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 Das Ende des PV-Booms in Deutschland? Nächstes Thema anzeigen
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Rio
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Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1015
Wohnort: Kleve (NRW)

BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 20:38 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
Rio hat Folgendes geschrieben:

lemann28 hier "schimpft" keiner über die nach deiner eigenen Aussage riesigen Gewinne der Solarindustrie sondern diese Fakten werden lediglich aufgeführt!

Na dann ist ja gut. Also kann die Degression bei 5% bleiben und alles ist gut. Sag das doch gleich, Rio. Und wir haben alle die ganze Zeit gedacht Du wärest für die rapide Senkung der Einspeisevergütung im Bereich Photovoltaik. Und da es nur zitierte Fakten sind. Entspricht es nicht Deiner MEinung, daß die Gewinne zu hoch sind. Ok. Ist akzeptiert.

Rio hat Folgendes geschrieben:
Die von Dir ins Feld geführten paar hundert Arbeitsplätze mit Millionen zu subventionieren dürfte wenig effizient sein. Und ganz nebenbei tragen die von Dir aufgeführten paar hundert "Jobs" auch nicht dazu bei die Solarindustrie"""Made in Germany" ist immer noch auf der Welt eine Marke die für Wertarbeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Stand der Technik steht. "" als Weltmarktführer zu erhalten.

Mmmmhhhh. Seltsam. Wie kommt denn die Hälfte der Weltjahresproduktion an PV-Modulen auf die Dächer oder auf das Freifeld? Gibt es dafür in Kleve Heinzelmännchen? Und da Du ja so Nokia fixiert bist und sozial eingestellt, sollten Dir auch die "paar hundert Jobs" (versuch es mal mit tausend !) nicht egal sein.

Der Tom Cool


Gut lehmann28 gehen wir mal von den tausend Jobs aus welche ja aus deiner Feder stammen. Tausend Solarteure und Berater...jedes Jahr mit 1 500 000 000€ zu subventionieren.......nunja Du scheinst über eine sehr ausgeprägte soziale Ader zu verfügen. Welchen Beruf übst Du nochmal aus? Wink
Denn die Arbeitsplätze in der Solarindustrie sind ja kaum gefährdet, da dort Weltmarktspitze (Made in Germany) hergestellt wird! Wink

Gruß Rio

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Verfasst am: Nach oben

aland11
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Angemeldet: 04.02.2008
Beiträge: 76
Wohnort: 76351

BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 20:50 Nach oben

@Rio
und mit wieviel Milliarden subventionieren wir die Arbeitsplätze der Atomindustrie?

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www.solarlog-home.de/aland11
eggis
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Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 850

BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 21:21 Nach oben

Hallo,

ich lese hier immer wieder von Subventionen für Photovoltaik in Höhe von 1,5 Mrd. Euro jährlich. Die Subventionen sehe ich nur als Anschubfinanzierung die sowieso pro kWp jährlich abnehmen.

Wenn diese Förderung hier mit den Steinkohlesubventionen verglichen werden, ist es so als wenn hier die sprichwörtlichen Apfel mit Birnen verglichen werden. Bei der Steinkohle wird künstlich eine tote Industrie am Leben gehalten, damit die Kohleverstromer günstig Ihre Kraftwerke befeuern können.

Die Subventionen für Steinkohle belaufen sich seit 1950 auf über 250 Mrd. Euro (!...über 4 Mrd. jährlich!) ohne dabei die Kosten zu berücksichtigen die der Allgemeinheit zufallen. In einem älteren Bericht aus dem hier vielzitierten Spiegel kostet alleine der Ausstieg aus der in Deutschland unwirtschaftlich geförderten (etwas Zweideutig) Kohle nochmals 40 Mrd. Euro.
( http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,438793,00.html )

Die Förderung für PV-Anlagen sollte beibehalten werden, da hier noch sehr viele technische Innovationen zu erwarten sind.

Derzeit ist der Gewinnanteil der "großen Vier" an einer kWh Strom immer noch höher als der gesamte EEG Zuschlag. Darum sehe ich es auch genauso wie der User "hadl" ;
Zitat:
...dass jede dezentral ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom, am Umsatz der großen Stromkonzerne abgeht.


MsG

-eggis-

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hier gibts mehr:
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=1445
hadl
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Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 22:18 Nach oben

Hallo Rio !
Du benutzt genau die Standardformulierung der Stromwirtschaft, die ich in meinem Beitrag erwähnt habe wenn Du behauptest es würden bis jetzt 1.5 Milliarden in PV subventioniert mit steigender Tendenz. Zunächst mal zur Aufklärung. Subventionen sind eine stattlich Beihilfe (lies mal bei GOOGLE ). Da die Mehrkosten für PV Strom gesetzlich geregelt (EEG ) auf den einzelnen Verbraucher umgelegt werden, betrifft dies ausschließlich den Verbraucher und hat mit dem Staat kostenmäßig überhaupt nichts zu tun. Also eine gesetzliche Verordnung und keine Subvention. Die Mehrkosten von der Zeit ca 0.7 Cent/Kwh sind allerdings für den einzelnen Verbraucher so gering, dass man damit keine Stimmung machen kann, deshalb die Milliardenrechnung. Milliarden kommen zusammen wenn die Entwicklung der PV so weiter ginge nämlich durch die Umsatzeinbuße der konventionellen Stromwirtschaft. Deshalb auch die Aufregung von dieseer Seite.
Rio
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Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1015
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BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 07:26 Nach oben

Hallo hadl

Ordnungspolitische Eingriffe des Staates, wie beispielsweise staatliche Preisfestsetzungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, haben eine subventionsgleiche Wirkung.

Gruß Rio

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Rio
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Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1015
Wohnort: Kleve (NRW)

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 07:33 Nach oben

Hier wurde ja auch das Argument genannt PV spart Unmengen an CO2 ein!

Ergebnisse aus Lebensdaueranalysen zeigen, dass die Umweltbelastung durch die PV-Technik in Form von Kohlendioxidausstoß, Bodenversauerung (SO2) und Bodenüberdüngung (PO43-, Phosphate) 5 bis 10 mal so hoch ist wie durch Wind- oder Wasserkraft /1/ (Abb. 1). Das ist die Folge der energieintensiven und wenig umweltfreundlichen Prozesse bei der Herstellung der Photozellen, der Tragestrukturen und der Elektrik für die Solarmodulen.


http://www.buerger-fuer-technik.de/body_photovoltaik.htm

Gruß Rio

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hadl
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Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 09:01 Nach oben

Hallo Rio !

Wie würdest Du dann die vom Staat ( für den Ernstfall gedachten ) genehmigten steuerfreien Rückstellungen in Milliardenhöhe der Atomwirtschaft nennen. Wie ich schon erwähnt habe wird das EEG ausschließlich vom Verbraucher finanziert und angesichts der relativ geringen Mehrkosten für den Einzelnen mit großer Mehrheit akzeptiert. Sehr zum Leidwesen der Stromwirtschaft die deshalb immer wieder mit Milliarden für Stimmung sorgen will.
lehmann28
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Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4524
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BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 09:10 Nach oben

Rio hat Folgendes geschrieben:
Ergebnisse aus Lebensdaueranalysen zeigen, dass die Umweltbelastung durch die PV-Technik in Form von Kohlendioxidausstoß, Bodenversauerung (SO2) und Bodenüberdüngung (PO43-, Phosphate) 5 bis 10 mal so hoch ist wie durch Wind- oder Wasserkraft /1/ (Abb. 1). Das ist die Folge der energieintensiven und wenig umweltfreundlichen Prozesse bei der Herstellung der Photozellen, der Tragestrukturen und der Elektrik für die Solarmodulen.


Was für andere Argumente soll man denn auch auf einer Seite finden, die von Kernkraftbefürwortern erstellt und betrieben wird?

Der Tom Cool

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Sonnenmelker
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Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 09:20 Nach oben

Moin,
Zitat:
Ergebnisse aus Lebensdaueranalysen zeigen, dass die Umweltbelastung durch die PV-Technik in Form von Kohlendioxidausstoß, Bodenversauerung (SO2) und Bodenüberdüngung (PO43-, Phosphate) 5 bis 10 mal so hoch ist wie durch Wind- oder Wasserkraft /1/ (Abb. 1).

Der Vergleich ist an den Haaren herbeigezogen, wenn man schon diese Werte vergleicht, dann doch bitte mit konventionellen Brennstoffen.

Birnbäume haben den großen Vorteil, dass im Herbst keine faulen Äpfel darunter liegen Laughing

Die Umweltbelastung durch SO2 und Phosphate dürfte in westlichen Industrieländern ohnehin keine Rolle spielen.
Beide Stoffe lassen sich ohne großen Aufwand mit Filtern zurückhalten.

Könnte in dem Zusammenhang noch ein wenig auf Fernost rumhacken, verkneife ich mir aber, weil Pfingsten ist. Wink

Gruß
Manfred
Rio
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Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1015
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BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 09:35 Nach oben

Nach dem Artikel von Prof. Renate Köcher/Institut für Demoskopie Allensbach in der FAZ vom 19.12.07 wurde gefragt: "Wie sollte die Bundesregierung auf die derzeitige Entwicklung der Energiepreise für Strom, Gas und Heizöl reagieren?" sagten 73 % "Erneuerbare Energien wie Windkraft, Sonnenenergie usw. stärker fördern". Dazu erläutert Prof. Köcher: "Die Kosten der staatlichen Subventionierung regenerativer Energien sind der übergroßen Mehrheit nicht bekannt. Die meisten Leute nehmen an, dass regenerative Energien nicht nur dazu beitragen, die Abhängigkeit von anderen Energiequellen zu vermindern, sondern halten sie auch für besonders preiswerte Energieträger. Seit vielen Jahren ist die öffentliche Meinung von einer geradezu romantischen Zuneigung zu regenerativen Energien gekennzeichnet".

Die regenerativen Energien wie Windstrom, Solarstrom und Strom aus Biomasse werden nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) über den Strompreis bei den Verbrauchern subventioniert. Es lässt sich leicht nachrechnen, dass der Strom aus Windkraft mit etwa 8 cts/kWh, der Solarstrom mit 50 cts/kWh und der Strom aus Biomasse mit etwa 7 cts/kWh subventioniert wird. Im Vergleich dazu ist die Subventionierung der deutschen Steinkohle (25 Mill. t /Jahr)- die über Steuern erfolgt - mit 2,5 cts/kWh geradezu preiswert. Der Strom aus der CO2-freien Kernenergie kostet nur 2,5 cts/kWh und wird überhaupt nicht subventioniert.

Die Subventionierung der regenerativen Energien führt dazu, dass der Mischpreis für die Stromerzeugung bei etwa 5 cts/kWh liegt (bei den wirtschaftlichen Verfahren wie Strom aus Braunkohle, Kernenergie, Steinkohle, Erdgas und Wasserkraft im Mittel nur bei etwa 3,5 cts/kWh). Der Verbraucher zahlt jedoch rund 21 cts/kWh, davon 7,8 cts/kWh für Netzentgeld und Messung, aber 8,2 cts/kWh für Steuern und Abgaben.

Die Subventionierung der regenerativen Energien kostet die Volkswirtschaft, d. h. bei uns über den Strompreis, etwa 8 Mrd. €/Jahr, bis 2020 hat der frühere Bundeswirtschaftsminister 250 Mrd. bereits im Jahr 2001 errechnen lassen, Zahlen im mehrstelligen Milliardenbereich wurden auch jetzt immer wieder bestätigt.

Was ist für eine realistische Aufklärung der Bevölkerung zu tun? Die Politik, insbesondere der Bundesumweltminister aber auch die Bundeskanzlerin, die Parteien, die Medien, aber auch die Energieversorger müssen realistisch über die notwendige Energieversorgung für den Industriestandort Deutschland informieren. Es ist unverantwortlich, der Bevö¶lkerung vorzugaukeln, dass man unseren Lebensstandard und unsere Arbeitsplätze weitgehend mit dem wetterabhängigen und ungesicherten Strom aus Windkraft und Sonne versorgen könnte. Die internationalen Organisationen, wie z. B. die Internationale Energieagentur (IEA) betonen immer wieder, dass in der Zukunft alle Energieerzeugungsarten genutzt werden müssen, um den steigenden weltweiten Energiebedarf bei der steigenden Weltbevölkerung zu befriedigen.

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lehmann28
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Angemeldet: 22.06.2006
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BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 10:02 Nach oben

Rio,
wenn man versucht eine Argumentation gegen die PV-Energie oder auch die ganzen erneuerbaren Energien
aufzubauen, dann doch bitte so zitieren das Frau Prof. Renate Köcher nicht als vollkommene Gegnerin der
Erneuerbaren Energien hingestellt wird. Die Aussagen die Du anführst sind aus einem Leserbrief und sieht in
Wahrheit so aus:

Zitat:
Leserbrief von Dr. Ludwig Lindner an die FAZ vom 30.12.07 zum Thema:
Unrealistische Vorstellungen in der Bevölkerung bei der Energieversorgung
veröffentlicht 18.01.2008


Nach dem Artikel von Prof. Renate Köcher/Institut für Demoskopie Allensbach in der FAZ vom 19.12.07 wurde gefragt: "Wie sollte die Bundesregierung auf die derzeitige Entwicklung der Energiepreise für Strom, Gas und Heizöl reagieren?" sagten 73 % "Erneuerbare Energien wie Windkraft, Sonnenenergie usw. stärker fördern". Dazu erläutert Prof. Köcher: "Die Kosten der staatlichen Subventionierung regenerativer Energien sind der übergroßen Mehrheit nicht bekannt. Die meisten Leute nehmen an, dass regenerative Energien nicht nur dazu beitragen, die Abhängigkeit von anderen Energiequellen zu vermindern, sondern halten sie auch für besonders preiswerte Energieträger. Seit vielen Jahren ist die öffentliche Meinung von einer geradezu romantischen Zuneigung zu regenerativen Energien gekennzeichnet".

Die regenerativen Energien wie Windstrom, Solarstrom und Strom aus Biomasse werden nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) über den Strompreis bei den Verbrauchern subventioniert. Es lässt sich leicht nachrechnen, dass der Strom aus Windkraft mit etwa 8 cts/kWh, der Solarstrom mit 50 cts/kWh und der Strom aus Biomasse mit etwa 7 cts/kWh subventioniert wird. Im Vergleich dazu ist die Subventionierung der deutschen Steinkohle (25 Mill. t /Jahr)- die über Steuern erfolgt - mit 2,5 cts/kWh geradezu preiswert. Der Strom aus der CO2-freien Kernenergie kostet nur 2,5 cts/kWh und wird überhaupt nicht subventioniert.

Die Subventionierung der regenerativen Energien führt dazu, dass der Mischpreis für die Stromerzeugung bei etwa 5 cts/kWh liegt (bei den wirtschaftlichen Verfahren wie Strom aus Braunkohle, Kernenergie, Steinkohle, Erdgas und Wasserkraft im Mittel nur bei etwa 3,5 cts/kWh). Der Verbraucher zahlt jedoch rund 21 cts/kWh, davon 7,8 cts/kWh für Netzentgeld und Messung, aber 8,2 cts/kWh für Steuern und Abgaben.

Die Subventionierung der regenerativen Energien kostet die Volkswirtschaft, d. h. bei uns über den Strompreis, etwa 8 Mrd. €/Jahr, bis 2020 hat der frühere Bundeswirtschaftsminister 250 Mrd. bereits im Jahr 2001 errechnen lassen, Zahlen im mehrstelligen Milliardenbereich wurden auch jetzt immer wieder bestätigt.

Was ist für eine realistische Aufklärung der Bevölkerung zu tun? Die Politik, insbesondere der Bundesumweltminister aber auch die Bundeskanzlerin, die Parteien, die Medien, aber auch die Energieversorger müssen realistisch über die notwendige Energieversorgung für den Industriestandort Deutschland informieren. Es ist unverantwortlich, der Bevö¶lkerung vorzugaukeln, dass man unseren Lebensstandard und unsere Arbeitsplätze weitgehend mit dem wetterabhängigen und ungesicherten Strom aus Windkraft und Sonne versorgen könnte. Die internationalen Organisationen, wie z. B. die Internationale Energieagentur (IEA) betonen immer wieder, dass in der Zukunft alle Energieerzeugungsarten genutzt werden müssen, um den steigenden weltweiten Energiebedarf bei der steigenden Weltbevölkerung zu befriedigen.

ludwig_lindner@t-online.de


Zu finden hier:
http://buerger-fuer-technik.de/body_leserbrief__energieversorgung.html

Hier sollte man dem unbedarften Leser auch noch mitteilen, daß Herr Dr. Ludwig Lindner folgenden beruflichen Werdegang hatte:

Zitat:
Von 1961 bis 1970 war er in der Kerntechnik tätig, zunächst am Hahn-Meitner-Institut in Berlin, im Kernforschungszentrum Karlsruhe (heute Forschungszentrum Karlsruhe) und dann bei AEG-Kernenergieanlagen im Frankfurter Raum. Zu den Arbeitsgebieten gehörten der Aufbau und Betrieb eines Plutoniumlabors und die Bearbeitung von chemischen Problemen bei der Entwicklung und dem Betrieb von Siedewasserreaktoren und die Betreuung der Abwasseranlage einer Hei§e-Zellen-Anlage.

Von 1970 bis 1994 war er als Betriebs- und Abteilungsleiter in der chemischen Gro§industrie im Ruhrgebiet bei der Produktion von Acetylen, Wasserstoff, Synthesegas und technischen Gasen aus der Luftzerlegung tätig.


Und jetzt sollte jeder selber entscheiden was er von Herrn Lindners Leserbrief halten soll.

Der Tom Cool

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Sonnenmelker
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Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 10:12 Nach oben

Moin,
solche Artikel sind in den letzten Tagen massenhaft zu lesen.
Einer schlechter als der andere.
Da wird von 50 Cent / kWh Subvention gesprochen, gibt es denn konventionell erzeugten Strom zum Nulltarif ?
Was fehlt ist eine schlüssige Kosten / Nutzen Rechnung.
PV schafft zwar nicht Arbeitsplätze in der gewünschten Höhe, ( davon gehe ich aus da es immer wieder thematisiert wird), es werden aber Arbeitplätze geschaffen.
Folgekosten der konventionellen Energieerzeugung werden nirgends in die Rechnung einbezogen.
Ebenso geht man davon aus, dass fossile Brennstoffe in unbegrenzter Menge verfügbar sind.
Es verwundert nur, dass eine Zeitung wie die FAZ sich nicht zu schade ist so einen Müll zu drucken.

Es führt kein Weg an regenerativen Energien vorbei, es sei denn der direkte Weg in die Katastrophe.

Es stellt sich allerdings die Frage wie müssen die dafür vorgesehenen, leider auch endlichen Gelder, eingesetzt werden.

Gruß
Manfred
Rio
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Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1015
Wohnort: Kleve (NRW)

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 10:26 Nach oben

lehmann28 und dem ganz unbedarften solltest DU mitteilen das es zwar ein Leserbrief des Herrn Dr. Ludwig Lindner ist
Aber, was ja viel wichtiger ist, diese Aussagen stammen von Prof. Renate Köcher/Institut für Demoskopie Allensbach (lehmann28 such bitte mal nach dem beruflichen Werdegang dieser Dame Wink )

Nach dem Artikel von Prof. Renate Köcher/Institut für Demoskopie Allensbach in der FAZ vom 19.12.07 wurde gefragt: "Wie sollte die Bundesregierung auf die derzeitige Entwicklung der Energiepreise für Strom, Gas und Heizöl reagieren?" sagten 73 % "Erneuerbare Energien wie Windkraft, Sonnenenergie usw. stärker fördern". Dazu erläutert Prof. Köcher: "Die Kosten der staatlichen Subventionierung regenerativer Energien sind der übergroßen Mehrheit nicht bekannt. Die meisten Leute nehmen an, dass regenerative Energien nicht nur dazu beitragen, die Abhängigkeit von anderen Energiequellen zu vermindern, sondern halten sie auch für besonders preiswerte Energieträger. Seit vielen Jahren ist die öffentliche Meinung von einer geradezu romantischen Zuneigung zu regenerativen Energien gekennzeichnet".

Gruß Rio

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Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 10:42 Nach oben

Hallo,
Zitat:
Und jetzt sollte jeder selber entscheiden was er von Herrn Lindners Leserbrief halten soll.

Meine Meinung dazu habe ich ja schon kund getan.


Zitat:
Es verwundert nur, dass eine Zeitung wie die FAZ sich nicht zu schade ist so einen Müll zu drucken.



Gruß
Manfred
hadl
Stammmitglied
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Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 11:01 Nach oben

An alle unbedarften Leser in diesem Forum !

Gott sei Dank, hat einer wie Lehmann schon der einseitigen Stimmungsmache von Rio entgegen gehalten.
Ich beobachte die Stromszene zu dem Reizthema „Erneuerbare“ schon seit 15 Jahren. Wenn Sie besonders spektakuläre Aufmachungen lesen wie Solarlüge oder Windlüge, schauen Sie sich die Autoren genau an. Vor nicht all zu langer Zeit erschien in der FAZ ein Artikel von einem gewissen Prof. Schönwiese, als Klimaforscher getarnt, nahm er die PV kritisch unter die Lupe. Über GOOGLE können Sie nachvollziehen, dass dieser Prof. der Deutschen Physikalischen Gesellschaft angehörte, diese mit der TH Aachen zusammenarbeitet und an dieser TH einige Professuren von EON gesponsert werden. Irgendwie finden Sie in den meisten Fällen immer eine Beziehung zur Stromwirtschaft. Also aufgepasst wenn Rio Links anbietet schaut euch die Autoren an und deren beruflichen Werdegang.
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