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 -Altanlagen- Fiktive Vergütung in 20 Jahren Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 1820
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 05.05.2008, 08:44 Nach oben

Morgen,

da ja gerade viel über die Photovoltaik geschimpft wird, hab ich mir eben mal ausgerechnet was ich für ne Vergütung nach 20 Jahren bräuchte um halbwegs wirtschaftlich zu arbeiten.

Die erste Frage ist aber schon mal die schwierigste...wie lange halten die Module und wie viel Leistung bringen diese noch.

Die Garantien laufen auf 20 Jahre, aber selbst da ist es nicht vollständig sicher ob die Module das auch wirklich einhalten können (Leistung). Ich gehe rechnerisch jetzt mal davon aus das diese Anlagen die 20 Jahre schaffen und diese auch das 40´te Lebensjahr erreichen.

Von jetzt 1050 kWh/kWp (Südbayern) im Jahr gehe ich auf 700 kWh/kWp (-33%) runter.

Für den Austausch aller WR. einem evtl. Umbau der Module (Strings) und einer Generalsäuberung der Module gehe ich von 450€/kWp aus.

Somit hätte ich (bei meiner Anlage) nach 20 Jahren einen Investitionsbedarf von ca. 6150€.

Ich werde die 6000€ auf Kredit laufen lassen (8 Jahre/5%), die 150€ sind aus Eigenmitteln.

Mit den üblichen Ausgaben/Rücklagen würde ich mit ungefähr 0,10€/kWh über die Runden kommen und nach 20 Jahren noch einen Überschuss von 10000€ einfahren.

Schaut doch ned schlecht aus Surprised

Wie gesagt..Dreh und Angelpunkt sind die Leistungswerte nach 20 Jahren und darüber hinaus.

Naja...war ne fiktive Rechnung.

Beta

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Verfasst am: Nach oben

eggis
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 05.05.2008, 13:02 Nach oben

Hallo Beta,

eine schöne Spekulation hast du da angestellt. Ich habe mal irgentwo gelesen, dass alte Module (Monos & Polys) in der Zukunft mehrfach wiederaufbereitet werden können und die Leistung soll dann so ziemlich neuwertigen Modulen entsprechen. Dann kannst du dir deine Generatorgeneralreinigung sparen. Es kommt dann nur noch darauf an was diese Aufbereitung kosten wird! Vieleicht kann man seine alten Module auch einfach abgeben und holt sich dann für einen "geringen" Aufpreis die neuesten Module mit 20% Wirkungsgrad oder mehr ("neutrinoaktivierte Zellen" Very Happy ).

Das war jetzt meine Spekulation. Cool

MsG

-eggis-

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Stammmitglied
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Info: Interessent
Angemeldet: 06.04.2008
Beiträge: 115
Wohnort: 66280

BeitragVerfasst am: 05.05.2008, 14:32 Nach oben

Hallo Betatester,

nicht zu vergessen das in 20 Jahren die WR so ausgereift sind und nicht mehr kaputt gehen. Laughing Laughing

Alex
PatrickK
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 11.03.2008
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 10:22 Nach oben

Das wirst du aber niemals bekommen. Einspeisen wird relativ uninteressant sein, das einzige was evtl Sinn machen wird ist möglichst viel der Energie selbst zu nutzen und zwischen zu speichern.

Für die Einspeisung erwarte ich wenn es überhaupt noch möglich ist um die 5-10cent/kWh bzw nicht mehr als die Herstellungskosten für Atomstrom.

Sprich Geld verdienen wird nicht mehr großartig möglich sein nach den 20 Jahren. Aber Geld sparen durch die Nutzung des Stromes.
Carlson
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 17.01.2006
Beiträge: 302
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 11:07 Nach oben

die frage ist nicht ob, sondern wann
der nächste atomunfall passiert.....

die frage ist nicht ob der atommüll
entsorgt werden muss, sondern
wann endlich eine ehrliche diskussion
darüber einsetzt.....

die frage ist nicht ob uran zur neige
geht, sondern wann....

die frage ist nicht ob der ölpeis
nach oben geht, sondern wohin er geht.....

die frage ist nicht ob deutschland eine
fähige führung braucht, sondern ob es sich
deutschland auf dauer leisten kann auf eine
solche zu verzichten.....

usw. usw....

grüsse vom dach

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Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz
solarfrischling
Stammmitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 24.03.2007
Beiträge: 67
Wohnort: Münchsmünster

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 11:59 Nach oben

Ich denke das der Stompreis, hochgerechnet 5%/jahr Preisteigerung, in 20 Jahren irgendwo bei > 50 cent liegt.
Damit ist der Strom für die Eigenverwertung sehr kostbar.
Nur die Umrüstung auf vorrang Eigenversorgung darf nicht zu teuer werden.

Ich sehe eher bei Ende der Vertragslaufzeit (EEG) das Problem das der Stromeinkauf teuer ist als die Vertraglich festgeschriebene Vergütung für unsere Erträge.

Sonne auf euer Dach

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56 IBC M180 (Sharp) Module
1x Solarmax 6000C mit 2 Strings á 16 Module
1x Solarmax 4000C mit 24 Module
Ausrichtung SSO (165), Dachneigung 40°
www.solarlog-home.de/familie-schuster
sonnenökonom
Vielschreiber
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Angemeldet: 24.02.2008
Beiträge: 229
Wohnort: Rottal-Inn

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 12:36 Nach oben

PatrickK hat Folgendes geschrieben:
Das wirst du aber niemals bekommen. Einspeisen wird relativ uninteressant sein, das einzige was evtl Sinn machen wird ist möglichst viel der Energie selbst zu nutzen und zwischen zu speichern.

Für die Einspeisung erwarte ich wenn es überhaupt noch möglich ist um die 5-10cent/kWh bzw nicht mehr als die Herstellungskosten für Atomstrom.
Sprich Geld verdienen wird nicht mehr großartig möglich sein nach den 20 Jahren. Aber Geld sparen durch die Nutzung des Stromes.


Und was kostete vor 20 Jahren der Liter Benzin, Heizöl etc.? Vielleicht haben wir dann die Solartankstelle wirklich im Keller in Form eines - wie auch immer gearteten - Akkus. Vielleicht gibt es Lösungen an die heute keiner auch nur im entferntesten denkt. Oder glaubt irgendjemand, vor 20 Jahren war schon alles erfunden, was heute selbstverständlich ist? Wer (insbesondere Privatpersonen) konnte sich vor 20 Jahren vorstellen, ganz selbstverständlich schnurlos zu kommunizieren oder sich weltweit umzusehen und in irgendwelchen Foren (gab's das Wort damals schon?) Meinungen auszutauschen.....

Is' nur ein Beispiel und auch nur meine Meinung

sonnenökonom

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ich bin Milchbauer, meine Kühe stehen auf den Dächern!

25,8 kWp (120 x Sanyo HIP 215) - WR: 3 x SMA Mini Central 8000 TL
www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2343
60 kWp (279 x Sanyo HIP 215) - WR: 9 x diverse SMA
www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2387
PatrickK
Stammmitglied
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Angemeldet: 11.03.2008
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 14:31 Nach oben

ja genau das meine ich ja. Der Verkauf wird keinen Sinn mehr ergeben sondern nur die Eigennutzung.

Aber selbst diese macht ja keinen Sinn wenn man die Energie nicht anständig speichern kann. Bis dahin wird es mit ziemlicher Sicherheit bessere Möglichkeiten geben als heute.
ans
Öfters hier
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Angemeldet: 13.04.2008
Beiträge: 19
Wohnort: 89558

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 20:46 Nach oben

solarfrischling hat Folgendes geschrieben:

Ich sehe eher bei Ende der Vertragslaufzeit (EEG) das Problem das der Stromeinkauf teuer ist als die Vertraglich festgeschriebene Vergütung für unsere Erträge.



Das sehe ich nicht als Problem. Da rentiert sich dann doch die Anlage umso mehr. Strom nicht mehr verkaufen, sondern selber nutzen!

Gruß

Andreas
Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 1820
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 20:58 Nach oben

Mir gings bei der ganzen Sache eigentlich eher darum auszurechnen mit welchen kWh-Preis ich nach den 20 Jahren weitere 10-20 Jahre die Anlage "wirtschaftlich" weiterbetreiben kann.

Die Speicherung des Strom´s in (zb.) Batterie´n ist zwar ne Möglichkeit denke aber sie wird zu diesem Zeitpunkt noch zu teuer sein (in wirtschaftlicher Hinsicht). Sofern es anders kommt...um so besser...

...aber wie gesagt, mir gings in diesem Thread eher um die normale Einspeisung.

Die eigentlichen Fragen sind:

-Wie teuer sind in ~20 Jahren die WR. (inflationsbereinigt) ?
-Können diese WR. die "alten" Module noch gut verarbeiten evtl. auch ohne Stringumbau ?
-Wie lange halten diese WR. (Garantie) ?
-Was kostet eine Reinigung der Module (inflationsbereinigt) ?

Sofern diese Kosten halbwegs realistisch einschätzbar sind, kann ein kWh-Preis errechnet werden.

Meine Schätzung im ersten Beitrag ist vermutlich eher zu hoch angesetzt.

Beta

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sonnenökonom
Vielschreiber
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Info: Betreiber
Angemeldet: 24.02.2008
Beiträge: 229
Wohnort: Rottal-Inn

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:55 Nach oben

o.k., beta, ich interpretier dies aber anders. Der Wert ist doch auch davon abhängig, was ich abseits der gängigen Wege für meine Ware (=Strom) an Ertrag erzielen kann. Und wenn dann der Ertrag "paßt", ist doch eine Wie auch immer geartete Einspeisevergütung sekundär.

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Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 16.05.2008, 17:28 Nach oben

Ohne Klaskugel zu benutzen, der Strompreis wird bestimmt steigen.
Aber 50 cent / kWh will ich nicht wirklich hoffen.

Ich denke der Eigenverbrauch wird in 20 Jahren an erster Stelle stehen. Sei es mittels Akku Speicherung oder vielleicht auch einfach einen großen Tauchsieder in den Warmwasser Boiler.
Wenn ich mich bei mir im Haus umschau, dann ist tagsüber der Herd der größte Energieverbraucher. (Zum Glück läuft der nicht mehrere Stunden am Tag Smile )

Also als Einnahmequelle sehe ich die PV nach dem EEG ganz klar nicht mehr.
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