So, hab jetzt nochmal nachgemessen,es wird ganz normal die Phase geschaltet und ich messe im ausgeschalteten Zustand eine (Rest-) Wechselspannung von um die 30V an 5 dieser Lampen parallel.
Werde trotz Norberts Aussage, dass so "normal", die ich auch glaube, demnächst noch ein kleines Relais in der Lampendose probieren, was nach Möglichkeit zweipolig abschaltet.
Viele Grüße:
Klaus
PS: Notfalls schalte ich sie zweipolig ab und schließe sie auch noch kurz obendrauf. Sind ja nicht auszukriegen diese Dinger. Ich glaube wir nähern uns immer mehr dem Pepetuum Mobile Oder wie das noch heisst.
_________________ Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.
Sind ja nicht auszukriegen diese Dinger. Ich glaube wir nähern uns immer mehr dem Pepetuum Mobile Oder wie das noch heisst.
Hallo Klaus,
die Ostfriesen nehmen zu diesem Zweck einen Stein und ein Streichholz mit ins Bett. Du müßtest dann 5 Steine nehmen . Vielleicht mal mit Bereil blaudern, der kennt sich in Ostfriesland besser aus
Gruß Mario
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mit zweipolig habe ich´s noch nicht probiert. Habe aber gerade nochmal was getestet: Wenn die Lampendraht nicht parallel zu einem stromführenden Draht verläuft müßte es über ein einpoliges Relais funktionieren. Habe bei mir im Laden einige LED´s so angeschlossen und wenn ich die ausmache sind sie ganz aus.
Bei einer Wechselschaltung habe ich diese Drähte nebeneinander, somit kling die Induktionsspannung am wahrscheinlichsten.
Sind ja nicht auszukriegen diese Dinger. Ich glaube wir nähern uns immer mehr dem Pepetuum Mobile Oder wie das noch heisst.
Hallo Klaus,
die Ostfriesen nehmen zu diesem Zweck einen Stein und ein Streichholz mit ins Bett. Du müßtest dann 5 Steine nehmen . Vielleicht mal mit Bereil blaudern, der kennt sich in Ostfriesland besser aus
Gruß Mario
Ich habe einfach parallel zu den LEDs einen Widerstand gesetzt. Dieser schließt dann die Restspannung kurz, und die Lampen sind aus
Gruß,
bereil
P.S.: Die Lösung mit dem Stein und dem Streichholz ist bei den LEDs zu teuer
_________________ Man muß nach NORDEN gehen um Photovoltaik zu sehen. Eindeutig zweideutig.
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HResa Stammmitglied
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Beiträge: 125
Verfasst am:
15.04.2008, 15:52
Eins meiner Lieblingsthemen
Die LEDs leuchten, weil in der nicht eingeschalteten Ader der Leitung durch das Wechselfeld der Phase eine Spannung induziert wird.
Denn der nicht eingeschaltete Teil liegt ja mit seinem anderen ende auf "Masse", dem Nullleiter.
Welche Auswirkung so eine Induzierte Spannung hat kann man man ausprobieren, wenn man in einem Stromkreis, der über einen FI abgesichert und an der Sicherung testweise ausgeschaltet ist, den Nullleiter mit dem Schutzleiter verbindet.
"Rums", der FI hat ausgelöst.
Die über Nullleiter zum Schutzleiter abfließenden Elektronen, die durch das Wechselfeld induziert wurden, reichen aus, um den Auslösestrom des FI zu erreichen.
Hallo Klaus,
die Ostfriesen nehmen zu diesem Zweck einen Stein und ein Streichholz mit ins Bett. Du müßtest dann 5 Steine nehmen . Vielleicht mal mit Bereil blaudern, der kennt sich in Ostfriesland besser aus
Gruß Mario
der war gut, aber!
dann bräuchte er am nächsten Morgen auch wieder 3 Mann zur Hilfe um neue Lampen rein zu drehen, denn während er auf der Leiter steht müssen diese dann die Leiter drehen, so werden hier nämlich die Glühlampen gewechselt.
so Leute mein Problemchen hab ich soeben beheben können.
Hab in meinen Bastelvorräten noch einen Entstörkondensator Typ MKP 470nF / 400V= /250V ~ gefunden. An die Lüsterklemme der Lampe geklemmt und aus wars.
Zum Thema Induktion nochmal: Induktion tritt nach der reinen Lehre nur in einem benachbarten Leiter auf wenn in dem Ursprungsleiter auch ein Strom fließt. In meinem Fall floß aber, wie beschrieben ziemlich wenig Strom im Ursprungsleiter. Alles war ja aus. Deshalb geh ich mal jetzt von den parasitären Kapazitäten der Lampenzuführungs- Leitung aus.
Wurde ja jetzt auch kapazitiv durch Spannungsteilermethode behoben. Dürfte auch den Stromzähler (da kapazitive Blindlast) nicht mehr belasten und den Netzbetreiber freuen, wir haben ja ein eher induktiv belastetes Netz.
Viele Grüße:
Klaus
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Von Induktion spricht man auch, wenn Ladungen (und nicht Ströme) induziert werden. Das heißt, dass auch der über die parasitäte Kapazität der parallelen Leiter fließende Strom ein induzierter Strom ist - es handelt sich lediglich nicht um magnetische Induktion.
Klar ist auch, dass hierbei nicht etwa "Blindleistung" erzeugt wird (wie in manchen Forumsbeiträgen zu ähnlichen Themen schon behauptet wurde). Sonst würde man nämlich kein Licht sehen. Allerdings ist die Phasenverschiebun zwischen Strom und Spannung nahe bei 90 Grad.
Auch halte ich einen Parallelkondensator nicht für den besten Weg - der darüber fließende Strom erhöht wegen der Ohmschen Verluste in Zuleitung und Zähler, besonders aber in den Schaltern, den Energieverbrauch (um eine Kleinigkeit...). Versucht es mal mit einer Zenerdiode,mit einer Durchbruchsspannung von > 35 V. Deren Widerstand ist dann im Falle der ausgeschalteten Lampe so groß, dass zumindest kein Licht mehr zu sehen sein sollte.
Ich habe keine Datenblätter für Z-Dioden im Kopf -meine mich aber zu erinnern, dass der Widerstand in durchgeschaltetem Zustand sehr klein sein kann.
Boelckmoeller3 Forumsinventar
Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2009
Verfasst am:
15.04.2008, 20:59
Hallo Phenning,
mit deiner Induktionsdefinition kann ich mich ja noch anfreunden, der Rest deiner Erklärungen trifft aber meines Erachtens nicht zu.
Du hast schon recht, wenn die Lampe leuchtet gibt es auch einen Wirkanteil des Stromes, der übrigens auch bei jeder Glühlampe im Haus vorhanden ist, man sieht nur keine Licht bei ihr da der Strom für eine Glühlampe zu gering ist.
Meine Methode beseitigt hingegen den Wirkanteil der Lampe, so dass der Zähler jetzt diesen Anteil nicht mehr zählen dürfte, wenn er überhaupt so geringe Ströme zählt.
Es bleibt aber noch der durch die Kapazität der Leitung selbstverursachte geringere Wirkanteil durch ohmsche Verluste der Lampenzuführung, der aber anders ebenfalls schon da war.
Viele Grüße:
Klaus
Mein Fazit: Ist dunkel jetzt und bleibt so wie es ist.
Weisst Du eigentlich wieviel Entstörkondensatoren Du an den verschiedensten elektrischen Geräten alleine in deinem Haus hast ?
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Hab kurz mal ein Netzteil, LED mit Vorwiderstand und Multimeter zusammen angeschmissen und mal getestet, wie viel Strom zum "glimmen" notwendig ist.
War eine ultrahelle blaue LED mit 4,1 V Forward-Voltage.
Glimmt schon bei ca. 0,05 mA bei einer Spannung von 2,1V...
Verbrauch fängt also bei 0,1mW an. 48 LEDs haben immerhin dann 5mW.
In 200000 äh Nicht-Betriebs-Stunden kommt da eine kWh zusammen!
Weiße Ultrahelle LEDs von Nichia haben nur 3,2V...
... Verbrauch dürfte entsprechend geringer sein.
Gruß
fischkopp
_________________ mit 30x Solara 870TI (170W) & Sunnyboy 5000TL auf Photonenfang
Boelckmoeller3 Forumsinventar
Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2009
Verfasst am:
15.04.2008, 21:30
Fischkopp hat Folgendes geschrieben:
Hallo Boelkmoeller,
Hab kurz mal ein Netzteil, LED mit Vorwiderstand und Multimeter zusammen angeschmissen und mal getestet, wie viel Strom zum "glimmen" notwendig ist.
War eine ultrahelle blaue LED mit 4,1 V Forward-Voltage.
Glimmt schon bei ca. 0,05 mA bei einer Spannung von 2,1V...
Verbrauch fängt also bei 0,1mW an. 48 LEDs haben immerhin dann 5mW.
In 200000 äh Nicht-Betriebs-Stunden kommt da eine kWh zusammen!
Weiße Ultrahelle LEDs von Nichia haben nur 3,2V...
... Verbrauch dürfte entsprechend geringer sein.
Gruß
fischkopp
Hast schon Recht
den Verbrauch kannst vergessen, nur sind die Lampen eben so empfindlich, dass sie noch glimmen. Wenns jemand nicht stört.....
mein Anliegen war aber das "Aus" auch "Aus" ist.
Und das hab ich jetzt erreicht und ich denke auch mit einer annehmbaren Methode.
Viele Grüße:
Klaus
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Ansonsten tippe ich mal das du evt. den Nulleiter schaltest und somit eine Induktionsspannung auf den Leitungsweg zu Lampe erzeigst. Ist allerdings schwierig hier aus der Ferne und ohne Kenntnisse deiner Verkablung zu beurteilen.
Interessantes Thema.
Ich habe ein ähnliches(?) Problem mit Zeitschaltuhren, bei denen im ausgeschalteten Zustand irgendwelche Ströme fließen (ich hab 5 Stück ausprobiert!), die immerhin ausreichen, Leuchtstoffröhren + EVG leicht zum glimmen zu bringen inkl. von Zeit zu Zeit sogar ein kleines Aufblitzen (Zündversuch)
Ich hab nicht den blassesten Schimmer woran es liegt.
Mit dem Phasenprüfer gemssen ist an der Steckdoese alles ok, nach der Zeitschaltuhr habe ich an beiden Kontakten ein Glimmen.
mfg
Zu den LEDs. Mein Kenntnisstand ist der, dass die LEDs die ein halbwegs taugliches Spektrum angeben derzeit noch ineffizienter (lumen / Watt) sind als moderne Leuchtstoffröhren.
Spräche also einzig die Lebensdauer dafür.
Wenn man dann noch bedenkt, wie qualitativ hochwertig das Licht guter(!) Leuchtstoffröhren heute sein kann würde ich mir das niemals antun. Die richtige Lichtqualität ist extrem wichtig fürs Wohlbefinden.
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Boelckmoeller3 Forumsinventar
Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2009
Verfasst am:
15.04.2008, 22:54
@cephalotus
Höchstwahrscheinlich verschwindet es bei dir auch mit Kondensator, wenns denn überhaupt stört
Mein Eindruck ist bei den Led-Lampen, dass die Entwicklung zwar immer noch wöchentlich Fortschritte macht, das Licht aber mittlerwiele schon ganz akzeptabel ist. Kann mich wenigstens jetzt bei meinem Kronleuchter nicht beschweren. Verbraucht insgesamt für 240 Led 15 Watt und das Licht liegt nach Empfinden irgendwo zwischen 5 x 25Watt und 5 x 40 Watt Glühlampen. Aber dann weißes Licht ähnlich dem Tageslicht.
Die Led-Lampe ist die Lampe der Zukunft.
Aktuell hab ich gelesen dass der erste Led-Frontscheinwerfer für Autos jetzt produktionsreif entwickelt ist.
Viele Grüße:
Klaus
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