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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
31.05.2008, 18:02 |
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| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
| Das liegt aber nicht daran, dass so viele neue Anlagen hinzu gekommen wären, sondern dass 2007 (ganz besonders der Januar ein windreiches Jahr war). |
Ja, das hätte auch ohne eine einzige neugebaute WKA eine satten Sprung von etwa 30% gegeben.
2007 war das erste "gut 100%-Windjahr" seit langem!
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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Verfasst am:
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Steffko
Stammmitglied

Angemeldet: 17.04.2008
Beiträge: 84
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Verfasst am:
31.05.2008, 20:26 |
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| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
| Steffko hat Folgendes geschrieben: |
Da sagt das Umweltbundesamt aber was Anderes. Laut denen wurden durch Windkraft 2007 knapp 9000GWh Strom mehr erzeugt, als im Jahr zuvor. Einen so großen Sprung hat es noch nie gegeben, und auch prozentual kann sich das ganze sehen lassen (fast +30%) |
Das liegt aber nicht daran, dass so viele neue Anlagen hinzu gekommen wären, sondern dass 2007 (ganz besonders der Januar ein windreiches Jahr war).
Siehe im Detail aufgeschlüsselt: http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
Den Rückgang in D von 2006 auf 2007 ist insofern bermekenswert, weil er dem gloibalen Trend entgegen läuft, wo 2007 sehr hohe Wachstumsraten erzielt werden konnten. 2007 hatten deutsche Windanlagenbauer bereits eine Exportquote von 85%. (wobei im Gegenzug natürlich nicht jede in D installierte WKA auch in D gebaut wurde)
Ganz aktuelle Zubaudaten finden sich hier:
http://reisi.iset.uni-kassel.de/pls/w3reisiwebdad/www_reisi_page_new.show_page?page_nr=24&lang=de |
Laut deiner eigenen Quelle war das Windjahr 2007 so ca. 15% besser als das Windjahr 2006, was wiederum bedeuten sollte, dass offensichtlich dennoch ordentlich zugebaut wurde, ansonsten könnte man wohl kaum nen Mehrertrag von 30% erreichen  |
_________________ 5,28 kWp mit 24x220w Solarworld Modulen
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Eberhard
Moderator

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Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 1644
Wohnort: D 95233 Helmbrechts
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Verfasst am:
31.05.2008, 20:30 |
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Bitte kommt mal langsam wieder zum Thema zurück. Wir sind hier in einem PV Forum!
Gruß Eberhard |
_________________ meine Anlage http://www.ebi-mueller.de jetzt auch mit Tagesverlauf.
SUNNY WebBox mit Sensorbox auf Sunny Portal, Link über meine Homepage.
WR 2x SB5000 TL HC ESS Sanyo 10,08kWp 1xSB4200 TL HC Sanyo 4,24kWp
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superhaase
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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
31.05.2008, 20:30 |
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| Steffko hat Folgendes geschrieben: |
Laut deiner eigenen Quelle war das Windjahr 2007 so ca. 15% besser als das Windjahr 2006, was wiederum bedeuten sollte, dass offensichtlich dennoch ordentlich zugebaut wurde, ansonsten könnte man wohl kaum nen Mehrertrag von 30% erreichen  |
Falls Du meine 30% meintest:
Ich ging von meinen Windparks aus. Wie der Bundesdurchschnitt 2006-07 war, weiß ich jetzt nicht..... |
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superhaase
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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
31.05.2008, 20:33 |
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@Eberhard:
Ein bisschen Abschweifen und Vergleichen zu anderen Erneuerbaren Energien, finde ich aber in einem PV-Forum manchmal durchaus angebracht. |
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Eberhard
Moderator

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Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 1644
Wohnort: D 95233 Helmbrechts
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Verfasst am:
31.05.2008, 20:36 |
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Deshalb habe ich ja auchts wegen Offtopic gelöscht sondern nur gebeten wieder zum eigentliche Thema zurückzukehren.
Wobei sich das ursprüngliche Thema inzwischen erledigt haben müßte.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard |
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moeb1us
Öfters hier

Angemeldet: 23.10.2006
Beiträge: 27
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Verfasst am:
27.06.2008, 16:01 |
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ich hätte gerne mal eine info eingeholt, und zwar wird hier so oft von märkten im süden gesprochen (spanien, italien etc) und deren jetziges und kommendes potential. hat da ein forumsteilnehmer mal konkrete zahlen parat, was die kosten dort betrifft? sprich: modulpreise im vergleich GER und ESP und ITA? reale errichtungskosten GER/ESP/ITA? ich habe keinerlei vorstellung davon. sind module in spanien teurer als hier? |
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Betatester
Moderator

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Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2078
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
27.06.2008, 16:59 |
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Kleiner Ausschnitt aus dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt (BLW) bezüglich EEG/Intersolar:
........
Einig ist man sich jedenfalls darüber, dass die Preissenkungen aus der Herstellerecke (*) kommen müssen. Installateure werden dazu nicht in der Lage sein.
Module machen zwar den größten Posten in der Gesamtrechnung einer PV-Anlage aus, dennoch muss es auch bei den anderen Komponenten wie WR, Befestigungssysteme, Kabel und dergleichen durch technische Weiterentwicklungen ebenfalls zu einer Kostenreduzierung kommen. Letztlich ließen sich durch einfachere Montagetechniken auch die Arbeitskosten noch absenken.
........
(*) dazu BLW:
Lieferengpässe dürfte es in den nächsten Jahren kaum mehr geben, weil die Produktionskapazitäten weltweit enorm ausgebaut wurden. Selbst der knappe Faktor Solarsilizium, von dem die Auslastung der Solarzellen- und Modulproduktionskapazitäten abhängt, sollte bald kein Thema mehr sein, den von weltweit nur sieben Herstellern im jahr 2004 von hochreinen Silizium stieg deren Zahl in diesem Jahr bereits auf über 70 und über 100 weitere Unternehmen wollen in diesem Sektor in den nächsten Jahr einsteigen.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt |
_________________ >>>>>> Zentraleuropa als Satbild alle 15 Min. aktualisiert // nachts im IR-Modus!
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
27.06.2008, 20:44 |
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| Betatester hat Folgendes geschrieben: |
Kleiner Ausschnitt aus dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt (BLW) bezüglich EEG/Intersolar:
........
Einig ist man sich jedenfalls darüber, dass die Preissenkungen aus der Herstellerecke (*) kommen müssen. Installateure werden dazu nicht in der Lage sein.
Module machen zwar den größten Posten in der Gesamtrechnung einer PV-Anlage aus, dennoch muss es auch bei den anderen Komponenten wie WR, Befestigungssysteme, Kabel und dergleichen durch technische Weiterentwicklungen ebenfalls zu einer Kostenreduzierung kommen. Letztlich ließen sich durch einfachere Montagetechniken auch die Arbeitskosten noch absenken.
........
(*) dazu BLW:
Lieferengpässe dürfte es in den nächsten Jahren kaum mehr geben, weil die Produktionskapazitäten weltweit enorm ausgebaut wurden. Selbst der knappe Faktor Solarsilizium, von dem die Auslastung der Solarzellen- und Modulproduktionskapazitäten abhängt, sollte bald kein Thema mehr sein, den von weltweit nur sieben Herstellern im jahr 2004 von hochreinen Silizium stieg deren Zahl in diesem Jahr bereits auf über 70 und über 100 weitere Unternehmen wollen in diesem Sektor in den nächsten Jahr einsteigen.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt |
Da stimme ich Beta und dem Schreiber zu: Es gibt massive bauliche Aktivitäten in und für die PV-Branche.
Vom Silizium & Co über die Zellen bis zu den Modulen entstehen ständlig Firmenneugründungen, Firmenerweiterungen und Firmenneubauten im Fertigungsbereich von 50MWp pro Jahr aufwärts..
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
28.06.2008, 01:05 |
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die PV Produktionskapazitäten wachsen sehr schnell, das stimmt.
Hochinteressant ist aber die Frage, ob die Nachfrage (derzeit ja größer als das Angebot) nun langsamer, gleich oder gar noch schneller wachsen wird.
Spitzenlaststrom in Texas ist neulich mal auf 4 US$/kwh (!) gestiegen sicherlich sind das peaks, aber auch im Schnitt kommt da mittlerweile so einiges zustande und die höchsten Preisen werden idR mittags und nachmittags and heißen und sonnigen Tagen erzielt.
In Hawaii (dort kommt Strom überwiegend aus Dieselgeneratoren und die Sonne scheint reichlich) ist die grid parity schon längst erreicht, Italien steht kurz davor.
Auch in Spanien nehme ich an, dass sich spätestens mit den jetzt weiter steigenden Gaspreisen Solarkraftwerke als Spitzenlastkraftwerke bereits rechnen.
In Afrika und Teilen Asiens und Südamerikas gäbe es theoretisch einen großen Markt um irgendwelche Dieselgeneratoren und -pumpen kostengünstig durch solarelektrische Systeme zu ersetzen, Solarenergie könnte Elektrizität in bisher nicht elektrifizierte Gebiete bringen. (der Konjunktiv steht hier, weil in diesen Ländern, insbesondere Afrika, langfrsitiges Denken / Investitionen nicht verbreitet ist und außerdem leider meist die Kaufkraft fehlt)
Dazu kommen die nach wie vor eher großzügigen Förderprogramme aus Deutschland, Spanien und nun auch wieder Japan. In den USA wird auch schon die ein oder andere Stimme laut.
Kurz und gut, das Potential für eine noch stärker steigende Nachfrage ist in meinen Augen durchaus vorhanden, insbesondere dann, wenn die Gas- und Dieselpreise nicht (wider Erwarten) stark sinken werden.
Für den deutschen Markt könnte das sehr bedeutsam sein, sind wir doch in den letzten Jahren die "Resteverwerter" gewesen. Alles, was sonst nirgends nachgefragt wurde, wurde dann eben bei uns installiert. Deswegen haben wir ja auch im Schnitt die billigsten Preise pro kWp.
Gibt's keine Reste gibt's vermutlich in Zukunft auch keinen großen deutschen Markt (da wir die kWp Preise aus sonnenreicheren Ländern nicht zahlen können), bleibt viel übrig wird der PV Zubau in Deutschland boomen.
Für die Hersteller und Zuliefer ist das wohl nicht so bedeutend, für die Solarteure natürlich schon eher.
Schau mer mal in 3 Jahren wieder zurück ;-)
mfg |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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Betatester
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2078
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
28.06.2008, 08:37 |
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Die Frage wird sein wie hoch die Vergütungen in den anderen Ländern ausfallen. Werden in sonnenreichen Staaten die Vergütungen so hoch angesetzt das letztendlich der Modulpreis höher sein können wie in Deutschland werden dort auch die Module überwiegend hingehen.
Wird das ganze so passieren wie in Spanien wo es hohe Sonneneinstrahlung gibt und eine hohe Vergütung werden die Modulpreise mit Sicherheit nicht ohne weiteres sinken.
Beta |
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Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
30.06.2008, 21:06 |
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| Betatester hat Folgendes geschrieben: |
...
Wird das ganze so passieren wie in Spanien wo es hohe Sonneneinstrahlung gibt und eine hohe Vergütung werden die Modulpreise mit Sicherheit nicht ohne weiteres sinken.
Beta |
Im Photon-Newsletter war folgende "Thesen" betreff der Ausarbeitung des neuen spanischen EEG zu lesen:
| Zitat: |
PHOTON Newsletter - Individueller Newsletter vom 30.06.2008 für xxx
Spaniens Regierung will 300-Megawatt-Deckel
29.06.2008: Das spanische Industrieministerium plant offenbar, im kommenden Jahr nur einen Zubau von 300 Megawatt zulassen zu wollen. Wie am 26. Juni bekannt wurde, hat der Energiesekretär des Industrieministeriums, Pedro Luis Marín Uribe, bei einem Treffen mit den Verbänden der Photovoltaikindustrie und der Erneuerbare-Energien-Branche am Donnerstag mündlich den Vorschlag geäußert, dass 2009 am Boden 100 Megawatt und auf Dächern 200 Megawatt installiert werden sollen.
Bislang wurde dieser Plan des Ministeriums nicht schriftlich fixiert. Weiterhin unterbreitete Marín den Verbänden, dass der Einspeisetarif für Freiflächenanlagen auf 29 Cent pro Kilowattstunde und für Gebäude auf 33 Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden solle.
Dies entspräche einer Degression um bis zu 34 Prozent. Als „ein Desaster“ bezeichneten Vertreter der Photovoltaikindustrie diese Pläne, sollten sie in der Novelle des Real Decreto 661/2007 für Photovoltaik Eingang finden. An dem Gesetzesentwurf wird seit Ende September 2007 gearbeitet. Die Einspeisetarife nach dem Real Decreto 661/2007 verlieren am 28.September dieses Jahres ihre Gültigkeit.
Quelle: PHOTON |
Was dann wirklich rauskommt weis man/wir natürlich erst wenn der Gesetzestext schwarz-auf-weiß ist..
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Steffko
Stammmitglied

Angemeldet: 17.04.2008
Beiträge: 84
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Verfasst am:
30.06.2008, 22:51 |
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Das wären ja wirklich heftige Einschnitte, sollte es so kommen. Da könnte 2009 sogar glatt ein Superjahr für die PV in Deutschland werden - irgendwohin müssen die ganzen Module ja dann schließlich  |
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
04.07.2008, 12:24 |
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Die Photovoltaikindustrie Spaniens schlägt zurück..
http://www.aefotovoltaica.com gegen http://www.asif.org
| Zitat: |
PHOTON Newsletter - Individueller Newsletter vom 04.07.2008 für xxx
Spanische Photovoltaikindustrie gründet neuen Verband
03.07.2008: Elf der größten spanischen Photovoltaikunternehmen haben am 27. Juni einen neuen Verband gegründet, teilte die Gruppe gestern mit. Dieser heißt Asociación empresarial fotovoltaica – Unternehmerverband Photovoltaik (im Internet unter www.aefotovoltaica.com). Die Gründungsmitglieder sind Isofotón, BP Solar España, T-Solar, Fotowatio, Solaria, Grupo OPDE, Gamesa Solar, Atersa, Solarpack, Gestamp Solar und Siliken, die bislang auch Mitglieder des Verbands der Photovoltaikindustrie Asif (Asociación de la Industria Fotovoltaica) waren. In der Debatte um die Gesetzesnovelle zur Einspeisevergütung von Solarstromanlagen in Spanien hatten die großen Unternehmen immer stärkere Kritik an der Arbeit von Asif geäußert. Es hieß, der Verband nehme eine zu schwache Position in den Verhandlungen mit dem spanischen Industrieministerium ein. Zum Eklat kam es Anfang Juni, als die Unternehmen von den neuen Vorschlägen von Asif an das Ministerium erfuhren, in denen von einer minimalen Zubauleistung pro Jahr von 480 Megawatt und einem Einstiegstarif von 29 Cent pro Kilowattstunde die Rede war.
Daraufhin bildete sich eine Interessengemeinschaft von Firmen, aus der nun der neue Verband hervorgegangen ist. Mittlerweile hat das Ministerium einen mündlichen Vorschlag geäußert, wonach im kommenden Jahr nur 300 Megawatt in Spanien installiert werden sollen. Ende September dieses Jahres endet die bislang gültige Einspeiseregelung nach dem Real Decreto 661/2007.
Quelle: PHOTON
Bildunterschrift: Gründungsfoto
Weitere Informationen zum Hintergrund finden Sie auch in folgenden Ausgaben:
PHOTON - das Solarstrom-Magazin, PD 2008-07, Seite 28, "Der gelähmte Markt" |
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
13.07.2008, 17:47 |
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Ein Konjunktiv-Artikel (Stichwort: "könnte") der welt.de zu Spaniens Gesetzesnovelle:
| Zitat: |
10. Juli 2008, 04:00 Uhr
Drohende Förder-Kürzungen in Spanien belasten Solar-Aktien
Düsseldorf - Der deutschen Solarbranche droht in ihrem wichtigsten Exportmarkt Spanien Ungemach. Drastische Förderkürzungen könnten dem dortigen Sonnenenergieboom einen Dämpfer verpassen und exportorientierte deutsche Solarfirmen in die Bredouille bringen. Viele Anleger zeigen sich daher verunsichert und trennen sich von Solar-Aktien. Sie befürchten, dass das Wachstum in den anderen südeuropäischen Ländern nicht reicht, die Einbußen in Spanien wettzumachen. Der von den Öko-Titeln stark gewichtete Technologieindex TecDax verlor seit Mitte Juni beinahe 20 Prozent an Wert. LBBW-Analyst Stefan Droxner hält diese Reaktion indes für überzogen. Die Förderkürzungen dürften zwar im kommenden Jahr auf die Margen drücken. "Das wird die Branche aber nicht umbringen."
Spanien ist dank seiner staatlichen Förderung und Vorgaben zum Einsatz von Solarenergie bei Hausrenovierungen derzeit nach Deutschland der größte Solarmarkt weltweit.
Experten erwarten 2008 neu installierte Leistungen von über 1000 Megawatt, mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr. Seit dem königlichen Dekret vom Mai 2007 gilt eine Einspeisevergütung für Solarstrom von 45,51 Cents pro Kilowattpeak (kWp) für die ersten 25 Betriebsjahre. Da das Gesetz Ende September ausläuft, arbeitet die spanische Regierung an einer Novelle. Medienberichten zufolge ist eine Reduzierung der Einspeisevergütung um 35 Prozent in der Diskussion. Zudem soll die Gesamtfördersumme bei 300 Megawatt pro Jahr begrenzt werden. Bereits jetzt ist der Zubau geförderter Solarstromanlagen auf insgesamt 400 Megawatt gedeckelt. LBBW-Experte Droxner hatte für 2009 mit einer Deckelung bei 800 Megawatt gerechnet, andere gar mit einer völligen Aufhebung einer Begrenzung. Ein Sprecher des spanischen Branchenverbandes ASIF erwartet, dass die Regierung sich vor ihrer Sommerpause im August auf eine Novelle einigen wird, die zwei Monate später in Kraft treten wird.
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http://www.welt.de/welt_print/article2197402/Drohende_Foerder-Kuerzungen_in_Spanien_belasten_Solar-Aktien.html
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