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Energiemanager
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 10.11.2007
Beiträge: 341
Wohnort: freiburg
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Verfasst am:
29.05.2008, 21:15 |
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gibts denn keine Solateure, die in der CDU sind und ihre "Parteifreunde" mal korrrekt informieren können? |
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Verfasst am:
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1040
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
30.05.2008, 08:05 |
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Also da ja die Energiekonzerne diese hohe Einspeisungsquoten (0,5%) von Solar-erzeugtem Strom vermeiden wollen sorgen diese (laut Vermutungen einiger hier) dafür das "gekauften" Politiker die Einspeisevergütung ""extrem" absenken wollen!
Dann erklärt mir doch mal....warum die Energiekonzerne es nicht geschafft haben mit ihren ""gekauften"" Politikern die Einspeisevergütung für Windenergie ( 5% ....das zehnfache der solarerzeugten Energie) zu senken?
Ja hoppela die Vergütung für Windenergie soll sogar angehoben werden!!
Die Bundesregierung will den Ausbau der Windkraft an Land kräftiger fördern. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel kündigte am 6. Mai 2008 vor Medienvertretern an, gegenüber dem Bundestag für eine Anhebung der Vergütung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Windstrom an Land ab 2009 um 1,2 Cent pro Kilowattstunde auf 9,1 Cent zu plädieren. Dadurch solle erreicht werden, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen im Jahr 2020 nicht 27,5 Prozent, sondern 30 Prozent ausmacht.
Photovoltaik erzeugt 0,5% des deutschen Stromverbrauches und erhält 22% der EEG-Vergütung!
Die deutsche Windenergie erzeugt 5% (das 10-fache von PV) des deutschen Stromverbrauches und erhält nur etwa 11% (die Hälfte von PV) der EEG-Vergütung!
Und Biertrinker sind, sollten diese Krombacher trinken, aktive Umweltschützer. Diese Biertrinker erhalten den Regenwald und tragen damit enorm dazu bei das die grüne Lunge der Erde erhalten bleibt! Da sollte jeder Deutsche im Schnitt mehr als 116 Liter Krombacher im Jahr trinken!
Gruß Rio |
_________________ 6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW) |
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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
30.05.2008, 08:15 |
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@Rio:
Du vergisst, dass es beim Wind auch eine Anschubfinazierung gegeben hat.
Zugegebenermaßen auf einem niedrigeren Niveau.
Die Photovoltaik ist für den zukünftigen Energiemix aber schon von großer Bedeutung, da meist antizyklisch zum Windstrom, und außerdem, weil sie sehr dezentral mit vielen kleinen und kleinsten Anlagen direkt in den untersten Verteilnetzen einspeist.
Daher ist der Einwand, trotz hoher Förderung liefere die PV nur weniger als 1% Strom, zu kurz gegriffen und unüberlegt.
Die Windkraft hat Anfangs auch weniger als 1% geliefert und den Löwenanteil der Förderung kassiert.
Die PV ist einfach noch in einer frühen Entwicklungsphase.
Sie ist von Anfang an teurer als Windkraft, hat aber wichtige Vorteile.
Zum Beispiel spielt die Grid Parity beim Windstrom überhaupt keine Rolle, denn keiner kann sich eine WKA in den Garten stellen.
Bei PV ist das ganz anders!
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
30.05.2008, 08:18 |
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Ergänzung (kann wieder mal nicht editieren ):
Und genau deshalb haben EON und Konsorten so viel Angst vor der Photovoltaik:
In Windstrom investieren sie inzwischen selbst kräftig.
Aber in PV-Strom kann jeder Dachbesitzer investieren, mit kleinen und kleinsten Beträgen.
Jeder PV-Anlagenbetreiber geht für die Zukunft (Grid Parity und dann Überschusseinspeisung) zumindest zum Teil als Stromabnehmer verloren. |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4576
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
30.05.2008, 08:37 |
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Windkraft
| Zitat: |
| Belief sich der Preis einer Anlage inklusive Anlieferung und Montage 1990 noch auf 1.260 Euro pro Kilowatt installierter Leistung, so sank der Anlagenpreis bis 2004 auf 890 Euro pro Kilowatt, also um über 29 Prozent (Preise inflationsbereinigt auf das Preisniveau von 1994). Eine Windkraftanlage mit einem Megawatt – also 1.000 Kilowatt – Leistung kostet dementsprechend 890.000 Euro (2004). Dabei ist die Technologie neuerer Anlagen ausgereifter, Turbinen und Rotorblätter arbeiten effizienter. |
Photovoltaik
| Zitat: |
| Belief sich der Preis einer Anlage inklusive Anlieferung und Montage 1990 noch auf ca.10000 Euro pro Kilowatt installierter Leistung, so sank der Anlagenpreis bis 2004 auf ca. 4700 Euro pro Kilowatt, also um über 55 Prozent (Preise inflationsbereinigt auf das Preisniveau von 1994). Eine Photovoltaikanlage mit ca. 5kWp – also 5.000 Watt – Leistung kostet dementsprechend 23500 Euro (2004). Dabei ist die Technologie neuerer Anlagen ausgereifter, Module und Wechselrichter arbeiten effizienter. |
Soviel zum Thema Prozentargumentation und welche Technik die Kosten effektiver senkt.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4576
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
30.05.2008, 08:44 |
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| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
Die 20.000 Arbeitslosen habe ich tatsächlich völlig ins Blaue geraten. Aber wenn man annimmt, dass die Hälfte der Arbeitskräfte in der Solarmonteur Branche wegfallen, wenn 90% des Binnenmarktes weg bricht, dann kann das schon hin kommen.
Vielleicht auch nicht. |
| Zitat: |
| „Das Handwerk baut in Deutschland die modernsten Kraftwerke der Zukunft und ist eine tragende Säule für Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Eine zu schnelle und abrupte Absenkung der Solarförderung gefährdet den heimischen Solarmarkt und damit eine Vielzahl der rund 20.000 in diesem Segment Beschäftigten im Handwerk“, so Wolfgang Schmitt, Mitglied des Vorstands des ZVEH. |
Quelle: www.zveh.de/webcom/show_article.php/_c-1010/_nr-33/_p-1/i.html
Also so daneben geraten hast Du gar nicht.
Der Tom  |
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Handbuch
Vielschreiber


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Angemeldet: 28.11.2006
Beiträge: 160
Wohnort: Suhl
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Verfasst am:
30.05.2008, 09:36 |
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DJ Koalition grundsätzlich einig bei Ökostromförderung
VWD
BERLIN (AP)--Die Koalition hat sich auf die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) geeinigt. Damit ist sie einen wichtigen Schritt bei ihrem Klimaschutzprogramm vorangekommen, das zuletzt für heftigen Streit gesorgt hatte. "Wir haben ein sehr ausgewogenes Konzept hinbekommen", sagte die CDU-Umweltexpertin Maria Flachsbarth am Freitag der Nachrichtenagentur AP.
Offizielles Ziel ist nun, dass bis 2020 30% des deutschen Stroms aus sauberen erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne, Biomasse oder Wasserkraft kommen. Dazu soll die Förderung für Windkraftanlagen noch ein klein wenig erhöht werden, wie Flachsbarth sagte. Dies hatte zuletzt auch Umweltminister Sigmar Gabriel gefordert.
Für Strom aus Sonnenkraft soll es hingegen künftig deutlich weniger Förderung geben als bislang vorgesehen. Vereinbart worden sei eine "höhere Degression" in einem "abgestuften Konzept für verschiedene Leistungsstufen", sagte Flachsbarth. Genaue Fördersätze wollte sie noch nicht nennen. Zunächst sollten die Fraktionen informiert werden. Die Einigung hatten Experten von Union und SPD in der Nacht zum Freitag erzielt.
Die Solarförderung war zuletzt ein wichtiger Streitpunkt zwischen Union und SPD gewesen. Der Unions-Wirtschaftsflügel hatte vorgeschlagen, die Förderung schnell um bis zu 30% zu kürzen. Dagegen lief die Solarbranche Sturm und warnte vor Pleiten. Die SPD wollte nicht mehr als 8% Verminderung der Förderung pro Jahr.
Flachsbarth sagte, auch für die Förderung von Strom aus Biomasse - die der Union als Fürsprecher der Bauern besonders wichtig ist - sei ein guter Kompromiss gefunden worden. Sowohl für Biomasse-KWK-Anlagen, in denen Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt wird, als auch für nachwachsende Rohstoffe seien Zuschläge vereinbart worden. "Ich muss sagen, es ist aus Unions-Sicht nicht schlecht gelaufen", sagte die CDU-Politikerin.
DJG/kth
(END) Dow Jones Newswires
May 30, 2008 03:22 ET (07:22 GMT) |
_________________ 9,52 KWp - am Netz seit dem 31.08.2007
56 Inowatt 170A/24/M2 an 2 SMA SB 4200 TL HC ESS
Dachneigung 39° - Ausrichtung 165°
http://www.solarlog-home.de/wopperstrom/ |
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superhaase
Forumsinventar

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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
30.05.2008, 09:58 |
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| Zitat: |
| Solarwerte profitierten von der Einigung der Koalition bei der Förderung von Solarstrom. Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Freitag aus Koalitionskreisen erfuhr, soll die von den Stromverbrauchern aufzubringende Umlage für Sonnenenergie im laufenden Jahr um einen Cent erhöht werden. Der im System vorgesehene Abbau der Hilfen (Degression) soll in den einzelnen Jahren von acht Prozent bis auf 10 Prozent steigen. Das entspreche den Zahlen, die erwartet worden seien, bevor die Unions-Forderungen von 30-Prozent-Kürzungen ins Gespräch gekommen seien, sagte ein Börsianer. |
Es ist also doch nicht so schlimm gekommen, wie befürchtet.
Bin gespannt auf die genauen Zahlen, aber scheinbar wird es in keinem Jahr mehr als 10% Degression geben.
Damit kann die PV-Wirtschaft die nächsten paar Jahre gut leben.
Ob allerdings auf Dauer 10% Dregession verkraftbar sind, bezweifle ich.
Aber bis dahin steht vielleicht schon wieder eine Novellierung des EEG an, und die Sätze werden bei Bedarf ja auch nach oben korrigiert, wie man weis.
Alles wird gut!
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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superhaase
Forumsinventar

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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
30.05.2008, 10:00 |
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PS:
Ich wäre zwar durchaus für eine stärkere kurzfristige Senkung der PV-Vergütung gewesen, aber besser so als das Horrorszenario der CDU-Fuzzis.  |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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Mickel
Stammmitglied

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 142
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Verfasst am:
30.05.2008, 10:28 |
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Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_294024
"Grund sind die starken Kursgewinne der Solarwerte. SPD und Union haben sich die auf die künftigen Fördersätze für Solarstrom geeinigt. Nach einem Reuters-Bericht soll der Abschlag bei neuen Solaranlagen 2009 und 2010 jeweils acht Prozent und 2011 neun Prozent betragen. Das ist zwar ein etwas größerer Abschlag im Vergleich zum Gesetzentwurf von Umweltminister Sigmar Gabriel, allerdings immer noch weniger als befürchtet."
Stellt sich die Frage, was aus der geplanten einmaligen Absenkung der Einspeisevergütung von 1ct in 2009 geworden ist. Außerdem wäre es interessant zu wissen, ob schon Zahlen ab 2012 geplant sind, oder ob diese bewusst nicht festgelegt wurden, um dann neu zu diskutieren.
Nach meiner Rechnung (8% Degression ab 2012 und 5% jährliche Strompreissteigerung, Basis 17ct/kWh) haben wir die Grid-Parity in 2016 erreicht. |
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boese
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 28.04.2007
Beiträge: 384
Wohnort: Wolfsburg
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Verfasst am:
30.05.2008, 11:07 |
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Der Kompromiss ist klar: Die Stromkonzerne können mit Hinweis auf die erhöhten Vergütungssätze für Windkraft die Strompreise erhöhen, obwohl sie selbst kräftig in diese Technik investieren und im Gegenzug hat Gabriel die Photovoltaikindustrie am Leben gehalten. Ich bin kein Freund der SPD - aber hier muss man Herrn Gabriel einmal attestieren, dass er Rückgrat bewiesen hat und standhaft verhandelt hat, um letztendlich ein zufriedenstellendes Ergebnis im Sinne des Allgemeinwohls zu erzielen. Respekt!
Mit Erschütterung musste ich zur Kenntnis nehmen, dass Superhaase tatsächlich mit seinem Hinweis Recht hatte, die CDU wollte mit einer Forderung nach 30% Degression in die Verhandlung gehen. Dies hat der Energiepolitische Sprecher der CDU, Herr Dr. Fuchs, nach eigenem Bekunden denn ja auch tatsächlich getan ( http://www.cdu-fuchs.de/go.to/modix/,2/aktuelles.html ). Über soviel Unverstand und so viel Lobbygläubigkeit kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Vielleicht war allerding auch ein "kompetentes" Mitglied unseres Forums mit besonders kurzem nick sein Berater
Umso mehr muss man dem jetzt gefundenen Kompromiss und dem Verhandlungsgeschick des Herrn Gabriel Beifall zollen, der es geschafft hat, sich über eine solch völlig hirnrissige Forderung hinwegzusetzen. Hätte er es nicht geschafft, hätte sicher auch dieses Forum im nächsten Jahr auf Grund fehlender Interessenten sehr an Zuspruch verloren ... |
_________________ 5,24 kWp mit 22 Sunways SM230 - 240Wp, SMA 5000 TL HC, SolarLog 100e |
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Rynn
Stammmitglied


Info: Interessent
Angemeldet: 24.09.2007
Beiträge: 50
Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am:
30.05.2008, 11:15 |
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Kann mal jemand einen Link setzen, wo steht wann genau die Novelle beschlossen wird und was momentaner Stand der Dinge ist?
Finde das alles so undurchsichtig, immer wieder neue Schocker, der letzte (CDU Forderung) wurde ja Gott sei Dank abgewährt.
Lässt einen ja kaum noch schlafen das Ganze....  |
_________________ Wende Dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. |
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boese
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 28.04.2007
Beiträge: 384
Wohnort: Wolfsburg
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Verfasst am:
30.05.2008, 12:22 |
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Sonnenklecks
Stammmitglied


Angemeldet: 30.05.2008
Beiträge: 77
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Verfasst am:
30.05.2008, 12:25 |
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Hallo!
Bin neu hier und habe mir jetzt auch nicht jedes Detail einzeln durchgelesen, weil mir nach 16 Seiten der Kopf raucht und ich im Groben schon gar nicht mehr weiß, was ich alles gelsen habe. Was ich allerdings erschreckend finde, ist die zum Teil doch sehr negative Grundeinstellung, die mir, wenn ich ehrlich bin doch ein wenig Angst macht. Natürlich ist es falsch Äpfel mit Birnen zu Vergleichen, doch im Endeffekt sind beides Obstsorten
Wollte hier auch nur folgenden Artikel zum Thema einstellen:
Deutschland fördert die erneuerbaren Energien so erfolgreich wie niemand sonst und diskutiert ernsthaft, ob das sinnvoll ist. Von Eicke R. Weber
Man stelle sich ein Autorennen vor, in dem Teams verschiedener Länder um den „Großen Preis der Nationen" konkurrieren. Einsam an der Spitze liegt das deutsche Team. Der Grund: Durch einen speziellen Treibstoff ist sein Fahrzeug das Schnellste. Trotzdem beginnt das Team zu diskutieren, ob die Kosten für den Treibstoff zu hoch sind. Eventuell solle man doch zum Sprit der anderen wechseln.
Genau so stellt sich derzeit die Situation bei den alternativen Energien dar: Der „Große Preis", das ist die Entwicklung erneuerbarer Energien auf ein Niveau, das sie universell einsatzfähig macht und damit die Abhängigkeit der Menschheit von fossilen Brennstoffen beendet. Die Autos, das sind in diesem Gleichnis die Fortschritte, die die einzelnen Länder auf dem Weg zu diesem Ziel erreichen. Der spezielle Treibstoff, mit dem das deutsche Auto fährt, ist das „Erneuerbare- Energien Gesetz" (EEG), das es seit dem Jahr 2000 gibt.
Dieses Gesetz steht seit einiger Zeit immer häufiger in der Kritik. Die erneuerbaren Energien (aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme sowie Deponie-, Klär- und Grubengas) seien „überfördert". Die beteiligten Unternehmen würden ungerechtfertigt hohe Gewinne erwirtschaften. Ineffiziente Technologien würden unterstützt, insbesondere Solarstrom könnte in unseren Breiten nicht effizient eingesetzt werden. Demgegenüber verfolgt die Bundesregierung das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland weiter zu erhöhen. Seit das Gesetz vor acht Jahren in Kraft trat, hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bereits mehr als verdoppelt - von 6,3 Prozent auf etwa 14 Prozent. Das Etappenziel des Gesetzes wurde damit übertroffen: Geplant war, bis zum Jahr 2010 einen Anteil von mindestens 12,5 Prozent zu schaffen. Bis zum Jahr 2020 will die Regierung diesen Anteil auf 25 bis 30 Prozent erhöhen. Eine Expertenanhörung am vergangenen, Montag hat sie in diesem Ziel bestätigt.
Das Gesetz funktioniert simpel: Netzbetreiber werden verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien zum gesetzlich festgelegten Preis abzunehmen, der sich an den jeweiligen Kosten der Erzeugung orientiert. Sie haben dadurch zusätzliche Kosten, wälzen diese jedoch auf die Verbraucher ab.
Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand: Die erneuerbaren Energien werden nicht über Steuern finanziert, sondern durch einen Aufschlag auf den Strompreis. Dieser ist moderat - für einen durchschnittlichen Haushalt beträgt er rund zwei Euro pro Monat. Ein weiterer Vorteil des EEG ist die Planungssicherheit für die Erzeuger der erneuerbaren Energien. Sie wissen, dass sie ihre Produktion langfristig verkaufen können, und auch, zu welchem Preis. Die Planungssicherheit erleichtert es den Unternehmen, Anlagen zu errichten, Produktionskapazitäten zu schaffen, Mitarbeiter einzustellen und auszubilden sowie in Forschung und Entwicklung zu investieren. Im Jahr 2006 gab die Branche bereits 236.000 Menschen Arbeit. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von 23 Milliarden Euro. 134.000 Arbeitsplätze beziehungsweise 14,2 Milliarden Euro davon waren direkt dem Gesetz zuzuordnen.
Bei drei der jüngsten Megatechnologien musste Deutschland die Spitzenposition anderen Ländern überlassen, bei der Mikro- und der Nano-Elektronik sowie bei der Biotechnologie. Bei den erneuerbaren Energien aber liegen wir ganz vorne. Die Chancen stehen gut, dass dieser Markt einmal ein zentraler Markt für unsere Volkswirtschaft sein wird, einer, der dann die Bedeutung haben wird, die heute noch die Automobilindustrie hat. Bei den erneuerbaren Energien werden bis zu 80 Prozent der hergestellten Produktionsanlagen exportiert. Voraussetzung für Exporte aber ist, dass der Heimatmarkt funktioniert: Man muss potentiellen Kunden schließlich eine überzeugende Demonstration der Anlagentechnik bieten können. (Zudem verringert diese Art der Erzeugung von Energie die Abhängigkeit von Brennstoff-Importen aus politisch instabilen Weltregionen.)
Wie sollte dieser Heimatmarkt beschaffen sein?
Auf den Mix kommt es an. Betrachtet man die Möglichkeiten der verschiedenen Formen erneuerbarer Energien, so wird klar: Die meisten stoßen schnell an Grenzen. Biomasse, Geothermie und Wasserkraft eignen sich, um den Grundbedarf mit abzudecken. Wind kann vor allem nah der Küste zur Stromerzeugung eingesetzt werden, mal gibt es ihn jedoch mehr, mal weniger. Das höchste Potential verspricht die Sonne: In nur einer Stunde strahlt sie die Energiemenge auf die Erde, die die gesamte Menschheit pro Jahr verbraucht. Zudem hat Sonnenenergie den Vorteil, dass sie vor allem dann anfällt, wenn der Energiebedarf am höchsten ist, nämlich mittags. Sie eignet sich daher ideal zur Deckung der täglichen Bedarfsspitzen.
Zwar ist aus Sonnenlicht erzeugter Strom heute noch teurer als der aus Wind, Wasser und Biomasse. Dies wird sich jedoch ändern, denn die Kosten für Solarstrom sinken durch kontinuierliche Fortschritte bei der Produktionstechnologie. Es ist kein Zufall, dass sich in diesem Markt viele Unternehmen aus der Halbleiterbranche tummeln, denn die Produktionsverfahren ähneln sich. In den sechziger Jahren prophezeite der Physiker (und spätere Mitbegründer von Intel) Gordon Moore, dass sich die Rechenleistung von Computerchips alle 18 bis 24 Monate verdoppelt. Moores Gesetz lässt sich auf die Herstellung von Solarzellen übertragen. Dem trägt das EEG Rechnung. Die Fördersätze für die einzelnen Energieformen sinken Jahr für Jahr. Dies ist ein sehr charmanter Vorzug des Gesetzes: Im Gegensatz zu den meisten Steuern werden diese Subventionen eines Tages von selbst verschwinden.
Alle Experten waren sich am vergangenen Montag im Bundestag einig, dass ein möglichst schneller Ausbau der Solarenergie nur erreicht werden kann, wenn die Fördersätze nicht allzu stark und schnell sinken (wie es einige Kritiker des Gesetzes verlangen). Denn darum geht es doch: so viel Solarstrom zu erzeugen, dass der Preis dafür nicht mehr höher ist als für Strom aus konventionellen Quellen.
Dieses Ziel könnte vielleicht sogar noch vor 2015 erreicht werden. Ökonomische Antriebe sind erwiesenermaßen die wirkungsvollsten, um das menschliche Handeln zu steuern. Doch auch die ökologischen Effekte des EEG sind nicht zu verachten: Durch den Einsatz erneuerbarer Energien wird schon derzeit pro Jahr der Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland um mehr als 100 Millionen Tonnen reduziert.
Quelle:
Eicke R. Weber 2008
Erstveröffentlichung:
Süddeutsche Zeitung, 07.05.2008 |
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hadl
Stammmitglied

Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 39
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Verfasst am:
30.05.2008, 12:28 |
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Die Frage von Rio warum es die „gekauften“ Politiker nicht geschafft haben die Vergütung für Windstrom zu senken, sondern sogar erhöhen wollen, ist schnell beantwortet und ergänzt sogar noch den Kreis der Verdachtsmomente wenn man weis, dass RWE durch die Tochter RE Power stark im Windgeschäft investiert, und deren Aufsichtsratmitglied und früherer Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Fritz Vahrenholt keine Möglichkeit auslässt zu verkünden, dass PV in die Wüste gehört und der Windbranche die Zukunft in Deutschland. Alles nachzulesen über GOOGLE. |
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