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 Was passiert nach 20 Jahren mit meinem Strom? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
phoenixx2007
Forumsinventar
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Angemeldet: 21.07.2007
Beiträge: 992
Wohnort: 83

BeitragVerfasst am: 29.02.2008, 11:53 Nach oben

Hallo miteinander!
Also ich gehe mal davon aus das der Strompreis in 20Jahren einiges zugelegt hat! Kann mir gut vorstellen das er um einiges über denn EEG Einspeistarifen liegen wird!
Weiterhin kann ich mir vorstellen das die El. Wirtschaft den "Alten" Sonnenstrom mehr als gut brauchen kann, sollten die AKW's bis dann wirklich dicht gemacht worden sein!
So kann ich mir vorstellen das es für die El. Konzerne immer ein gutes geschäft ist den PV-Strom Einspeisen zu lassen mit einem Zähler der + - Läuft, man denn Strom über Eigenverbrauch jedoch auch nicht bezahlt bekommt!
So hat jeder seinen Vorteil, kann aber auch machen wie er will mit zusätzlichem Inselsystem wenn im die Kosten nicht zu hoch sind?!

Grüße Phoenixx! Smile

_________________
51kwp-PVAnlagen von SolarFabrik-Sanyo-Solarworld auf den Süd und Westdächern
In www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=1941 unter Sunkraft 1-5 und solarstromsternwarte1, www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=1326 zu finden.
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Verfasst am: Nach oben

Fjack
Stammmitglied
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Angemeldet: 10.04.2007
Beiträge: 56
Wohnort: Emmerich

BeitragVerfasst am: 29.02.2008, 16:09 Nach oben

Hallo zusammen,

ich denke das die Politik dann von den PV-Anlagenbetreibern zu einer guten Anschlußlösung gedrängt werden muß.

Eine für mich denkbare Lösung wäre das der Netzbetreiber den Strom zu einem Preis von etwa 25-33% des Verkaufspreise abnehmen muß.

Dafür muß der Netzbetreiber die Einspreisungen managen und gegebenenfalls die Energie speichern.

Mit so einer Lösung könnten denke ich alle gut Leben.

Die Zeit wird es zeigen.

_________________
4,25kWp = 25x Conergy S170M (Suntech),
18x 45° Neigung, Ausrichtung 220°, SB3300TL
7x 52° Neigung, Ausrichtung 220°, SB1100
Schletter, Solarlog 400e
Terrassendach teiltransparent, Ertex-Solar, 2,15kWp an SB2100TL
Valiumdw
Stammmitglied
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Angemeldet: 15.02.2008
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 21:06 Nach oben

Hallo miteinander

Ich denke, dass wir uns wirklich keine Sorgen machen brauchen. Wie schon gesagt, die Anlagen sind dann abgeschrieben und Möglichkeiten sind auch genug da.

Ich denke die Tankstelle fürs Elektroauto oder für die Wärmepumpe sind schon gute Ideen. Wie steht ihr denn als Ergänzung zur Inselanlage eine Kleinwinanlage zu installieren? Bringt meist da den Strom, wo die Solaranlage schläft. (meistens zumindest)
sammy
Vielschreiber
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Angemeldet: 28.09.2006
Beiträge: 242

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 21:52 Nach oben

Hallo
@Valiumdw
habe vor ein paar Jahren mal darüber nachgedacht,war aber nicht wirklich
wirtschaftlich.

Gruß

sammy

_________________
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen
Giuseppe Mazzini
Valiumdw
Stammmitglied
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Angemeldet: 15.02.2008
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 22:05 Nach oben

@sammy

Stimmt, sind noch etwas teuer in der Anschaffung...
Aber in 20 Jahren Wink
spocksbrain
Stammmitglied
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Angemeldet: 26.02.2007
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 23:52 Nach oben

Habe bei meinem Neubau bewusst auf Strom gesetzt und eine WP am laufen. Da wird der Strom reingepumpt, den ich fürs den normalen Hausstrom nicht benötige. Das Brauchwasser wird seperat mit einer Warmwasser-WP erhitzt, also auch da der Strom rein...
Elektroauto ist aus meiner Sicht auch uch eine sinnvolle Lösung.

Vielleicht haben wir in 20Jahren aber soviel Dachstrom UND effiziente Speicher!!! ( wer da was Gescheites erfindet ist Milliardär ) dass wir dezentrale Energieversorung mit geringsten Leitungsverlusten realisieren können. AKW's und fossile KW's mit 30% -50% Leitungsverlusten (nagelt micht nicht fest, vielleicht weiss es einer hier genauer Wink) müssten dann wohl nicht mehr sein.

greetz spocksbrain


PS: @ Threadöffner: Vielleicht wirst Du in 20 Jahren nix mehr auf'm Dach haben, sondern im Keller Energie/(Cash, wenn Vater Staat es will) mit einer Brennstoffzellen-Anlage machen... Very Happy
Häuslesbesitzer
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 24.02.2008
Beiträge: 578
Wohnort: 70839

BeitragVerfasst am: 15.03.2008, 00:18 Nach oben

PS: @ Threadöffner: Vielleicht wirst Du in 20 Jahren nix mehr auf'm Dach haben, sondern im Keller Energie/(Cash, wenn Vater Staat es will) mit einer Brennstoffzellen-Anlage machen... Very Happy

Erstmal hoffe ich, dass ich noch da bin und munter mitmische.... Juggle

Trotz der guten Optionen (mehr als ich ursprünglich gedacht habe) bin ich halt auch ein Skeptiker, was den Nutzen einer dann 21 J. alten Geschichte angeht...

Aber dann doch wieder Optimistiker - Ich habe vor 1 Jahr 49 Jahre alte simple Glasbausteine durch Alu / Fenster ersetzt und 90% der Glasbausteine waren noch voll in Ordnung -- nach 49 Jahren !!!! Das lässt mich offen.

Ich werde aber bei meinem nächsten Montagesystem darauf achten, dass ich die Module auch mal herausholen und ggf. ausmessen bzw. leicht ersetzen kann.
jojoaction
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BeitragVerfasst am: 20.03.2008, 23:34 Nach oben

Beitrag vom 20.03.2024

Hallo

habe Probleme mit meinem 2.000 Ah Batteriemodul von Firma xxxx Smile

Ich gehe davon aus, dass ausser Brennstoffzellen auch Akkus mit sehr hohen Speicherkapazitäten entwickelt werden.

Schau mer mal Wink

Gruss

Jo

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eurokiller
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BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 14:45 Nach oben

In 20 Jahren hat fast jeder seine eigene unabhängige Hausversorgung im Keller. Denke da an eine kleine Turbine die durch Flourcholenwasserstoffverbindungen angetrieben wird und diese schon bei geringen temp.unterschieden verdampfen !! Gibt es schon in groß. ( Frauenhoferinst.)

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eurokiller
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BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 15:59 Nach oben

Fluorkohlenwasserstoffe natürlich !! Doch ein Osterwasser zuviel getrunken.
Sorry

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Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 513

BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 18:27 Nach oben

Hallo,
Zitat:
Denke da an eine kleine Turbine die durch Flourcholenwasserstoffverbindungen angetrieben wird und diese schon bei geringen temp.unterschieden verdampfen

FCKW - jetzt doch wieder?
Gruß
Manfred
eurokiller
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BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 19:16 Nach oben

Nein, kein FCKW. Es gibt Verbindungen die haben einen sehr sehr geringen Siedepunkt und es reicht eine geringe Temp Diff. um eine Turbine mit angekopp. Generator zu betreiben, ähnlich Stirlingmotor !!

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cephalotus
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BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 23:03 Nach oben

Ich habe mal grob überschlagen, dass eine Versorgung Deutschland durch 100% EE nach dem kombikraftwerk Modell den Endverbraucher ca. 30ct/kWh kosten würde (nach aktueller Kaufkraft).

Extrem hohe Strompreise erscheinen mir daher eher unrealitisch.

Die PV Anlage wird über 20 Jahre abgeschrieben, sollte sie danach noch funktionieren fallen nur noch die Betriebskosten an (sagen wir mal 1-2% der Investitionssummer pro Jahr, also z.B. 70€/kWp), ich würde dann mit bei noch 80% der Nenneleistung (700kWh/kWp*a) Stromerzeugungskosten von grob 10ct/kWh rechnen. Etwas pessimitisch betrachtet, kann aber nicht schaden.

Substitution von Eigenbedarf wird wohl irgendwas um die 20ct-25ct/kWh bringen, ansonsten wäre aus Sicht der Politik ein Einspeisegesetz sinnvoll, das PV Strom z.B. mit 8ct/kWh weiter vergütet.
Das wäre die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Variante, um den Strom aus noch gut funktionierenden PV-Anlagen weiter möglichst sinnvoll zu nutzen, nämlich als überwiegend Spitzenlaststrom im dt Netz und gelcihzeitig das Interesse der Betreiber aufrecht zu erhalten, die Anlagen weiter zu warten und in Betrieb zu halten, solange das Sinn macht.

Ich vermute mal, dass in 20 Jahren Klimaanlagen deutlich stärker verbreitet sein werden und 8ct/kWh für überwiegend Spitzenlaststrom auf Niederspannungsnetzebene scheint mir auch volkswirtschaftlich betrachtet attraktiv zu sein.

mfg

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Angemeldet: 24.02.2008
Beiträge: 578
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 10:14 Nach oben

Dacour. Es wird wohl ein EEG 2 für Bestandsanlagen kommen, was aber letztendlich drin stehen wird, hängt von sehr vielen Faktoren ab....
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 10:43 Nach oben

eurokiller hat Folgendes geschrieben:
In 20 Jahren hat fast jeder seine eigene unabhängige Hausversorgung im Keller. Denke da an eine kleine Turbine die durch Flourcholenwasserstoffverbindungen angetrieben wird und diese schon bei geringen temp.unterschieden verdampfen !! Gibt es schon in groß. ( Frauenhoferinst.)


meinst Du ORC Turbinen? (organic rankine cycle)

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