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Autor
mwanton
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 411
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 14:26 Nach oben

Kann ein größeres Dach mit 80° Azimut und 5° Neigung mieten, auf das ich eine aufgeständerte Anlage mit First Solar Modulen bauen möchte. Die Module sollen auf 20° Neigung und mit dann -10° Azimut aufgeständert werden (die 5° Neigung der Dachflächen und später Modulreihen jeweils nach Ost und West lasse ich mal außen vor).

Nach der Verschattungsberechnung von Schletter und auch der Faustformel Abstand mindestens 3fache Modulhöhe komme ich auf 18 Modulreihen, die im Winter am 21.12. zur Mittagszeit nicht verschattet sind (morgens und abends aber natürlich doch).

Habe dann mal durchgerechnet, wie die Verschattung wäre wenn ich 4 Modulreihen mehr, also 22 insgesamt auf Dach packen würde. Nach meiner Rechnung würde dies dazu führen, daß die Module am 21.12. zur Mittagszeit zu ca 33% verschatten.

Für die weiteren Überlegungen nehme ich mal an, daß diese Verschattung in den Monaten Dezember und Januar zu 33% Ertragseinbußen führt und in den anderen Monaten keinen negativen Effekt hat. Wenn ich dann weiter annehme, daß die Monate Dezember und Januar 5% zum Jahresergebnis beitragen, dann betragen die Einbußen auf´s Jahr gesehen 1,66%, aber ich würde insgesamt über 20% mehr kWp auf´s Dach bringen.

Meine Fragen:

1) Sind meine Annahmen plausibel oder hab ich einen Bock drin?
2) Hat einer von Euch praktische Erfahrung mit Modulreihen die einen kleineren Abstand haben als nach "Schletter" bzw den Faktor 3?


Danke für Eure Antworten.

_________________
Gruß mwanton

http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3383
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Verfasst am: Nach oben

Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3181

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 21:20 Nach oben

Hallo,

dein Annahmen sind zunächst für Dünnschichtmodule plausibel, aber ich würde das trotzdem nochmal an einem oder mehreren der vorgesehenen Module testen, was denn nun wirklich bei Abschattung noch inetwa rauskommt.
Aber davon abgesehen hast Du Recht, etwas Abschattung über Winter wirkt sich kaum aus.
Den Faktor 3 habe ich noch von irgendwo mit 3,75 in Erinnerung, hängt aber auch von der Region ab.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
solarteur0502
Vielschreiber
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Angemeldet: 23.01.2008
Beiträge: 175
Wohnort: Aus der Hauptstadt

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 21:25 Nach oben

Bau doch rauf, was unverschattet über das Jahr läuft und miete für die restlichen 20 kW lieber noch eine Dachfläche.
Ist am rentabelsten.

_________________
Grüße Jörg

Autorisierter Fronius Servicepartner
solarteur0502
Vielschreiber
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Angemeldet: 23.01.2008
Beiträge: 175
Wohnort: Aus der Hauptstadt

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 21:28 Nach oben

Mensch, wie blöd......habe mich verlesen, sind ja nur 20% statt 20kW
Mein Fehler !!

_________________
Grüße Jörg

Autorisierter Fronius Servicepartner
mwanton
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 411
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 22:25 Nach oben

solarteur0502 hat Folgendes geschrieben:
Mensch, wie blöd......habe mich verlesen, sind ja nur 20% statt 20kW
Mein Fehler !!


Kein Problem, die 20% sind 40 kWp. Auf dem Dach haben ca 200 kWp bei traditionellem Aufbau (verschattungsfrei am 21.12. um 12:00) Platz. Wenn ich 33% Verschattung der Module um 12:00 am 21.12. akzeptiere, haben 240 kWp Platz.

Dieses Spannungsfeld zwischen Anlagengröße, Ertrag pro kWp, Miete und Kosten der Anlage würde ich gerne (wirtschaftlich gesehen) optimieren.

_________________
Gruß mwanton

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Energiemanager
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 10.11.2007
Beiträge: 341
Wohnort: freiburg

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 23:20 Nach oben

es kann auch interessant sein, nur auf 20°aufzuständern. Ertrag ist fast gleich. Es passt mehr aufs Dach
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