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 Das Ende des PV-Booms in Deutschland? Nächstes Thema anzeigen
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Rio
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 11:39 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
Rio hat Folgendes geschrieben:
Aber wie ein Solarteur uns doch mitteilt braucht sich die deutsche Solarindustrie nicht zu fürchten! Deutsche Qualität und deutsche Produkte im Bereich Solar sind erstklassig! Ich zitiere mal kurz"""Made in Germany" ist immer noch auf der Welt eine Marke die für Wertarbeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Stand der Technik steht. ""
Dies bedeutet doch....selbst wenn die Vergütung im EEG was PV betrifft abgesenkt wird dürfte die deutsche Solarindustrie ihre Weltmarktanteile weiter steigern!
Dahingehend dürfte es im Bereich der "erstklassigen" deutschen Solarindustrie auch kaum zu Arbeitsplatzabbau kommen!


Nochmal als Gedankenstütze! In Deutschland gibt es nicht nur die Firmen Q-Cells, Solarworld, Wacker, Solon, Deutsche Solar,...und wie sie noch alle heißen die von der PV-Technik leben. Da ist zum Beispiel der Großhandel, der Handwerker, die Berater, die PV-Zubehörhersteller,...usw. Aber das sind ja nur unbedeutende Arbeitsplätze, die kann man bestimmt irgendwo anders unterbringen. Hauptsache man schimpft erstmal über die "riesigen"-Gewinne der "Solar-Industrie" und gut ist.

Der Tom Cool


lemann28 hier "schimpft" keiner über die nach deiner eigenen Aussage riesigen Gewinne der Solarindustrie sondern diese Fakten werden lediglich aufgeführt! Die von Dir ins Feld geführten paar hundert Arbeitsplätze mit Millionen zu subventionieren dürfte wenig effizient sein. Und ganz nebenbei tragen die von Dir aufgeführten paar hundert "Jobs" auch nicht dazu bei die Solarindustrie"""Made in Germany" ist immer noch auf der Welt eine Marke die für Wertarbeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Stand der Technik steht. "" als Weltmarktführer zu erhalten. Die deutsche Solarindustrie wird weiter wachsen da diese weiter auf Export ausgerichtet ist!

Gruß Rio

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Verfasst am: Nach oben

Beyenburgerin
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 13:03 Nach oben

Die Photovoltaik beschäftigt mittlerweile ca. 42500 Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen, wie bereits an anderer Stelle in diesem Thread dargelegt wurde. Damit ist der Bereich Solar weitaus weniger subventioniert als der Bergbau mit seiner geringen Zahl an Arbeitsplätzen, in den wir zudem noch viele Jahre lang Milliarden werden stecken müssen, um die dadurch entstanden Schäden zu sanieren. Ich erinnere hier nur an das schwere Erdbeben im Saarland. Diese Schäden werden auch von der Allgemeinheit getragen.
Ich kann nicht erkennen, wie Photovoltaik irgend jemanden in dem Maße schädigen sollte oder Folgekosten nach sich ziehen sollte.

Ein Energiemix ist für die Zukunft unabdingbar. Viel zu lange waren und sind wir von Öl, Gas und Kohle abhängig. Diese Rohstoffe/Enerigeträger sind aus politischen Gründen für die Zukunft nicht gesichert. Der einzig sichere Energieträger in Deutschland ist die Sonne. Wenn plötzlich ein Energieträger wegfällt, können wir nicht binnen kurzer Zeit die halbe Republik mit Solaranlagen überbauen. Es ist also schon jetzt dringend an der Zeit, mehr in die Solarenergie zu investieren, anstatt sie zu deckeln.

Wenn sich jemand mit zig Tricks Geld vom Staat oder der Allgemeinheit zurückholt, dann mault niemand. Wenn sich ein PV-Anlagen-Besitzer auf legale Art Geld zurückholt, kann man das doch nicht verteufeln. Ich bin mir sicher, dass wir alle hier dennoch genügend Steuern und Abgaben zahlen und die unsere Einkünfte aus PV bei Weitem übersteigen und wir somit alle auch die PV-Subventionen mitfinanzieren. Ich könnte mir viele andere Subventionen vorstellen, die man erst abbauen sollte, bevor man die Solarindustrie opfert.

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Gruß Brigitte

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boese
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 14:17 Nach oben

@beta: Ich kann Dir hinsichtlich rios Äußerungen nur zustimmen ...

@ sonnenmelker: ich weiß nicht, wie man etwas "voranbringen" will, wenn man PV auf deutschen Dächern schlicht die Berechtigung abspricht, wie es Rio tut.

Daneben möchte ich noch einmal darauf verwiesen, dass die Photovoltaik mit dazu beiträgt, CO2 einzusparen, was in unserer jetzigen Lage wichtiger denn jeh ist. Wie viele Arbeitsplätze daran hängen, hat Beyenburgerin ja gerade auch noch einmal dargestellt. Darüber hinaus kostet die Förderung der Photovoltaik den Bürger auch nicht wirklich viel. Bei den Summen, die da für den einzelnen im Spiel sind, geht es tatsächlich um winzig kleine peanuts.

Ich möchte einmal eine kleine Rechnung aufstellen, was uns eine unverhältnismäßige Absenkung der PV-Stromvergütung bringen würde:

Der Anteil des EEG am Strompreis beträgt z.Z. etwa 2,75%. Wenn davon etwa 20% in die Photovoltaik fließen, sind das also 0,55%. Würde man nun die Degression auf ca. 10% erhöhen, würde man also grandiose 0,05% einsparen...

Man kann es auch anders rechnen: Der Anteil am Strompreis liegt zur Zeit bei 0,54 Cent/kWh ( Quelle: Uni Berlin; link: http://www.fhtw-berlin.de/documents/Fachbereiche/Fachbereich_2/bui/Staedler/Einfuehrung.pdf ; Seite 15). Bei 20% PV-Anteil sind das also sagenhafte 0,108 Cent/ kWh. Legt man nun für eine Familie einen Verbrauch von 4000 kWh/Jahr zu Grund, sind das 0,108 Cent x 4000 = 432 Cent = 4,32 Euro. Eine 10%ige Senkung der Einspeisevergütung würde also lediglich eine Einsparung von 40 Cent/Jahr bedeuten, wenn alle Anlagen nach dem neuen EEG bezahlt würden. Da das aber nicht der Fall ist, und nur Neuanlagen Vergütungen nach dem neuen EEG bekommen, würde die Einsparung nur einen winzigen Bruchteil dieser 40 Cent pro Jahr betragen. Und dafür sollen wir eine Technik aufs Abstellgleis stellen, die CO2-frei Strom produziert? Tausende Arbeitsplätze aufs Spiel setzen?? Eine ganze Industrie in Schwierigkeiten bringen??? Das ist doch hirnrissig!

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Rio
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 15:05 Nach oben

boese hat Folgendes geschrieben:
@beta: Ich kann Dir hinsichtlich rios Äußerungen nur zustimmen ...

@ sonnenmelker: ich weiß nicht, wie man etwas "voranbringen" will, wenn man PV auf deutschen Dächern schlicht die Berechtigung abspricht, wie es Rio tut.
Hat Rio nie behauptet! Es ging und geht um "deckeln" oder um eine starke Herabsetzung der Vergütung! boese wäre es Dir möglich deine Erfindungen was ich behauptet haben soll zu unterlassen?
Zitat:


Daneben möchte ich noch einmal darauf verwiesen, dass die Photovoltaik mit dazu beiträgt, CO2 einzusparen, was in unserer jetzigen Lage wichtiger denn jeh ist. Wie viele Arbeitsplätze daran hängen, hat Beyenburgerin ja gerade auch noch einmal dargestellt.
Sollte die Einspeisevergütung um 50% gesenkt werden verlieren wir diese Arbeitsplätze oder nur einige wenige der schraubenden Kunst (Solarteure?)
Zitat:
Darüber hinaus kostet die Förderung der Photovoltaik den Bürger auch nicht wirklich viel. Bei den Summen, die da für den einzelnen im Spiel sind, geht es tatsächlich um winzig kleine peanuts.
Um welche Summen es geht wurde schon (mit Quellenangabe) mehrfach erwähnt! Schönrechnungen bringen uns nicht weiter!Wir reden über eine Subvention von derzeit weit mehr als 1,5 Milliarden Euro im Jahr. (Weiter ansteigend!) http://www.welt.de/wams_print/article1874405/Auf_den_Platz_an_der_Sonne_faellt_Schatten.html
Zitat:


Ich möchte einmal eine kleine Rechnung aufstellen, was uns eine unverhältnismäßige Absenkung der PV-Stromvergütung bringen würde:

Der Anteil des EEG am Strompreis beträgt z.Z. etwa 2,75%. Wenn davon etwa 20% in die Photovoltaik fließen, sind das also 0,55%. Würde man nun die Degression auf ca. 10% erhöhen, würde man also grandiose 0,05% einsparen...

Man kann es auch anders rechnen: Der Anteil am Strompreis liegt zur Zeit bei 0,54 Cent/kWh ( Quelle: Uni Berlin; link: http://www.fhtw-berlin.de/documents/Fachbereiche/Fachbereich_2/bui/Staedler/Einfuehrung.pdf ; Seite 15). Bei 20% PV-Anteil sind das also sagenhafte 0,108 Cent/ kWh. Legt man nun für eine Familie einen Verbrauch von 4000 kWh/Jahr zu Grund, sind das 0,108 Cent x 4000 = 432 Cent = 4,32 Euro. Eine 10%ige Senkung der Einspeisevergütung würde also lediglich eine Einsparung von 40 Cent/Jahr bedeuten, wenn alle Anlagen nach dem neuen EEG bezahlt würden. Da das aber nicht der Fall ist, und nur Neuanlagen Vergütungen nach dem neuen EEG bekommen, würde die Einsparung nur einen winzigen Bruchteil dieser 40 Cent pro Jahr betragen. Und dafür sollen wir eine Technik aufs Abstellgleis stellen, die CO2-frei Strom produziert? Tausende Arbeitsplätze aufs Spiel setzen??
aben wir tausende Solarteure/Berater in D?
Zitat:
Eine ganze Industrie in Schwierigkeiten bringen??? Das ist doch hirnrissig!



Gruß Rio

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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 15:48 Nach oben

Betatester hat Folgendes geschrieben:
Rio...dich soll einer verstehen ....


...ich bin (du kennst mich) auch für eine schnelle Senkung der Vergütung...oder besser gesagt "für eine schnellstmögliche Senkung".

Aber was du hier schreibst, kommt mir manchmal mehr so vor als würdest du der PV den Kampf ansagen. Inzwischen zweifel ich ob du mit diesem "Kreuzzug" hier, nicht ein spezielles Interesse hast.

Du siehst ausnahmslos Risiken...aber keine Chancen !

Rio..du hast dich von einem kritischen User zu einem PV-Gegner verwandelt...zumindest ist das meine Einschätzung.

Beta


Betatester Du bist hier als Moderator "angestellt"?
Ist es sinnvoll wenn ein Moderator hier persönliche Meinungen die gegen andere User gerichtet sind von sich gibt? Unterstellungen ich würde hier Kreuzzüge führen und hätte "spezielle" Interessen sind...naja! Ein Moderator sollte sich mal ein wenig moderat äußern anstatt so etwas von sich zu geben! Hat auch absolut nichts mit dem Thread-Thema zu tun!

Gruß Rio

Gruß Rio

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Elektron
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 16:02 Nach oben

Hallo Rio,

auch ein Moderator hat eine eigene persönliche Meinung und darf diese gerne hier kundtun.
Nun bitte wieder zurück zum Thema.

Gruß Elektron

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Sonnenmelker
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Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 16:07 Nach oben

Hallo,
Zitat:
Die Photovoltaik beschäftigt mittlerweile ca. 42500 Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen

Das ist zu wenig, bei Subentionskosten von 1,5Mrd / Jahr kostet jeder Arbeitsplatz ca. 35000, das ginge mit Harz 4 günstiger.

Zitat:
dass die Photovoltaik mit dazu beiträgt, CO2 einzusparen, was in unserer jetzigen Lage wichtiger denn jeh ist.

Mit 1,5Mrd Subvention/Jahr der Windenergie würde mehr CO2 gespart werden.

Die Rechnung geht also nicht auf, irgend etwas ist aus dem Ruder gelaufen.


Meiner Meinung nach liegt es ursächlich an der Billigkonkurenz aus Fernost.
Ohne diese Produkte hätte PV mehr Arbeitsplätze geschaffen.
Das wird mit Senkung der Subventionen nicht besser.
Deutsche Firmen werden dadurch gezwungen in China zu produzieren, für Forschung und Entwicklung wird auch weniger Geld übrigbleiben.
Mit den Zellen wie sie seit zig Jahren gefertigt werden, kann man ja gut im Geschäft bleiben.
Die Zeiten, made in Germany sehen ihrem Ende entgegen.
Wenn der Karren im Dreck steckt ist die Regierung ein willkommener Sündenbock.
Das lenkt von den vollen Säckel und den vertanen Chancen durch die Solarindustrie ab.

Bei einem rein europäischen Wettbewerb wären mehr Arbeitsplätze geschaffen worden.
Da die Produktionskosten bei allen Konkurenten gleich wären, müsste man die Eigenschaften der Zellen verbessern um marktbestimmend zu sein.
Mit der alten Technik wäre man wohl sehr schnell aus dem Rennen.

Die Folge wäre unterm Strich, mehr Arbeitsplätze und mehr kWp auf gleicher Fläche zum selben Preis.

Da es soo einfach, billig und hip ist in China zu produzieren, wird sich erst mal wenig nach vorne bewegen.

Daran wird sich erst etwas ändern wenn die Nachfrage für Billigprodukte abreisst.

Das ist wie beim Fingerspiel, das ist der Daumen....... usw.
Es liegt an uns ob der Kleine am Ende alles aufisst ohne am Aufbau beteiligt gewesen zu sein.

Gruß
Manfred
Wolkenvertreiber
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Beiträge: 1539
Wohnort: Landkreis Schaumburg

BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 16:55 Nach oben

Sonnenmelker hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
Zitat:
Die Photovoltaik beschäftigt mittlerweile ca. 42500 Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen

Das ist zu wenig, bei Subentionskosten von 1,5Mrd / Jahr kostet jeder Arbeitsplatz ca. 35000, das ginge mit Harz 4 günstiger..

Finde diese Bemerkung ziemlich daneben.
Sonnenmelker hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
dass die Photovoltaik mit dazu beiträgt, CO2 einzusparen, was in unserer jetzigen Lage wichtiger denn jeh ist.

Mit 1,5Mrd Subvention/Jahr der Windenergie würde mehr CO2 gespart werden.

Und was tun wenn kein Wind weht ? Rolling Eyes Nur ein Energiemix aus allen erneuerbaren Energien hilft uns auf Dauer weiter.
Wo willst du die vielen Windräder aufstellen, ohne dass sie nicht stören ?
Zudem sind 1,5 Milliarden in meinen Augen Peanuts. Schau dir mal die Subventionen für die Landwirtschaft an.......für stillgelegte Flächen. Rolling Eyes


Zitat:
Die Rechnung geht also nicht auf, irgend etwas ist aus dem Ruder gelaufen.
Nö, finde ich nicht....wundere mich nur warum hier einige Betreiber nach dem Kauf ihrer PV-Anlage sich über die viel zu hohen Subventionen beklagen

Sonnenmelker hat Folgendes geschrieben:

Meiner Meinung nach liegt es ursächlich an der Billigkonkurenz aus Fernost.
Ohne diese Produkte hätte PV mehr Arbeitsplätze geschaffen.
Das wird mit Senkung der Subventionen nicht besser..

Die Konkurrenz aus Fernost ist nicht soviel billiger. Aber wenn Gier das Hirn ausschaltet kommt man meistens zu kurz......siehe Billig-Werkzeug!

Zitat:
Deutsche Firmen werden dadurch gezwungen in China zu produzieren, für Forschung und Entwicklung wird auch weniger Geld übrigbleiben.
Mit den Zellen wie sie seit zig Jahren gefertigt werden, kann man ja gut im Geschäft bleiben
.
Vergleich mal die Daten von alten Anlagen mit den neueren Anlagen von heute. Du wirst merken, dass es von der Technologie her immer bessere Anlagen werden. Auch in der Dünnschichttechnologie steckt noch Potenzial. Also von Stillstand würde ich da nicht sprechen

Zitat:
Die Zeiten, made in Germany sehen ihrem Ende entgegen
.
Würde ich nicht behaupten. Deutsche PV-Module genießen immer noch einen hervorragenden Ruf.

Zitat:
Bei einem rein europäischen Wettbewerb wären mehr Arbeitsplätze geschaffen worden.
Da die Produktionskosten bei allen Konkurenten gleich wären, müsste man die Eigenschaften der Zellen verbessern um marktbestimmend zu sein.
Mit der alten Technik wäre man wohl sehr schnell aus dem Rennen.

Ist leider Wunschdenken......in Zeiten der Globalisierung. Zudem kommzt die Konkurrenz im innovativen Bereich aus Fernost, nicht aus Europa.

Zitat:
Da es soo einfach, billig und hip ist in China zu produzieren, wird sich erst mal wenig nach vorne bewegen.
Daran wird sich erst etwas ändern wenn die Nachfrage für Billigprodukte abreisst.

Solange es sich die Leute leisten können werden sie auch immer noch Markenprodukte auch aus good old Germany sich anschaffen. Zumal so eine PV-Anlage 20 Jahre halten soll, wird es sich immer lohnen auf Qualität zu setzen.

Aber auch an Modulen aus China hängen deutsche Arbeitsplätze....

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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 17:27 Nach oben

@Wolkenvertreiber
Zitat:
Finde diese Bemerkung ziemlich daneben.

Finde ich auch, gehe davon aus, dass genau so gerechnet wird.
Zitat:
Wo willst du die vielen Windräder aufstellen, ohne dass sie nicht stören ?

Offshore

Zitat:
Aber wenn Gier das Hirn ausschaltet kommt man meistens zu kurz......siehe Billig-Werkzeug!

Sehr gutes Beispiel, einige renomierte deutsche Hersteller hat es schon erwischt, obwohl sich jeder gutes Werkzeug wünscht.

Zitat:
Also von Stillstand würde ich da nicht sprechen


Einigen wir uns auf Fortschritt in Trippelschrittchen.

Zitat:
Deutsche PV-Module genießen immer noch einen hervorragenden Ruf.

Solange es die noch gibt, wenn die Straßen in den billigst lohn Ländern von Q Cells, Aleo usw. erst mal vernünftig laufen gehen hier die Lichter aus.

Zitat:
Ist leider Wunschdenken......in Zeiten der Globalisierung. Zudem kommzt die Konkurrenz im innovativen Bereich aus Fernost, nicht aus Europa.


Japan lass ich gelten, aber nicht Malaysia oder China



Zitat:
Solange es sich die Leute leisten können werden sie auch immer noch Markenprodukte auch aus good old Germany sich anschaffen. Zumal so eine PV-Anlage 20 Jahre halten soll, wird es sich immer lohnen auf Qualität zu setzen.

Wer es sich leisten kann kauft Billigprodukte, so wird ein Schuh draus.
Es wird Zeit, dass die Kunden das begreifen.
Es wäre sehr schade wenn ein neues Standbein der deutschen Industrie der Geiz ist geil Mentaltät zum Opfer fallen würde.

Schöne Pfingsten
Geh jetzt grillen, Kohlen sind gut durchgeglüht. Very Happy

Gruß
Manfred
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 19:09 Nach oben

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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 19:16 Nach oben

Bleibt bitte ruhig und sachlich. Ich empfehle jedem sich die Mai Ausgabe der Photon zu besorgen und dort mal auf Seite 14 den Artikel von Ulrich Kelber zu lesen.
Danach kann gerne weiterdiskutiert werden. Ja die Mai Ausgabe lag am 8. Mai in meinem Briefkasten.
Mit sonnigem Gruß
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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 19:30 Nach oben

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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 19:32 Nach oben

Zitat:
Offshore


Nicht wirklich, oder? Zumindest bitte nicht im großen Maßstab, die Folgen für die Tierwelt sind bekannt. Solche massiven Strukturen in küstennahen sandigen Bereichen haben auch Einfluss auf die Sandbewegungen unter Wasser. Für Offshore hat man andere Alternativen die zuverlässiger Strom liefern http://www.sir-ray.com/Tidal%20Energy%20Article.htm (das Kraftwerk in Hammerfest sieht etwas anders aus http://www.e-tidevannsenergi.com/images/NacelleLekter.jpg ) , allerdings fehlen uns in D die passenden Standorte. Es gibt aber in diesem Bereich durchaus zuverlässige Partnerländer, mit denen man kooperieren könnte. Der Vorteil an Gezeitenkraftwerken ist, dass man nicht so massive Strukturen bauen muss, da die auftauchenden Kräfte gleichmäßig und berechenbar sind. Wind ist nicht berechenbar, deshalb müssen Windkrafträder extrem stabil gebaut werden.
Man könnte den Energiemix zumindest europäisch sehen, und warum sollten wir dann unseren Anteil an PV denn nicht dazu beitragen?

Hier eine Info, wie hoch z.B. die Bergbauarbeitsplätze subventioniert werden http://www.mehr-freiheit.de/faq/subvent.html ohne dass da groß gejammert wird, obwohl Bergbau in D bei den Fördertiefen absolut sinnlos und unrentabel ist.

Zitat:
Legt man nun für eine Familie einen Verbrauch von 4000 kWh/Jahr zu Grund, sind das 0,108 Cent x 4000 = 432 Cent = 4,32 Euro.


Ich bin gerne bereit, unsere 4,32 Euro zu zahlen. Wenn man über Deckelung redet, dann sollte man doch eher die Gewinne der großen Energiekonzerne deckeln, oder? Dann bliebe viel mehr für erneuerbare Energien übrig.

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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 20:26 Nach oben

Rio hat Folgendes geschrieben:

lemann28 hier "schimpft" keiner über die nach deiner eigenen Aussage riesigen Gewinne der Solarindustrie sondern diese Fakten werden lediglich aufgeführt!

Na dann ist ja gut. Also kann die Degression bei 5% bleiben und alles ist gut. Sag das doch gleich, Rio. Und wir haben alle die ganze Zeit gedacht Du wärest für die rapide Senkung der Einspeisevergütung im Bereich Photovoltaik. Und da es nur zitierte Fakten sind. Entspricht es nicht Deiner MEinung, daß die Gewinne zu hoch sind. Ok. Ist akzeptiert.

Rio hat Folgendes geschrieben:
Die von Dir ins Feld geführten paar hundert Arbeitsplätze mit Millionen zu subventionieren dürfte wenig effizient sein. Und ganz nebenbei tragen die von Dir aufgeführten paar hundert "Jobs" auch nicht dazu bei die Solarindustrie"""Made in Germany" ist immer noch auf der Welt eine Marke die für Wertarbeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Stand der Technik steht. "" als Weltmarktführer zu erhalten.

Mmmmhhhh. Seltsam. Wie kommt denn die Hälfte der Weltjahresproduktion an PV-Modulen auf die Dächer oder auf das Freifeld? Gibt es dafür in Kleve Heinzelmännchen? Und da Du ja so Nokia fixiert bist und sozial eingestellt, sollten Dir auch die "paar hundert Jobs" (versuch es mal mit tausend !) nicht egal sein.

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BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 20:37 Nach oben

Ich lese hier immer nur Subvention der PV Industrie. Wie viel stecken wir noch heutzutage als echte Subventionen in die Atomindustrie?
Wenn ich nur an die vom Steuerzahler bezahlten Polizeieinsätze bei Castor Transporten denke, über die bis heute nicht gelöste Endlagerung, und der sich fast täglich verteuernde Abbau der WAK in Karlsruhe (wohne übrigends 3 km von dem Ding weg). Bei dem WAK Abbau zahlen die EVU`s einen bestimmten Anteil, und das Land Baden-Württemberg und der Bund zahlen die ständig steigenden Mehrkosten. Wer regt sich endlich darüber auf?
Gruss
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