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stätzlinger
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 358
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Verfasst am:
04.05.2008, 20:32 |
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Hallo Allerseits,
habe mir gerade die Beiträge der letzten Wochen durchgelesen und möchte dazu meine Erfahrungen beitragen.
Bin im PLZ-Gebiet 86xxx. EVU sind LEW, EON und div. Stawa´s.
Bis vor einem Jahr habe ich eine Email oder ein Fax mit Angabe der Flurnummer und der geplanten Anlagenkonfiguration an das EVU geschickt und hatte zwei Tage später eine Antwort. Dann konnte ich dem Interessenten sagen, meine Planung kann so umgesetzt werden.
Heute warte ich vier bis sechs Wochen auf eine Antwort. So lange kann ich den Interessenten mit meinem Angebot aber nicht warten lassen.
Wenn ich eine Anlage verkauft habe und mein Elektriker eine Anmeldung ans EVU schickt kommt dann die Rückmeldung, daß die Wechselrichterauslegung nicht akzeptiert wird. Letzte Woche hat mir die Atommafia eine Anlage mitten im Ort mit einem 4,5 KW und einem 3,8 KW Wechselrichter abgeleht und dreiphasige Einspeisung verlangt. Maximale Schieflast 1 KW. Die Module passten glücklicherweise auch zu zwei 3000ern und einem 2100er. Die Mehrkosten bleiben bei mir hängen.
Seit kurzem verlangt die Atommafia bei Anlagen mit mehr als 40 KW kategorisch eine Wandlermessung. Kosten von mindestens 2000 Euro. Früher war es problemlos möglich die Anlage auf zwei Zähler aufzuteilen.
Neuerdings besteht die Atommafia über 29,99 KW auf einer von außen zugängliche Abschaltmöglichkeit. Vor kurzem wurde bei Anlagen mit über 100 KW nicht danach gefragt.
Die Zählermiete beträgt in meiner Region zwischen 25 und 30 Euro pro Jahr. Die Anschlußpauschale beträgt bis zu 105 Euro. Total überteuert. Fremdzähler werden mit allen Mitteln abgeleht: Sie müssen einen Eichschein vorlegen. Dann müssen wir Ihnen eine Ablesegebühr in Rechnung stellen. Dann können wir Ihnen keinen Vertrag anbieten. Unsere Monteure sind für die nächsten zwei Wochen ausgebucht.
Zusammengefasst hat die Atommafia in der jüngsten Vergangenheit den Anlagenbauern in unserer Gegend die Arbeit erschwert, die Anlagen verteuert und demonstriert immer unverblümter seine Macht. Man hat als Anlagenbauer ständig mit den gleichen Herren zu tun und sie bestimmen ob und wann eine Anlage ans Netz geht. Also hat man keine Wahl. Immer nett sein und jeden Wunsch erfüllen.
Stätzlinger,  |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2602
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Verfasst am:
04.05.2008, 21:36 |
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Hallo stätzlinger.
was würdest Du machen wenn deine Kunden deinen "guten" Strom nicht mehr haben wollen und lieber selber produzieren ?
Hab jetzt gelesen dass jedes Jahr mehr Strom von Deutschland ins Ausland exportiert wird.
Das heisst, man schaltet wegen dem Zuwachs der regenerativen die alten Kraftwerke nicht ab, nein man feuert weiter Kohle und Uran was das Zeug hält , macht hier den Dreck und verscherbelt den Überschuss billig ins Ausland.
Und dann schult man gerne und oft die eigenen Mitarbeiter, wie man kleine regenerative Stromerzeuger am besten schikaniert.
So sieht die momentane Politik der Betonköpfe aus.
Viele Grüße:
Klaus |
_________________ Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.
[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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Carlson
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 17.01.2006
Beiträge: 317
Wohnort: Regensburg
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Verfasst am:
04.05.2008, 22:14 |
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kann ich so nicht bestätigen.
läut bei E.ON Bayern und den entsprechenden Stadtwerken
(Niederbayern, Oberpfalz) alles bestens,
und exakt innerhalb der Vorgaben, und Gottseidank ohne
Ermessensspielraum seitens EVU für einzellne Installateure.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass meine Planungen
vorher keinen Segen vom EVU brauchen, und erst
wenn der Auftrag unter Vorbehalt der Genehmigung durch das
EVU da ist, eine entsprechende komplette Planung
an das EVU weitergegeben wird.
Wäre ich bei einem EVU beschäftigt, und jeder der ein
Angebot macht, würde mich vorher mit einer Anfrage nerven
dann wäre ich auch sauer....
Wobei ich eh niemals verstehen werde, wie ein
Elektriker für einen anderen Verkäufer eine Anlage ans
Netz bringen mag.
Sowas gibts nur bei den Elektrikern, weil die viel zu gut
für diese Welt sind....
Grüsse vom Dach |
_________________ Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz
Zuletzt bearbeitet von Carlson am 04.05.2008, 22:20, insgesamt einmal bearbeitet |
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Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 2886
Wohnort: Bretten
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Verfasst am:
04.05.2008, 22:19 |
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| Carlson hat Folgendes geschrieben: |
Wobei ich eh niemals verstehen werde, wie ein
Elektriker für einen anderen Verkäufer eine Anlage ans
Netz bringen mag.
Sowas gibts nur bei den Elektrikern, weil die viel zu gut
für diese Welt sind....
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...oder zu gierig, weil 150€ für nix tun auch nicht übel sind .
Soll keine Pauschalisierung der Elektrikergilde darstellen...
Gruß Helios |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 4.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
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za-ass
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 20.07.2007
Beiträge: 663
Wohnort: Tauberfranken
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Verfasst am:
04.05.2008, 22:20 |
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| Carlson hat Folgendes geschrieben: |
Sowas gibts nur bei den Elektrikern, weil die viel zu gut
für diese Welt sind....
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Ach was, ist jetzt schon Zeit für Gute-Nacht-Geschichten??
Falls ja, dann aber doch lieber das Altbewährte von den Gebrüdern Grimm und nicht das Märchen vom für die Welt-zu-guten-Elektriker!
Thomas |
_________________ WSW-Dach mit 8,91 kWp
Deine Stimme für's PV-Forum zum EU-Solarpreis 2008 |
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Carlson
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 17.01.2006
Beiträge: 317
Wohnort: Regensburg
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Verfasst am:
04.05.2008, 22:21 |
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das hat nix mit gier zu tun, das ist pure dummheit |
_________________ Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 532
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Verfasst am:
07.05.2008, 23:11 |
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Tach
[quote="stätzlinger"]
1
Bis vor einem Jahr habe ich eine Email oder ein Fax mit Angabe der Flurnummer und der geplanten Anlagenkonfiguration an das EVU geschickt
2
Seit kurzem verlangt die Atommafia bei Anlagen mit mehr als 40 KW kategorisch eine Wandlermessung. Kosten von mindestens 2000 Euro. Früher war es problemlos möglich die Anlage auf zwei Zähler aufzuteilen.
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Neuerdings besteht die Atommafia über 29,99 KW auf einer von außen zugängliche Abschaltmöglichkeit. Vor kurzem wurde bei Anlagen mit über 100 KW nicht danach gefragt.
4
Man hat als Anlagenbauer ständig mit den gleichen Herren zu tun und sie bestimmen ob und wann eine Anlage ans Netz geht. Also hat man keine Wahl. Immer nett sein und jeden Wunsch erfüllen.
[quote="stätzlinger"]
Zu 1
Im Netz sind halt keine großen Kapazitäten mehr frei, daher muß seitens Betreiber und Anlagenerrichter schon wissen was man will, der Netzbetreiber kann nur die Kosten des Netzausbaus über die EEG-Umlage weitergeben , die auch eindeutig von der EEG-Anlage verursacht werden,
ansonsten hat man die Kohle wortwörtlich in den Sand gesetzt.
Zu 2
das war absehbar, das das früher oder später nicht mehr möglich sein wird.Netzbetreiber veröffentlichen oft genug Installateuerrundschreiben usw. Die muß man als eingetragener Elt-Installateur halt auch mal lesen.
Und so viel teuer ist eine Wandlermessung auch nicht, 2000 Euros im Verkauf, aber nicht im Einkauf
Zu 3
Hausanschlüsse für 100 KW usw sind ja in der nächsten Trafostation oder im Ortsnetzkabelverteilerschrank direkt angeschlossen, also hatte man die jederzeit zugängliche Trennstelle. Im Störungsfall hat man die Nicht-EEG-Anlage halt mit ausgeschaltet. Aber bei der Vielzahl der EEG-Anlagen größer 30 kW ist das nicht mehr so einfach und somit muß man halt das mit der Trennstellen etwas genauer nehmen.
Es gibt Netzbetreiber, die auch solche Informationen in Installateurrundschreiben usw kommunizieren.
Zu 4
Bei den Netzbetreibern hat man auch immer mit den gleichen Installateuren zu tun. Da gibt es eine Sorte , die hatten schon vor dem EEG
Probleme mit den Anträgen, und die werden auch nach dem EEG Probleme haben.
Diese Sorte Installateure möchte ich mal bei der Zulassung eines Autos sehen. Kein Tüv-Bericht, keine AU, die ABE-Bescheinigungen vom Sportauspuff und der Felgen fehlen. Aber meckern, das die Zulassung ewig dauert.
MfG |
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