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Mickel
Stammmitglied

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 142
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Verfasst am:
30.05.2008, 12:32 |
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Ich erkläre mir den Kompromiss anders.
SPD bekommt eine hohe PV-Vergütung, die CDU/CSU die hohe Biomassevergütung. Beide Parteien können Erfolge verbuchen (auch wenn bei solchen Aussagen IMMER vergessen wird, dass das jemand bezahlen muss - ist bei fast allen politischen Wohltaten so). |
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Verfasst am:
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1037
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
30.05.2008, 12:35 |
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Ich erlaube die von mir ungeprüften Darlegungen des Users lehmann28 zu übernehmen die einmal mehr verdeutlichen welchen großen Kostenvorteil die Windenergie im Gegensatz zur Photovoltaik besitzt!
Eine Windkraftanlage mit einem Megawatt – also 1000Kilowatt – Leistung kostet dementsprechend 890 Euro pro Kilowatt (2004).
Photovoltaik: der Anlagenpreis 2004 ca. 4700 Euro pro Kilowatt (Bemerkung von mir..hier dürften einige noch 2007 diesen Betrag bezahlt haben )
Photovoltaik ist als pro Kilowatt in der Anschaffung fünfmal teurer als Windenergie!
Gruß Rio |
_________________ 6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW) |
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Sonnenklecks
Stammmitglied


Angemeldet: 30.05.2008
Beiträge: 72
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Verfasst am:
30.05.2008, 12:52 |
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Lt. Expertenaussage:
Wie sollte dieser Heimatmarkt beschaffen sein?
Auf den Mix kommt es an. Betrachtet man die Möglichkeiten der verschiedenen Formen erneuerbarer Energien, so wird klar: Die meisten stoßen schnell an Grenzen. Biomasse, Geothermie und Wasserkraft eignen sich, um den Grundbedarf mit abzudecken. Wind kann vor allem nah der Küste zur Stromerzeugung eingesetzt werden, mal gibt es ihn jedoch mehr, mal weniger. Das höchste Potential verspricht die Sonne: In nur einer Stunde strahlt sie die Energiemenge auf die Erde, die die gesamte Menschheit pro Jahr verbraucht. Zudem hat Sonnenenergie den Vorteil, dass sie vor allem dann anfällt, wenn der Energiebedarf am höchsten ist, nämlich mittags. Sie eignet sich daher ideal zur Deckung der täglichen Bedarfsspitzen.
Wollte ich zu der hitzigen Diskussion nur mal anfügen.
Nichts für ungut, aber Wind hat nun mal nicht jeder und ist nicht immer da und zudem noch weniger zuverlässig als die Sonne. Ich habe kürzlich erst eine Reportage darüber gesehen, in welcher Windanlagen Betreiber gezeigt wurden. fakt war, dass diese Windanlagen, vor allem die kleinen für den Endverbraucher, auchnicht immer das Gelbe vom Ei sind und sich auch nur abbezahlen, wenn ein gewisses Potential an Wind zur Verfügung steht.
Deutschland hat leider kein kontinuierlich, auf alle Sektoren zugeschnittenen Windstärken (vor allem nicht Bayern), die es rentabel machen dort ein Windanlagen in rauen Mengen aufzustellen. Ich spreche hier von dem Endverbraucher und weniger von großen Konzernen mit ihren Windkraftanlagen. Und ehrlich gesagt: Ich möchte nicht in der näher einer solchen Anlage wohnen, schon mal den Lärm gehört, den die machen können? Zumindest diejenigen, die noch nicht mit neuster Technik gebaut wurden. Vom Umweltrisiko mal ganz abgesehen: Der zunehmende Ausbau der Windkraft ruft auch Widerstand hervor. Ursachen sind Belästigung durch Geräusche, Lichteffekte der Rotoren, Befürchtung ungünstiger Einflüsse auf die Vogelwelt und Beeinträchtigung des Landschaftsbildes. |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4563
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
30.05.2008, 13:00 |
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| Rio hat Folgendes geschrieben: |
| Ich erlaube die von mir ungeprüften Darlegungen des Users lehmann28 zu übernehmen die einmal mehr verdeutlichen welchen großen Kostenvorteil die Windenergie im Gegensatz zur Photovoltaik besitzt! |
Na dann versuch doch mal eine 2-3MW Windkraftanlage in Deinen Garten zu stellen.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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hadl
Stammmitglied

Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 38
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Verfasst am:
30.05.2008, 15:48 |
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Für mich ist unverständlich, warum man sich als ganz normaler Bürger, der eine PV Anlage betreibt wie z.B. RIO so verbissen immer wieder mit der Kostenrechnung PV gegen Windstrom beschäftigt. Und überhaupt die PV Kosten ihm offenbar schlaflose Nächte bereiten. Es ist doch hier im Forum unterdessen jedem bekannt, das Windstrom z.Zt effektiver ist als PV Strom. Bei unserem derzeitigen Mix aus fossilen Energieträgern wird man mit Sicherheit bei diesbezüglichen Kostenrechnungen auch zu Unterschiedlichen Ergebnissen kommen. .Mit der Stromwirtschaft hat er nichts zu tun, dies hat er schon empört zurückgewiesen. Kann es also nur noch die Sorge um den Verlust an Kaufkraft von 20 bis 30 Euro die durch die Umlage den Verbrauchern jährlich zugemutet werden sein. Was ich aber auch schon von bekannten Anlagenbetreibern gehört haben, dass ihnen die Nachbarn vorhalten von ihrem Geld Rendite zu erzielen. Nun mal Spaß bei Seite. Der künftige Energiemix wird sie alle beinhalten müssen, egal was sie in der Anlaufphase kosten. Unsere Kinder und Enkel werden dankbar sein, wenn sich Bremser wie Rio nicht durchsetzen können. |
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Betatester
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2078
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
30.05.2008, 16:37 |
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@Sonnenklecks,
danke für den Artikel aus der Süddeutschen !!
Auch ich teile die Meinung das wir das wirtschaftliche Potential welches in den Erneuerbaren drinne steckt, nicht verschenken dürfen.
Deutschland hat nun mal nur wenig Rohstoffe welche hohe Erlöse bringen.
Unser Potential liegt im denken und tüfteln....und äh....streiten
Leider gottes werden unsere Erfindungen erst immer im Ausland Marktreif gemacht, was jammerschade ist.
Das die PV-Industrie jetzt verstärkt beäugt wird bezüglich der Vergütungssätze, finde ich korrekt.
Beta |
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Mickel
Stammmitglied

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 142
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Verfasst am:
30.05.2008, 17:21 |
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Die Artikel geben jetzt ja ein bißchen mehr Details wieder als noch heute Morgen.
Ich finde den Kompromiss, wenn es so kommt, sehr gut. Eine Degression leicht unterhalb der in den letzten Jahren erreichten jährlichen Effizienzgewinne. Damit sollte noch ausreichend Anreiz für die Modulhersteller bestehen, wenn auch keine Traumrenditen (zumindest in Dtl.) mehr.
Und die zehnprozentige Degression für Freiflächenanlagen finde ich ebenfalls richtig. Flächenversiegelung haben wir in Deutschland genug, freie Dächer ebenfalls. Also Anlagen lieber aufs Dach als auf die Wiese.
Kritisch sehe ich aber (auch wenn ich mich da nur auf die knappen Infos aus den Artikeln beziehen kann) die Vergütung für große Dachanlagen.
(Vermutlich bezieht sich die 10% Degression auf Anlagen >30kWp und daraus werden dann in den Texten Freiflächenanlagen und Großanlagen auf Dächern.)
Wenn überhaupt sollte man für große Dachanlagen ein drittes Degressions-Niveau festlegen (zwischen Kleinanlagen und Freiflächenanlagen). Sicher lassen sich bei größeren Anlagen auch größere Skaleneffekte erreichen, aber ich finde man sollte schon zwischen Großanlagen auf Dächern und auf der Wiese unterscheiden, um erstere zu forcieren. |
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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
30.05.2008, 19:22 |
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| Rio hat Folgendes geschrieben: |
| ... schon mal etwas von.....Geschlossene Windfonds, Windparkfonds, Windpark Beteiligungen gehört? Dort soll mehr Rendite als mit PV zu erzielen sein! |
Das ist ein Gerücht.
Es gibt einige Windparks, die laufen super und werfen mehr ab, als geplant.
Leider ist das die Ausnahme.
Die Jahre 2000 bis 2006 waren so windschwach, dass viele Windkraft-Fonds nichts (in Zahlen: 0,0%) ausgeschüttet haben.
Wenn dann noch andere Probleme hinzukamen (falsche Windgutachten, Nichterfüllen der Leistungskennlinie der WKA, etc.), dann sah es teilweise ganz düster aus.
Einige sind pleite gegangen, so eine meiner Beteiligungen, von der ich höchstwahrscheinlich keinen Euro mehr sehen werde, und die noch keinen Cent ausgeschüttet hat.
Soviel zum Thema "traumhaft sichere Renditen im Bereich Erneuerbare Energien" und dem Vorwurf, da wird übers EEG irgendwelchen reichen Leuten das Geld in den Rachen geworfen.
Ich sag ja immer: Geld in eine Stromerzeugungsanlage zu stecken, ist und bleibt eine unternehmerische Investition.
Es soll ja auch PV-Anlagen geben, die bei weitem nicht halten, was versprochen wurde - aus verschiedensten Gründen. Jetzt lass mal noch ein paar verregnete Jahre dazukommen.....
Außerdem solltest Du Dich ein wenig am Riemen reißen, lieber Rio. Ausdrücke wie "energiepolitischer Geisterfahrer" sind absolut unter der Gürtellinie. Halte Dich bitte an die Nettiquette!
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
30.05.2008, 20:59 |
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| Rio hat Folgendes geschrieben: |
Ich erlaube die von mir ungeprüften Darlegungen des Users lehmann28 zu übernehmen die einmal mehr verdeutlichen welchen großen Kostenvorteil die Windenergie im Gegensatz zur Photovoltaik besitzt!
Eine Windkraftanlage mit einem Megawatt – also 1000Kilowatt – Leistung kostet dementsprechend 890 Euro pro Kilowatt (2004).
Photovoltaik: der Anlagenpreis 2004 ca. 4700 Euro pro Kilowatt (Bemerkung von mir..hier dürften einige noch 2007 diesen Betrag bezahlt haben :wink: )
Photovoltaik ist als pro Kilowatt in der Anschaffung fünfmal teurer als Windenergie!
Gruß Rio |
Und 2008 ist die WKA ca. 10% teurer, während die PV Anlage schon 20-30% billiger ist...
Die Frage heißt doch überhaupt nicht Wind GEGEN Solar, sondern WIE kombiniert man Wind PLUS Solar am besten.
Wind wird auch in absehbarer Zukunft den Löwenanteil von den beiden ausmachen, aber PV ist ne prima Ergänung dazu. |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
30.05.2008, 21:17 |
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| Rio hat Folgendes geschrieben: |
Also da ja die Energiekonzerne diese hohe Einspeisungsquoten (0,5%) von Solar-erzeugtem Strom vermeiden wollen sorgen diese (laut Vermutungen einiger hier) dafür das "gekauften" Politiker die Einspeisevergütung ""extrem" absenken wollen!
Dann erklärt mir doch mal....warum die Energiekonzerne es nicht geschafft haben mit ihren ""gekauften"" Politikern die Einspeisevergütung für Windenergie ( 5% ....das zehnfache der solarerzeugten Energie) zu senken?
Ja hoppela die Vergütung für Windenergie soll sogar angehoben werden!!
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Weil der Absatzmarkt für Windkraft im Inland eingebrochen ist und bei weiterer Senkung der Absatzmarkt ganz verschwinden würde.
All die schönen Klimaschutzziele sind ohne einen deutlichen Ausbau der Windenergie absolut nicht zu realisieren (es sei denn man verpflichtet künftig ALLE Hausbesitzer, die die EnEV nicht erfüllen zur thermischen Sanierung)
Im Endeffekt scheint sich die EEG-Vergütung so zu entwicklen, wie ich das selbst für sinnvoll erachte (ob ich Recht ahbe weiß ich natürlich nicht).
PV stärker runter als bisher, aber im planbaren Bereich ohne Vollbremsung. Wind onshore rauf, da sonst keine WKA in D mehr gebaut werden (jetzt muss nur noch bei den Planungsbehören in den Kopf, dass man diese pauschalen Höhenbegrenzungen aufgibt), bei Biogas Vergütung rauf, wenn KW-Kopplung und ggf wenn bedarfsgesteurt produziert wird. Auch Einspeisung von Bioerdgas wäre hochinteressant.
mfg |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Zuletzt bearbeitet von cephalotus am 30.05.2008, 22:21, insgesamt einmal bearbeitet |
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Betatester
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2078
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
31.05.2008, 09:34 |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
31.05.2008, 14:22 |
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REC ist ein Riese, ich kann mir gut vor stellen, dass es denen nicht passt, dass da jetzt Konkurren heran wächst.
Selbstverständlich will REC "langfristig" Geld verdinen und zwar am besten ohne Konkurrenz auf dem Markt.
Wenn sie so günstig (und ausreichend für den ganen Markt!) produzieren können, dann sollen sie doch die Module auch so billig abgeben, dann kauft auch keiner mehr bei der Konkurrenz...
Diese dann von 1 Euro Job (?) Solarteuren, Zitat: "...und
dies mit den kosteneffizientesten Installateuren
kombiniert..." montieren lasse und schon stimmt die Bilanz... |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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Steffko
Stammmitglied

Angemeldet: 17.04.2008
Beiträge: 84
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Verfasst am:
31.05.2008, 15:52 |
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| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
| Rio hat Folgendes geschrieben: |
Also da ja die Energiekonzerne diese hohe Einspeisungsquoten (0,5%) von Solar-erzeugtem Strom vermeiden wollen sorgen diese (laut Vermutungen einiger hier) dafür das "gekauften" Politiker die Einspeisevergütung ""extrem" absenken wollen!
Dann erklärt mir doch mal....warum die Energiekonzerne es nicht geschafft haben mit ihren ""gekauften"" Politikern die Einspeisevergütung für Windenergie ( 5% ....das zehnfache der solarerzeugten Energie) zu senken?
Ja hoppela die Vergütung für Windenergie soll sogar angehoben werden!!
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Weil der Absatzmarkt für Windkraft im Inland eingebrochen ist und bei weiterer Senkung der Absatzmarkt ganz verschwinden würde.
All die schönen Klimaschutzziele sind ohne einen deutlichen Ausbau der Windenergie absolut nicht zu realisieren (es sei denn man verpflichtet künftig ALLE Hausbesitzer, die die EnEV nicht erfüllen zur thermischen Sanierung)
Im Endeffekt scheint sich die EEG-Vergütung so zu entwicklen, wie ich das selbst für sinnvoll erachte (ob ich Recht ahbe weiß ich natürlich nicht).
PV stärker runter als bisher, aber im planbaren Bereich ohne Vollbremsung. Wind onshore rauf, da sonst keine WKA in D mehr gebaut werden (jetzt muss nur noch bei den Planungsbehören in den Kopf, dass man diese pauschalen Höhenbegrenzungen aufgibt), bei Biogas Vergütung rauf, wenn KW-Kopplung und ggf wenn bedarfsgesteurt produziert wird. Auch Einspeisung von Bioerdgas wäre hochinteressant.
mfg |
Da sagt das Umweltbundesamt aber was Anderes. Laut denen wurden durch Windkraft 2007 knapp 9000GWh Strom mehr erzeugt, als im Jahr zuvor. Einen so großen Sprung hat es noch nie gegeben, und auch prozentual kann sich das ganze sehen lassen (fast +30%) |
_________________ 5,28 kWp mit 24x220w Solarworld Modulen
Solarmax 6000C
Dachneigung 28° - Ausrichtung 180° (exakt Süd) |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
31.05.2008, 16:49 |
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| Steffko hat Folgendes geschrieben: |
Da sagt das Umweltbundesamt aber was Anderes. Laut denen wurden durch Windkraft 2007 knapp 9000GWh Strom mehr erzeugt, als im Jahr zuvor. Einen so großen Sprung hat es noch nie gegeben, und auch prozentual kann sich das ganze sehen lassen (fast +30%) |
Das liegt aber nicht daran, dass so viele neue Anlagen hinzu gekommen wären, sondern dass 2007 (ganz besonders der Januar ein windreiches Jahr war).
Siehe im Detail aufgeschlüsselt: http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
Den Rückgang in D von 2006 auf 2007 ist insofern bermekenswert, weil er dem gloibalen Trend entgegen läuft, wo 2007 sehr hohe Wachstumsraten erzielt werden konnten. 2007 hatten deutsche Windanlagenbauer bereits eine Exportquote von 85%. (wobei im Gegenzug natürlich nicht jede in D installierte WKA auch in D gebaut wurde)
Ganz aktuelle Zubaudaten finden sich hier:
http://reisi.iset.uni-kassel.de/pls/w3reisiwebdad/www_reisi_page_new.show_page?page_nr=24&lang=de |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
31.05.2008, 18:00 |
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| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
| Wenn sie so günstig (und ausreichend für den ganen Markt!) produzieren können, dann sollen sie doch die Module auch so billig abgeben, dann kauft auch keiner mehr bei der Konkurrenz... |
Volle Zustimmung!
Mit vollen Hosen ist gut stinken.  |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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