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 Die neuen LED-Glühlampen und wie schaltet man sie aus ? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Fischkopp
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 25.07.2007
Beiträge: 469
Wohnort: Reinbek

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 23:05 Nach oben

Hallo Cephalotus,

Handelt es sich bei den Zeitschaltuhren um elektronische oder elektromechanische Uhren?
Mit elektronischen AC-Lastrelais kenne ich das Problem (leider) auch. Besonders wenn die Leuchtstoffröhren noch warm sind blitzen sie gerne einmal - wenn man nicht einen Widerstand o.ä. parallel zur Last legt.

Bislang gilt wohl immer noch für die Lichtausbeute
Glühlampe<LED<Leuchtstofflampe<Quecksilber-Hochdrucklampe.
Scheinwerferled's brauchen nicht umsonst massiv Kühlung.


Gruß
fischkopp

_________________
mit 30x Solara 870TI (170W) & Sunnyboy 5000TL auf Photonenfang
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Verfasst am: Nach oben

cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1052
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 19:44 Nach oben

Fischkopp hat Folgendes geschrieben:
Handelt es sich bei den Zeitschaltuhren um elektronische oder elektromechanische Uhren?



ist bei beiden Typen so.


Zitat:

Bislang gilt wohl immer noch für die Lichtausbeute
Glühlampe<LED<Leuchtstofflampe<Quecksilber-Hochdrucklampe.
Scheinwerferled's brauchen nicht umsonst massiv Kühlung.


Quecksilberdampf liegt bei ca. 50lm/W (bei furchtbarem Spektrum), Metalldampf (also mit Halogen-Mischung) bei ca. 70-80lm/W (bei gutem Spektrum) und Metalldampf mit Keramikbrenner und EVG kommt an 100lm/W heran (bei super Spektrum).
T5 high efficiency Röhren in 3-Banden Technik + EVG kommen bis zu 104lm/W, Glühbirnen liegen irgendwo um die 12-15lm/W, Energiesparlampen bei ca. 60-70lm/W und bei "weißen" LEDs (mit trotzdem noch gruseligem Spektrum) ist mein Kenntnisstand so ca. 50lm/W, wobei sich hier so schnell was tut, dass das durchaus nicht mehr up to date sein mag.
Natriumdampfhochdrucklampen erreichen bis zu 140lm/W (Niederdruck noch mehr), aber da hat man dann eben ein gelbes Licht.

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

Zuletzt bearbeitet von cephalotus am 20.04.2008, 19:53, insgesamt 2-mal bearbeitet
meiseac
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.06.2007
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 21:18 Nach oben

Boelckmoeller3 hat Folgendes geschrieben:
@cephalotus

Höchstwahrscheinlich verschwindet es bei dir auch mit Kondensator, wenns denn überhaupt stört Smile
Mein Eindruck ist bei den Led-Lampen, dass die Entwicklung zwar immer noch wöchentlich Fortschritte macht, das Licht aber mittlerwiele schon ganz akzeptabel ist. Kann mich wenigstens jetzt bei meinem Kronleuchter nicht beschweren. Verbraucht insgesamt für 240 Led 15 Watt und das Licht liegt nach Empfinden irgendwo zwischen 5 x 25Watt und 5 x 40 Watt Glühlampen. Aber dann weißes Licht ähnlich dem Tageslicht.
Die Led-Lampe ist die Lampe der Zukunft.
Aktuell hab ich gelesen dass der erste Led-Frontscheinwerfer für Autos jetzt produktionsreif entwickelt ist.

Viele Grüße:

Klaus


Wobei es mittlerweile auch "warmweiße" LED`s gibt.

Viele Grüße

meiseac
ph_o_ton
Öfters hier
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Angemeldet: 01.04.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 21:28 Nach oben

hallo Boelckmoeller.

versuch doch mal alle anderen Sicherungen nacheinander erst mal alle aus zu schalten, dass nur noch der eine Stromkreis dran ist, und beobachte den Effekt nach jeder Einzelnen Sicherung.
Dann das Ganze nochmal, eine Sicherung aus, diese wieder an und die Nächste aus, bis auf die an der deine LEDs hängen.

Hast Du einen FI installiert? Wenn nein, schliess doch mal PEN direkt an der Lampe (am Anschluss) zusammen.

Dann können wir vielleicht das mal eingrenzen...
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2007

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 21:39 Nach oben

Hi ph_o_ton,

wenn Du das nochmal aufmerksam durchliest, ist (wenigstens für mich jetzt) Alles schon bestens geklärt und erledigt.
Nein ich hatte noch nie einen FI-Schalter eingebaut und lebe allerdings noch.
Ist eine kapazitive Kopplung in der Leitung (meiner Meinung nach) und fertig.

Viel Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
ph_o_ton
Öfters hier
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Angemeldet: 01.04.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 22:26 Nach oben

... das kann ich aber nicht glauben!!!

denn: Du hast einen hin und einen Rückleiter. diese liegen Parallel quasi nebeneinander. Was die Stromflussrichtung in den beiden Leitern angeht ist diese entgegengesetzt das heißt wiederum, dass jeder andere und vor allem stromführende Leiter der einen Einfluss auf diese beiden Leiter hat, auf beide die selbe Wirkung ausübt ABER ENTGEGENGESETZT!!!! d.h. Summe der Strome ist gleich Null!!!

Und wenn Du keinen FI hast, dann schliess doch mal den blauen und den gelbgrünen Leiter zusammen und dann siehst du, du siehst nichts mehr.
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2007

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 22:43 Nach oben

Hallo nochmal,

meine Annahme ist doch, dass kapazitiv nicht induktiv verursacht. Da die Led-Lampen so empfindlich sind, reichen ein paar Pico Farad Leitungskapazität aus um sie zum Glimmen zu bringen.
Abhilfemöglichkeiten gibt es bei dieser Annahme verschiedene.
Ich hab die Möglichkeit mit Kondensator parallel zu den Lampen gewählt (kapazitiver Spannungsteiler- die Lampen werden durch den parallelen C kapazitiv deutlich niederohmiger als die Leitung).
Das Resultat bestätigt mein Vorgehen.

Viele Grüße:

Klaus

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[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
HResa
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.05.2007
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 17.04.2008, 18:55 Nach oben

Hallo,

wer einen N und einen PE in einer Anlage mit FI hinter dem FI zusammenschließ hat ganz schnell eine ausgelösten FI.

Hier noch ein Beispiel zum Thema: Der geheimnisvolle elektrische Strom.
Mein Ausbilder erzählte von seinem Nachbar in der Laubenkolonie, der einige Elektroarbeiten in seiner Laube machen wollte und sich dazu einen 50m Ring NYM-Leitung kaufte (war in den 1970er, also wirklich noch NYM Wink
Er schloss an der schwarzen Ader einen Stecker an (nur an der schwarzen) und steckte diesen in die Steckdose.
Dann nahm er einen Phasenprüfer und hielt dieses am anderen Ende der 50m an jeder einzelnen Ader.
Und:
Der Phasenprüfer glimmt bei jeder Ader.

Die Verdrillung der Adern und der aufgewickelte Ring wirkte wie ein Trafo, und die geringe Last durch den sehr hochohmigen Phasenprüfer ließen zwar eine entsprechend hohe Spannung (Phasenprüfer brauchen über ca. 90V zum zünden), aber einen sehr geringen Strom 'entstehen'.

Der Nachbar dachte, dass der NYM-Ring sein, und kaufte sich einen zweiten. Bei diesem stellte er das gleiche fest, und kaufte sich einen dritten.
Nun erst fragte er einen, der sich auskannte (meinen Ausbilder) Wink

Hätte der Nachbar alle drei Adern angeschlossen, hätte der Phasenprüfer wirklich nur bei der Phase geglimmt.

Und die Moral von der Geschichte:
Phasenprüfer sollte man nur mit ausreichendem Wissen einsetzten.

_________________
Hanjörg Resa

SunnyBoy GCI 2400
2*12 BP-Solar 585

http://www.solarlog-home.de/resa
ph_o_ton
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Angemeldet: 01.04.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 14:03 Nach oben

@HResa

er hat ja keinen FI, das hab ich natürlich auch schon gefragt.
HResa
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.05.2007
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 16:59 Nach oben

Auch wenn man keinen FI hat, sollte man nicht in einer Steckdose, oder (besonders schlimm) an einem Gerät N und PE verbinden.
Denn man 'schaltet' damit ein Sicherheitsmerkmal aus.


Die Verbindung von N und PE mittels eines Kondensators sollte auch nur unter besonderen Sicherheitsbetrachtungen, und auch nur kurz, geschehen.
Eigentlich gar nicht Wink

_________________
Hanjörg Resa

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cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1052
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 19:50 Nach oben

meiseac hat Folgendes geschrieben:


Wobei es mittlerweile auch "warmweiße" LED`s gibt.


"warmweiß" bezeichnet eine Farbtemperatur. (idR 2.700-3.000K)

Die Lichtqualität (Ra-Wert) ist eine andere Kenngröße (die beschreibt die Annäherung des Spektrums an einen schwarzen Strahler gleicher Farbtemperatur)

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
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Vielschreiber
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Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 21:10 Nach oben

Hallo,
ist ja eine interessante Sache mit den LED Lampen.
Die LED glimmen schon ganz leicht bei deutlich unter 1mA, bei den lichtstarken Typen kann man das wohl im Dunkeln gut sehen.
Ist zwar nicht im Sinne des Erfinders, evtl. würde ein Parallelwiderstand direkt an der Lampenklemme helfen.
240k 1/2W sollte passen, würde im normalen Betrieb ( an ) etwa ein viertel Watt verbrauchen.
Versuch macht kluch.
Falls die Glimmerei durch HF verursacht wird, bringt der R allerdings nichts.
Wenn vorhanden mal mit einem hochohmigen Voltmeter an der Lampenfassung messen, noch besser wäre ein Oszilloskop.
Kann mir gut vorstellen, dass zusammen mit den Kabeln und den damit verbundenen Kapazitäten und Induktivitäten, den Dioden der Lampe, so etwas wie ein Detektorempfänger entsteht.
Die LED's würden dann bei gutem Mittelwellenempfang leuchten Laughing
Gruß
Manfred
Sole
Neu hier
Neu hier



Angemeldet: 02.02.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28.04.2008, 19:10 Nach oben

Meiner Meinung nach ist in den Schaltern ein Glimmelement vorhanden, wenn ja, erklärt dies das schwache leuchten der LED's, wenn nicht, weis ichs auch nicht.

Kapazitäten oder induktivitäten sind meiner Meinung nach auszuschließen

Hoffentlich stimmts

Franz
Alexander
Öfters hier
Öfters hier



Angemeldet: 27.02.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 01.05.2008, 12:37 Nach oben

Zitat:
wer einen N und einen PE in einer Anlage mit FI hinter dem FI zusammenschließ hat ganz schnell eine ausgelösten FI

Kleine Korrektur:
Wenn keine Stromabnahme da ist, bleibt der FI (RCD) drin, bis ein Strom fließt, dann hauts den raus.
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2007

BeitragVerfasst am: 01.05.2008, 13:06 Nach oben

Sole hat Folgendes geschrieben:
Meiner Meinung nach ist in den Schaltern ein Glimmelement vorhanden, wenn ja, erklärt dies das schwache leuchten der LED's, wenn nicht, weis ichs auch nicht.

Kapazitäten oder induktivitäten sind meiner Meinung nach auszuschließen

Hoffentlich stimmts

Franz


Hallo Franz,

wenn Du hier mal aufmerksam Alles durchlesen könntest (ich weiss das kostet Zeit) hab ich auch schon geschrieben gehabt, dass es 2 ganz normale Wechselschalter sind, ohne Glimmelement eingebaut.
Ich hab die Spannung im Aus-Zustand an der Lampe ja auch schon gemessen und hier gepostet etc. .
Mein Oszi hab ich bisher noch nicht zum messen bemüht, aber Hf möchte ich doch mal ausschließen. Glaubt mir, es ist die reine Leitungskapazität.
Und ich bin mit meinem parallelen C an der Lampe jetzt very happy Very Happy
Möglich dass ich ihn größer als nötig im Wert gewählt habe mit 470 nF, hatte aber gerade keinen anderen da, 100 oder 220 nF müsste aber auch genügen.
@cephalotus:
Bei den neuen Led liegen wir zwischenzeitlich bei um die 100 Lumen pro Watt. Zum Farb-Spektrum kann ich wissenschaftlich nichts sagen, nur dass es mir optisch gefällig ist, hab da bei Energiesparlampen schon viel Schlimmeres erlebt.
Da meine Led-Lampen gut und hell laufen und auch nicht durch Dauer-An oder sehr häufiges Schalten zu beeindrucken sein sollten, stelle ich jetzt nach und nach Alles mögliche im Haus drauf um. Hab letzte Woche die Außenbeleuchtung umgestellt und leuchtet heller als mit den Energiesparlampen vorher, demnächst ist die Flurbeleuchtung drann.
Wenns "Glimmen" nicht stört, dann eben ohne Parallel-C wenns stört dann mit.

Viele Grüße:

Klaus

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[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
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