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 PV-Anlage auf grossem Flachdach Nächstes Thema anzeigen
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Autor
trabajador5
Öfters hier
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 31.03.2008, 10:04 Nach oben

hallo,
wir haben demnächst eine Eigentümerversammlung, bei der u.a. auch die Installation einer Photovoltaik-Anlage diskutiert werden soll.
dazu wurde zur ersten groben orientierung ein angebot einer Firma "Sun Technics" aus Hamburg verteilt.

Es handelt sich bei dem Objekt um ein 54-Wohnungen-Komplex, bestehend aus 2 Flachdach-Gebäuden. Google-earth-Koordinaten:
52°20'8.59"N 10°40'20.29"E

die gebäude erstrecken sich von west nach ost, haben also südlage. es besteht keine verschattung

Die dachfläche beträgt, grob gemessen jeweils 70 mal 10 meter (also 2 mal).

das angebot geht von 40,2 kWp nennleistung aus. das ganze soll 192.585 netto kosten (229.177 € brutto).

das bedeutet netto knapp 4.800 euro/kwp, also schon mal zu teuer, wenn ich so sehe was hier im forum gehandelt wird.

bei flachdächern dürfte man wohl eher mit 4.100-4.200 euro kalkulieren. korrekt?

für die 40,2 kwp anlage werden 35.336 kwh/jahr kalkuliert. neigung "nur" 25 grad.
wäre nicht 30 grad im sommer optimal und noch steiler im winter?

die finanzierung wird mit 23.000 € eigenkapital und 176.651 € Kredit Kfw-Umweltprogramm (4,65% nom. 96% auszahlung, 20 J. Laufzeit) geplant.

für reparaturrücklage werden von 193 euro im ersten jahr bis 2.000 euro im 20. jahr kontinuierlich steigende beträge veranschlagt.

am ende der 20 jahre sollen dann 29.000 euro in der kasse sein. man hätte also die 23.000 euro eigenkapital mit ein paar zinsen inflationsausgleich wieder heraus.


ich bitte einmal, das ganze zu beurteilen.

mir kommen da spontan folgende fragen.

1. flachdach

man muss die module aufständern. gibt es dabei eigentlich die möglichkeit, den neigungswinkel zu verändern (sommerhalbjahr/winterhalbjahr steiler)?
was ist bei der statik zu beachten? sollte man das dach anbohren?
wie sind die windlasten zu beurteilen? was ist bei einer renovierung des daches (mehrkosten durch umlagern und neuinstallation der module)?


2. kosten

reicht die reparaturrücklage? was ist mit reinigung? kann man das einem hausmeister z.b. zusätzlich zumuten?

3. sinnhaftigkeit des gesamtprojektes

ist das projekt insgesamt zu empfehlen?
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Verfasst am: Nach oben

Helios
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 2885
Wohnort: Bretten

BeitragVerfasst am: 03.04.2008, 18:40 Nach oben

trabajador5 hat Folgendes geschrieben:


bei flachdächern dürfte man wohl eher mit 4.100-4.200 euro kalkulieren. korrekt?

wäre nicht 30 grad im sommer optimal und noch steiler im winter?

mir kommen da spontan folgende fragen.

1. flachdach

man muss die module aufständern. gibt es dabei eigentlich die möglichkeit, den neigungswinkel zu verändern (sommerhalbjahr/winterhalbjahr steiler)?
was ist bei der statik zu beachten? sollte man das dach anbohren?
wie sind die windlasten zu beurteilen? was ist bei einer renovierung des daches (mehrkosten durch umlagern und neuinstallation der module)?


2. kosten

reicht die reparaturrücklage? was ist mit reinigung? kann man das einem hausmeister z.b. zusätzlich zumuten?

3. sinnhaftigkeit des gesamtprojektes

ist das projekt insgesamt zu empfehlen?


Hallo und willkommen im PV-Forum,

Ohne die Gegegebenheiten des Daches zu kennen, kann man sich nicht wirklich zum Preis einer solchen Anlage äußern.

Je steiler aufgeständert wird, desto größer müssen die Abstände der Modulreihen gewählt werden, folgich bekommt man weniger Leistung auf das Dach installiert. 25° ist deshalb für eine Aufständerung auf einem Flachdach ein guter Kompromiss.
Und ja, es gibt verstellbare Winkel, bei Schletter z.B., weiß allerdings nicht, ob dem Hausmeister dies neben der Reinigung der Module noch mnd. 2x jährlich zugemutet werden kann.
25° geneigte Module braucht man in der Regel nicht zu reinigen, zumindest nicht in den ersten drei Jahren, später vielleicht einmal im Jahr. Könnte die Hausgemeinschaft in einer Samstagsaktion gemeinsam durchführen.
Auf alle Fälle muss bei diesem Vorhaben die Statik des Hauses geprüft werden. Dabei werden vom Statiker auch die Windlasten mit einbezogen.
Wird die Dachhaut durchdrungen, muss besonders sorgfältig gearbeitet werden. Bestimmte Aufständerungssysteme werden mit Gewichten beschwert. All das muss statisch berücksichtigt werden.

Deine Fragen können schlecht aus der Ferne beantwortet werden. Dazu müsste man sich die Dächer ansehen.

Stelle doch eine Angebotsanfrage in die Rubrik *suche Geräte/Dachfläche*, bestimmt meldet sich einer unserer fähigen Solarteure.

Gruß Helios

_________________
http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 4.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank.
superhaase
Forumsinventar
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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 981
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03.04.2008, 20:38 Nach oben

Ja, das Suntechnics-Angebot ist zu teuer.

Eine Neigung von 25° ist OK, da bekommt man mehr kWp aufs Dach.
Allerdings wäre zu überlegen, ob nicht doch 30° Neigung besser wären und durch die größeren Reihenabstände weniger Module aufs Dach gemacht werden sollten.
Schließlich gibts für alles über 30 kWp deutlich weniger Einspeisevergütung.

Ich würde also 30° Neigung und damit eine Anlage mit genau 30 kWp anstreben. Das dürfte sich am besten rentieren.

Eine verstellbare Montage würde ich nicht empfehlen. Das rentiert sich kaum, denn wenn man im Winter steiler stellen will, muss man die Reihenabstände noch viel größer machen, das Montagegestell wird teuerer, und es muss sich immer jemand darum kümmern.

Bei 10m Breite und 70 Meter Länge sollten übern Daumen gepeilt knapp 30 kWp pro Hausdach in zwei Modulreihen möglich sein - je nach Modultyp mono- oder polykristallin. Würde also bei offiziell zwei getrennten Anlagen 2x 30 kWp mit maximaler Einspeisevergütung ergeben.

Eine solche große Anlage sollte m.E. schlüsselfertig nicht über 4000 €/kWp netto kosten, eher weniger. Ansonsten sollte man noch warten, ich bin immer noch davon überzeugt, dass die Modulpreise nachgeben werden. (hoffentlich schlagen jetzt nicht wieder die Solateure hier im Forum auf mich ein Wink )
Eine solche Anlage rentiert sich auch noch nächstes Jahr.

Aber der Preis hängt natürlich auch vom Zugang zum Dach ab (Gebäudehöhe) und von der Montageart und den verwendeten Modulen.
Das kann man alles nur vor Ort genau beurteilen.

Ich würde mir mehrere Angebote von verschiedenen Solateuren machen lassen. Ein Statiker ist wohl besser auch hinzuzuziehen, sofern nicht die Baupläne ausreichend hohe Dachlasten ausweisen.

Interessant ist für Euch sicher auch die http://www.phoenixsolar.de/

Das Dach sollte mindestens noch 20 Jahre ohne Renovierung halten. Ansonsten sollte man evtl. die Renovierung abwarten oder vorziehen.
Ich würde eine Montage ohne Anbohren der Dachhaut bevorzugen, wenn möglich.

Eine angemessene Reparaturrücklage ist schwer einzuschätzen. Neben den Versicherungskosten sollte man mit einem einmaligen Tausch aller Wechselrichter nach 10 Jahren kalkulieren, dann ist man i.A. auf der sicheren Seite, sofern man bekannte Qualitätswechselrichter verwendet. Lieber die jährliche Rücklage von Anfang an etwas größer wählen, und das Geld später ausschütten, wenns nicht gebraucht worden ist bzw. die kummulierten Rücklagen schon sehr groß geworden sind.

Reinigung ist i.A. nur selten erforderlich. Man sollte vielleicht alle 3 Jahre mal einen Fachmann damit beauftragen (Spezialfirma oder einen Solateur?). Den Hausmeister würde ich da nicht so ohne weiteres ranlassen, außer er hat von Photovoltaikmodulen ein bisschen Ahnnung.

Insgesamt ist das Projekt auf jeden Fall zu empfehlen.

Ich würde außerdem noch einen Datenlogger und eine Überwachungsanlage (z.B. Solarlog, sofern noch nicht in den Wechselrichtern integriert) vorsehen, damit man Probleme im Betrieb schnell erkennen und beseitigen kann. Das ist bei so einer großen Anlage von 30-60 kWp bares Geld wert.

ciao,
sh

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
trabajador5
Öfters hier
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 16:37 Nach oben

hallo, vielen dank.
gute idee, 2 mal 30 kwp zu bauen.
allerdings wird das dann auch ziemlich teuer.
bist du sicher mit den unter 4000 euro/kwp? es geht hier um aufgeständerte module. die sind doch teurer. naja, ich habe hier nur oberflächlich gelesen, aber mehrmals die meinung gesehen, dass aufgeständerte module 150-200 euro teurer sind.

aber möglicherweise sollte man nur eine anlage bauen. dann könnte man das dach nehmen, das zuletzt renoviert wurde und hat etwas mehr sicherheit.

also, ich bin mal gespannt, was auf der versammlung passiert.
ich glaube, die leute wissen gar nicht, wie kompliziert das alles wird. jemand muss den ganzen papierkram machem, statik, dachgutachten und und und.


superhase kanst du jetzt noch sagen, warum du das ganze TROTZDEM befürwortest?

meiner meinung nach müssten mindestens 5% tagesgeldzinssatz + risikozuschlag = 7% dabei herausspringen, und das halte ich für etwas umwahrscheinlich.
superhaase
Forumsinventar
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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 981
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 17:02 Nach oben

trabajador5 hat Folgendes geschrieben:
meiner meinung nach müssten mindestens 5% tagesgeldzinssatz + risikozuschlag = 7% dabei herausspringen, und das halte ich für etwas umwahrscheinlich.

Das ist genau der Grund, warum es weniger als 4000 €/kWp netto kosten sollte.

Ihr habt ein sehr gut geeignetes Dach, deshalb ist es zu befürworten.

Ich würde auch erst mal auf dem zuletzt renovierten Dach eine Anlage mit 25-30 kWp bauen.

Wie gesagt sollte man bei zu hohen Preisen einfach das Projekt aufschieben.

In ein oder zwei Jahren werden viel mehr Solarmodule auf den Markt drängen, auch die Siliziumknappheit wird deutlich abnehmen, denn es sind viele Produktionsstätten im Aufbau.

Auch wenn die Einspeisevergütung nächstes Jahr wie derzeit geplant um 9% gesenktwerden sollte, wird es sich trotzdem vielleicht besser rentieren. Ich rechne damit, dass die Modulpreise stärker sinken als 9%, so dass man mit einer 30kWp-Anlage auf 7% Rendite kommen kann.

Aber obs wirklich so kommt ..... ?

Es hat hier im Forum auch schon Preismeldungen unter 4000³ gegeben.
Eine aufgeständerte Montage auf einem Flachdach ist etwas teurer, das stimmt schon. Wiviel genau weiß ich nicht.
Andererseits spart man normalerweise das Aufstellen eines Gerüsts, denn auf dem Flachdach kann man prima rumlaufen.
Das Material muss halt nach oben, was bei sehr hohen Häusern auch nicht ohne ist.

Wie gesagt, mehrere Angebote einholen, und das ganze von einem Fachmann auch renditemäßig durchkalkulieren lassen. Manche Solateure rechnen gern zu schöm Wink

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
trabajador5
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 18:26 Nach oben

danke superhase.

das ist ein vernünftiger ansatz. mit dieser strategie werde ich in die versammlung ziehen.

eine 30 kwp anlage für unter 120.000 euro. wenn nicht machbar, dann verschieben.

und jedes jahr muss der preis ca. 10% sinken. also 2009 dann für unter 108.000 euro. 2010 dann für unter 98.000 euro usw.

wenn sich kein anbieter dafür findet, dann könnte man die flächen vielleicht vermieten?
fulish
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Angemeldet: 13.12.2007
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BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 18:38 Nach oben

Also bei einem Flachdach, würde ich dann doch eher First Solar evtl. wählen. Dies müssten nur minimal aufgeständert werden. Diese gibt es auch schon unter oder knapp über 4000€/kWp Netto fertig montiert. Einfach mal rum hören und noch andere Meinungen zu dem Thema erfragen.

First Solar Anlagen werden auch von fast jeder Bank finanziert ohne größere Probleme. Ok war meistens der Fall ab er ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Aber ich muss den anderen zustimmen. Es würde sich evtl. lohnen bis nächstes Jahr mit dem Projekt zu warten.

Viel Glck noch
superhaase
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BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 18:44 Nach oben

Nene, der Anlagenpreis sollte halt in etwa konform zur Einspeisevergütung sinken. Nächstes Jahr 9%, 2010 dann 7% und ab 2011 dann jährlich 8%. So war der noch nicht beschlossene Fahrplan der Regierung, glaub ich.

Besser: Es sollte halt beim Durchkalkulieren die gewünschte Rendite rauskommen. Denn auch die Zinsen und die Versicherungsprämien und was weiß Gott noch alles ändern sich ja auch ..... Wink

Das Dach vermieten ist auch eine Möglichkeit, macht aber viel weniger Spaß! Laughing

Wie fulish sagt, wäre auch eine Dünnschichtanlage zu bedenken. Dann bekommt man etwa 30 kWp insgesamt auf beiden Dächern.
Allerdings würde ich trotzdem mit 30° Neigung arbeiten. Unter 20° Neigung verschmutzen die Module im Laufe der Zeit viel stärker.

Dünnschicht mach z.B. auch die Phönixsolar AG. Dort würde ich mal nachfragen, die haben viele Vertriebspartner in ganz D.

ciao,
sh

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
fulish
Stammmitglied
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Angemeldet: 13.12.2007
Beiträge: 117
Wohnort: Unterfranken

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 18:48 Nach oben

Kannst ja mal bei den Partnern von First Solar anfragen. Anbei der Link wo die Partner aufgelistet sind:

http://www.firstsolar.com/de/developer_and_integrator.php
trabajador5
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 18:50 Nach oben

danke, muss ich mich mal kundig machen. first solar und dünnschicht sagt mir jetzt erstmal nichts. aber anscheinend braucht es doppelte fläche. und hat halben ertrag.

auf einem dach lassen sich dann nur 15 kwp unterbringen?

dann würde sich die projektsumme ja noch einmal halbieren, wenn man mit einem dach anfängt. (der ertrag natürlich auch Smile)

also nur 60.000. das könnst man dann schon fast selber finanzieren
trabajador5
Öfters hier
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 11:26 Nach oben

fulish hat Folgendes geschrieben:
Kannst ja mal bei den Partnern von First Solar anfragen. Anbei der Link wo die Partner aufgelistet sind:

http://www.firstsolar.com/de/developer_and_integrator.php



hallo,

also partner von firstsolar ist auch suntechnics, und die haben schon ein zu teures vorabangebot gemacht.

mein ziel ist jetzt max. 4.000 euro, also müssten die schon 20% den preis reduzieren. kann ich mir bei dem momentanen hype nicht vorstellen.

und bei firstsolar steht, dass sie nur anlagen ab 30 kwp anbieten. wenn man nur ein dach hernimmt, dann bekommt man da ja wohl keine 30 kwp mit dünnschichtmodulen drauf. möglicherweise nur die hälfte.


also brauche ich wohl andere anbieter. aber ich tendieren eher dazu, noch zu warten und dann zu schauen, ob die preise dann wirtschaftlicher geworden sind.
solerling
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Angemeldet: 01.03.2006
Beiträge: 624
Wohnort: 85

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 12:16 Nach oben

Halloo servus

Also 10 mal 70m =700qm

da bringst doch locker 30kwp Dünnschicht drauf Rolling Eyes
oder hab ich was übersehen ?
Aja hat dann jedes Gebäude einen eigenen Hausanschluss (Strom)?

Gruss Josef
fulish
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 13.12.2007
Beiträge: 117
Wohnort: Unterfranken

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 12:49 Nach oben

Da du bei First Solar Modulen locker bis 5° Dachneigung runtergehen kannst, passen pro Dach ca. 47 kWp drauf.

Das heisst du müsstest um 5° Aufständern.

Unter 4000 Euro pro kWp wird schwierig da du die Kosten für die Aufständerung noch mit kalkulieren musst.

Frag einfach mal bei den verschiedenen Partnern nach, SunTechnics ist nicht der einzige und bezieht ja auch nicht direkt von First Solar sondern über Conergy.
trabajador5
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 13:15 Nach oben

solerling hat Folgendes geschrieben:
Halloo servus

Also 10 mal 70m =700qm

da bringst doch locker 30kwp Dünnschicht drauf Rolling Eyes
oder hab ich was übersehen ?
Aja hat dann jedes Gebäude einen eigenen Hausanschluss (Strom)?

Gruss Josef



wie ist denn so die faustformel für platzbedarf.


die ca. 700 m2 sind ja nicht so wie man sie braucht. es gibt ein paar ecken und kanten, und die sat-anlage steht da oben auch. ausserdem gibt es noch schornstein und die klappe zum hochsteigen.

wäre schön, wenn man 30 kwp unterbringen könnte.
das ist wohl die optimalgrösse.

was sind die hauptgründe für die eignung von dunnschichtmodulen für flachdächer? ist es das niedrigere gewicht und damit der geringere aufwand zum aufständern und geringere anforderungen an die statik?

was den stromanschluss betrifft, so gehe ich doch mal davon aus , dass jedes haus einen eigenen anschluss hat.

wieso fragst du? wegen einer möglichen getrennten anrechnung und optimalen förderung von 2 anlagen?
trabajador5
Öfters hier
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Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 13:26 Nach oben

fulish hat Folgendes geschrieben:
Da du bei First Solar Modulen locker bis 5° Dachneigung runtergehen kannst, passen pro Dach ca. 47 kWp drauf.

Das heisst du müsstest um 5° Aufständern.

Unter 4000 Euro pro kWp wird schwierig da du die Kosten für die Aufständerung noch mit kalkulieren musst.

Frag einfach mal bei den verschiedenen Partnern nach, SunTechnics ist nicht der einzige und bezieht ja auch nicht direkt von First Solar sondern über Conergy.



also bei 4.100 euro müsste das ganze doch auch wirtschaftlich sein, oder nicht?

kann man bei 30 kwp einen jahresertrag von 26.500 kwh/jahr unterstellen?

das wären dann 12.400 euro ertrag, abzüglich laufende kosten von 1.230 bleiben dann 11.170 euro. das wären ca. 9%.

oder kann man so nicht rechnen?
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