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Autor
hallo22
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 12.01.2006
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 14:31 Nach oben

Zum Thema Dünnschichtmodule.

Man muss fairerweise auch sagen das diese Moduleauc bei diffusen Licht besserer Erträge bringen als normale poly mono Module. D.h. bei einem bewölktem Tag die Leistung nicht so stark zusammenbricht!
Zudem ist ihr Temp Verhalten besser

Wenn also genug Fläche vorhanden würde ich Dünnschichtmodule empfehlen.
Diese kosten meines Wissens nach auch erheblich weniger!

Habe ein Angebot vorliegen mit Shell CIS Modulen,bei denen der installierte KWP Preis schlüsselfertig 4200 € beträgt!
"Normale Module kosten im Moment ca 4800-5000€ pro kwP. Und 10 Prozent Ersparniss macht eine Menge aus!

Zudem fällt bei einem Dünnschichtmodul die Verschattungsproblematik nicht so kritisch aus. Es liefert nur den Betrag weniger, welcher verschattet ist. (Quelle DSG Leitfaden PV)

Resume:

Dünnschichtmodule
+ Preisgünstiger => niedrigere Investkosten
+ bessere Leistung bei weniger Lich im vgl zu Poly Mono Modulen
+ witschaftlicher , niedrigeres Risiko
+ besseres Temperaturverhalten

- brauchen viel Fläche pro kwp
- Total- Gewinn evtl. niedriger da nicht soviel Leistung pro m² erzielt wird


Poly Mono/Polykristallin
+ wenig Fläche pro kwp => hohe Ausbeute
+ hoher Totalgewinn

- viel schlechteres Temp Verhalten (Ausmnahme Hit Module von Sharp)
- teurer pro kwp
- schlechtere Leistung bei diffusem Licht


Im Allgemeinen lässt sich sagen:

Bei ausreichender Fläche sind Dünnschichtmodule zu bevorzugen!
bei wenig Fläche mono/Polykristalline Module.



Meine Favoriten

Poly Mono Module:
Suntechnics STM210 bzw Sanyo HIT Serie (High Tech Module und evtl teurer)

Dünnschichtmodule:
Shell Cis Serie,


Quelle DSG Leitfaden

und noch was:
Einfach mal im Forum schauen! da sind schoneinige Module diskutiert worden!
und das wichtigste ist immer noch das Gesamtpacket (PV Module in Kombination mit Wechselrichter) und eine gute Betreuung über die Jahre! das ist das A und O einer Anlage.
Also lieber den kompetenten PV Fachmann vor Ort, der auch mal da ist wenn es brennt, als den "Onlinehändler" der ewig weit weg ist! Selbst wenn der Fachmann paar Euros mehr kostet.


Gruss Sven
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Verfasst am: Nach oben

Conrad
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 03.12.2005
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 17:41 Nach oben

Hallo,
also wegen Dünnschichtmodule. Bei uns in der Gegend ist eine riesige Anlage mit Dünnschicktmodulen auf einer landwirtschaftlichen Halle. Ca. 2 Jahre alt.
Die haben große Probleme, da sind mehrere Stränge ausgefallen, ca. 50 %.
Will versuchen herauszufinden, was da los ist. Die Anlage wurde soviel ich weiß vom Maschinenring gebaut.
Gruß Conrad
Skydive
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 31.01.2006
Beiträge: 192
Wohnort: Unterfranken

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 18:00 Nach oben

Hallo,

meine Feststellung ist, dass man so viel mehr über Probleme mit Dünnschichtmodulen liest als bei bei kristallinen Modulen.

wenn ausreichend Dachfläche zur Vefügung steht, dann wären ja auch
monokristalline Module gegenüber Poly`s unötig.

Ich gehe jetzt mal von einen Mehrpreis für monos aus.
Z.B. Solarword 200 poly 40.-€/KWp billiger als Solarword 165 mono.

oder hauen wir jetzt alle Äpfel und Birnen durcheinander..?? Wink

Skydive
Kollektor
Moderator


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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1768
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 22:31 Nach oben

@Conrad


Mich interessiert, welcher Modultyp auf der landwirtschaftlichen Halle verbaut wurde. Das Problem hat wohl eher mit dem Hersteller zu tun als mit dem Prinzip der Dünnschichttechnologie. Ich weiß auch, dass Antec große Probleme mit Lötstellen hat.

Ich kenne mehrere Anlagen mit Mitsubishi- und Kanekamodulen die einwandfrei laufen. Die Firmen geben die gleiche Produkt- und Leistungsgarantie wie Hersteller von kristallinen Modulen. Ich kenne auch Probleme mit chinesischen NoName-Modulen kristalliner Art.

Übrigens sind trafolose Wechselrichter für Dünnschichtmodule nicht geeignet.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor
Betatester
Moderator


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Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2083
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 22:54 Nach oben

Conrad hat Folgendes geschrieben:

Die haben große Probleme, da sind mehrere Stränge ausgefallen, ca. 50 %.
Will versuchen herauszufinden, was da los ist. Die Anlage wurde soviel ich weiß vom Maschinenring gebaut.
Gruß Conrad


vom maschinenring gebaut oder nur vermittelt ?!
der maschinenring hat damals (vor 2 jahren) eigentlich nur vermittelt.

betatester
Ludwig_XIV
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 06.02.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 09.03.2006, 00:07 Nach oben

hallo22 hat Folgendes geschrieben:
Zum Thema Dünnschichtmodule.


Dünnschichtmodule
+ Preisgünstiger => niedrigere Investkosten
+ bessere Leistung bei weniger Lich im vgl zu Poly Mono Modulen
+ witschaftlicher , niedrigeres Risiko
+ besseres Temperaturverhalten

- brauchen viel Fläche pro kwp
- Total- Gewinn evtl. niedriger da nicht soviel Leistung pro m² erzielt wird



Im Prinzip stimme ich dir zu. Jedoch gilt das sehr schlecht Degradationsverhalten der CIS-Module zu beachten.

Dies ist bei der Wechselrichterauslegung ziemlich schwierig, da CIS-Module bei Auslieferung höhere Spannungen abgeben als auf dem Datenblatt angegeben sind. Die Datenblatt-Werte werden erst nach einer gewissen Zeit erreicht. Das hat schon manchen Wechselrichter durch falsche Planung abrauchen lassen.

Und manche vertragen es nicht, wenn "Cadmium" Bestandteil Ihres grünen Stroms ist. Auch wenn dort Mengen verbaut werden, die jeder Fernseher übertrifft. Aber Cadmium bleibt nunmal Cadmium Wink
Betatester
Moderator


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Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2083
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 11.03.2006, 14:46 Nach oben

frage:

warum wird eigentlich in "wirkungsgrad" gerechnet ?!

währe es nicht besser (übersichtlicher) wenn einfach in kw-leistung pro qm gerechnet wird ?!

oder gibts im begriff "wirkungsgrad" einen "wert" den ich übersehen bzw. nicht berücksichtigt hab Question Exclamation


betatester
Ludwig_XIV
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 06.02.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 12.03.2006, 22:30 Nach oben

Betatester hat Folgendes geschrieben:
frage:

währe es nicht besser (übersichtlicher) wenn einfach in kw-leistung pro qm gerechnet wird ?!



Wirkungsgrad sagt ja auch nichts anderes aus. Nur halt nich in kW/qm sonder in W/qm.

Da die Modulleistungs sich immer auf die STC-Bedingungen bezieht (u.a. Einstrahlung 1000W/qm) ist die Leistung, die das Modul dann abgibt nichts anderes als der Wirkungsgrad. Man muss halt nur noch die Leistung des Moduls auf einen Quadratmeter hoch- bzw. runterrechen.

Nehme wir an ein Modul hat 165W Nennleistung und ist 1,3 qm groß.
Dann bringt es auf einen Quadratmeter gerechnet ca. 127W.

Da diese Leistung bei 1000W/qm Einstrahlung gemessen wurde, entsprechen diese 127W dem Wirkungsgrad - also 12,7%.
Betatester
Moderator


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Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2083
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 12.03.2006, 22:35 Nach oben

Ludwig_XIV hat Folgendes geschrieben:


Nehme wir an ein Modul hat 165W Nennleistung und ist 1,3 qm groß.
Dann bringt es auf einen Quadratmeter gerechnet ca. 127W.

Da diese Leistung bei 1000W/qm Einstrahlung gemessen wurde, entsprechen diese 127W dem Wirkungsgrad - also 12,7%.


Danke !

besser hättest du es nicht erklären können.

betatester
Kollektor
Moderator


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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1768
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 25.03.2006, 22:52 Nach oben

Conrad hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
also wegen Dünnschichtmodule. Bei uns in der Gegend ist eine riesige Anlage mit Dünnschicktmodulen auf einer landwirtschaftlichen Halle. Ca. 2 Jahre alt.
Die haben große Probleme, da sind mehrere Stränge ausgefallen, ca. 50 %.
Will versuchen herauszufinden, was da los ist. Die Anlage wurde soviel ich weiß vom Maschinenring gebaut.
Gruß Conrad


Ich weiß jetzt alles. Die PV-Anlage wurde vom Maschinenring initiiert und bei den Modulen handelt es sich um Antec. Die haben große Qualitätsprobleme was bekannt ist. Rückseitige Teile der Module haben sich aufgelöst. Der Schaden liegt bei 140000 € und Antec weigert sich noch alle Module auszutauschen.

Bei amorphen Silizium-Dünnschichtmodulen sind Kaneka und Mitsubishi ohne Probleme. Andere Module mit CdTe-Materialen haben zumindest hochgiftige Bestandteile und müssen als Sondermüll teuer entsorgt werden-

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor
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