_________________ 12.1 kWp bestehend aus:
49 Sunways SM215 an einem Sunways NT10000 (seit 05.06.2007)
und
7 SolarFabrik 150/10 an einem SMA SunnyBoy 1100 (seit 22.03.2008) und Solarlog 800e.
http://www.stefan-bauer.net/daten/SolarLog/
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In diesem Bericht geht es um die Bedenken des Verband´s Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer bezüglich der Unsicherheit auf dem deutschen Kraftwerksmarkt.
Sie meinen das die Produktionskapazitäten von den Boomstaaten der Welt vollständig aufgebraucht werden und für den heimischen Markt nichts mehr übrig bleibt.
Im Hintergrund steht dabei die Verunsicherung des rückläufigen Kraftwerkmarktes in Deutschland bzw. des politischen "Hickhacks" dabei.
In diesem Zusammenhang wird gemeint das Deutschland bald auf Stromimporte angewiesen sein könnte.
Ist aber sicher nicht alles aus der Luft gegriffen. Kraftwerksbau ist vor allem zeitintensiv (neben den rasant gestiegenen Kosten).
Guckt man sich nur mal an, wann die AKWs vom Netz gehen sollen (sofern es dabei bleibt, woran ich meine Zweifel habe, denn eine Laufzeitverlängerung ist momentan die einfachste Variante, schnell Engpässe zu beheben), dann sieht man, dass es einmal in 2009 und in 2016 zu massiven Strom-Angebotsrückgängen kommt.
Wer ein bißchen was von der Strompreisbildung versteht (Stichwort Merit-Order-Modell), weiß was passiert, wenn günstige Grundlast vorenthalten bzw. abgeschaltet wird. Und als Grundlast gibt es in Deutschland derzeit nur zwei Alternativen zur Kernkraft: Braunkohle und Laufwasserkraftwerke. Das Potential bei Wasserkraft ist beinahe ausgeschöpft und die CO2-intensive Braunkohle will auch niemand.
… ist aber eintypischer WELT Artikel mit der üblichen Panikmache wg. Arbeitsplatzverlusten, gegen umweltbewuste Menschen.
Ja klar doch, umweltbewusste Menschen brauchen keine Kraftwerke.
Der Strom kommt ja aus der Steckdose.
Ist eh keiner mehr da, wenn sich die gar schröcklich stinkenden Kohle-Kraftwerke nicht wegen CO² und dem Dreck, sondern wegen Altersschwäche und Verschleiß selber abschalten und die „potentiell gefährlichen angezapften Atombomben“ zwischen Hamburg und Zugspitze wegen der Gesetzeslage in den nächsten zwölf Jahren abgeklemmt werden.
Genau.
Ja, das wollen wir. Ja, das wollen wir nicht.
Und dafür könnte man schnell wieder mal ostermarschieren gehen.
Ich muss mal gucken. Irgendwo habe ich im Keller oder in der Garage von damals
noch so ein Transparent stehen: ICH BIN DAGEGEN!
Man sollte die Situation nicht verniedlichen und Ironie ist nicht angebracht.
Nur, ich bin nicht die Regierung. Ich mache keine Gesetze.
Aber:
Zitat:
… in der Großen Koalition lassen sich die Probleme nicht lösen. Beide Seiten haben sich festgelegt: Die Union will den Atomausstieg kippen, die SPD hält daran fest. …
Klare energiepolitische Beschlüsse kann es nur unter Schwarz-Gelb geben - oder unter Rot-Grün. Entweder pro Atom oder contra. Auf die entscheidenden Fragen der deutschen Energieversorgung gibt es deshalb keine Antwort.
…
Dabei ist es jetzt fast schon zweitrangig, wie die Entscheidung ausfällt. Für die Versorgungssicherheit in Deutschland wäre nur wichtig, dass es überhaupt eine Entscheidung gibt. Erst dann können die Unternehmen planen - und in die richtige Technik investieren…
Um aber besser nichts halbes zu machen, beschließen wir als Regierung lieber gar nichts oder reißen mit aller Kraft die kleinen Pflänzchen raus, die eine Alternative bieten könnten, wie der Solarförderverein eben mitteilt:
Aus der SFV-Rundmail vom 23.03.2008
Zitat:
Das Ende des PV-Booms in Deutschland
Eigene Recherchen des Solarenergie-Fördervereins Deutschland
Die Bundesregierung hat dem Bundestag eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgelegt.
Die Einspeisevergütungen für neu installierte Solarstromanlagen sollen schneller reduziert werden als bisher, nicht mehr jährlich um 5 Prozent, sondern
- zum Jahr 2009 um 9,12 Prozent
- zum Jahr 2010 um 7 Prozent
- danach jährlich um 8 Prozent.
Diese drastische Absenkung soll erfolgen, obwohl die Zahl und die Gesamtleistung der neu installierten Anlagen im Jahr 2006 deutlich zurückgegangen ist und obwohl für das Jahr 2007 nur stark voneinander abweichende Schätzungen vorliegen.
- Der Bundesverband Solarwirtschaft schätzt den Zubau für 2007 auf über 1,1 Gigawatt,
- eine Zeitschrift schätzte gar 1,6 Gigawatt.
… Aber es kommt noch schlimmer:
Der Solarenergie-Förderverein hat jetzt eine eigene Recherche durchgeführt und kommt darin zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass es auch im Jahr 2007 kein Wachstum gegeben hat, dass sogar noch weniger PV-Leistung installiert worden ist als im Jahr 2006.
http://www.sfv.de/artikel/2008/Das_Ende.htm
Fazit:
Die Absicht der Bundesregierung ist unbegreiflich! Seit 2005 gibt es auf dem PV-Sektor in Deutschland kein Wachstum mehr sondern ständiges Schrumpfen. Und die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Photovoltaik trotzdem noch stärker absenken! Wie ernst nimmt die Bundesregierung eigentlich ihre eigenen Warnungen vor dem Klimawandel? …
Keine Frage, dass es hierbei keineswegs übliche Panikmache wg. Arbeitsplatzverlusten ist und es nicht gegen umweltbewusste Menschen geht.
Nein lieber SolarFörderVerein, die in Berlin merken nichts. Der Bundestag hat eine Glaskuppel. Da ist es immer hell und deshalb scheint für die Regierung das Ganze nicht so wichtig.
Dabei mache ich mir um den Klimawandel die wenigsten Sorgen. Vielmehr darüber, dass sich unser Land nach und nach immer mehr aus der Reihe der führenden Industrienationen verabschiedet. Anders als unsere Nachbarn.
Briten und Franzosen wollen laut "Guardian" bei der Kraftwerksentwicklung eng kooperieren, neue Kraftwerke bauen, die Technik exportieren. Die Briten reiben sich schon die Hände, dass traditionelles deutsches Kraftwerks-Knowhow endgültig beerdigt wird. Inklusive des marginal noch vorhanden Kapazitäten, denn Deutschland ist nicht mit dabei. Oder wird wegen des verkümmernden geistigen Potentials (Pisagrüße) gleich außen vor gelassen.
Siehe hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542928,00.html (bitte ganz lesen!)
Liebe Politiker,
dreht bitte an den nächsten drei Wochenenden mal die Hauptsicherung für euren Haushalt raus. Nur mal so aus Spaß. Vielleicht reift dann bei dem einen oder anderen die Erkenntnis, was unter dem Begriff „Versorgungssicherheit“ zu verstehen ist und ob es nicht doch allerhöchste Zeit ist, für durchgreifende Entscheidungen auf Sicht nächste zwei bis drei Dekaden. Wichtiger als Gesetze für Rauchverbot in den Kneipen, höhere und neuere Steuern und andere Beschränkungen für die Bürger, die vom Bundesverfassungsgericht (lange mögen die Richter leben und gesund bleiben) dann doch wieder gekippt werden.
Es ist kurz vor zwölfe.
klasse wie du den Durchblick hast und die Sachen zittieren kannst die passen, nur kleiner Tipp, mal die 100% Infos des SFV lesen, aber wozu, könnte ja nicht rein passen ins ach so tolle "Welt"Bild", der ach so heilen Industriewelt, die ja immer nur aufwärts und weiter kann, statt mal über sich selber nachzudenken.
Ja stimmt Roman.
Es ist allerhöchste Zeit zum Umdenken und zum VERÄNDERN.
Anders als Du annimmst, bin ich schon dabei.
Ich habe eine ganze Menge von der Welt und von ihrem Elend gesehen und ich erkenne immer mehr und in letzter Zeit zunehmend, dass es eine ganze Reihe von Holzwegen gibt, die noch vor zwei, drei Jahren hochgelobt und hoch bejubelt wurden - oder besser hochgejubelt wurden.
Deshalb ist es keineswegs so, dass ich die heutige Industriewelt als die heile Welt sehe. Nein, sie ist kaputt und kriegt gerade den Rest, wenn wir nicht einhalten.
Nicht zuletzt Dank der Hilfe aus dem Forum hier und auch Deiner Hilfe wird mir das zunehmend klarer.
Brennstoffzellen zum Beispiel. Befeuert mit Bioethanol aus Zucker , Raps und Mais. Autos weren mit Biodiesel betrieben und so weiter. Uneingeschränkt werden dafür Wälder und ganze Landstriche gerodet, um Platz für den Anbau von Palmöl zu machen
Wusstest Du, dass man für die Herstellung von 1 Liter Biodiesel 4.000 Liter Wasser benötigt?
5 Liter Wasser braucht der Mensch für seine Ernährung und vielleicht nochmal 20 Liter für seine Hygiene.
Aber es interessiert keine S..., wo das Wasser herkommt.
Es wird schneller zu Ende gehen als das Erdöl.
Jetzt fehlen ganz plötzlich die Flächen für den Nahrungsmittelanbau.
Die Preise für Weizen, Soja und Mais steigen explosionsartig.
Sollte die Biosprit-Produktion in den USA wie geplant steigen, droht dem Golf von Mexiko der Öko-Kollaps.
Schuld daran sind Unmengen von Düngemitteln, die über die Flüsse ins Meer gelangen.
Hier: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,540573,00.html
Auch das will niemand wahrnehmen.
Nestlé-Chef Peter Brabeck:
Zitat:
«Es ist inakzeptabel, dass man enorme Subventionen zahlt, um aus Lebensmitteln Biotreibstoff zu machen.»
Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass damit auch das Energieproblem sich von selbst löst, weil das Wasser- und das Ernährungsproblem die Welt vorher überrollen dürfte.
Das Klima wird sich köstlich amüsieren und den SFV interessiert es nicht.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist für manche Menschen eine Spirale.
Sie sehen es nicht und verstehen es nicht.
Hier geht es um einen ganzen Komplex.
Durchaus lösbar - im Komplex.
Aber nicht von mir und nicht von Dir und von uns alleine.
Inwieweit unser Beitrag wirksam ist, ist nicht messbar.
Er erleichtert das Gewissen - und das ist schon mal ein guter Anfang.
Aber es ist blauäugig unseren Weg als Lösungsweg zu betrachten.
Es wäre ganz einfach, wenn da nicht soviel zu verdienen wäre, von ein paar wenigen Leuten von den 6,8 Milliarden...
Netzagentur warnt vor Engpässen
"Die Bundesnetzagentur hat den Stromversorgern neue Munition für den geforderten Bau weiterer Kraftwerke geliefert. Behördenchef Matthias Kurth warnte am heutigen Mittwoch vor Engpässen in der Versorgung, die es insbesondere in Sommermonaten geben könne.
........
Der Präsident des Umweltbundesamts, Andreas Troge, hält die Furcht vor einer Stromlücke in Folge des Atomausstiegs hingegen für unbegründet.
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