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 Hilfe--Störung bei Höchstlast Sunny Boy 2000 Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Paule011
Öfters hier
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Angemeldet: 13.04.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 16:35 Nach oben

Hallo ich bin seit heute NEU in diesem Forum angekommen, da ich ein Problem mit meinen beiden Sunny Boy 2000 Wechselrichtern habe.
Meine Anlage mit 40 Modulen von Solarex MSX 120 = 4,8Kwp läuft bereits seit 24.12.2002 mit Erträgen von je Kwp in 2003=1100_Kwp--in 2004=928Kwp--in 2005=918KwP--in 2006=988KWp--in 2007=981KWp.

Es handelt sich um folgende Störung welche mein Elektiker, von dem ich die Anlage gekauft habe bis heute nicht in den Griff bekam.

Seit dieser Zeit stell ich fest das ein Wechselrichter bei
sonnigen Tagen 1/3 bist 1/2 der Leistung des anderen bringt.
In der Höchstlastzeit, also von 11.00Uhr bis 15.00Uhr fährt ein Wechselrichter ständig hoch in den Bereich 1800-2023 Watt, dann erscheint auf dem Display die Fehlermeldung
UAC-Bfr [/b] das bedeutet Netzspannungsmessung, Wert außerhalb Toleranz.
Der ander fällt auch aus mit dem selben Fehler jedoch weniger häufig, d.h. in der Höchstlastphase habe ich sehr wenig Einspeisestrom.


Diese Störung stellte ich seit 1 März 2008 fest, ich führe es darauf zurück das bei dem Sturm ein Strommast umgefallen ist, der bis heute nicht erneuert wurde, so das der Versorger am Trafo den Strom für unseren Ort anders leitet.

Mein Elektriker hat dann an der Anlage die Volt gemessen und festgestellt das wenn die Höchstleistung bei Sonne ist der Wert bis 245V ansteigt.
Unser Versoger hat daraufhin am Hauptstromkasten nachgemessen und 227Volt gemessen, d.h. sie haben eine Stromspannung welche OK sei.
Meine Messungen ergaben jedoch(mit eigenem nicht geeichtem Gerät) Werte von 227-240 Volt am Hauptschrank oder den Steckdosen.
Wir führen die Störung auf die hohe Voltzahl zurück.

So kann es jedoch nicht weitergehn das ich seit fast 2 Monaten keine optimalen Stromertrag einspeisen kann.
Wer kennt sich hier im Forum aus und kann mir helfen????

Vielen Dank --der Paule011
astrafahrer
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Angemeldet: 28.06.2005
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 20:40 Nach oben

Paule011 hat Folgendes geschrieben:
Hallo ich bin seit heute NEU in diesem Forum angekommen


Hallo Paule,
willkommen im Forum.

Zuerst: Bitte schreibe doch nicht fast alles fett und unterstrichen. Der Beitrag ist dadurch sehr schwer zu lesen und es hilft nicht wirklich weiter. Danke

Zu deinem Problem. Die Fehlermeldung wird kommen wenn die Netzspannung zu hoch ist, dann muss der WR abschalten und eine Netzprüfung durchführen. Hast du einen Datenlogger an der Anlage? Wenn ja, dann zeige deinem Versorger mal die Spannungskurve des Wechselrichters (AC - seitig). Die Messung vom EVU sollte schon an einem sonnigen Tag zur "Primetime" stattfinden, ansonsten wird´s nichts bringen.

Falls am Anschluss jedoch alles normal ist und auch deine Verkabelung bis zum Wechselrichter o.k. ist könnte man über SMA ggf. noch die Schaltschwellen des Wechselrichters in Abstimmung mit dem EVU anpassen lassen. Dies würde ich aber als letzten Ausweg sehen da dadurch die eigentliche Ursache nicht beseitigt wird (falls diese denn vorhanden ist).

_________________
Grüße
Dieter
-------------
- 4 Anlagen mit 19,22 kWp; Wechselrichter von SMA; Module von Siemens und Solarworld;
- http://www.solarlog-home.de/pvpilsach/
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Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1641
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 20:46 Nach oben

... eventuell solltest Du Deinem EVU auch unmissverständlich klar machen, dass sie dazu verpflichtet sind, dafür zu sorgen, dass Deine Anlage störungsfrei einspeißen kann. Das EVU muss das Netz so auslegen, dass die Spannungen nicht überschritten werden.

Peter

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looser
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Angemeldet: 31.12.2007
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 20:53 Nach oben

Hallo,
treten diese Begrenzungen meistens Samstags und Sonntags auf. An diesen Tagen ist die Netzspannung am höchsten da wenigster Stromverbrauch.
Ist die Begrenzung bei beiden SB WEchselrichtern gleich. Eventuell
hilfreich wäre es auf einer anderen Phase Eizuspeisen.

Looser
Sonnenmelker
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Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 447

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 20:59 Nach oben

Hallo Paule,
mit 4kW die Netzspannung von 227V auf 245V anheben, kommt mir sehr unwahrscheinlich vor.
Da muss irgend etwas zwischen deinem WR und dem Netzanschluß faul sein.
Du speist mit etwa 18A ein und hast einen Spannungsanstieg von 18V, das entspricht einem Übergangswiderstand von 1 Ohm, zwischen WR und Netz.
An einer schlechten Klemme, Sicherungshalter o.Ä sind schnell mal ein Ohm erreicht.
Allerdings sollte es da warm werden, 18V x 18A = 324W

Kontrolliere mal alle Klemmen, Kabelanschlüsse etc. auf Verfärbung oder geschmolzene Isolierung.

Vorher die Anlage spannungsfrei schalten !

Gruß
Manfred
Paule011
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Angemeldet: 13.04.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 00:20 Nach oben

Hallo und schönen Abend noch Very Happy Very Happy

Vielen Dank für Euere Antworten Very Happy Very Happy

Ja es war mein EVS schon bei Messen hier allerdings um ca. 8.30Uhr--d.h. die Photovoltaikanlage lief ja kaum und ich denke es war an diesem Tag sowieso nicht sonnig.
Er hat 227 Volt gemessen und sagte ihn geht es nur bis zum Schaltschrank was an, alles ander wäre meine Sache.

Meine Messungen waren ja auch von 227--240 Volt jenach evtl Leistung der Anlage Question

Soeben hab ich an der Einspeiseleitung am FI-Schalter bei den 16 A Automaten am Schaltschrank 240Volt gmessen und hier im Büro 237Volt an der Steckdose.

Vielleicht ist auch die lange Einspeiseleitung von ca. 70m von der Anlage zum Schaltschrank im Haus nicht optimal Question
hgf1948
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 03:37 Nach oben

Paule011 hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht ist auch die lange Einspeiseleitung von ca. 70m von der Anlage zum Schaltschrank im Haus nicht optimal Question


Sonnenmelker hat Folgendes geschrieben:
Du speist mit etwa 18A ein und hast einen Spannungsanstieg von 18V, das entspricht einem Übergangswiderstand von 1 Ohm, zwischen WR und Netz.


Querschnitt der Einspeiseleitung?

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Wiese
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 06:36 Nach oben

In erster Linie kommt es ja drauf an wo man misst.

Die Qualität und Länge der Einspeiseleitung erhöht ja nur die Spannung am WR und nicht am Übergabepunkt. Wenn ich den Begriff Schaltschrank mit Einspeißepunkt definieren kann, bedeutet dies, dass der Widerstand im Bereich des Netzes liegt. Wenn das EVU morgend um 8:30 Messungen macht, ist das ja wohl ein schlechter Witz. Die wissen ganz genau, dass das Blödsinn ist.

Dass die Spannung an den Steckdosen im Büro auf 237 Volt steigt, ist ja wohl ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Widerstand im Netz entsteht, und deshalb die Spannung im Haus steigt.

Sprich nochmal mit dem EVU und bestehe darauf, dass die Messung um die Mittagszeit bei Sonnenschein durchgeführt wird.

Peter

Ps: eine Bemerkung zu der Diskussion vor ein paar Wochen spare ich mir jetzt mal ... Laughing

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Wiese
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Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 06:37 Nach oben

Wiese hat Folgendes geschrieben:
In erster Linie kommt es ja drauf an wo man misst.

Die Qualität und Länge der Einspeiseleitung erhöht ja nur die Spannung am WR und nicht am Übergabepunkt. Wenn ich den Begriff Schaltschrank mit Einspeißepunkt definieren kann, bedeutet dies, dass der Widerstand im Bereich des Netzes liegt. Wenn das EVU Morgends um 8:30 Messungen macht, ist das ja wohl ein schlechter Witz. Die wissen ganz genau, dass das Blödsinn ist.

Dass die Spannung an den Steckdosen im Büro auf 237 Volt steigt, ist ja wohl ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Widerstand im Netz entsteht, und deshalb die Spannung im Haus steigt.

Sprich nochmal mit dem EVU und bestehe darauf, dass die Messung um die Mittagszeit bei Sonnenschein durchgeführt wird.

Peter

Ps: eine Bemerkung zu der Diskussion vor ein paar Wochen spare ich mir jetzt mal ... Laughing

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hgf1948
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Beiträge: 455
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 07:00 Nach oben

Wiese hat Folgendes geschrieben:
Die Qualität und Länge der Einspeiseleitung erhöht ja nur die Spannung am WR und nicht am Übergabepunkt.

Dass die Spannung an den Steckdosen im Büro auf 237 Volt steigt, ist ja wohl ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Widerstand im Netz entsteht, und deshalb die Spannung im Haus steigt.

Die Meldung Uac-Bfr bedeutet:
Die Netzspannung verlässt den zulässigen Bereich
• AC-Kabel unterbrochen oder
AC-Kabel ist hochohmig.
Überprüfen Sie die Netzspannung und den Netzanschluss am Wechselrichter.

Eine inhouse Netzspannung von 237 V oder gar 245 V ist allein noch kein Grund für den WR abzuschalten, der Grenzwert für SMA WR liegt bei 253 V.

Man beachte aber die o.a. zweite Ursache (und Peters unterdrückte Anmerkung).

Gruß hgf

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TuNe
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 19:26 Nach oben

zusätzlich würde ich mich noch fragen, warum nur einer der beiden WR die fehlermeldung hat
Xam Ralos
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Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2024

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 20:01 Nach oben

Zitat:
zusätzlich würde ich mich noch fragen, warum nur einer der beiden WR die fehlermeldung hat


Weill die Wechselrichter auf unterschiedlichen Aussenleitern einspeisen!.... zurück zum Thema...
die 70m sind das Problem..und allfällige Spitzen auf dem Netz....ein Ereignisprotokoll wäre nett um eine Regelmässigkeit feststellen zu können.
Zitat:

um 8:30 Messungen macht, ist das ja wohl ein schlechter Witz. Die wissen ganz genau, dass das Blödsinn ist.


Na ja ich denke viele wissens eben grad nicht....

ist der verwendete Leiterquerschnitt nun bekannt? oder hab ich ihn überlesen?

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Paule011
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Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 11:23 Nach oben

sorry--soeben habe ich nun mal die Länge des Einspeisekabels gemessen, was gar net so einfach ist, es läuft vom Garten zur Scheune -dann entlang des Schweinesstalles zum Wohnhaus--es müßten so 100m sein-der Querschnitt mit Schiebelehre gemessen beträgt 2,5mm
RainerN
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BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 13:49 Nach oben

Paule011 hat Folgendes geschrieben:
sorry--soeben habe ich nun mal die Länge des Einspeisekabels gemessen, was gar net so einfach ist, es läuft vom Garten zur Scheune -dann entlang des Schweinesstalles zum Wohnhaus--es müßten so 100m sein-der Querschnitt mit Schiebelehre gemessen beträgt 2,5mm



Rolling Eyes
Dann ist bei Volllast der Spannungsfall schon knapp 12 Volt zwischen WR und Einspeisepunkt.
Rolling Eyes

Wie wurde der Querschnitt ermittelt???

Gruß Rainer
Paule011
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Angemeldet: 13.04.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 14:15 Nach oben

Dann ist bei Volllast der Spannungsfall schon knapp 12 Volt zwischen WR und Einspeisepunkt.



Erklär das mal genauer, ich bin kein Elektriker--das Einspeise- Kabel hat mein Elektriker ausgewählt
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