| Autor |
|
soni
Neu hier

Angemeldet: 06.06.2008
Beiträge: 8
|
Verfasst am:
17.06.2008, 23:40 |
 |
Hi leute!
habe wieder mal paar fragen. auf was muss ich achten wenn ich ein wochendhaus mit solar betreiben will? darf ich zu xbeliebeigen modulen ein xbeliebige wechelrichter nehmen. was klar ist, ist der laderegler. und es gibt einige module die haben 210Wp 30V 7A. und 220Wp 48V 4,58A. was eignet sich besser für eine PVinselanlage? der verbrauch liegt um die 1KW.
|
|
|
|
 |
Google-Werbung
|
Verfasst am:
|
 |
|
|
 |
Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München
|
Verfasst am:
18.06.2008, 06:34 |
 |
Hallo soni,
willkommen im Forum.
Um dir Ratschläge geben zu können benötigen wir noch ein paar Daten:
-Welche Verbraucher werden angeschlossen (Motoren, Licht, etc. ), welche Leistung haben diese und deren Laufzeiten. Der Dreh- und Angelpunkt jeder Insellösung ist der Verbrauch (pro Tag), je genauer du deinen Verbrauch ermitteln kannst um so genauer kann man die Anlage auslegen.
- Standort des Wochenendhauses, Ausrichtung und Neigung der Montagefläche.
| Zitat: |
| habe wieder mal paar fragen. auf was muss ich achten wenn ich ein wochendhaus mit solar betreiben will? darf ich zu xbeliebeigen modulen ein xbeliebige wechelrichter nehmen. was klar ist, ist der laderegler. und es gibt einige module die haben 210Wp 30V 7A. und 220Wp 48V 4,58A. was eignet sich besser für eine PVinselanlage? der verbrauch liegt um die 1KW |
Allgemein solltest du nur Geräte mit der hochsten Effizienz (Energiesparlampen, LED, Geräte der Klasse A, bei Kühlgeräten der Klasse A++) betreiben, denn solar Erzeugter Strom ist teuer, wesentlich teurer als die Anschaffung energiesparender Geräte. Auf elektrische Wärmeerzeuger gleich welcher Art (Föhn, Warmwasserkocher, elektrischerr Boiler, Heizlüfter) solltest du verzichten, deren Anschlußleistungen sind extrem hoch und es gibt immer eine Möglichkeit Wärme preiswerter und Effektiver zu erzeugen als mit Solarstrom.
Die Module sollten der Systemspannung, welche dann auch der Laderegler, Akku und DC-Eingang des Wechselrichters hat entsprechen. Je nach angeschlossenen Verbrauchern und Strombedarf sind das üblicherweise 12V, 24V, 48V oder bei großen Systemen auch 60V. Die üblichen Module für Inselsysteme haben 12V bzw. 24V.
Wenn du ausschließlich Gleichstromgeräte betreibst ist der Wechselrichter verzichtbar, ansonsten muß es ein Inselwechselrichter sein. Ist empfindliche Elektronik angeschhlossen ist ein "inselfähiger" Sinuswechselrichter notwendig. Der Wechselrichter muß entsprechend der minimalen, maximalen- und Dauerlast ausgewählt werden.
Am wichtigsten ist ein abgestimmtes System in dem Verbraucher, Akku, Laderegler, Module und Wechselrichter zusammenpassen. Ohne nähere Angaben deinerseits lässt sich da nichts sagen.
Sonnige Grüße
Alex |
|
|
|
 |
soni
Neu hier

Angemeldet: 06.06.2008
Beiträge: 8
|
Verfasst am:
18.06.2008, 15:00 |
 |
Hi Alex und Danke.
ich habe mit einer solaranlagen rechner shon einiges ausgerechnet gehabt.
Laut dieser rechentabelle.
Systemspannung 230V
Leistung 1740Watt
Tagesenergiebedarf WE= 8000.00Wh
Tagesladungsbedarf QE= 34.78Ah
benötige Ladungsmenge QS= 38.65Ah
Akkukapazität QA= 69.57 Ah für die atonomietage.
Bei einer mittlere tägliche Globalstrahlung S= 6.02 kWh/(d*m²)
brauche ich 1481.48Wp an module.
Bin ich richtig???
Die module wollte ich auf dem dachterasse anbringen. lohnt sich hier überhaupt ein suntracker?
Was ich noch wissen wollte ist. nimmt man hierfür Module mit hohe Ampere oder hohe Volt.??? gibt 2 verschiedene variante. ODER???
Ist es schlimm wenn ich ein wechselrichter mit 3000Watt nehme aber brauche nur 2000W???? gibt es irgendwelche nachteile??
GRUß soni |
|
|
|
 |
Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München
|
Verfasst am:
18.06.2008, 18:56 |
 |
Hallo soni,
die Berechnung ist schwer nachzuvollziehen. Es scheint mir so, dass in deiner Rechnung die Gleichstromseite gar nicht betrachtet wurde, sondern direkt mit 230 V Wechselstrom die Akkus ausgelegt wurden? Sehr fraglich was da gerechnet wurde! Im zweiten Teil zur Berechnung der Generatorgröße wird es dann wieder realistischer, aber auch hier wurden Verluste (Akku und WR) einfach nicht beachtet!
Bei mir ergibt sich ein anderes Bild. Wenn ich mit 8000 Wh/d rechne (angenommen nur Betrieb am Wochenende und nur im Sommer, Standort in D, guter WR, zulässige Entladetiefe 50%, 2 Autonomietage, Systemspannung 24 V, ideale Standortbedingungen für die Module, kurze Kabelwege, keine besonderen Leistungsspitzen oder leistungsstarke Motoren) ergeben sich 1300 Ah Akkukapazität und ca. 2600 Wp Modulleistung. Also erheblich mehr als bei Deiner Rechnung. 24 V ist noch zu tief gegriffen bei der Anlagengröße, besser auf 48 V gehen.
Da kostet der Akku schon 3500 bis 4000 €, der Solargenerator ohne Montagematerial nochmals ca. 9000 €, dazu noch Laderegler, Wechselrichter, Montage- und Installationsmaterial und Arbeitsleistung.....Merkst du worauf ich hinaus will? Spar ein an Stromverbrauchern was geht, das ist auf jeden Fall preiswerter als alles mit Solarstrom versorgen zu wollen!
Alles was ich hier rechne beruht auf Vermutungen wie es bei dir aussehen könnte, wie es tatsächlich aussieht weist nur du.
| Zitat: |
| Die module wollte ich auf dem dachterasse anbringen. lohnt sich hier überhaupt ein suntracker? |
Thermohydraulisch nachgeführte Tracker sind interessant. Funktionieren ohne Regelung und sonstigem elektrischem Antrieb, steigern den Ertrag deutlich. Sprich der PV-Generator kann kleiner ausfallen.
| Zitat: |
| Was ich noch wissen wollte ist. nimmt man hierfür Module mit hohe Ampere oder hohe Volt.??? gibt 2 verschiedene variante. ODER??? |
Wie bereits erwähnt, die Modulspannung muß zur gewählten Systemspannung passen. Z.B. bei 12 V Systemspannung wird ein Modul mit ca. 15V bis 19V (unter Last) benötigt. Die Spannungsstufen sind 12V, 24V, 48V und 60V. Je größer dein Strombedarf ist um so höher wählt man die Spannung. Bei deinem sehr hohen Strombedarf sind 48V angebracht.
| Zitat: |
| Ist es schlimm wenn ich ein wechselrichter mit 3000Watt nehme aber brauche nur 2000W???? gibt es irgendwelche nachteile?? |
Das hat keine Nachteile für den Wechselrichter. Nachfragen ab welcher Mindestleistung der Wechselrichter anläuft, manche Geräte in dieser größenordnung erkennen kleine Verbraucher wie z.B. eine 7W Energiesparlampe nicht und starten dann nicht bis man etwas größeres zuschaltet. Überprüfe auch ob der Wechselrichter für eventuelle Lastspitzen z.B. anlaufen eines Motor geeignet ist (Motoren benötigen oftmals das vielfache an Leistung beim start als im Dauerbetrieb).
Schau nochmal über die Auslegung und rechne mit spitzem Bleistift nach, insbesondere auf der Verbrauchsseite ist sicherlich noch einiges zu machen.
Sonnige Grüße
Alex |
|
|
|
 |
|
|
|
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|