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 Abhängigkeit: Wirkungsgrad von Umgebungstemperatur? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
solaruser
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Info: Betreiber
Angemeldet: 16.01.2008
Beiträge: 45
Wohnort: 53xxx, RLP

BeitragVerfasst am: 09.04.2008, 14:28 Nach oben

Hallo miteinander,
als Neubetreiber hat man ja Fragen über die andere Leute vielleicht den Kopf schütteln würden:
wie ändert sich der Wirkungsgrad eines Wechselrichters (SMA SB 4200TL HC) wenn die Umgebungstemperatur um 5°C abgesenkt wird. Fällt dies in den Bereich des Glaubens oder schlägt sich das irgendwie auf dem Konto nieder?
Konkreter Fall: unser Wechselrichter hängt bei uns im gut isolierten Hobbykeller - Temperatur bei geschlossenem Fenster ca. 18°C ('beheizt' durch einen Gefrierschrank und einen Kühlschrank). Öffne ich das Kellerfenster auf Dauer, sinkt die Temperatur um ca. 5°C ab. Mit dem Nachteil, dass ich bei der nächsten längeren Aktivität im Keller diesen mit der normalen Heizung zunächst hochheizen muß.
Verbrauchs- / ertragsmäßig fahre ich mir dabei doch insgesamt wahrscheinlich eher ein Minus ein, oder? Okay die Kühlgeräte benötigen natürlich bei abgesenkter Temperatur auch weniger elektrische Energie!

Zurück zum Ansatz: kann man die Wirkungsgradsteigerung in Zahlen ausdrücken?

Gruß,

Ralf

_________________
4,73 kWp, DN 45°, AZ -47°
22 x 215 Wp poly Solarworld
1 x SMA SB 4200TL HC
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2494&profile_id=2334
http://www.solarlog-home.de/flottmann
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Verfasst am: Nach oben

pictoros
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 474
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 09.04.2008, 14:37 Nach oben

Hallo,

der Wirkungsgrad dürfte sich kaum ändern zumindest nicht im merkbaren Bereich! Allerdings erhöhst Du wahrscheinlich die Lebensdauer der elektronischen Komponenten im WR wenn die Temperatur geringer ist.

Zur Kühlung von WRtern gibt es hier im Forum schon sehr viele Beiträge -> bitte Suchfunktion benutzen!

Gruß
pictoros

_________________
"Rentable PV auf Norddächern ist möglich!"
............................................................
"Auf der Südhalbkugel der Erde!" Wink
mayrhubw
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 31.01.2007
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 09.04.2008, 14:43 Nach oben

Hallo solaruser,
ich denke du hast mit 18° eigentlich sehr "menschliche" Arbeitsbedingungen für deine Wechselrichter. Diese könnten ja ebensogut im Freien der direkten Sonnenbestrahlung ausgestzt sein oder in einem Dachboden vor sich hin schwitzen. Insoferne bist du "absolut im grünen Bereich" und brauchst dir um die Lebendauer keine Sorgen machen. Allerdings- ein eingebauter Lüfter schadet nie- die meisten WR haben ja welche eingebaut!

Grüße
Werner

_________________
15 Stk. PVT-200MEA-C an Fronius IG 30
40 Stk. KYOCERA KC 175 GHT-2 an Fronius IG 30 und IG Plus 50
gesamt 10 kWp
das399igste
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.05.2007
Beiträge: 1243
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 09.04.2008, 17:36 Nach oben

mayrhubw hat Folgendes geschrieben:
Allerdings- ein eingebauter Lüfter schadet nie- die meisten WR haben ja welche eingebaut!



mal knapp am Thema vorbei und bewusst provokativ:

Ist das Vorhandensein eines Lüfters im WR nicht ein Zeichen für einen schlechten Wirkungsgrad?

Wenn ein WR einen Wirkungsgrad von 100% hätte (träum), dürfte doch keine Wärme entstehen die abgeführt werden muss. Alles was zwischen Wirkungsgrad und 100% fehlt verpufft doch als Wärme.

Sonnige Grüße
Harald

_________________
Alles meine persönliche Meinung. Ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Dachneigung 32°, Süd, 26 Ersol/aimex Ganymed225M mono (5,85kWp) SMA SB5000TL HC MS, SL 800e
Der Anlagenvergleich unter http://www.solarlog-home.de/das399igste/
Retrerni
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 536

BeitragVerfasst am: 09.04.2008, 20:09 Nach oben

Hi solaruser,

also in diesem Temperaturbereich wirkt sich eine derartige Temperaturabsenkung nicht mehr nennenswert aus. Schätzungsweise beliefe er sich auf etwa 0,1%/5°C, die aber auch nur auftreten, wenn der WR eine nennenswerte Leistung umsetzt. Einen eventuellen Mehrertrag dürftest Du dann auch mit der Heizung wieder verbrauchen. So Du eine Kühl-Gefrier-Kombination hast, wäre die Temperaturabsenkung sogar kontraproduktiv, so die einzelnen Module keine getrennte Steuerung haben.

Ciao

Retrerni
Retrerni
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 536

BeitragVerfasst am: 09.04.2008, 20:12 Nach oben

das399igste hat Folgendes geschrieben:
Ist das Vorhandensein eines Lüfters im WR nicht ein Zeichen für einen schlechten Wirkungsgrad?


Nein, nur für einen zu kleinen Kühlkörper relativ zur Umgesetzten Leistung. Die Lüfter werden typischerweise erst aktiv, wenn die Raumtemperatur etwa 35°C oder mehr hat und das Gerät in der Nähe seiner Nennleistung arbeitet.

Ciao

Retrerni
gelig
Öfters hier
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Angemeldet: 10.04.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 18:08 Nach oben

Weil es zum Thema passt hätte ich auch noch eine Frage. Die SMA Sunnyboy 4000TL-20 und 5000TL-20 (neuen Modelle) haben einen Temperaturbereich bis +60 Grad. Eventuell habe ich vor die Wechselrichter auf den dachboden zu hängen, weil ich so über 20 Meter Kabelweg von den Solarmodulen zum WR einsparen kann.
Bestehen da eventuell Probleme?
Temperaturen von 60 Grad werd ich da zwar nicht haben, aber bis 45 Grad ist sicher möglich. Wie sieht mit dem Wirkungsgrad aus.
Boelckmoeller3
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2616

BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 18:35 Nach oben

gelig hat Folgendes geschrieben:
Weil es zum Thema passt hätte ich auch noch eine Frage. Die SMA Sunnyboy 4000TL-20 und 5000TL-20 (neuen Modelle) haben einen Temperaturbereich bis +60 Grad. Eventuell habe ich vor die Wechselrichter auf den dachboden zu hängen, weil ich so über 20 Meter Kabelweg von den Solarmodulen zum WR einsparen kann.
Bestehen da eventuell Probleme?
Temperaturen von 60 Grad werd ich da zwar nicht haben, aber bis 45 Grad ist sicher möglich. Wie sieht mit dem Wirkungsgrad aus.


Hallo gelig,

ist das nicht etwas verkürzt gedacht ?
Wie gehts denn dann weiter vom Wr zum Zähler ? Per Funkanbindung ?
Oder sitzt der Zähler auf dem Dach, das wäre was anderes.
Wechselrichter gehören ins kühle alleine schon wegen der Lebensdauer.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
Retrerni
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 536

BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 20:36 Nach oben

Hi gelig,

also selbst wenn der Hausübergabepunkt auch im Dachboden wäre, sollte man nur in seltenen Fällen auch dort den WR montieren. Die durch die Temperatur steigenden Verluste des WR dürften größer sein als die der verlängerten Kabel, wenn Du das ganze einen Stock tiefer (und somit ca. 15° C kälter) verlagerst.

Übrigens heißt Umgebungstemperatur 60°C nicht, dass der WR bei dieser Temperatur auch zwangsläufig noch die Nennleistung bringt sondern nur, dass er da noch einspeist (und wenn es nur 100 W sind).

Ciao

Retrerni
gelig
Öfters hier
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Angemeldet: 10.04.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 16:02 Nach oben

Zähler wäre genau einen Stock drunter und ich würde mir etwa 20 Meter Kabel sparen. Ein Installateur meinte er werde mir einen WR mit aktiver Kühlung anbieten, habe aber sein Angebot noch nicht.
Retrerni
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 536

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 23:00 Nach oben

Hi gelig,

also wenn der WR zum normalen Betrieb schon eine aktive Kühlung benötigt, dürfte selbige bei der warmen Umgebung zur Überforderung tendieren. Dann doch eher einen WR, der, wenn es ihm zu warm wird - seinen Lüfter zuschaltet, bevor er mit der Abregelung beginnt. Eine dauernd laufende aktive Kühlung deutet auch auf eine kurze Lebensdauer des WR hin, da diese an die reibungslose Funktion selbiger gekoppelt ist. Und Lüfter leben bekanntlich nicht besonders lange.

Ciao

Retrerni
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