendes geschrieben:
Endlich sind meine Zellen gekommen.
40 an der Zahl. 156mm x 156mm Smile
Wenn nun auch mein Kupferflachband da ist gehts ans zusammenlöten. Bin mal gespannt wie sie sich löten lassen.

Foto der Zellen


Auf keinen Fall Druck ausüben, die Dinger sind spröde wie Glas. Aus den Erfahrungen meiner Bastelzeit würde ich Silberlot empfehlen, das normale Lötzinn hat damals nicht funktioniert...

Was haben denn diese 40 Zellen zusammen gekostet und wo kann man derzeit so etwas kaufen?

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Max888
Öfters hier
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Angemeldet: 22.04.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 06.05.2006, 12:57 Nach oben

Kostenfaktor 200€, bei ebay gabs jemand der solche verkaufte. Mal 30 mal 40. Hatte noch 3 Mitbewerber, sonst wärs wohl billiger geworden. Waren aber als neu eingetragen. Wenn man bei Conrad 100mm x 100mm kauft kosten sie 10€, da dachte ich bis 200 geht in Ordnung.
Ja sind wirklich super dünn und spröde.

Gruß T.K.
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