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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
21.06.2008, 15:45 |
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Hallo zusammen,
ich bin jetzt schon seit längerem auf der Suche nach einem Beteiligungsmodell, das in spanische PV- Anlagen investiert.
Diese Woche habe ich nun den Emissionsprospekt des MPC Solarpark per Mail bekommen und ich muss sagen, das hört sich recht gut an:
fast 10 MW Leistung, aufgeteilt in 4 Anlagen
gute Technik
312,6% prognostizierte Ausschüttungen über 25 Jahre
Kann jemand was zu diesem Beteiligungsmodell sagen? Ist das ein Investment wert? |
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Verfasst am:
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eggis
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 1654
Wohnort: bei Lübeck
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Verfasst am:
21.06.2008, 16:14 |
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Hallo MarkS80,
über die Technik der Anlagen für die dort Investoren gesucht werden, ist mir nichts bekannt. Über MPC habe ich dieses hier gefunden.
Quelle:www.fondsprofessionell.de
| Zitat: |
MPC Capital
Insgesamt verwaltetes Fondsvolumen: 7,6 Mrd. EUR
Aktiv in Österreich seit: 2000
Aktiv in Deutschland seit: 1994
Unternehmensprofil
Die Hamburger MPC Münchmeyer Petersen Capital AG ist Deutschlands größtes Emissionshaus. Mit 172 Mitarbeitern entwickelt und vertreibt MPC Capital in Deutschland, den Niederlanden und Österreich qualitativ hochwertige Kapitalanlageprodukte für private Anleger. Per 30. Juni 2004 haben rund 80.000 Kunden über 3,16 Mrd. Euro in 182 MPC Fonds investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 9,6 Mrd. Euro. Zu den Kerngeschäftsfeldern zählen geschlossene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen, geschlossene Lebensversicherungs- und Private Equity-Fonds. In allen Bereichen gehört das Emissionshaus zur Gruppe der Marktführer. Zusätzlich bietet MPC Capital auch Vermögensstrukturfonds sowie offene Investmentfonds an. |
Bei dem Investment handelt es sich um eine geschlossene Beteiligung. D.h. das Risiko trägt der Investor. Wenn aber die Technik die in den Projekten verwendet wurde OK ist, kann ein Investment eine lohnende Sache sein. Die Mindesteinlage beträgt 10000,-€, ein Besuch beim Steuer- oder Anlageberater wäre meiner Ansicht ratsam.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-
PS: Ich würde ebenfalls über ein Investment in diese Richtung nachdenken, wenn die Mittel dafür vorhanden wären. Doch leider finanziert meine Bank nur ca. 85 % an meinem eigenen PV Projekt. |
_________________ SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage auf Sonnenertrag.eu !!! |
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eggis
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 1654
Wohnort: bei Lübeck
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Verfasst am:
21.06.2008, 16:23 |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
22.06.2008, 11:38 |
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Hallo zusammen,
ich könnte mir auch vorstellen, dass diese Geschichte ziemlich interessant ist. Das Prospekt habe ich auch angefordert.
In steuerlicher Hinsicht soll es nach allem was man hört so sein, dass sich die 312 % auf die Ausschüttung nach spanischer Einkommensteuer beziehen. Ich wüsste gern mal, wie man das Thema spanische Einkommensteuer angehen will. Meines Wissens ist es so, dass man als Gesellschafter einer Personengesellschaft, die in Spanien aktiv ist, Einkünfte aus Gewerbebetrieb hat, die der spanischen Einkommensteuer unterliegen (aber dann nicht mehr der deutschen).
Viele Grüße
Stevie |
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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
22.06.2008, 15:10 |
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Vielleicht mal zunächst zur Technik:
Es kommen Module von Suntaics (China???), Solar-Fabrik, Kaco und Solon zum Einsatz, die WR sind von Kaco und Sputnik. Denke das ist soweit akzeptabel...
Das steuerliche Konzept habe ich so verstanden. Es werden über die Laufzeit Ausschüttungen von 312% des Beteiligungsbetrags getätigt. Diese Ausschüttungen unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Also bleiben nach Steuern 234 % übrig. Macht also einen Gewinn von 134% in 25 Jahren, d.h. 5,36% p.a. nach Steuern.
Was mir noch ein wenig Kopfzerbrechen macht. Derzeit ist erst eine Anlage am Netz, 3 sind noch im Bau. Was passiert, wenn die nicht bis Ende September am Netz sind, dann gilt ja die Einspeisevergütung nicht mehr???
Muss ich mir nochmal genauer anschauen und mit meiner Bankberaterin reden... |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
22.06.2008, 16:15 |
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| MarkS80 hat Folgendes geschrieben: |
Das steuerliche Konzept habe ich so verstanden. Es werden über die Laufzeit Ausschüttungen von 312% des Beteiligungsbetrags getätigt. Diese Ausschüttungen unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Also bleiben nach Steuern 234 % übrig. Macht also einen Gewinn von 134% in 25 Jahren, d.h. 5,36% p.a. nach Steuern.
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Hallo Mark,
kann sein, dass das so laufen soll. Wenn es aber um eine Beteiligung an einer GmbH & Co. KG geht, würde es m.E. nicht passen. Denn die Abgeltungssteuer gilt nicht für den Anteil am Gewinn einer GmbH & Co. KG. Das sind Einkünfte aus Gewerbebetrieb, keine Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Darf ich mal nachfragen, was dazu im Prospekt steht?
Viele Grüße
Stevie |
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 565
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
22.06.2008, 16:40 |
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| MarkS80 hat Folgendes geschrieben: |
| ... Das steuerliche Konzept habe ich so verstanden. Es werden über die Laufzeit Ausschüttungen von 312% des Beteiligungsbetrags getätigt. Diese Ausschüttungen unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Also bleiben nach Steuern 234 % übrig. Macht also einen Gewinn von 134% in 25 Jahren, d.h. 5,36% p.a. nach Steuern... |
Ohne den Emmissionsprospekt zu kennen, sind geschlossene Fonds mit Fondsvermögen im Ausland in der Regel so konzipiert, daß die Erträge nicht in Deutschland sondern im Ausland zu versteuern sind. Das ist auf Grund des in der Regel existierenden Doppelbesteuerungsabkommen zwischen vielen Ländern in der EU und auch den USA und Kanada wesentlich günstiger da dort in aller Regel zum einen Freibeträge gelten und zum anderen oft auch niedrigere Steuersätze.
In Deutschland fallen diese Einkünfte dann lediglich unter den Progressionsvorbehalt.
Mit der oben genannten Abgeltungssteuer hier in Deutschland hat das Ganze meines Wissens nicht das Geringste zu tun. |
_________________ Gruß mwanton
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3383
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3438 |
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MarkS80
Öfters hier

Angemeldet: 11.05.2008
Beiträge: 16
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Verfasst am:
22.06.2008, 18:16 |
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Hallo Stevie, hallo mwanton,
ja so kenne ich es auch von meinen Immofonds (Progressionsvorbehalt und Einkünfte aus Gewerbebetrieb).
Hier scheint es sich aber tatsächlich um Einkünfte aus Kapitalvermögen zu handeln. Auf S. 8 heisst es:
"Die Fondsgesellschaft wird in der Rechtsform einer deutschen
GmbH & Co. KG geführt. Die Anleger erzielen steuerpflichtige
Einkünfte aus Kapitalvermögen (Zinseinkünfte aus dem Gesellschafterdarlehen
sowie Dividenden) und unterliegen damit ab
1. Januar 2009 der Abgeltungssteuer."
Eigentlich wollte ich jetzt hier den Link zum Prospekt posten, aber der funktioniert nicht mehr. Gibt es in diesem Forum die Möglichkeit, diesen hochzuladen? Gespeichert habe ich ihn mir damals...
Gruß
Mark |
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 565
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
22.06.2008, 19:44 |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
22.06.2008, 22:52 |
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Nun, wenn man das so macht muss der Gesellschafter keine Einkommensteuererklärung bei dem spanischen Fiskus abgeben. Ein klarer Vorteil, denn auf so etwas hätte ich keine Lust.
Übrigens gibt es zu dem Thema eine neue Entscheidung des BFH aus dem letzten Jahr. Danach sind Zinsen aus Gesellschafterdarlehen abkommensrechtlich Einkünfte aus Kapitalvermögen. Bei rein nationalen Sachverhalten wären sie Einkünfte aus Gewerbebetrieb.
Viele Grüße
Stevie |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2162
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
22.06.2008, 22:53 |
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Ich habe den 160seitigen Prospekt mal überflogen.
+ MPC gilt als seriöses Emissionshaus
- Gesamtpreis ist mit 6867 €/KWp hoch selbst für übliche Beteiligungen in Spanien.
- dazu kommt noch das Agio, macht insgesamt ca 7150 €/KWp
- Zins für Fremdfinanzierung wird erst noch festgelegt
+ geplante Ausschüttungen schon in 2008 mit ca 8 %, ca 23 % nach 20 Jahren, insgesamt 312 %
* keine Angabe der Rendite nach internem Zinsfuß (Ausschüttungen am Schluss müssen abgezinst werden ).
* unübliches Modell mit Gesellschafterdarlehen
* Module für mich unbekannt ( muss nichts heißen )
- Laufzeit 25 Jahre. Gerade in Spanien hat man doch 35 Jahre garantierte Vergütung ( 80 % nach 25 Jahren )
- Ich kann bei den steigenden Einspeisevergütungen nicht erkennen welche Degradation zugrunde gelegt ist.
Kurzes Fazit: Sollten die Prospektdaten erfüllt werden, lohnt sich eine Beteiligung mehr als eigene PV-Projekte in Deutschland. Man kann schon mit PV-mäßig kleinen Beträgen einsteigen ( 10.500 € mit Agio )
Risiken sind vorhanden aber überschaubar. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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Sonnenstevie
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2008
Beiträge: 585
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Verfasst am:
22.06.2008, 23:19 |
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Was mich ja interessieren würde:
Gibt es irgendeine Verknüpfung zwischen den erzielten Erträgen bzw. der Einspeisevergütung und den Gesellschafterdarlehen? Oder ist der Zins des Gesellschafterdarlehens festgeschrieben?
M.E. bewirken die schon recht happigen Beträge pro kw/p, dass die Rendite trotz der deutlich höheren Leistung der Anlagen nicht in den Himmel wächst. Wenn ich mit 4.300 € pro kw/p rechne, ist die Anlage fast 60 % teurer als eine vergleichbare Anlage in Deutschland! Sowas muss erstmal reinkommen. Es werden auch Anlagen in Deutschland angeboten, bei denen der Preis pro kw/p bei 3.800 € liegt. M.E. ist es ziemlich schwer zu sehen, was dann noch für die von MPC angebotene Beteiligung spricht.
Was ich dann noch gerne wüsste: Um welchen Prozentsatz steigt denn die Einspeisevergütung in Spanien? Vielleicht ergibt sich daraus ein Vorteil. |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2162
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
22.06.2008, 23:54 |
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| Sonnenstevie hat Folgendes geschrieben: |
Was mich ja interessieren würde:
Gibt es irgendeine Verknüpfung zwischen den erzielten Erträgen bzw. der Einspeisevergütung und den Gesellschafterdarlehen? Oder ist der Zins des Gesellschafterdarlehens festgeschrieben?
M.E. bewirken die schon recht happigen Beträge pro kw/p, dass die Rendite trotz der deutlich höheren Leistung der Anlagen nicht in den Himmel wächst. Wenn ich mit 4.300 € pro kw/p rechne, ist die Anlage fast 60 % teurer als eine vergleichbare Anlage in Deutschland! Sowas muss erstmal reinkommen. Es werden auch Anlagen in Deutschland angeboten, bei denen der Preis pro kw/p bei 3.800 € liegt. M.E. ist es ziemlich schwer zu sehen, was dann noch für die von MPC angebotene Beteiligung spricht.
Was ich dann noch gerne wüsste: Um welchen Prozentsatz steigt denn die Einspeisevergütung in Spanien? Vielleicht ergibt sich daraus ein Vorteil. |
Die Einspeisevergütung wird jährlich neu festgesetzt und ist ein genauer Multiplikator des Stromreferenzpreises.
Die MPC-Anlage ist gehebelt und läuft 25 Jahre. Der Hebel zum Kapitalmarktzins ist in Spanien höher als in Deutschland, deshalb die höheren erwarteten Ausschüttungen. Werden die Prognosen nicht eingehalten, so geht der Hebel in die falsche Richtung. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 565
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
22.06.2008, 23:55 |
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| Sonnenstevie hat Folgendes geschrieben: |
| ...Was ich dann noch gerne wüsste: Um welchen Prozentsatz steigt denn die Einspeisevergütung in Spanien? Vielleicht ergibt sich daraus ein Vorteil... |
Meines Wissens ist die Vergütung in Spanien inflationsgekoppelt. Gerade dieser Tage eine spannende Geschichte.
Ansonsten war es bei allen mir bislang vorliegenden Angeboten für Anlagen in Spanien so, daß die Rendite der Anlagen (vor Inflation) eher mit teuren und / oder ertragsschwachen Anlagen in D mithalten konnte. Grund: In Spanien kostet das kWp immer noch um die 6000 €/kwp, hier gibt es Anlagen für deutlich unter 4000. Da ist in Bezug auf die Rendite selbst eine mehr als 50% höhere Einstrahlung gerade mal geeignet Pari zu schaffen, bei wesentlich höheren Risiko.
Bleibt wie gesagt die Inflation. |
_________________ Gruß mwanton
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3383
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3438 |
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 565
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
23.06.2008, 09:48 |
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Habe mir inzwischen Dank Kollektor den Emissionsprospekt ansehen können und finde ich daß
eine Nachsteuerrendite (so die Prognosen alle eintreffen) nach IRR von 5,9% nicht besonders üppig ist obwohl in der Kalkulation bereits mit einer Inflationsrate von 2% p.a. und somit ebenfalls 2% p.a. steigenden Einspeiseerlösen kalkuliert worden ist. Sollte - wovon im Moment sicher nicht ausgegangen werden kann - Deflation kommen, würden die Einspeiseerlöse auch in die andere Richtung angepaßt.
die weichen Kosten der Anlage mit 13,32% relativ hoch und entsprechend die Substanz mit 86,68% aus meiner Sicht relativ niedrig ist.
das Fertigstellungsrisiko bis September 2008 relativ hoch ist (der tatsächliche Stand der Anlagen müßte auf jeden Fall vor Zeichnung geklärt werden).
die Struktur des Fonds ziemlich komplex ist und jeder innerhalb der Struktur hält die Hand auf.
Fazit für mich: Ich werde nicht investieren. |
_________________ Gruß mwanton
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3383
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3438 |
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