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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2167
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
23.06.2008, 20:41 |
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| mwanton hat Folgendes geschrieben: |
... eine Nachsteuerrendite (so die Prognosen alle eintreffen) nach IRR von 5,9% nicht besonders üppig ist obwohl in der Kalkulation bereits mit einer Inflationsrate von 2% p.a. und somit ebenfalls 2% p.a. steigenden Einspeiseerlösen kalkuliert worden ist. Sollte - wovon im Moment sicher nicht ausgegangen werden kann - Deflation kommen, würden die Einspeiseerlöse auch in die andere Richtung angepaßt.
die weichen Kosten der Anlage mit 13,32% relativ hoch und entsprechend die Substanz mit 86,68% aus meiner Sicht relativ niedrig ist.
das Fertigstellungsrisiko bis September 2008 relativ hoch ist (der tatsächliche Stand der Anlagen müßte auf jeden Fall vor Zeichnung geklärt werden).
die Struktur des Fonds ziemlich komplex ist und jeder innerhalb der Struktur hält die Hand auf.
Fazit für mich: Ich werde nicht investieren. |
Danke für die Stellungnahme, der ich mich inhaltlich voll anschließe. Insbesondere das Risiko der evtl. nicht rechtzeitigen Inbetriebnahme habe ich übersehen. Auch wenn alles planmäßig verläuft, gibt es kein ultimatives Muss zu zeichnen. Auf der anderen Seite habe ich schon deutlich schlechtere Angebote gesehen. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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Verfasst am:
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
24.06.2008, 07:15 |
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Auch ich schließe mich Euren Bewertungen an.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass es sehr viele aufgehaltene Hände gibt - und das führt dann am Ende dazu, dass die Rendite nicht so toll ist.
Die Geschichte mit der Inflationsanpassung ist natürlich interessant. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Vergütung mit den allgemeinen Lebenshaltungskosten erhöht. Aber der Initiator rechnet eben schon mit einer Inflationsanpassung.
Fazit: Wer nicht zeichnet, wird sich nicht ärgern. |
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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
24.06.2008, 21:33 |
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Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Meinungen. Auch ich werde nach meinem heutigen Telefonat mit meiner Bankberaterin nicht investieren, aus folgendem Grund:
Das Bauunternehmen, das die Anlagen baut, bzw. dessen deutsche Mutter, ist letzte Woche insolvent gegangen. Daraus folgt, dass die Investoren bei eventuell auftretenden Baumängeln in die Röhre schauen werden.
Ich habe aber ein anderes Investment vorgeschlagen bekommen, das ebenfalls in spanische Anlagen investiert. Ich melde mich wieder, wenn ich dieses Prospekt im Briefkasten habe... |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
25.06.2008, 12:03 |
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| MarkS80 hat Folgendes geschrieben: |
| Ich habe aber ein anderes Investment vorgeschlagen bekommen, das ebenfalls in spanische Anlagen investiert. Ich melde mich wieder, wenn ich dieses Prospekt im Briefkasten habe... |
Ich hatte mir auch schon gedacht, dass noch viele Beteiligungsangebote dieser Art folgen werden ... |
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hd311
Vielschreiber


Info: Berater
Angemeldet: 05.11.2006
Beiträge: 244
Wohnort: Fuerteventura
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Verfasst am:
27.06.2008, 15:10 |
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| mwanton hat Folgendes geschrieben: |
Habe mir inzwischen Dank Kollektor den Emissionsprospekt ansehen können und finde ich daß
eine Nachsteuerrendite (so die Prognosen alle eintreffen) nach IRR von 5,9% nicht besonders üppig ist obwohl in der Kalkulation bereits mit einer Inflationsrate von 2% p.a. und somit ebenfalls 2% p.a. steigenden Einspeiseerlösen kalkuliert worden ist. Sollte - wovon im Moment sicher nicht ausgegangen werden kann - Deflation kommen, würden die Einspeiseerlöse auch in die andere Richtung angepaßt.
die weichen Kosten der Anlage mit 13,32% relativ hoch und entsprechend die Substanz mit 86,68% aus meiner Sicht relativ niedrig ist.
das Fertigstellungsrisiko bis September 2008 relativ hoch ist (der tatsächliche Stand der Anlagen müßte auf jeden Fall vor Zeichnung geklärt werden).
die Struktur des Fonds ziemlich komplex ist und jeder innerhalb der Struktur hält die Hand auf.
Fazit für mich: Ich werde nicht investieren. |
hallo
ich beobachte schon seit längerem diverse investmenthäuser und ...
fast alle liegen bei über 7000,- zum teil noch disagio usw.
mein resümee:
wenn die anlage nach betriebskosten über 10 % besser 12 % bietet, wird es interessant.
damit fallen dann alle anbieter die entweder schon beim bau abzocken wollen oder sich durch betriebskosten "frisch machen" wollen,
automatisch vom hocker.
nur das schauen auf den kw preis bringt gar nichts - die rendite machts bzw. das vertrauen in die partner ist immens wichtig.
saludos
merke: je grösser das projekt - umso mehr wollen abkassieren |
_________________ mit sonnigen Grüssen aus Fuerte
Hermann
http://www.sonnenertrag.eu/suche.php?month=1&month1=12&year=2007&year1=2007&datenimport=alle&country=0&search=suchen
unsere kleinste = Nr. 1 |
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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
30.06.2008, 20:50 |
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So, hatte heute Post im Briefkasten. Ein Beteiligungsangebot des Unternehmens TauberSolar.
Beim ersten drüberlesen ist die Renditeerwartung genauso wie beim MPC Solarpark. Aber die steuerliche Ausgestaltung ist besser. Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Ausschüttungen steigen jährlich an.
Ansonsten hört sich alles ganz plausibel an. 3 MW- Anlage, Conergy Module + Sputnik WR, bereits am Netz. Der Standort ist nach dem Strahlungsgutachten besser als die MPC Anlagen. Mindestbeteiligung 15.000 EUR + 5% Agio. Relativ hohe Anschaffungskosten, aber niedrige Nebenkosten und lfd. Kosten (da wurde wohl was im Kaufpreis versteckt).
Leider kenne ich das Unternehmen nicht (hat laut den Angaben im Prospekt bereits 8 Fonds aufgelegt und dafür 2007 den Solarpreis von Eurosolar bekommen). Kann jemand dazu etwas sagen? |
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 567
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
30.06.2008, 21:10 |
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Hatte schon mehrere Angebote der TauberSolar auf dem Tisch, waren mir alle nicht rentabel genug da immer in der Größenordnung von 5-6% vor Steuern falls die Prognosen eintreffen. Da sind aus meiner Sicht quasi steuerfreie Schiffsfonds (wenn man denn geschlossene Fonds mag und beimischen will) die sinnvollere Variante.
Kürzlich hatte ich übrigens Gelegenheit, mit einem Emissionshaus direkt zu sprechen, die aktuell versuchen einen 2 MW Park in Ostfriesland an die Investoren zu bringen. Hatte mich für einen kleinen Anteil daran interessiert, aber auch bei diesem Projekt ist der Spaßfaktor für die Investoren bei einem kWp Preis von 4.480 € an einem Standort in Norddeutschland eher zu vernachlässigen.
Darauf angesprochen sagte der Repräsentant des Hauses, seine Anleger kämen aus der "grünen" Ecke und wären mit 5-6% vor Steuern zufrieden da der ökologische Aspekt des Investments im Vordergrund stünde.
Aus meiner Sicht bleibt es unter dem Strich dabei, daß bei solchen Beteiligungen für die Investoren eher die Reste übrig bleiben. |
_________________ Gruß mwanton
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3383
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3438 |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
03.07.2008, 06:41 |
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| MarkS80 hat Folgendes geschrieben: |
Beim ersten drüberlesen ist die Renditeerwartung genauso wie beim MPC Solarpark. Aber die steuerliche Ausgestaltung ist besser. Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Ausschüttungen steigen jährlich an.
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Hallo Mark,
ich weiß nicht, ob das wirklich besser ist mit den Einkünften aus Gewerbebetrieb. Wie wird das denn gehandhabt? Muss der Anleger in Spanien eine Einkommensteuererklärung abgeben?
Viele Grüße
Stevie |
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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
07.07.2008, 15:31 |
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Hola zusammen,
ich hatte heute morgen das Gespräch mit meiner Bankerin und habe mir das Ganze heute mittag nochmal durch den Kopf gehen lassen *bei Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterasse mit Blick auf meine eigene Anlage *
Ich werde mich an dem Projekt von Taubersolar beteiligen. Schlussendlich gaben diese sechs Punkte den Ausschlag:
1) Es wird wohl eines der wenigen für die Öffentlicheit verfügbaren Projekte sein, die noch unter den alten Bedingungen ans Netz gehen werden. Die Sache mit dem Inflationsausgleich ist einfach zu schön um wahr zu sein. Zumal die Inflationsrate in Spanien derzeit auf die 5% zusteuert und mE in Europa zumindest die nächsten paar Jahre über den prognostizierten 2% liegen wird. Der Zinseszinseffekt tut dann sein übriges...
2) Kompletter Rundum- Service. Ich brauche mich um absolut nichts zu kümmern. Das Einzige was steuerlich zu tun ist, ist in der Anlage GSE zu vermerken, dass ich beteiligt bin. Alles andere erledigt die Beteiligungsgesellschaft. (Es ist auch keine Steuererklärung in Spanien notwendig)
3) Die ganzen Weichkosten werden über das Agio abgedeckt. Ansonsten fliesst der komplette Betrag in das Projekt. *OK, die Anschaffungskosten der Anlage sind recht hoch, da verdient bestimmt noch der ein oder andere dran* Ich habe bisher noch nie erlebt, dass die Bank bei geschlossenen Fonds freiwillig darauf hinweist, wieviel Provision sie bekommt. Hier sind es 4,5%. Man munkelt ja, dass es bei Schiffsfonds bis zu 20% sein sollen...
4) Alle Ausschüttungen sind im Gegensatz zum MPC Modell komplett steuerfrei. Ab dem Jahr 2021 sind Gewinnanteile zu versteuern, bis dahin greift die Verlustverrechnung nach §15b. Insgesamt ist die Steuerbelastung aber verschwindend gering und liegt auf jeden Fall unter den 25% Abgeltungssteuer.
5) Mit der Beteiligung bekomme ich ein wenig Mischung ins Portfolio. Ich habe zwar schon eine kleine Anlage auf dem eigenen Dach, aber ich denke das Investment ist als Beimischung zu meinen Immo-, Schiff- und PE- Fonds ganz gut. Ausserdem gibt es kein Dollarrisiko *das macht v.a. Schiffsfonds derzeit für mich uninteressant*
6) Es gibt keine Partizipation Dritter an Mehrerlösen. Diese Gewinnteilungen, die in letzter Zeit ganz verstärkt in den Beteiligungsangeboten (vor allem bei Schiffen) praktiziert werden, finde ich nicht korrekt. Der Investor hat das komplette Risiko, dann soll er auch die Mehrerträge für sich verbuchen können.
Ja, jetzt bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig, als auf viel Sonne in Spanien zu hoffen und öfters mal dort Urlaub zu machen *muss ja schliesslich "meine" Anlage regelmässig besuchen...  |
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gutglck
Öfters hier

Angemeldet: 05.08.2006
Beiträge: 15
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Verfasst am:
07.07.2008, 19:57 |
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Hallo MarkS80
Wie günstig/teurer ist die Anlage von TauberSolar letztendlich?
Auf deren Internetseiten sind leider nur Vorabinfos:
3300 MWp für 26 Mio,
Das wären 7878 EUR/kWp
Was sagt der endgültige Prospekt dazu?
Ist die Anlage schon in Betrieb?
MfG gutglck |
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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
07.07.2008, 20:37 |
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Hallo guglck,
das kWp wird mit 7.650 EUR im Prospekt genannt. Das ist, wie ich schon geschrieben habe, recht hoch. Aber irgendwann musste ich mich entscheiden...
Die Anlage selbst ist am Netz und hat den scheinbar vorgeschriebenen Probebetrieb auch schon hinter sich. Kannst du auf der HP von Taubersolar nachlesen, bei "Aktuelles". |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
08.07.2008, 12:07 |
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Hallo zusammen,
wenn ich die 7.650 € durch 1,7 teile (die Einstrahlung in Spanien soll ja 70 % höher sein als in Deutschland), komme ich auf den glatten Betrag von 4.500 €. Die sind natürlich zu hoch.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass da noch jemand so gerechnet hat.
Viele Grüße
Stevie |
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Body 1
Neu hier

Info: Interessent
Angemeldet: 09.07.2008
Beiträge: 3
Wohnort: München
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Verfasst am:
09.07.2008, 08:57 |
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Finde es gut, dass mehr Solarbeteiligungsangebote auf den Markt kommen. Bei der derzeitigen Immobilienkrise wo man immer noch nicht weiss, wann endlich die letzten Auswirkungen vorbei sind, kann man sich auf so ein sicheres Investment in Solarenergie freuen.
Wundern tut mich nur das Angebot von MPC. Da wird von 312 % Ausschüttung gesprochen. Finde ich toll. Doch wenn man genauer hinsieht, ist das nach spanischer Steuer und nicht nach deutscher Steuer. D.h. da geht noch ganz schön was runter. Bin gespannt ob das jeder merkt, der gezeichnet hat und ansonsten sich mit Fondsprospekten nicht so auskennt oder das seinem Anlageberater überlässt. Scheint also eine PR-Massnahme zu sein.
Ansonsten finde ich den Einstandspreis hoch. Freilandanlagen gibt es derzeit in Spanien mit 6.000 €/kWp. Warum der Einkaufspreis hier so hoch ist, weiss ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist das angegebene (eher theorethische) Risiko und keine Deckelung dessen in Form einer Garantie des Initiators oder ähnliches. Was ist wenn die Anlagen nicht bis zum 28.09. ans Netz gehen. Welcher Tarif wird dann gezahlt ? Diesen hat die Regierung noch nicht festgelegt und die ganze Photovoltaikbranche wartet darauf. Wird also bald kommen. Wenn das nicht mehr die 45 Cent werden, sondern nur noch die 29 Cent die jetzt für Freilandanlagen im Gespräch sind, was dann ? Der Initiator kann natürlich auch nichts dafür, dass der Tarif noch nicht feststeht aber sie bieten eine Beteiligung an und sichern das Risiko aber nicht ab in Form einer Garantie, die sie begeben können. Es scheint zwar unwahrscheinlich, dass die Anlagen vor dem 29.09. nicht ans Netz gehen (vielleicht sind diese bereits am Netz??) aber das ist in Anbetracht der voraussichtlich sehr stark fallenden Vergütungen schon ein ziemliches (wenn auch wahrscheinlich eher thoerethisches) Risiko für den Anleger.
Zu den Modulen kann ich nichts sagen.
Fazit: Also mir scheint, hier war der (renommierte) Initiator unter Zugzwang im Vergleich zu den Wettbewerbern, jetzt auch einen Solarfonds anzubieten. Kann nur empfehlen, sich die Angebot genauestens anzuschauen. Die Professionalisierung in der Branchen schreitet voran und in absehbarer Zeit wird es auch hier Topangebote geben. Und Solar ist mir nun mal sicherer als Biogas, da der Rohstoff immer verfügbar sein wird und unentgeltlich ist. Man muss nur zusehen, dass die Anlagentechnik (Module und Wechselrichter) stimmen. So long... |
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FürDieZukunft
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1523
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
09.07.2008, 09:49 |
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| Body 1 hat Folgendes geschrieben: |
Finde es gut, dass mehr Solarbeteiligungsangebote auf den Markt kommen. Bei der derzeitigen Immobilienkrise wo man immer noch nicht weiss, wann endlich die letzten Auswirkungen vorbei sind, kann man sich auf so ein sicheres Investment in Solarenergie freuen.
... |
Wer sein Geld in fremde Hände gibt, sollte mehr als vorsichtig sein.
Es wird vieles schön gerechnet.
Der Gewinn liegt hier nicht beim Betrieb sondern beim Verkauf der Anlage.
Beim Verkauf hat man das Geld gleich zurück, als Betreiber muss man 20 Jahre Geduld haben.
Und manchmal wird der Gewinn des Investors sogar noch gedeckelt, weil Teile der Gewinne bei Mehrertrag an die technische Betriebsführung fließen, siehe unten, Link
Meistens geht es so aus:
Gut für die Umwelt, Schlecht als Geldanlage.
Meine Devise:
Kein eigenes Geld in fremde Hände.
(leider erst durch schlechte Erfahrungen aus Windkraftbeteiligungen gelernt)
| Body 1 hat Folgendes geschrieben: |
...Die Professionalisierung in der Branchen schreitet voran und in absehbarer Zeit wird es auch hier Topangebote geben.
... |
Selbst ein Dach suchen und eine PV-Anlage realisieren, das ist das beste TOP-Angebot.
siehe mal hier, habe zwei Beteiligungen verglichen.
In beiden Fällen bleibt der Gewinn bei den Investoren der Solarparks
http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?p=138311#138311 |
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Body 1
Neu hier

Info: Interessent
Angemeldet: 09.07.2008
Beiträge: 3
Wohnort: München
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Verfasst am:
09.07.2008, 10:24 |
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Hi FürdieZukunft,
na ja ganz so schwarz/weiss darf man das letztendlich nicht sehen. Gehe davon aus, dass die Initiatoren schon versuchen, gute Angebote zu kreieren, da sie sich sonst den eigenen Ast abschneiden, auf dem sie sitzen. Natürlich wollen sie etwas verdienen und da bleibt dann manchmal schon die eine oder andere Vorsicht auf der Strasse. Dieser Bereich der Photovoltaikinvestments ist ja gerade erst im Entstehen. Und so wird es auch wie in anderen Bereichen irgendwann gute und eher nicht so dolle Investments geben. Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Hier gibt es tausend Meinungen. Jeder hat einen andere. Der eine setzt nur auf Schiff, der andere erachtet dort die Stahlpreise, das Dollarproblem und die Spirtpreise für zu hoch und investiert lieber in Immobilien. Der anderer will aber keine Immobilien, da zu viele und unübersichtliche Angebote mittlerweile und keiner weiss, welche Kreise die Immobilienkrise in USA zieht (siehe deutsche Banken: Was macht eigentlich eine deutsche Staatsbank mit Ramschhypotheken ? Wusste bis dato auch keiner, dass die so vorsichtigen Deutschen, noch dazu der Statt so etwas machen !!?!). Schade, dass Du mit einem Windinvestment schlechte Erfahrungen gemacht hast. Aber warte mal ab evtl. verkehrt sich das bald wieder. Bei den vielen Unwetter und Stürmen, die wir jetzt mehr haben als früher....
Mir selbst gefällt halt Phótovoltaik in sonnenreichen Gegenden. Leider gibt es bisher nur wenig Investmentangebote. Liegt vielleicht daran, dass Deutschland und Spanien hier viel gemacht haben aber andere Länder erst nachziehen müssen (z.B. Italien oder Griechenland). Aber das kommmt alles noch. Ist nur eine Frage der Zeit, wenn man sich die ambitionierten Klimaschutzziele der Regierungen ansieht.
Gruß.... |
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