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Autor
kreidei
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Angemeldet: 17.06.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 15:14 Nach oben

Hallo,

Wie jeder weiss ist der Heizölpreis jetzt auf einem Punkt wo es nicht mehr lustig ist. Ich wohne in Tirol Österreich und zahle für meine 3000 ltr.
schon über 3000 Euro.

Meine Heizung kann ich auch mit einem Heizstab elektrisch heizen.
Darum bin ich beim überlegen mir eine Photovoltaik anlage anzuschaffen.

Muss nur 3 Wasserpumpen und den Heizstab betreiben. (Genau kVA wird mit der Elektriker ausrechnen.)

Nur meine Frage ich will eigentlich keine so große anlage um meinen Strom einzuspeisen in die öffentliche Leitung. Aber wie kann ich meinen Strom speicher das auch in der Nacht läuft uns so weiter ? Oder gibt es auch andere Möglichkeiten ?

Danke
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Verfasst am: Nach oben

Wolfgang Neumann
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 519
Wohnort: Vellmar

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 15:52 Nach oben

Hallo kreidei,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

PV-Anlagen für reinen Eigenbedarf ohne Einspeisung ins Netz gibt es z.B. von SMA Sunny Island: http://www.sma.de/de/produkte/insel-wechselrichter.html

Ob du da allerdings eine wirtschafltlice Lösung mit hinbekommst wage ich mal zu bezweifeln zumal die Akkutechnologie noch in den Kinderschuhen steckt, sehr teuer und noch anfällig ist.

Ich denke hier gibt es effektivere Möglichkeiten: Solarthermie die den Kessel aufheizt (große Speicher und am Besten Niedertemperaturheizung erforderlich), Wärmetauscher (verbrauchen allerdings auch viel Strom) eine sehr gute Hausisolierung - alles Dinge die man super bei einem Neubau mit integrieren kann allerdings bei einem Altbau in vielen Fällen nicht wirtschaftlich sind.

Allerdings werden die Preise weiter steigen und die Rohstoffe werden in einem recht überschaubaren Zeitraum zu Ende gehen.

Also hier mal abwarten welche Energiemengen du für die elektrische "Zusatzheizung" benötigst und wie teuer dann dafür eine Anlage wäre.

Ich denke hier benötigen wir dringend Lösungen aus dem Bereich erneuerbare Energien und hoffe das Entwicklungen wie effiziente Stromspeicher schnell vorangetrieben werden. Leider sind es aber gerade die Energieversorger die diese Technik wegen Ihrer Monopolstellung und politischen Lobby gerne ausbremsen um eine Unabhängigkeit der Kunden und damit verbunden preisverfall der Energiekosten zu vermeiden.


Viele Grüße
Wolfgang

_________________
Anlage Vellmar: 4,29 kWp, 26x Solar Fabrik SF 150/10A-165, SMA SB 4200TL, WebBox
Anlage Kassel: 4,2 KWp, 24x Solar Fabrik SF165-175 SMA SB 4200TL, WebBox+Test:SolarLog 800e

Links: Meine PV-Anlagen
Smeagol
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 02.04.2008
Beiträge: 82
Wohnort: Ladelund

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 15:55 Nach oben

Warum willst du nicht eispeisen. Question
Ist doch besser mehr Geld für seine Einspeisung zu bekommen als du für den Strom den du kaufst bezahlst. Question
Retrerni
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 1209

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 19:53 Nach oben

Hallo Kreidei,

also das ganze mit Solarstrom zu machen halte ich gelinde gesagt für Schwachsinn. Deutlich mehr Energie kannst Du gewinnen, wenn Du eine Solarthermie-Anlage instalierst. Energetisch liefert diese mehr als 5x so viel. Bleibt also nur die Speicherung, und da wird es problematisch. Ohne Wärmepumpe (die man durchaus mit Solarstrom betreiben kann, z.B. durch Hybridmodule) und z.B. Erdwärmespeicher wird das wohl nichts. Die zu speichernde Enegiemenge sinkt natürlich (mitunter dramatisch), wenn das Gebäude (Aussenwände, Fenster, Dach, Keller) nach Passiv- oder Niedrigenergiehausstandard isoliert wird.

Ciao

Retrerni
MHL2BUE
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 19.02.2008
Beiträge: 185
Wohnort: Baden

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 20:26 Nach oben

Leider ist das mit der Heizung und der Sonne immer so eine Sache. Wenn man die Heizung braucht ist die Sonne nicht da. Oder anders gesagt: Vergiß es.

Auch Anlagen zur Erzeugung von Warmwasser sind eher etwas für's gute Gewissen als wie für einen wirtschaftliche Betrieb. Mal als Anhandspunkt: Für Warmwasser benötigt ein 4-Personenhaushalt bei heutien Ölpreisen etwa 200-250€ im Jahr, davon kannst Du mit Solar ca. 60% sparen...also optimistisch in etwa 200€/Jahr. Dafür willst Du 3-4Tsd Euro aufs Dach nageln?

Was ist mit der Dämmung? Wie wäre es denn mit einer Pelletheizung? Umgerechnet kostet mich der Liter Öl zur Zeit ca. 0,32€. Aber nicht weitersagen... Und wenn Du dann noch Lust und Geld hast machst Du dir eine schöne PV-Anlage auf's Dach.

Grüße von einem Pelletheizer mit PV-Anlage (Kommt Zeit kommt auch noch Dämmung....).

Smile Matze

_________________
10.5kWp/60xKC175GHT-2/2xPIKO5.5
www.solarlog-home.de/baden-solar
fn-at
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 22:17 Nach oben

Smeagol hat Folgendes geschrieben:
Warum willst du nicht eispeisen. Question
Ist doch besser mehr Geld für seine Einspeisung zu bekommen als du für den Strom den du kaufst bezahlst. Question


In Österreich hat er aber leider kein EEG, somit wird die eingespeiste kWh-Strom nicht wirklich gefördert..


Retrerni hat Folgendes geschrieben:
Hallo Kreidei,

also das ganze mit Solarstrom zu machen halte ich gelinde gesagt für Schwachsinn. Deutlich mehr Energie kannst Du gewinnen, wenn Du eine Solarthermie-Anlage instalierst. Energetisch liefert diese mehr als 5x so viel. Bleibt also nur die Speicherung, und da wird es problematisch.
...

Da ist leider was Wahres dran..

.
kreidei
Neu hier
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Angemeldet: 17.06.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 09:09 Nach oben

Hallo,

Danke für die vielen Kommentare.

Also bei mir geht es um folgendes.
Haus von meinen Eltern mit Zentralheizung (Hochtermperatur) und eine Heizölheizung erst 5 Jahre alt. Ich habe einen Stock draufgebaut und habe jetzt eine Fußbodenheizung (Niedertermperaturheizung). Läuft alöles über die ghleiche Heizölanlage. Wir benötigen zusammen im Jahr ca. 3000 ltr. an Heizöl, was zur Zeit auch ca. 3000 Euro im Jahr für Heizöl ist.
Haus ist jetzt aber auf Passivhaus ausgerichtet. Neue Fenster und Isolierung auch bei meinen Eltern. Wir können aber auch die Heizung über Strom laufen lassen. (Was aber bei den Strompreisen noch teuerer ist als
mit Heizöl)

Also eine Solarthermie Lösung Funktioniert mit der Zentralheizung bei meinen Eltern nicht, da zu wenig Tempartur entwickelt. Aber ich brauche eine Lösungf für beide da ich das Heizöl zahle für beide Partein.

Habe am Wochenende auf einen DW TV eine Doku gesehen über fir Photovoltaik Kraftwerke in Dubai und die geplannten in der Sahara.

Also dann dachte ich ich brauche ja nur Strom für 3 Wasserpumpe, den
Heistab und den Warmwasserbolier. Das kann keine große kVA geschichte sein. Warte noch auf meinen Elektriker der mir das ausrechnet.

Und wenn man rechnet 9000 euro für 3 Jahre heizen (wahrscheinlich noch teurer) dann würde sich eine Anlage mit 9000 Euro locker auszahlen diese zu installieren.

Das einzige was fraglich ist, wie speichere ich den Strom wenn zb.: mal ein paar Tage kein Sonnenschein ist ? Oder geht diese Lösung überhaupt nicht?
Bill_Tecker
Stammmitglied
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Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 14:05 Nach oben

kreidei hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Haus ist jetzt aber auf Passivhaus ausgerichtet. Neue Fenster und Isolierung auch bei meinen Eltern. Wir können aber auch die Heizung über Strom laufen lassen. (Was aber bei den Strompreisen noch teuerer ist als
mit Heizöl)

Also eine Solarthermie Lösung Funktioniert mit der Zentralheizung bei meinen Eltern nicht, da zu wenig Tempartur entwickelt. Aber ich brauche eine Lösungf für beide da ich das Heizöl zahle für beide Partein.



Du schreibst das Haus ist nachträglich auf Passivhaussstandard gebracht. Wenn das wirklich erreicht ist, dann sollte sich die Heizlast der Räume auch bei deinen Eltern so verringert haben, dass es auch "Niedertemperatur" ist. Ich würde jetzt erstmal die neue Heizlast ausrechnen. Oder waren die 3000 liter Öl nach der Sanierung?

Grüße
Bill

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am Netz seit 19.12.07
Bill_Tecker
Stammmitglied
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Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 14:08 Nach oben

Noch was. Wenn die 3000 Liter für ein Haus nach Passivhausstandard gebraucht werden, dann müßtet Ihr 2000 m2 bezeizte Fläche haben Wink

Passivhaus Standard http://www.passiv.de/

Bill

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Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 14:34 Nach oben

Hallo kreidi,

ich muß dir leider sagen das deine Rechnung nicht stimmt. Bei 3000 Liter Heizölbedarf hast du ca. einen Heizstrombedarf von 25.000 kWh für einen Standort in Oberösterreich brauchts um über das Jahr (also nicht dann wenn du den Strom eigentlich brauchen würdest) soviel Strom zu erzeugen eine mind. 25 kWp-Anlage.....Kostenpunkt 100.000 € ohne Akkumulatoren sondern nur als Netzeinspeiseanlage. Nun erzeugt diese Anlage ca. 80 % in den Sommermonaten, wohingegen der Bedarf an Heizung im Winter da ist. Das passt nicht zusammen. Soviel zu dem Irrtum, den schon tausende vor dir aufgesessen sind das man mit PV-Strom billig heizen könnte. Generell ist Strom die hochwertigste, teuerste und am aufwändigsten zu erzeugende Energie die wir haben, daraus jetzt minderwertige Wärme zu machen ist unsinnig.
Wenn du etwas sinnvolles machen willst was sich auch wirtschaftlich rechnet investiere in eine thermische Solaranlage für Trinkwarmwasser und Heizungsunterstützung. Je nach dem Wärmeschutzstandart deines Hauses und deinen Heizgewohnheiten kann eine Solaranlage einen nur geringen aber im günstigsten Falle erheblichen Beitrag leisten. Sinnvoll ist auch Wärmedämmung, das senkt die notwendigen Vorlauftemperaturen der bestehenden Heizanlage und macht diese so solartauglicher und spart direkt Heizöl ein.
Österreich ist im thermischen Solarbereich übrigens führend und beim jetzigen Ölpreis sind gute Solaranlagen wirtschaftlich...man kann sagen 2008 ist das Jahr in dem thermische Solaranlagen die Wirtschaftlichkeit erreicht haben, nutze das!

Sonnige Grüße

Alex

P.S. 3000 Liter Ölbedarf im EFH hört sich für mich nach normalem 0815 Baubestand an. Passivhäuser benötigen max. 1,5 Liter/m2*a oder hast du ein Haus mit 2000 m² beheizter Fläche?

P.P.S @ Bill_Tecker überschnitten Wink
kreidei
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Angemeldet: 17.06.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 15:18 Nach oben

Nein wir haben zusammen 420 m2 Wohnfläche aber die m3 sind entscheident. Ich habe eine Wohnung mit 140 m2 und den Dachstuhl auf Sicht und in der Mitte der Wohnung eine Höhe von 5 mtr. / Vorher brauchten sie auch knapp 2.500 ltr. im Jahr und jetzt mit ddem Umbau und Draufbau gemeinsam das selbe ca. wieder. (Hängt ja immer ab wie lange der Winter in den Bergen bleibt)

Bin ich da komplett falsch oder ?
Ich bin kein Elektriker aber es darf ja nicht kein großer Strom Aufwand sein, wenn ich nur 3 Pumpen und einen Heizstab betreiben will. Ich glaub die Maßeinheit wir ja in Kilo Volt Ampere angegeben. Also ein Kühlschrank, ein Radio und ein Griller laufen mit einem 3 kVA Aggregat. dann sollte das ja auch mit einer 3 kVAp Anlage laufen oder ?

@ Alex
Meine Fußboden-Heizung läuft ca. bei 32 Grad oder so und die Zentralheizung mit Heizkörper was bei 60 Grad, so was hat mit der
Installateuer erklärt.
solerling
Forumsinventar
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Angemeldet: 01.03.2006
Beiträge: 667
Wohnort: 85

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 17:00 Nach oben

kreidei hat Folgendes geschrieben:
Nein wir haben zusammen 420 m2 Wohnfläche aber die m3 sind entscheident. Ich habe eine Wohnung mit 140 m2 und den Dachstuhl auf Sicht und in der Mitte der Wohnung eine Höhe von 5 mtr. / Vorher brauchten sie auch knapp 2.500 ltr. im Jahr und jetzt mit ddem Umbau und Draufbau gemeinsam das selbe ca. wieder. (Hängt ja immer ab wie lange der Winter in den Bergen bleibt)

Bin ich da komplett falsch oder ?
Ich bin kein Elektriker aber es darf ja nicht kein großer Strom Aufwand sein, wenn ich nur 3 Pumpen und einen Heizstab betreiben will. Ich glaub die Maßeinheit wir ja in Kilo Volt Ampere angegeben. Also ein Kühlschrank, ein Radio und ein Griller laufen mit einem 3 kVA Aggregat. dann sollte das ja auch mit einer 3 kVAp Anlage laufen oder ?

@ Alex
Meine Fußboden-Heizung läuft ca. bei 32 Grad oder so und die Zentralheizung mit Heizkörper was bei 60 Grad, so was hat mit der
Installateuer erklärt.


Halloo kreidei

Und wie wärs mit gespeicherter Sonnenenergie Rolling Eyes

Holz,Hackschnitzel,Pellets ,Stroh usw. ,wird in Zukunft bestimmt in manchen Gebieten wieder mehr zum Einsatz kommen Wink

Ist halt auch immer eine Kostenfrage,und nicht überall zu verwirklichen Crying or Very sad

Gruss
Josef
Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 17:15 Nach oben

Zitat:
Meine Fußboden-Heizung läuft ca. bei 32 Grad oder so und die Zentralheizung mit Heizkörper was bei 60 Grad, so was hat mit der
Installateuer erklärt.


Da ist deine FBH schon mal optimal geeignet für eine thermische Solaranlage, der andere Heizkreis nur schlecht.

Zitat:
Bin ich da komplett falsch oder ?
Ich bin kein Elektriker aber es darf ja nicht kein großer Strom Aufwand sein, wenn ich nur 3 Pumpen und einen Heizstab betreiben will. Ich glaub die Maßeinheit wir ja in Kilo Volt Ampere angegeben. Also ein Kühlschrank, ein Radio und ein Griller laufen mit einem 3 kVA Aggregat. dann sollte das ja auch mit einer 3 kVAp Anlage laufen oder ?


Wenn du elektrisch heizt benötigt die Elektroheizung nahezu die gleiche Leistung wie ein Ölbrenner damit es nicht kalt wird in deinem Haus. Das sind dann schon mal 15 kW oder mehr. Vergleiche das mal mit der Leistung deines jetzigen Ölbrenners......mit 3 KVA ist es auf jeden Fall nicht getan. Entscheidend ist neben der Leistung, die Laufzeit und wann die Heizung läuft....bilanziert man kommt man zwangsläufig zu dem Ergebniss das Solarstrom nicht zum heizen geeignet ist. Der technische Aufwand zum Strom speichern ist enorm, die Kosten sind enorm, der Nutzen gering. Jede thermische Solaranlage, Wärmepumpe mit Netzanschluß, Holzkessel schlägt die direktelektrische Solarstromheizung um längen, in allen Punkten!

Zitat:
Nein wir haben zusammen 420 m2 Wohnfläche aber die m3 sind entscheident. Ich habe eine Wohnung mit 140 m2 und den Dachstuhl auf Sicht und in der Mitte der Wohnung eine Höhe von 5 mtr. / Vorher brauchten sie auch knapp 2.500 ltr. im Jahr und jetzt mit ddem Umbau und Draufbau gemeinsam das selbe ca. wieder. (Hängt ja immer ab wie lange der Winter in den Bergen bleibt)


Bei 420 m² Wohnfläche und dem Verbrauch von 25.000 kWh/a sind das spezifisch ca. 60 kWh/m2*a, das ist ein gutes Stück besser als der Durchschnitt aber nicht berauschend.

Tut mir leid wenn ich dir den Zahn ziehen musste, ist aber besser so wenn du deine Energie auf etwas lenkst was funktionieren kann und du einen Nutzen daraus ziehst. Denk mal über eine thermische Solaranlage mit Wärmepumpe nach, ebenso schön sind thermische Solaranlagen mit Holzkessel....wenn du willst und Geld dafür übrig hast kann das System ja ergänzt werden mit PV, aber dann mit Netzanaschluss.


@ fn_at: Wie hoch ist den die Vergütung für eingespeisten PV-Strom und Förderung in Tirol?

Sonnige Grüße

Alex

P.S. Ich arbeite übrigens für eine Firma die sowohl PV als auch thermische Solaranlagen und solar regenerierte Wärmepumpen anbietet. Ein paar Ideen finden sich vielleicht auf unserer Homepage
kreidei
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Angemeldet: 17.06.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 17:57 Nach oben

@ Alex

Danke nochmals, naja dann war meine Idee schon zum scheitern verurteilt.
Hackschnitzl, Pellets usw. brauchen eine Großenlagerraum. Hab ich leider nicht. und einen eigenen Wald für Holz auch nicht.

Ich weis die Förderungen für die Holzbrennkessel sind jetzt da, aber wartet ab in 2 Jahren heist es dann das zu viel Feinstaubbelastung durch die Holzheizungen ausgestossen werden und dann darf man auch wieder länge mal breite zahlen. War schon mal ein Thema in Winter bei uns.

Mir bringt es nicht viel eine thermische Solaranlage zu installieren da ich mit meinem heizkreis nur 1/3 benötige. Ist der Aufwand zu groß.

Muss eine komplett Lösung finden.
Hoffentlich bekommen wir in unserer Gemeinde bald die Fernwärme.

PS.: Weis leider nicht welche Förderungen es genau für PV in Tirol gibt.

Danke nochmals
Häuslesbesitzer
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 24.02.2008
Beiträge: 657
Wohnort: 70839

BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 18:32 Nach oben

Tirol fördert PV. Es sind aber nur einige 100 kWp pro Jahr (Deckelung) und die dürten schon weg sein. Es ist ein Alibi, mehr nicht.

Aber die Rechnung ist doch auch.

Thermie pro 10 qm = ca. 5250 kWh Wärmeleistung

Solar pro 10 qm = 1,35 kWp = 1250 kWh mit (Luft) Wärmepumpe und JAZ 3 ergibt immerhin auch 3750 kWh Wärmeleistung.

Sommer / Winter / Tags / Nachts mal ausser acht gelassen.

_________________
12 SCN 175 Wp = 2,1KWp an SB 2100 TL und 2*15 SCN 175Wp = 5,25KWp an SB 5000 TL HC. Total 7.35 KWp. 24°+175° in 70839. Modulhersteller: Jiangsu Shunda, China.
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